keramikbiene

wer arbeitet an euren Zähnen?

Ich habe das schon in meinem ersten Posting gefragt, aber die Überschrift sprach vielleicht nur Berliner an.

MIch interessieren aber auch Antworten von Nicht-Donuts :)

Ich bin nämlich ein wenig überrascht: mein erster KFO setzte die Bögen selber ein, und die Assistentin machte die kleineren Dinge.

Jetzt aber läuft es anders ab: die ärztin schaut, die assistentin verdrahtet, die ärzting kommt wieder, schaut nochmal und das wars.

Nun bin ich mitnichten in einfacher Fall, das habe ich schon mitbekommen, habe Pins im Mund, OP-Narben etc. Aber das Ensetzen der BÖgen ist vielleicht Routine?

Hmh, dazu bin ich auch noch ein mittlerweile KFO-bezogen sehr dünnhäutiger Mensch.

...und habe gerade Probleme, denn seit drei Tagen schob sich ein Schneidezahn UK vor einen anderen, der sich dann wiederum nach innen drehte. UNd das juckt wie verrückt. Ich kann überhaupt nicht arbeiten. Am Freitag hat mein KFO zu. Ich muss also bis MOntag warten. Aber irgendwie denke ich, immer leicht zu verunsichern, stimmt da vielleicht was nicht.

Deswegen meine Frage: Wer behandelt Euch wirklich?

Und wie begründet ihr Euer Vertrauen?

Ach...und wie stark hat die Behandlung Euch eigentlilch in der beruflichen Routine gestört. Ich muss mich halt ab und an konzentrieren und wirklich abstrakt nachdenken. UNd wenn dann die Zähne wie gerade so jucken, dass ich es deutlich spüren, gehts deutlich schlechter.

...bin aber (mittlerweile) ein Mimöschen mit den Zähnen und keines KFOs-Freund.

Über Antworten würde ich mich sehr freuen!

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Bei meinem KFO machen die Helferinnen sehr viel. Mein KFO schaut auch immer nur schnell, gibt Anweisung und weg... Ich finde das nicht gut, den der KFO hat ja die Verantwortung und mir wär es schon lieber, wenn der KFO mehr macht. Wenn ich was will z. B. Fragen habe, dann muss ich immer dem KFO hinterher (sozusagen).

Ich bin auch kein einfacher Fall und mache eine Sekundärbehandlung. Deswegen nervt es mich umso mehr, dass mein KFO immer so schnell verschwindet.

Die Behandlung stört mich schon, weil bei mir auch ständig irgendwas ist und es mich viel zeit und Nerven kostet. Ich mach die Behandlung mit invisalign, aber auch da gibt es gewisse Dinge, die nicht so toll sind. Wenn ich neue Schienen einsetze, dann drückt es auch, mal mehr, mal weniger und je nachdem wie stark es ist, stört es mich auch in meiner Routine.

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also bei mir ists auch ähnlich ...

ich komm auf den behandlungsstuhl - warte bis kfo kommt - der schaut dann und gibt der assistentin anweisungen - die befolgt die dann (hoff ich - ne man kann das schon auch ein bisserl nachvollziehen ob die das macht was er sagt) - und dann wieder warten - dann kommt der doc und schaut es sich nochmal an.

wenn bögen von hand gebogen werden müssen, dann macht er dass natürlich selbst.

mein vertrauen in die praxis nehm ich daher, wenn ich ne frage hab nimmt sich der doc zeit und erklärt mir was los ist - gab schon mal die geschichte, dass ich meint ein zahn wäre zu weit innen - er dann ne glaub ich nicht ... schaut ... ja sie haben recht ... und prompt wurde das auch in angriff genommen.

ich finds nicht tragisch, wenn assistentinnen sachen machen - solange der doc ein auge drauf wirft.

von wegen abgelenkt sein in der arbeit? - ne - da bin ich ja gut beschäftigt - ist eher so, dass ich nicht richtig relaxen kann, weil dann immer irgendwas an den zähnen muckt.

lg

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Bei meiner ersten KFO Behandlung als Kind, wohlgemerkt über meine Eltern privatversichert, wurde alles vom Chef persönlich gemacht. Als ich mich jetzt 15 Jahre später und gesetzlich versichert vorstellte, hat er nur mal kurz einen Blick in den Mund geworfen und mich dann den "Helferinnen" übergeben für den Rest ( Abdrücke, Röntgen,... ), am Ende wurde mir dann gesagt man melde sich wieder bei mir. Das wäre früher nie passiert.

Mittlerweile ziehe ich ja die "never ending story" in der Uni durch und da macht alles imer die KFO`s selbst. Es gibt zwar auch Helferinnen, die assistieren aber nur. Die KFO begrüsst einen, schaut nach, wechselt den Bogen gegebenenfalls aus und macht auch die Gummis drum. Die Helferinnen reichen nur an. Finde ich persönlich sehr gut !!!!!!!

