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Mokkakugel

OK - Vorverlagerung am 19.06.2008 bei Dr. Dr. Dederichs in der Diakonie Bad Kreuznach

Hey Hey und Hallo,

ok, ich stelle mich vielleicht einfach erstmal kurz vor, bevor ich euch meine Geschichte erzähle ^^

Meine Name ist Alex, ich bin 19 Jahre alt, komme aus der Gegend um Mainz.

Wie der Threadtitel schon sagt, ich hatte am vergangenen Donnerstag (19.06.2008) meine OK - Vorverlagerung im Diakonie Krankenhaus in Bad Kreuznach... und wurd heute morgen dann auch entlassen - ein Grund mehr die Erlebnisse der letzten Tage vllt auch schriftlich ein bisschen zu verarbeiten.

Die Vorgeschichte

Wie die meisten Jugendlichen hab ich im Alter von 14-16 ne Zahnspange bekommen, im Oberkiefer wurden die Zähne mit festsitzenden Brackets korrigiert, nach knapp 2 Jahren, also kurz vor meinem 17ten Geburtstag war die Sache erledigt, die Brackets kamen runter...

ich hab in den Spiegel geschaut und den Rest des Tages eigentlich nur geheult: Meine Schneidezähne hatte der behandelnde Orthopäde wie ein Garagentor aufgestellt um irgendwie nen Überbiss zu bekommen.

Das Ergebnis war ein offener Biss, an richtiges abbeißen war nicht wirklich zu denken, von der Optik will ich an der Stelle erst garnicht anfangen.

Abends bin ich dann mit meiner Mutter nochmal zu dem Orthopäden, der verteidigte seine Arbeit dann, dass es die einzige Möglichkeit war, alle Zähne dauerhaft zu erhalten und ne halbwegs normale Bisssituation herzustellen.

Problem seiner Meinung nach ist dass mein Mittelgesicht zu flach ist (OK - Rücklage)... Bin ich mal ehrlich, er hatte recht, und zu dem Zeitpunkt hatte er das Bestmögliche rausgeholt...

Irgendwie hatte ich mich mit der Situation abgefunden doch einige Jahre später sollte dann wieder alles anders kommen. Eine gute Freundin von mir hatte eine Bimax, ihre Fehlstellungen der Kiefer warn um einiges extremer als meine, aber irgendwie wühlte die Sache bei mir wieder den Gedanken an meine "verkorksten" Zähne auf. Also gings zum Kieferorthopäden, der selbe wie damals. Irgendwie konnte ich mich sehr gut mit ihm unterhalten, zumindest war er sehr ehrlich und hatte Verständnis für meine Situation.

Nach einem ausführlichen Gespräch hatten wir dann zusammen festgehalten was mich stört: Die aufgeklappten Zähne, der mittlerweile nicht mehr vorhandene Überbiss (im Laufe meines Wachstums hatte sich auch das bisschen Überbiss was man durch das aufstellen der Frontzähne erreicht hatte verflüchtigt) und das generell recht flache Mittelgesicht. Zwei Tage später kam ein Anruf, ich solle doch mal in der Praxis vorbeischauen und der Orthopäde hatte einen sehr ausführlichen und glaubwürdigen Plan ausgearbeitet was zu tun sei und wie wir die Probleme angehen.

Einige Röntgenbilder, Abdrücke und Arztbesuche später war das Problem auch gefunden: der OK muss vor! Das war Sommer 2007 :)

Nachdem wir über den Herbst uns lange Zeit mit der Krankenkasse um die Kostenübernahme stritten kam kurz vor Weihnachten das ok, und Anfang Januar die Brackets. Ich hatte mich im OK für selbstlegierende Keramik Brackets entschieden, ein bisschen eitel darf man ja sein ;) Im Unterkiefer tat es auch die Metall version. Bis Mitte Mai dauerte die Vorbehandlung, der Chirurg war schnell gefunden (hatte mir vor einigen Jahren die Weisheitszähne entfernt und meinen Eltern zwischenzeitlich mehrere Zahnimplantate gesetzt - ich hatte die besten Erfahrungen mit Ihm gemacht) und so konnten wir recht kurzfristig für den 19.06.08 die OP vereinbaren.

