Bratkeks

Lisbeln ect nach OP

Hallo zusammen,

das ist mein erster Beitrag hier und ich stelle mich kurz vor:

Ich heiße Stefan, komme aus Aachen und hatte lange Zeit lang mit einem starken Unterbiss zu kämpfen. Dieser war Ursache für mein "Schumi"-Kinn und lisbeln und Grund für meine Operation:

Dass ich operiert werden müsste steht eigentlich schon seit 2 Jahren fest, jedoch wurde abgewartet, bis das Wachstum abgeschlossen ist.

So bin ich nun vor ein paar Wochen zum Chirurg meines Vertrauens gegangen, der mit vor genau einem Jahr die Weisheitszähne gezogen hatte. Es wurde dann beschlossen, dass der um ca. 10m vorstehende UK zurück-, und der OK zur Schonung vorverlegt werden solle. Eine nachfolgende kieferorthopädische Behandlung wurde so ziemlich ausgeschlossen, da ich seit meinem 8. Lebensjahr (werde im September 19) lose und feste Spangen trug...Tolle Zeit...Naja, wenigstens erspart es mir jetzt die Spange im nachhinein.

Die ca 4stündige OP hatte ich am 10.6. also am Dienstag letzter Woche und es scheint alles hervorragend geklappt zu haben, da ich keine "seltenen" Beschwerden habe.

Das Taubheit ist in der rechten Gesichtshälfte komplett verschwunden und die Schwellung hält sich in Grenzen und wird jeden Tag etwas weniger.

Die linke Gesichtshälfte ist noch recht dick und die Taubheit in Gegend der Wange-Mund noch nicht ganz verschwunden, aber seit heute morgen kribbelt es schon etwas, sodass ich denke, dass das in einer Woche oder spätestens zwei auch normalisiert sein sollte.

Ich habe so eine Art feste Spange, jedoch ohne Brackets, sondern eine, die mit Draht um die Zähne befestigt ist...Um den Kiefer daran zu hindern, in seine alte Position zu rutschen, habe ich auf jeder Seite einen Gummi, der an ja einer Spange befestigt ist...

Dann bin ich noch vernäht und zwar im Mund (nicht äußerlich,das gäb ja alles Narben und wäre eh unpraktisch). Diese verlaufen, wie soll ich das beschreiben, zwischen den "festen Ende" des Zahnfleisches und der Lippe, also da, so sich im UK immer die Spucke sammelt ;) Nicht dass das falsch verstanden wird: vernäht bin ich sowohl oben als auch unten.

Die Fäden sollen allerdings schon am Mittwoch gezogen werden. Das freut mich schon sehr da alles mögliche über Lachen (hatte gestern ein paar Freunde zu Besucht^^) bis "Zähneputzen" ziemlich schmerzt, da es eben die Lippen/Wangen spannt... *autsch*

Wenn Ihr Euch wundern solltet: Bin seit gestern entlassen, hatte also nur 5 Tage Krankenhausaufenthalt, inkl. OP.

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Damit ich mal zu Thema komme:

Wie gesagt, hatte ich durch die problematische Kieferstellung immer recht undeutlich gesprochen und etwas gelisbelt.

Jetzt, fast eine Woche nach der OP (Ich weiß, es ist noch recht früh für sowas) hat sich daran allerdings nichts geändert, im Gegenteil, beides ist etwas schlimmer geworden...

Also das mit dem undeutlichen Sprechen schiebe ich eigentlich ganz auf diese Gummies, da ich den Mund halt nicht richtig aufbekomme, ich kann bei "geöffnetem" Mund gerade mal die Zungenspitze rausstrecken. Ist ja irgendwie logisch, dass man da nicht deutlich spricht, es geht halt einfach nicht.

Aber mit dem Lisbeln mache ich mir schon mehr sorgen. Es ist nicht extrem, aber schon da und nicht so unauffällig wie vor der OP. Ich hatte eigentlich schon erwartet, dass die neue Zahnstellung dem endlich ein Ende bereiten würde, aber Pustekuchen -.-

Auf die Gummies, die Spange und die Nähte kann ich das doch wohl kaum schieben. Höchstens auf die ungewohnte Kiefer/Zahnstellung.

Jetzt mache ich mir halt Sorgen, weil ich dachte, dass das mit dem Sprechen sofort besser sein müsste, aber stattdessen ist es etwas schlimmer geworden. Es sind jetzt noch 3 Wochen bis der Kiefer wieder vollständig verknöchert ist und diese Pseudospange rauskommt, aber ich bin total verunsichert, ob es danach besser wird.

Hattet Ihr das gleiche Problem? Liegt das echt nur an der umgewöhung und braucht das seine Zeit? Wie lange in etwa?