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vielen Dank...obwohl ich gerade ein wenig pikiert aus dem Schlüpfer schau:

Denn bei mir ist das wirklich anders. Ich bin auch Privatpatient, daran kann es nicht liegen, und bisher wurden alle Bögen per hand gebogen, und nie hat es die KFO persönlich gemacht.

Der alte KFO hat es immer gemacht. Die Kosten waren zwischen beiden insgesamt auch ungefähr gleich (bis auf die Tatsache, dass der alte fast 4000 Euro verbrauchte, bis er das erste Brackett klebte)

MIt dem Relaxen, feigling, ist es bei mir aber auch genauso. Das dumme ist eben, dass ich relaxed sein muss, um eben in der RUHE arbeiten zu können, und die Ruhe raubt mir der Kiefer. Ich bin da mittlerweile sehr verzweifelt, zumal das Misstrauen, es nie loszuwerden, oder jetzt in einer falschen oder unsauberen Therapie zu sein, mir den letzten Funken Ruhe raubt. Ich sehe gerade meine Karriere den BAch runter gehen, und das gerade ist dabei sehr gedehnt.

Feigling, Du sagtest "natürlich" macht der doc es selbst, falls per Hand gebogen werden muss.

Warum`? Was kann denn schief gehen? Sie, der KFO, sieht es ja dann nochmal...sieht man Fehler dann nicht?

und es ist ja auch keineswegs für mich klar, dass ein KFO der bessere Drahtbieger ist. Wenn jemand den ganzen Tag nur bögen einsetzt, muss er nicht Zahnmedizin studiert haben...denke ich mir.

Und dennoch gibt es die andere Seite, die mir sagt, dass der KFO dann aber auch weniger Kontrolle hat.

Mei, es raubt mir Jahre und den gesunden Schlaf.

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Bei mir macht das immer die KFO selbst. Es kommt zwar mal hin und wieder ein student der darf mal näher tretten und sich das aus der nähe anschauen und er bekommt dann viel erklären (ich werde immer vorher gefragt ob mir das recht ist) aber es ist immer die KFO selbst. 1 mal kam es dazu das mal ein Student das machen durfte. Er hat wohl paar tage vorher ne arbeit genau dadrüber geschrieben und ne gute note bekommen, vorher hat mich die KFO gefragt ob es mir recht wäre und sie ist die ganze zeit dabei geblieben und hat genau anweisungen gegeben und auch ihn ermahnt er sollte vorsichtig sein weil so was schnell weh tut. Ich fand das OK. Er hatte es sich wohl verdient und nun ich bin in einer Uni, wie sollen sie es den sonnst lernen? Die KFO hatte danach aber alles nochmal Kontrolliert und daher fand ich das nicht als ein problem. Aber eigentlich macht das immer die KFO und nur sie. Es Assisiteren zwar öfters mal welche gerade wenn sie paar hände mehr braucht aber die sind eigentlich nur immer dazu da was zu halten oder was zu reichen.

Ich glaub wenn das immer Assitenten machen würden oder Studenten dann wäre mir das wohl nicht ganz soooo recht. Zu mir kommen halt öfters die Studenten weil ich wohl interessant sein muss aus deren sicht. Da wird dann viel rein geschaut und gefragt und erklärt. Für mich ist das meist dann kauderwelch.

LG

SD

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bei meinem 1. kfo machten es immer die helferinnen nachdem der kfo in meinen mund geguckt hatte. es kam auch vor, dass ich nach getaner arbeit den kfo nicht mal mehr zu gesicht bekam - da hab ich dann drauf bestanden, dass die arbeit begutachtet wurde, da es helferinnen gab, die etwas ungenau und zu schnell arbeiteten... ausserdem waren manche sehr grob, ich bekam den eindruck, dass sie ihre freiheiten etwas zu arg ausnutzten. nicht mal die brackets wurden vom kfo geklebt :sad:

der 2. nahm sich mehr zeit und die helferinnen durften nur einfachere arbeiten machen, je nach ausbildungsgrad und erfahrung. die boegen wurden immer von ihm selbst gemacht. war mir auch wichtig :)

lg marion

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na dann bin ich zumindest nicht die einzige, die solches erlebt.

Hast Du den ersten deshalb gewechselt, Marion?

Würdet ihr solche Bedenken ansprechen? Könnte ja schon als grundsätzliche Kritik verstanden werden. Außerdem komm ich mir so ängstlich vor, und dann noch so dumm, immer nach dem arzt zu schreien.

Und ich habe noch so ein ähnliches Problem. Als die Zentrik von mir gemacht wurde, für die Gebisse, haben das auch nur die Helferinnen gemacht. Und so genau wußten die nicht, wie sie es hinkriegen sollten. Kann man dabei viel falsch machen? Ich meine den MOment, wo man die Dinger in die Ohren kriegt. Auf einer Seite rutschte es immer wieder raus. und sie wurde nervös. Am Ende hatte sie es zwar hinbekommen, aber nur insoweit ich es beurteilen kann.