18.06.08 - 1 Tag PräOP

Wir hatten mit dem behandelnden Arzt vereinbart dass ich erst am Tag der OP morgends ins Krankenhaus komme und nicht schon die Nacht vorher dort verbringen muss. Für heute waren dann noch Aufnahmeformalien, Blutuntersuchung und Vorgespräche angesetzt.

Ganz ehrlich: Wer die Möglichkeit hat, dem rate ich, verbringt den letzten Tag noch zu Hause. Ich war mit nem Kumpel im Fitnessstudio, noch was gutes Essen. Macht euch nen schönen Tag und vergesst einfach nochmal ne Weile was auf euch zukommt. Wenn man zu Hause ist rückt das ganze irgendwie in ne erträgliche Ferne und man sieht dem ganzen ein bisschen lockerer entgegen und wenn ihr noch ne Runde sport macht schlaft ihr die Nacht auch garantiert durch ^^

19.06.08 - OP Tag

Um kurz vor 7 kam ich ins Krankenhaus, Beruhigungstablette, Umziehen und schon gings um halb 8 los in Richtung OP. Im Vorbereitungsraum lag ich dann noch ne Weile rum, der Operateur hatte sich etwas verspätet und ohne den, wird die Narkose nicht eingeleitet (Der Operateur ist nur ein Belegarzt, deshalb warten die bis sie wissen dass der auch wirklich da ist und die OP stattfinden kann). 10 nach 8 bin ich dann eingeschlafen "worden".

Das nächste woran ich mich erinnern kann war im Aufwachraum ein nervtötendes Geräuch dem sofort auch ´ne Krankenschwester folge die mich aufforderte doch jetzt bitte selbst zu atmen ^^

Nun gut, ich hab mich dann doch irgendwie breitschlagen lassen und der nächste Fetzten der mir noch in Erinnerung geblieben ist war gegen 14Uhr auf Station. Ich war kurz wach, hatte wohl nach einem Spiegel gefragt und schaute mir das Ergebnis an. Sah toll aus, ich war wirklich happy und bin mit ´nem recht zufriedenen Gefühl wieder eingeschlafen.

Abends um 6 kam dann so langsam das Erwachen, ich fühlte mich erstaunlich gut, keine Schmerzen, geschwollen war au nichts so wirklich. Es gab ein Tomatensaft, einen Pudding und kurz drauf schlief ich auch schon wieder ein. Den Mund musste ich vorher mit Wasserstoffperoxid ausspülen, um doch wenigstens ein bisschen die Mundhygiene zu wahren 

20.06.08 - 1 Tag PostOP

Zugegeben, den heutigen Morgen musste ich erstmal verarbeiten. Irgendwie sah das Gesicht doch um einiges dicker aus, so langsam merkte ich auch dass ich keinerlei Gefühl mehr im OK hab und das Essen fiel mir (vllt grade deshalb) bemerkenswert schwer. Ab heute hieß es kühlen, kühlen, kühlen. Nervig, aber für sonstige Tätigkeiten war ich eh nicht zu gebrauchen. Mein Kreislauf schwächelte noch, an größere Touren durch die Station war also nicht zu denken, am Ende war ich um mein Bett doch recht froh. Auch heute hatte ich keine wirklichen Schmerzen. Die Haut spannte zwar, kam aber von der Schwellung. Also entweder mehr kühlen, oder ne Schmerztablette ^^ Zum ersten Mal hieß es auch Zähneputzen: Ein seltsames Gefühl wenn man nicht weis ob man nun auf Zahn oder Zahnfleisch rumschubbert ^^ Aber man gewöhnt sich dran, das ganze wird einfach ne Sache der Konzentration.

21.06.08 - 2 Tag PostOP

Heute gings mir erstaunlich gut, ich konnte über die Station spazieren, wagte mich später am Nachmittag sogar raus in den Park (Das Diakonie Krankenhaus hat einen sehr schönen, großen Park mit Wohnheimen für behinderte Menschen). Kühlen war immer wieder zwischendrin angesagt. Ansonsten war ich damit beschäftigt meinen unbändigen Hunger mit Joghurt, Molke Drinks und Red**** zu stillen. Der Sinn von letzterem beschränke sich eigentlich nur darauf meinen Kreislauf hochzuhalten und der Arzt war überrascht wie gut das funktioniert ^^ Bei der alltäglichen Visite wurden mir dann noch Gummis eingehängt und der Splint für 24h eingesetzt um die Bisslage etwas zu korrigiern und den Biss zu führen. