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iGel

Uni Mainz? Frankfurt? HSK Wiesbaden?

Hallo!

Ich sollte wahrscheinlich meine Kiefer operieren lassen.

Ich bin momentan dabei, mich zu informieren und entscheiden.

Fakt ist: Ich will diese OP nicht. Auf gar keinen Fall. Ich hab so furchtbare Angst, dass ich mich nachts in den Schlaf heule.

Fakt ist aber auch: 3 Kieferorthopäden, 1 Kieferchirurg, 1 Zahnarzt, die telefonische Beratungshotline meiner Krankenkasse und ein praktischer Arzt sind der Meinung, dass es absolut notwendig ist, da ich sonst schwerwiegende Probleme mit dem Kiefergelenk + ausfallende Zähne zu erwarten habe.

Ich habe mehrere Möglichkeiten, wo ich die OPs (vermutlich Bimaxilläre Umstellungsosteotomie + GNE + Unterkieferverbreiterung) durchführen lassen kann:

Ein KFO empfiehlt das HSK Wiesbaden, weil er mit dem gut zusammenarbeitet. Ein anderer empfiehlt aus gleichen Gründen Uni Mainz. Angeblich wird dort auch häufiger operiert als in Wiesbaden, was sicher für Mainz spräche. Uni Frankfurt wäre auch eine Möglichkeit für mich (Dr. Landes verwendet, so weit ich weiß bioresorbierbare Materialien statt Titan, was für mich recht angenehm klingt)

Wie kann ich herausfinden, was die für mich beste Möglichkeit ist?

Was denkt ihr?

LiGrü

iGel

(und hab ich irgendeine Möglichkeit um die OP herumzukommen? alle Ärzte sagen nein :-((( )

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Wenn alle ärtze nein sagen dann wird das auch so sein. Also ich wurde am 24.4 in Mainz Opariert. Auch Bimax usw. Hier mal 2 Erfahrungsberichte aus Mainz

http://www.progenica.net/forum/showthread.php?t=3845

http://www.progenica.net/forum/showthread.php?t=3868

Die bilder Sektion kannst du noch nicht sehen aber wenn du ein paar einträge hier rein schreibst kannst du bald nen admin anhauen für das passwort dann kannst du sehen wie schön sie mich zusammengeflickt haben.

Ich denke die "Ashanti" die in Frankfurt war wird dir den "laden" nicht empfehlen wollen...

Bei mir ist jemand extra aus Köln nach Mainz angereißt um sich dort unter das Messer zu legen.

Über Wiesbaden kann ich nichts sagen...

Ich bin mit mainz zufrieden ausser das sie den Splint echt lange drin lassen was wirklich nervig ist!

Naja damit du ne vorstellung bekommst hier mal 2 bilder auf die schnelle.

LG

SD

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Hallo Igel,

ich habe mich vor ca. 2 Monaten in der HSK Wiesbaden operieren lassen und fühlte mich dort sehr gut aufgehoben. Ich hatte auch eine Riesenangst vorher und das wurde dort auch ernst genommen. Das Ergebnis ist sehr gut geworden.

Allerdings: in Wiesbaden werden die Kiefer nach der OP eine Woche lang verdrahtet. Das wird nicht überall so gehandhabt und wenn Dir das nicht geheuer ist, lass Dich lieber woanders operieren.

Wenn Du Genaueres darüber wissen willst, gerne über PN. Man soll ja Ärztenamen etc. nicht hier erwähnen.

LG

Tiffany

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Nur eine Woche? Frag mal Starsurfer und mich.... bei uns sind es 6 lange wochen. Wir schieben schon richtig Hunger! Die scheiß dünnen Suppen hängen einem schon zum hals raus. Wir wären schon mit kartoffelbrei mit rotkraut oder suerkraut zufrieden, oder wenn wir in die Tomatensuppe brotstückchen machen könnten. ABER NEEEE alles nur ganu fein flüssig und super klein pürriert. Starsurfer ist 3-4 Wochen Post OP ich nun 2 Wochen.

