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yellowsnow

was tun nach op? + erfahrungsbericht

hallo,

ich habe vor 8 tagen am 4.juni eine kiefer-op gehabt (oberkiefer wurde vorverlagert wegen progenie).

zur zeit vor der op: ich wollte die op unbedingt machen (war eigentlich total positiv eingestellt), da sich die progenie durch jahrelange vorarbeit mit zahnspange verschlimmert hat, was allerdings zum behandlungsplan gehört hat (damit das kiefer nach der op halbwegs zusammenpasst usw.usf.).

ich hatte nur angst, das ich aufgrund einer verkühlung bzw schnupfen nicht operiert werden kann, da hat mich meine chirurgin vorher gestresst, weil sie meinte es wird kein unnötiges risiko eingegangen und das könnte für die narkose kontraproduktiv sein. ansonsten war ich sehr positiv eingestellt und bin nur vom besten ausgegangen, hab mir jetzt auch nicht all zu viele gedanken gemacht

zu meiner freude wurde ich letztendlich erfolgreich operiert :)

am tag der op hab ich anscheinend telefonate geführt an die ich mich nicht mehr erinnern kann haha war irgendwie vollkommen daneben. hab natürlich blutgespieben und die krankenschwestern dauernd gestresst. der tag war für mich persönlich der schlimmste, weil ich mich aufgrund des kopfverbandes, der schwellung, dem ständigen nasenbluten, der probleme beim mundöffnen, wie soll ich sagen, entfremdet und handlungsunfähig gefühlt habe. und durch familiere konflikte (will da jetzt nicht ins detail gehen) und einem daraus resultierendem missverständnis hatte ich auch keinen besuch, den ich zu diesem zeitpunkt schon gebraucht hätte.

letztendlich kam die nacht und das war für mich das allerschlimmste! ich kann normalerweise überall beim ärgsten lärm einschlafen. aber mein krankenhaus hatte keine liegestation für kieferoperierte gehabt, deshalb wurde ich auf die urologie verlegt, denn dort hatten sie platz für mich.

allerdings war ich in dem raum der einzige unter 60 jahren (bin 21). alle anderen waren auf schlafmitteln und haben ein scharchorchester veranstaltet, das mir zu dem zeitpunkt lauter als jedes konzert das ich jemals erlebt hatte vorgekommen ist.

letztendlich habe ich max. eine halbe stunde geschlafen, wenn überhaupt und die nacht ist ewig langsam vergangen und gegen früh hab ich mich schon nach den schmerzmitteln gesehnt. der tag selbst ist dann gut verlaufen und ich hatte eigentlich soviel besuch das ich dann auch währenddessen eingeschlafen bin, weil ich so erschöpft war. inklusive dem tag vor der op war ich gerade mal 5 tage im krankenhaus und es ist ab dann gemütlich verlaufen (bis auf die nächte).

leider gab es keinen fernseher oder dergleichen in meinem zimmer, aber mir hat eine freundin einen portablen dvd-player gebracht :)

ansonsten ist die schwellung am 2. tag nach der op am stärksten gewesen, allerdings hab ich mich kreislaufmäßig schon relativ fit gefühlt. als ich endlich zuhause war hab ich einen richtigen boost an energie und freude bekommen,.. in den eigenen vier wänden ist es halt doch am schönsten :-o

sodala aufjedenfall ist die op jetzt 10 tage her, die schwellung ist deutlich besser geworden, aber bis jetzt rein optisch muss ich sagen... bin ich noch etwas skeptisch (vorher war ich auch bis auf die zahnstellung im mund, vom aussehen sehr zufrieden...) ich hoff das da noch viel an schwellung weggeht und dann alles passt

zu meiner eigentlichen frage: ich hocke nur zuhause rum. alle ärzte haben mir gesagt ich soll die sonne meiden und jetzt lese ich, schaue dvds und am abend (obwohl ich kein fußball fan bin) EM mit freunden. nur irgendwie geht mir das zuhaus hocken schon am nerv,... und ich wollte jetzt fragen, was habt ihr in der zeit nach der op gemacht?? wie habt ihr euch die zeit vertrieben?

lg yellosnow

ps: ich hab das forum erst jetzt in meiner lange-weile gefunden und bin bis jetzt begeistert das es so etwas gibt :]

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hi yellowsnow,

du musst doch nicht die ganze zeit zuhause hocken, wenn es dir - so hab ich das verstanden - ja schon kreislaufmäßig gut geht, dann geh ruhig raus. du solltest dich halt nicht prall in die sonne setzen und ein kappi aufsetzen, so dass dein gesicht auch immer schön im schatten ist. und aufpassen, dass du dich nichst überanstrengst musst du halt.

motto nach op's (übrigens egal welche): immer schön im schatten bleiben.

lg janet

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