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miia

Damon Technik oder herkömmliche Behandlung ?

Hallo,

ich (29) stehe kurz davor, meinen Überbiss (7mm) mit einer festen Zahnspange zu korrigieren. Meine Zähne sins ansich relativ gerade, ich habe aber 4 Wurzelbehandelte Zähne und auch Kronen :-(

Der Arzt bei dem ich war drängt voll auf dei Damon Technik (Speed brackets) weil es sooo schonend ist und alle anderen Methoden zu starken Druck auf die Zähne ausüben würden. Ich kann/ will das nicht ganz glauben. Diese Spedd brackets sollen 5500 Euro kosten ( auf 2-3 Jahre verteilt ) Das kann ich mir nicht wirklich leisten -

Was meint ihr. Ist eine "normale" Zahnspange mit normalen Brackets wirklich so ungesund ? Würden das meine Zähne nicht überstehen ?

Ich will mich unbedingt behandeln lassen, weiss aber nicht weiter. Was soll ich glauben ?

Ich habe das Gefühl, dass dieser KFO mir den Porsche unter den Zahnspangen verkaufen möchte !!!!

Bitte gelft mir weiter...theoretisch habe ich Anfang Juni den Termin zum einsetzen der Speed brackets aber ich werde immer unsicherer. Das geht doch sicherlich auch günstiger und genauso gut ???

Liebe Grüße,

Miia

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Hallo miia,

Damon Brackets und Speed Brackets sind zwei völlig verschiedene Systeme.

Was sollst du denn nun bekommen ?

Behandlungskosten bei Erwachsenen schwierigen Fällen liegen zwischen 4500 und bei Lingualtechnik auch mal bis 10 000 Euro. Da sind 5500 Euro völlig normal.

Mit beiden Systemen sind bestimmte Behandlungen einfach effektiver, schonender und schmerzärmer. Wer was anderes behauptet hat keine Erfahrungen damit, das erlebt man oft.

Was man nicht im Programm hat taugt natürlich nichts :idea:

Gruß Steve

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Hallo Miia

Ich habe meinen KFO auch nach den Vorteilen der Speed-Brackets gefragt. Er meinte, dass es im Einzellfall vielleicht schneller gehen soll (laut seiner Erfahrung 1 - max. 3 Monate), und auch u.U. schmerz-ärmer, zudem geht der Bogenwechsel schneller, aber davon hat nur die Praxis was, du bist also schneller wieder draußen. Aber wie gesagt, bei jedem regieren die Wurzeln anders, man kann also keine Pauschal-Aussage treffen.

Von den Damon hat er mir abgeraten, da da ja Kunststoff und Keramik gemischt sind und diese seiner Erfahrung nach eher zum Kaputtgehen / abbrechen neigen. Dadurch steigen dann die Gesamtkosten wieder, da du die ersetzten Brackets extra zahlen darfst.

Ich habe mich auch bewußt für die Standard-Brackets entschieden, da ich auch etwas auf den Preis schauen muss. Ich bin jetzt so lange mit meinen schiefen Zähnen herumgelaufen, da kommt es mir auf 3 Monate mehr "Silberlächeln" auch nicht an. :lol:

Viel Erfolg und viele Grüße

Thomas

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Also ich kann auch nur sagen, das mir auf meiner Nachfrage hin bei der KFO auch von den Damon abgeraten wurde und mir nahe gelegt wurde lieber die normalen ( billigeren "Kassenbrackets" ) zu nehmen. Hatte auch nach den Speedbrackets gefragt, aber auch da wurde mir abgeraten, die KFO meinte schneller ginge es mit denen nicht wirklich und die geringen Vorteile würden den Preis nicht rechtfertigen.

Preis bei mir im übrigen etwa 3300€.

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Erstmal vielen Dank für eure Antworten.

ja, da hab ich mich wohl vertan. Ich dachte, speed brackets wären das gleiche, wie diese Damon Technik.

Mein KFO meit die Damon Technik. Er schwört darauf und hat mir zum Vergleich gezeigt, wie dehnbar/weich der Bogen zwischen den Brackets ist, im Gegensatz zur herkömmlichen festsitzenden Zahnspange.