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Nur eine Woche?

[...]

Starsurfer ist 3-4 Wochen Post OP ich nun 2 Wochen.

Die 2 KFOs, die ich darauf angesprochen haben, haben mir unabhängig voneinander (einer arbeitet mit HSK, der andere mit Uni Mainz zusammen) 6 Wochen angedroht.

Aber das wird man schon irgendwie überstehen können. Hoffe ich halt.

(und wenn ich ein paar Kilos abnehme, komm ich vielleicht endlich mal in den Bereich eines normalen BMI ;-p)

Mein großes Problem mit der OP ist, dass ich mich als hübsch empfinde und keine Probleme mit meinen Kiefern habe.

Ich gehe also sozusagen als gesunder, schöner Mensch in eine Behandlung, aus der ich erst mal krank und hässlich herauskomme und zusätzlich das Risiko von heftigen Komplikationen habe, die mir mein Leben kaputtmachen können.

Das klingt so überhaupt nicht gut.

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Hallo iGel,

das klingt ähnlich wie bei mir. Auch ich wär mit meinem Aussehen vorher absolut zufrieden und mir wurde aus gesundheitlichen Gründen von mehreren Ärzten die Behandlung nahegelegt.

Nun habe ich die GNE und UK-Distraktion (im Prinzip die GNE für den UK) und die Bimax hinter mir. Einen endgültigen Schluss will ich noch nicht ziehen, aber natürlich gibt es pro und contra.

Die erste OP würde ich immer wieder machen. Es war zum einen überhaupt nicht schlimm und zum anderen hat es echt was gebracht. Mein Lächeln ist nun viel breiter und mir gefällt es noch besser als vorher.

Nach der Bimax will ich nicht sagen, ich bin unzufrieden, aber es gibt eben schon Tage, an denen man sich fragt: "warum hast du dir das angetan?"

Meine OP ist jetzt fast 11 Wochen her und meine Laune schwankte in der Zeit wirklich täglich. Eigentlich weiß man ja dank dieses Forums ziemlich genau, was auf einen zukommt, und man kann sich drauf einstellen. Trotzdem nervt es irgendwann einfach.

Ich bin mir sicher, meinen Gelenken was gutes getan zu haben. Und auch mein Biss ist jetzt schon wieder recht gut, obwohl die KFO-Behandlung noch nicht abgeschlossen ist. Meine Schwellung ist nahezu verschwunden und ich habe nur noch 2 kleine Stellen, die zwar nicht taub sind, sich aber zumindest komisch anfühlen. Aber ich hatte auch Tage, an denen ich fast verzweifelt wäre, weil ich mich hässlich fand und das Gefühl hatte, nie wieder so essen zu können wie vorher oder auf der Seite zu schlafen (meine Gelenke schmerzten tageweise recht doll).

Im Moment denke ich einfach nicht mehr ganz so viel drüber nach.

Ich habe zurzeit keine Beschwerden mehr, essen klappt immer besser, es fehlt einfach noch die Kraft, aber das wird wohl werden. Mittlerweile kann ich sogar schon wieder abbeissen :-) Man muss eben auch kleine Erfolge sehen. Mit meinem Lächeln hab ich mich arrangiert. Ich finde, es sieht noch nicht wieder normal aus, aber es ist ok.

Du siehst, man braucht einfach eine Menge Geduld und starke Nerven. Es wird gute und schlechte Tage geben, aber das schafft man auch.

Heute sage ich deshalb: ich bereue die Entscheidung für die OPs nicht, es gab aber auch Tage, an denen das nicht so war. Und vielleicht gibts die auch nochmal, wenn jetzt die tollen Grillabende kommen und ich auf den Salat verzichten muss, weil ich ihn einfach nicht essen kann :-(

Aber auch das wird vorbeigehen ;-)

Wenn du magst, schau doch mal in meine Berichte... da erfährst du auch genaueres...

