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V-Chan

Bin total verzweifelt....

Ich wusste wirklich nicht genau wohin mit dem Thema, weil es sich nicht auf Zähne, Kiefer oder OPs bezieht... kunterbunt erschien mit also recht geeignet.

Als ich sechs war habe ich meinen Vater durch einen Autounfall verloren. Meine Geschwister und ich leben seitdem alleine mit unserer Mutter zusammen. Im Februar wurde bei ihr unheilbarer Lungenkrebs diagnostiziert, es haben sich zudem auch schon etliche Metastasen in verschiedenen Organen gebildet. Seitdem ging alles drunter und drüber. Ihr geht es nicht sehr gut, sie hat Schmerzen und andauernd ist ihr übel, aber sie ist zur Zeit zu Hause und wird von der ambulant versorgt. Wieviel Zeit sie noch hat, wissen wir nicht..

Die ganze Situation ist sehr belastend für mich und ich mache mir zusätzlich natürlich noch Sorgen um meine Geschwister (18 und 14 Jahre alt), die ja auch mit der Situation klarkommen müssen und für die es mindestens genauso belastend ist wie für mich.

Meine Mama tut mir so Leid..

Ich weiß ehrlich gesagt überhaupt nicht mehr weiter! Fühle mich ziemlich allein, hilflos und alles erscheint mir vollkommen sinnlos.

Was soll ich denn nur machen? :sad:

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Hallo,

erstmal möchte ich dir sagen, dass mir dein schweres Schicksalsehr leid tut.

Das einzige was ich dir raten kann ist, dass du nicht auf dich vergisst und dir Kraft und Unterstützung suchst zb. Psychotherapie, Hilfe bei Freunden, etc. Es gibt sicher auch Beratungsstellen die euch bei all den Fragen wegen der Zukunft unterstützen und ihr euch langsam darauf einstellen könnt.

Für deine Mutter kannst du jetzt einfach nur da sein. Mitgefühl ist wunderbar, Mitleid macht dich selbst krank. Ich weiss es ist leicht gesagt, aber ich denke wichtig ist, dass du dich in gewisserweise auch abgrenzen kannst und auf dich schaust wie es für dich am besten gelingen kann mit dieser schweren Situation umzugehen.

Wünsche dir jedenfalls ganz viel Kraft und alles Liebe!

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hallo valentina,

das tut mir so leid für dich! ich kann natürlich nicht verstehen, wie du dich fühlst, in so einer schrecklichen situation war ich noch nicht. (ich habe zwar auch meinen vater mit 12 verloren und das auch nach schwerer krankheit aber ich hatte glücklicherweise noch meine mama und meinen großen bruder.) aber ich kann gut verstehen - denke ich -, dass es dir einfach manchmal zu viel wird. vielleicht wäre es gut, wenn du eine selbsthilfegruppe für dich finden würdest, in der du mit menschen sprechen könntest, die dasselbe bzw. ähnliches durchgemacht haben bzw. durchmachen. die können dir sicherlich tipps geben und manchmal ist es einfach schon gut, wenn man sich aussprechen kann und das bei jemandem den man nicht kennt, da hat man ja dann auch oft das gefühl, man belastet die person oder die will es vllt auch gar nicht hören.

ganz liebe grüße und ich wünsche dir ganz viel kraft

janet

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Mein beileid!

Wenn ich dran denke wie es mir gehen würde wenn ich nun einen elternteil verliehren würde packt mich nur bei dem gedanken ein gefühl was ich nichtmal in der lage bin zu beschreiben. Einfach schrecklich der Gedanke!

Als vorschlag kann ich dir nur machen das ihr euch hilfe beiholt. Es gibt möglichkeiten auf haushaltshilfe, betreuer, finanzielle zuschüsse usw.

Wünsche dir viel viel viel kraft!!!!

LG

SD

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hi valentina,

das ist wirklich sehr traurig was in deiner familie grad passiert und schon

passiert ist! ich selbst hab auch schon sehr liebe menschen aus meiner

familie verloren und kann das sehr gut nachfühlen! ich hoffe du bekommst

unterstützung von freunden und familie und ihr haltet schön zusammen...

das hat mir jedenfalls sehr geholfen! wenn du verzweifelt bist dann sprich

mit jemanden darüber und manchmal ist professionelle hilfe in form von

psychotherapie auch sehr wichtig! ich wünsche dir viel kraft die schwere

zeit zu bewältigen. liebe grüße, yvonne

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Hallo,

ich wollte dir sagen, das es mir sehr leid tut für Dich und Deine Familie...

Spreche aus eigener Erfahrung mit dem Umgang von Lungenkrebs. Mein Vater ist vor ca 3,5 Jahren an Lungenkrebs verstorben.

Meine Geschwister und ich waren zwar schon erwachsen, jedoch haben wir uns auch Hilfe vom Psychologen geholt... Wir wurden so gut beraten und unterstützt, das wir unseren Vater zu Hause bis zum Schluss gepflegt haben...

Erster Anlaufpunkt war das Krankenhaus wo mein Vater behandelt wurde... Dort gibt es Psychologische Betreuung und auch soziale Beratung... Erkundige Dich mal bei den behandelnden Ärzten... Die können Dir in dem Punkt schon mal weiterhelfen...

Wenn ich kann und Du noch Fragen hast, würde ich Dir gerne mit meinen Erfahrungen weiterhelfen...

Ich wünsche Dir und Deiner Familie ganz viel Kraft...

LG Schnattchen

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