Was ich komisch finde ist, dass er schon vorher auf diese Behandlung gedrängt hat, wovor er meine Zähne gesehen hat. Natürlich konnte er dann nachher noch mehr damit argumentieren, weil ich selbst angst um meine Zähne hab. Die sind halt sehr empfindlich. ....

3300,- Euro sind natürlich eine andere Hausnummer, als 5500 Euro. Das muss man erstmal aufbringen. Ich weiss immer noch nicht wie...wahrscheinlich muss ein Nebenjob her...:-(

Auch diese Aussage: " Es kann sein, dass ein Zahn abbricht oder sich entzündet,..bla bla, bla..aer es muss ja nichjt...aaaber ich muss die ja darauf hinweisen...." Diese Aussage ist so nichtssagend.

Ich möchte eine ehrliche Antwort hören...

Bis jetzt war ich bei 2 KFO. Die erste wollte 2 Zähne ziehen...da bin ich nicht mehr hingegangen.. wobei der neue KFO es auch nicht ausschliessen wollte.

Lingualtechnik kommt nicht in Frage- zu teuer... und diese Invisalign Schienen gehen bei mir nicht. Ist wohl nur für ganz geringe Fehlstellungen ( aber selbst die wären günstiger gewesen ( glaub ich..)

Wer ist Damon eigentlich und warum arbeiten dann nicht alle mit Ihm, wenn er so toll ist ? Ihr seht schon, ich zweifel immer mehr...

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Hallo Miia,

Du solltest Dich nicht nur über die Wahl der „richtigen“ Brackets, sondern auch über die Art der Behandlung Deines Überbisses ganz genau informieren. Ich vermute mal, Du hast eine Unterkieferrücklage. So viele Möglichkeiten hat der KFO da bei einem Erwachsenen nicht.

Er kann die beiden Prämolaren ziehen und den Biss durch das Zurückkippen der Frontzähne schließen. Das hat oft ungünstige Auswirkungen aufs Profil (Stichwort Extraktionsgeschädigte). Außerdem wird die eigentliche skelettale Rücklage des Unterkiefers nicht beseitigt, nur kaschiert. Will der KFO keine Zähne ziehen, kann er auch versuchen, mit Gummizügen den Überbiss zu beseitigen. Auch hier werden nur die Zähne verschoben, die UK-Rücklage bleibt bestehen. Es gibt auch Geräte wie z.B. das Herbstscharnier oder die Sabbagh Universal Spring, die nicht nur dentale, sondern auch skelettale Effekte haben sollen. Plant Dein KFO so etwas einzusetzen, solltest Du ihn mal bezüglich der Langzeitstabilität befragen. Schließlich bleibt noch die Möglichkeit einer operativen Vorverlagerung des Unterkiefers. Allerdings bestehen hier verschiedene Operationsrisiken, die auch nicht ganz ohne sind.

Ich hoffe, ich habe Dich jetzt nicht noch weiter verunsichert. Es ist bei dem ganzen Thema alles andere als einfach, die für sich beste Entscheidung zu fällen. Trotzdem sollte man alle Verfahren mit ihren Vor- und Nachteilen kennen. Sonst bereut man am Ende noch etwas.

Liebe Grüße

Quina

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also, ich glaube, ich habe zwei sehr engstehende Kiefer. Der Unterkiefer ist aber eigentlich nicht nach hinten verlagert. ( habe also ein ganz normales Gesichtsprofil...)

Wenn der Mund geschlossen ist und auch wenn ich nicht lache, sieht man eigentlich als Aussenstehender nichts. Mich stört der Überbiss halt nur, wenn ich lache :-x

Als Kind wurde ich ja cshonmal kieferorthopädisch mit einer losen Zahnspange behandelt...aber die Zähne haben sich nun wieder im Laufe der Jahre verschoben....

Mein KFO meinte, wenn Zahnspange, dann im Ober- und Unterkiefer, da man diese auféinander abstimmen muss ( klingt logisch)

Er meinte auch, dass sich die Zähne im Laufe der Zeit immer mehr verschieben

werden... ODER KANN ICH DAS IRGENDWIE ANDERS STOPPEN ??????

Ich weiss echt nicht weiter !!!

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Ich habe das Gefühl, dass dieser KFO mir den Porsche unter den Zahnspangen verkaufen möchte !!!!

Die Wahl der brackets ist nicht entscheidend für die Gesamtsumme der Behandlungskosten.

Ob Du nun damon2, damon3, speedbrackets oder die Kassenvariante wählst, entspricht einem Unterschied von ca. 700€.

Viel entscheidender ist die Anzahl und Art der vorgesehenen Bögen.

Diese variiert erheblich (von ca.8 bis über 20) und wirkt sich mit rund 60€ pro Stück nochmal erheblich aus.

Allgemein ist eine 2jährige Erwachsenenbehandlung mit mind. 4000 € zu veranschlagen. Demnach kläre deine Bonität besser im Vorfeld, eine Erhöhung (abweichend vom HKP) ist nämlich jederzeit möglich.

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Hallo Miia,

oh je, ich wollte Dir wirklich keine Angst machen. Aber was meinst du mit engstehenden Kiefern? Sind der Ober- und Unterkiefer (bzw. die Zahnbögen) sehr schmal? Dann würde ich eher eine GNE (Gaumennahterweiterung) in Betracht ziehen, statt mir Zähne ziehen zu lassen. Du findest hier im Forum (oder bei Google) einiges zu dem Thema.

Dein Überbiss ist noch eine andere Geschichte. Du schreibst, dass Dein UK nicht nach hinten verlagert ist. Aber irgendwie muss der Überbiss ja zustande kommen. Bei den meisten Mitteleuropäern, die einen Überbiss haben, liegt eine UK-Rücklage vor. Ein vorstehender Oberkiefer ist dagegen eher selten anzutreffen. Ich glaube, es gibt auch Fälle, in denen beide Kiefer korrekt und nur die Zähne falsch stehen. Frag doch einfach mal Deinen KFO, was Du hast. Wenn Du möchtest, kannst Du hier auch mal ein Bild von Deinen Zähnen posten. Übrigens bist Du mit einem Überbiss von 7 mm eigentlich schon in einem Bereich, in dem eventuell die Krankenkasse die Kosten übernimmt. Aber nur, wenn eine OP gemacht wird. Auch dazu kann Dein KFO Dir mehr sagen.

Was das fortwährende Verschieben der Zähne betrifft, hat Dein KFO recht. Besonders wenn einzelne Zähne (oder der Frontzahnbereich) im UK und OK keinen Kontakt miteinander haben.

Liebe Grüße

Quina

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Dein Überbiss ist noch eine andere Geschichte. Du schreibst, dass Dein UK nicht nach hinten verlagert ist. Aber irgendwie muss der Überbiss ja zustande kommen. Bei den meisten Mitteleuropäern, die einen Überbiss haben, liegt eine UK-Rücklage vor. Ein vorstehender Oberkiefer ist dagegen eher selten anzutreffen. Ich glaube, es gibt auch Fälle, in denen beide Kiefer korrekt und nur die Zähne falsch stehen. Frag doch einfach mal Deinen KFO, was Du hast. Wenn Du möchtest, kannst Du hier auch mal ein Bild von Deinen Zähnen posten. Übrigens bist Du mit einem Überbiss von 7 mm eigentlich schon in einem Bereich, in dem eventuell die Krankenkasse die Kosten übernimmt. Aber nur, wenn eine OP gemacht wird. Auch dazu kann Dein KFO Dir mehr sagen.
Quina hat vollkommen recht. Ein "Überbiss" (= vergrößerter Overjet oder vergrößerte sagittale Stufe) ist keine umfassende Diagnose und kann unterschiedliche Ursachen haben und sollte dementsprechend therapiert werden. Bitte erst mal die Ursache abklären und dann über Therapiemöglichkeiten informieren. Bei 7mm Überbiss liegt mit großer Wahrscheinlichkeit (auch) eine UK-Rücklage vor. Die Situation auch von einem MKG beurteilen zu lassen, kann jedenfalls nicht schaden.

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