LG, Christina

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Bei mir das wieder anders. Ich habe zwar auch damit zu kämpfen das ich nicht essen kann sonders es nur wässrige suppe gibt, schmerzen halten sich langsam aber sich in grenzen, meistens tut es nur morgens weh aber da bin ich selber schuld weil ich mich null dran halte von wegen auf dem rücken im sitzen schlafen sondern voll au der seite und bauch schlafe bzw mich voll auf die backe lege. das es morgens weh tut ist dann ja auch kein wunder. aber ich kann es nicht mit dem rücken schlafen, da schlafe ich nicht ein und im schlaf drehe ich mich sowieso gleich wieder um... Naja der Schmerz zwingt mich mich hin und wieder etwas anders hinzulegen damit ich nicht voll auf dem kiefer liege.

Ich frage mich garnicht warum ich das mache. Ich meine bei mir ist der unterschied ja echt heftig das sagen einfach alle. Ich denke das ist passiert eben dann ganz schnell wenn man einfach mal so wegen einer kleinen fehlstellung sich unter das messer legt. Ich freue mich Tierisch auf den moment wo alles vorbei und ich mein neues gesicht geniesen kann!!! Nicht nur das aussehen und selbst bewusst anderen gerade frauen gegenüber sondern auch ganz anders essen zu können vorallem abbeißen. Ich sag es gerne nochmal. Überlegt es euch gut ob ihr das machen wollt, das ist nicht so leicht wie nen Blinddarm zu entfernen. Macht das nicht weil euch mal ein schönheits chirog gesagt hat das es nicht perfekt sei, der wittert nur geld, macht es nur dann wenn euch ein guter KC sagt das es nötig ist. am besten weil ihr probleme habt mit essen, vielleicht auch wegen dem aussehen. wenn ihr keine probleme habt werdet ihr euch dann fragen warum ihr das macht und ihr werdet probleme bekommen das durchzustehen. Wenn ihr keinen sinn der quälerei seht, dann wird das nicht lustig. Ich halte mir immer wieder den sinn und die massive veränderung vor augen in zeiten wo ich mal schwächel. Was nartürlich schon paar mal passiert ist.

LG

SD

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Hallo iGel,

ich kann mich den anderen hier nur anschließen.

Und vor allem kann ich Dich gut verstehen... ich bin auch in die Klinik, war mit meinem Aussehen zufrieden und habe es nur gemacht, weil mir mehrere Ärzte bestätigt haben, dass ich mal massive Probleme bekommen könnte.

Das ist nicht immer einfach und das veränderte Aussehen... daran muss man sich gewöhnen. Und das passiert nicht in 4 Wochen.. das kann ich Dir jetzt sagen. Außerdem hält sich die Schwellung doch ganz schön... vielleicht aber auch, weil es so warm ist zur Zeit.. keine Ahnung.

Die Zeit jetzt mit Mund zu ist nicht immer einfach, aber selbst daran gewöhnt man sich... Hunger hab ich eigentlich immer.. :-) aber auch an dieses Gefühl gewöhnt man sich mit der Zeit und es wird nicht mehr Mittelpunkt Deiner Gedanken...

Zur Uniklinik Mainz kann ich nur sagen, es war absolut die richtige Entscheidung. Ich habe mir BH angeschaut und hatte dort kein gutes Gefühl. In Mainz hab ich mich von Anfang an gut aufgehoben gefühlt. Die Ärzte nehmen sich sehr viel Zeit, Du kannst alle Fragen loswerden und es wird alles in Ruhe und mit viel Mühe beantwortet.

Die Zeit im Krankenhaus ist nicht einfach, aber das Team in der Uniklinik Mainz weiß was solche Patienten für Bedürfnisse haben und die Schwestern sind sehr nett. Außerdem kümmern sich die Ärzte auch nach der OP um Dich, gucken nach Dir, wie es Dir geht, vergewissern sich, dass alles in Ordnung ist... und fragen immer wie es DIr geht. Außerdem wusste ich von Anfang an, wie die OP gelaufen ist und dass die Ärzte sehr zufrieden sind. Die Nachbehandlung findet dann einmal pro Woche statt in den ersten 6 Wochen und dann gehts wieder zurück zum KFO.

