nasenbär

Risiken vs. Was dann dabei rauskommt

Hallo, bin neu im Forum und begrüße erst mal alle. Weiss jetzt gar nicht, unter welcher Rubrik ich meinen Beitrag einordnen soll. Vielleicht ist ja jemand so nett, mir auf meine Fragen zu antworten. Ich habe vor ca. einem Jahr einen KFC aufgesucht, weil mich mein extrem vorspringendes Kinn stört und ich es operieren lassen wollte. Ich bin eine Frau und das sieht eben nicht grad so superweiblich aus, man könnte auch sagen ich sehe ein wenig wie eine Geierwally aus. Der KC meinte, ich solle zum Marienhospital, weil bei mir eine Progenie vorläge und man evtl. den UK zurückstellen lassen müsse. Nun war habe ich in der Zwischenzeit eine Odysee von Beratungsgesprächen bei verschiedenen Kieferchirurgen hinter mir... unter jeder sagt was anderes. Ein bekannter KC, der mehrere Doktortitel führt, meinte, man solle den UK zurückstellen, ein anderer war der Ansicht OK solle nach vorne gestellt werden, der Uk könne so bleiben, ein KO war der Meinung ich solle es doch lassen, schließlich sei meine Funktion ja nicht eingeschränkt und es könne sehr wohl sein, dass ich nach OP mehr Probleme hätte als zuvor. Ich verfolge die Beiträge im Forum nun schon seit längerer Zeit passiv. Da ich völlig verunsichert bin, hab ich mich nun entschlossen, mir hier Rat zu holen. In der Computersimulation war die Optik des rückgestellten Kiefers nicht gerade vorteilhaft (Simulation des vorgestellten OK habe ich leider noch nicht machen lassen, kostet ja alles Geld) . Da ich aber ein relativ flaches Mittelgesicht habe, könnte ich mir vorstellen, dass es ganz gut aussähe, wenn ich den OK vorschieben ließe. Sorry, einige haben hier mit funktionellen Problemen zu kämpfen und ich komme hier mit meinem Aussehen an. Andererseits ist es aber so, dass ich aufgrund meines Äusseren auch schon sehr viel ausstehen musste und meine Zähne schon ganz abgeschliffen sind. Einerseits habe ich Angst vor der Operation, andererseits denke ich, wenn die Ergebnisse so gut sind wie bei einigen der freigestellten Fotos, die ich im Forum gesehen habe, wau...was für eine Veränderung zum Positiven. Und meine Zähne im Unterkiefer sind auch merkwürdig gewachsen, irgendwie nach innen geklappt, so dass auch die Unterlippe nicht von der Zahnreihe abgestützt wird. Der Mund wirkt dadurch ein wenig wie bei einem alten Weiblein ohne Zähne, in Kombination mit dem flachen Mittelgesicht einem kleinen Mund und dem ellenlangen Kinn kann sich jeder vorstellen, wie toll das aussieht... Und dann wie ist es mit dem Thema Rezidive bei Vorverlagerung des Oberkiefers? Wie soll das überhaupt möglich sein? Schließlich ist doch der Knochen quasi verlängert worden, der kann doch nicht wieder "zusammenschrumpfen". Bei Verkürzung ist mir klar, dass da der Knochen nachwächst, weil er wieder die ursprüngliche Länge erreichen will. Kann jemand mir das erklären? Da ich aufgrund meines etwas anderen Erscheinungsbildes sehr unglücklich bin und auch ein hoher Leidensdruck vorliegt, muss ich abwägen. Kann mir jemand, der eine ähnliche OP hinter sich hat, vielleicht bei der Entscheidungsfindung helfen? Ich wäre sehr dankbar, da ich nicht mehr weiter weiss.

Liebe Grüße und Danke im Voraus

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Hallo,

ich habe die ganze Prozedur der Entscheidungsfindung schon längst hinter mir, kann aber immer noch nachempfinden, in welcher Situation du steckst. Ich habe mir am Anfang die Meinung von 4 verschiedenen Kiefeorthopäden und 3 Chirurgen eingeholt- sie waren sich zumindest alle einig, daß eine Fehlstellung vorhanden war:p Alle Chirurgen haben mir zu einer OP geraten, weil dadurch auch einige andere Probleme behoben werden könnten (u.a.Nasenatmung), was mir wichtig erschien. Was genau gemacht werden müßte (Ok-VV, UK-RV, Bimax), konnte und wollte keiner definitiv sagen, was ich im Nachhinein als sehr korrekt und sinnvoll beurteile, denn erst nach sehr genauen Untersuchungen/Röntgenaufnahmen, mehreren Modellen und nach der erfolgten Verschiebung durch die Zahnklammer und viele andere Apparaturen (z.B. zum Dehnen/Komprimieren der Kiefer) war man sich einig, daß eine Bimax nicht nur aus ästhetischen, sondern auch medizinischen Gründen notwendig ist. Am Anfang haben die meisten auf eine UK-RV getipt.

Was ich aber gern anmerken möchte, ist die Tatsache, daß der gesamte Prozeß zeitaufwendig und z.T. nervenaufreibend ist. Meine Zähne im Unterkiefer hatten die Fehlstellung auch kompensiert, d.h. waren nach innen gefallen, so daß es für einen Laien nicht sichtbar war, daß eine Fehlstellung vorliegt. Für die meisten habe ich einfach ein relativ langes Kinn gehabt. Wenn die Zähne aber aufgerichtet werden, sieht das weniger vorteilhaft aus, und das sollte man auch vorher wissen, denn damit muß man auch einige Zeit vor der OP herumlaufen. Ich wurde in dieser Hinsicht richtig gut aufgeklärt und trotzdem konnte ich es mir nicht vorstellen, wie blöd das tatsächlich aussieht, wenn die Zähne im UK über/vor den Zähnen im OK stehen. Ich habe es natürlich auf vielen Bildern bei anderen Leuten gesehen, aber wie das bei einem selbst aussieht, ist einem doch nicht so klar.

Und man braucht insgesamt wahnsinnig viel Geduld, denn im letzten halben Jahr sieht man selbst kaum eine Veränderung und die KO sagen, daß immer noch nicht operiert werden kann, weil dieses und jenes nicht in Ordnung ist. Und das nervt...

Nichtsdestotrotz bin ich von der Richtigkeit meiner Entscheidung überzeugt. Ich wollte dir nur auch andere Aspekte nennen, die nicht ganz so einfach sind, so daß du besser abwägen kannst, ob dir dein jetziges Aussehen so wenig gefällt, daß du alles auf dich nehmen möchtest. Denn scheinbar hast du gar keine weiteren gesundheitlichen Probleme.

Und was die Form der OP angeht, glaube ich, daß das ähnlich sein wird wie bei mir- man kann es nicht von Anfang an sagen.

Ich wünsche dir viel Erfolg und hoffe, daß du die richtige Entscheidung für dich treffen wirst.

Gruß

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