Ich werde am Mittwoch mal den Dr. E*** darauf hin ansprechen. Im Moment weiß ich nicht was ich jetzt oder später dagegen tun könnte, außer zum Logopäden zu gehen. Das wäre ja kein Beinbruch (/Kieferbruch xD) aber ich dachte immer, dass so etwas unnötig sei.

Naja, wie dem auch sei, ich würde mich unendlich über ein paar Antworten freuen, ich brauche da jetzt echt etwas zur Beruhigung. Ich bin ja mit dem rest der Angelegenheit zufreiden, endlich wieder zu Hause, das mit dem Essen ist noch auszuhalten (aber fragt mich mal in 4 Wochen xD) und sonst kan ich alles ganz normal machen, nur dass der Kreislauf noch recht schlapp ist, aber ich denke dass so eine OP und die Heilung eben ordentlich Energie entziehen..

Also antwortet bitte, sonst verzweifel ich hier noch :(

PS: Schermzen habe ich kaum. Morgens und Abends (wird gleich wieder anfangen) tut es etwas weh, aber einerseits ist das vollkommen auszuhalten und andererseits bin ich seit 10 Jahren Schmerzen in der Mundgegend sowas von gewöhnt...

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Hallo,

erst einmal herzlichen Glückwunsch zur überstandenen OP! Du Glücklicher! Meine steht mir noch bevor, wird auch eine Bimax.

Ich habe als Kleinkind auch gelispelt, wobei ich denke, daß es nicht unbedingt mit der Kieferfehlstellung zu tun hatte. Nach einer ziemlich kurzen logopädischen Behandlung war das Problem beseitigt. Seitdem ich die Zahnklammer trage bzw. seitdem die Zähne falsch zueinander stehen (die Zähne im UK vor den Zähnen im OK), lispele ich wieder ganz leicht, aber meine KO sagt, daß sich das nach der OP wieder gibt. Das klang für mich logisch, weil ich bei der Logopädin gelernt hatte, wo die Zunge beim Sprechen "hingehört", und im Moment paßt diese Bewegung nicht zu meiner Zahnstellung, so daß man sich neue Wege sucht, die letztendlich zum Lispeln führen.

Langer Rede kurzer Sinn: ich denke, daß bei Dir auch ein Besuch beim Logopäden anstehen wird, denn das Lispeln geht auch bei Kindern nicht von allein weg- warum sollte sich das nach der OP ändern? Du weißt jetzt noch nicht, wohin mit der Zunge, um bestimmte Laute auszusprechen und das ist das, was die Logopäden einem beibringen.

Ich kann es nur empfehlen, weil es einen mit zunehmendem Alter immer mehr stört. Ich weiß nämlich, daß ich es als Kind nicht so unangenehm fand- jetzt stört es mich aber sehr, so daß ich hoffe, daß ich nach der OP meine Zunge wieder "unter Kontrolle" habe.

Ich wünsche Dir weiterhin gute Besserung und schnelles Abschwellen!

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@ Julia

Endlich jemand, der im Rahmen der Behandlung auch angefangen hat zu lispeln und undeutlich zu sprechen. :mrgreen: Mir geht es genau so und ich hoffe, dass dies nach der OP wieder weggeht. Das ist für mich ein Motivationsschub, die OP möglichst bald durchzuziehen.

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Hallo, ich habe die ca. 2-3 Wochen nach der OP auch gelispelt und mich komisch angehört weil der Biss auch seitlich sehr weit offen war. Das hat sich dann aber sehr schnell gelegt und jetzt passt alles. Falls es sich bei dir nicht bessert kann dir bestimmt ein Logopäde gut helfen. Alles Gute!

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Hallo Leute,

schon einmal viiiiielen Dank für die Antworten! :mrgreen:

@ Julia: Ich war als Kleinkind auch beim Logopäden gewesen, weil ich da auch irgendwelche Probleme beim Sprechen hatte, kann mich aber an keine Details erinnern, frage vielleicht nachher nochmal meine Eltern...

Mit der Pubertät, sprich dem Wachtum und dem zu schnellen Wachstums des UK, ging die Lisbelei dann bei mir los, allerdings war es nichts Extremes, manchmal merkte ich es selbst nicht, an anderen Tagen kostete jedes Wort überwindung...in der Schule ist/war das dann immer besonders blöd.

Also meint Ihr, ist solle es erstmal auf sich beruhen und die Kiefer heilen lassen, und dann wird sich zeigen, ob es sich legt oder nicht? Und ein Logopäde kriegt das dann auch wirklich wieder hin? ^^

Ich bin nur etwas sketpisch, da mich in dem Punkt die Op etwas enttäuscht hat, aber vielleicht dauert es halt nur noch, wie Lebensfreude meinte....Naja...Also erstmal alles auskurieren; dauert ja noch so 3 Wochen.

Also '~*Danke*~' für eure Hilfe und Anteilnahme!!:599:

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