Ich bin mit der Wahl der Uniklinik Mainz sehr zufrieden gewesen... im Moment kann ich aber wie Christina auch nciht sagen... super, das wars. Ich würde es morgen direkt wieder machen.. dafür ist glaub ich noch nciht genug Zeit vergangen und die ganzen Vorteile, die sich dann einstellen sollen mit Essen und allem kann ich noch nciht genießen... aber das Ergebnis bis jetzt ist schon super..

Ich wünsche Dir viel Kraft bei Deiner Entscheidung und lass Dich vor allem von niemandem stressen. Nimm Dir Zeit, schau Dir die Ärzte an, rede mit denen... Du merkst dann recht schnell zu wem Du Vertrauen hast und bei wem Du Dich nciht so wohl fühlst.

Alles Gute,

starsurfer

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Nur eine Woche? Frag mal Starsurfer und mich.... bei uns sind es 6 lange wochen. Wir schieben schon richtig Hunger! Die scheiß dünnen Suppen hängen einem schon zum hals raus. Wir wären schon mit kartoffelbrei mit rotkraut oder suerkraut zufrieden, oder wenn wir in die Tomatensuppe brotstückchen machen könnten. ABER NEEEE alles nur ganu fein flüssig und super klein pürriert. Starsurfer ist 3-4 Wochen Post OP ich nun 2 Wochen.

Hi LD,

verdrahten ist was anderes als mit Gummis verspannen!

Da verwechselst Du was grundlegendes (und einige in dem Thema auch).

Verdrahten bedeutet, das Ligaturen von oben nach unten von Zahn zu Zahn gelegt werden und Du quasi mit Seitenschneider durch die Gegend läufst, falls Du die Drähte mal aufmachen musst (zum Kübeln o.ä).

Die Gummis werden so gespannt, das die Kiefer nicht zurückwandern und in Position bleiben. Das kann dann in der Zeit auch wechseln.

Und jammer nicht, ich hatte Splint und Gummis fast 9 Wochen drin statt 6-7.

Was sind aber schon 7 Wochen gegen das Ergebnis, danach bessere Zähne zu haben...

gruss

michael

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Hallo noch mal,

@ Michael: Ich hatte auch den Eindruck, dass hier was verwechselt wurde. Gummies oder Drähte, das machte einen dezenten Unterschied :mrgreen: . Die Gummies waren die reinste Freude nach den Drähten. Dafür durfte ich den Splint nach der einen, blöden Woche auch gleich mit abgeben :D . Ich sehe das ähnlich wie Du: der Aufwand von den paar Wochen lohnt sich für ein schönes Ergebnis und ein beschwerdefreies Leben (was die Kiefer angeht natürlich :wink: )

Das Verdrahtetsein hat bei mir anfangs schon Beklemmungen ausgelöst. Aber dass ich den Splint dafür so schnell los war, war großartig. Ich würde es wieder genauso machen. Und 4-6 Wochen Süppchen und Breichen muss sich halt jeder antun, der operiert wurde.

Ich hatte dasselbe Problem wie viele andere hier. Mit meinem Aussehen war ich absolut zufrieden, nur die Beschwerden wurden immer schlimmer mit der Kieferfehlstellung... ich hatte Angst vor Identitätsstörungen nach der OP.

Ich hatte Glück, denn mein Aussehen hat sich nicht sehr nach der OP verändert. Vielleicht wirkt mein Gesicht jetzt nur etwas harmonischer. Von meinen Freunden hat keiner "wow, wie anders" oder so etwas gesagt. Bei mir wurde allerdings auch nur ein Kiefer operiert (UK-VV), ich weiß nicht, ob es daran liegt.

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