Soll ich das mit meiner KFO mal besprechen?

Auf der anderen Seite ist es dumm von mir, das nicht schon längst getan zu haben. Ich spiel schon mit dem Gedanken zu wechseln. aber das braucht ja immer Zeit. UNd peinlich ist es auch.

Wie geht ihr mit solchen Dingen um? Redet ihr viel mit dem KFO?

Vielen Dank

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hallo,

nein, den ersten hab ich aufgrund von falschauskunft und so gewechselt, ist eine etwas laengere geschichte...

ich bin schon der meinung, dass man seine kritik anbringen muss, schliesslich sind es deine zaehne... ich hab mich zuerst auch nicht getraut, bin dann (auch durch dieses forum hier, aber leider erst beim 2. kfo) mutiger geworden und liess mich nicht mit schnellen antworten abspeisen. hab mich auch geweigert, gewisse dinge ohne genaue erklaerung machen zu lassen...

als ich dann mal erlebt hab, wie eine helferin mit den geraeten, mit denen in meinem mund gearbeitet werden sollte, herumspielte, zu boden fallen liess, wieder aufhob und schliesslich gedankenverloren in ihrem mund verschwinden liess, platzte mir der kragen - da war mir dann klar, woher ich saemtliche herpesinfektionen hatte, unter denen ich nach jedem kfo-besuch litt...

schlimm war nur, dass es sich um eine bekannte praxis handelte, welche sich ihren guten ruf auch teuer bezahlen liess :(

ui, ich wollt gar nicht so viel schreiben, aber wenn ich nur dran denke... :shock:

in diesem sinne,

eher mehr fragen, schadet nicht, auch wenns nicht immer positiv gewertet wird. aber ich hab dann die erfahrung gemacht, dass ich immer die gleichen helferinnen bekam, welche keine "angst" vor laestigen patienten hatten :)

lg marion

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Hallo,

im Großen und Ganzen bin ich mit meiner KFO super zufrieden. Sie macht das meiste auch selber, nur Zähne reinigen oder Gummies wechseln erledigen die Helferinnen. Sie erklärt mir alles und nimmt sich Zeit, auch wenn die Praxis voll ist. Ich bin auch ein komplizierterer Fall, mit Kiefer-OP, die ich im März hatte.

Insgesamt kann man schon sagen, dass wir viel reden.

Mit ihr gemeinsam arbeitet eine KFO in Ausbildung, die ist auch total nett.

Wenn meine KFO nicht da ist, macht sie die "komplizierten" Arbeiten. Leider kam es schon vor, dass sie etwas, das meine KFO begonnen hatte, anders oder gar nicht fortgesetzt hat. Das merke ich dann erst zuhause, wenn sich eine gewollte Zahnlücke wieder zusammen schiebt oder anders herum. Ich traue mich leider nicht, das zu kritisieren, gerade weil alle so nett sind und ich keinen verärgern will. Aber andererseits wurden jetzt manche Zähne - meiner Ansicht nach - überflüssigerweise schon mehrfach hin und her geschoben, was natürlich schmerzhaft ist und die Behandlung unnötig in die Länge zieht. Letztes Mal habe ich eine Sache endlich angesprochen, möglichst diplomatisch. Das wurde anstandslos hingenommen und korrigiert. Ich denke, das mache ich in Zukunft jetzt immer so.

Grundsätzlich denke ich, dass man ja viel Geld bezahlt und darum reden und kritisieren erlaubt sein muss. Da man aber auf das Wohlwollen seines KFO angewiesen ist, habe ich für mich entschieden, das möglichst vorsichtig zu tun.

In so einem krassen Hygienefall wie bei Marion wäre ich aber auch etwas deutlicher geworden.

LG

Tiffany

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Hey!

Also an meinen Zähnen arbeitet sowohl der KFO als auch seine Assistentinnen.

Meist ist es so, dass die Assistentinnen erst durchgucken, ob alles okay ist. Dann kommt der KFO gibt Anweisungen, was gemacht werden soll. Dann sind wieder die Assistentinnen dran und machen das. Am Schluss guckt er nochmal durch, ob irgendetwas pikt.

Es ist aber auch ziemlich oft, dass mein KFO die Bögen selber formt und diese dann auch einbaut.

Ich hab es ehrlich gesagt lieber, wenn die Assistentinnen das machen, weil mein KFO das so routiniert und dann halt auch schnell und grob macht.

Die eine Assistentin hat nämlich selber eine Zahnspange und eine OP hinter sich, die ist ganz vorsichtig, weil sie ja weiß was wehtut und an welchen Stellen die Bögen piksen.

Ich bin sehr zufrieden mit meinem KFO, da er sich die Zeit nimmt meine Fragen zu beantworten, wenn ich welche habe. Er ist auf jeden Fall besser, als meine erste KFO.

LG, Lisa

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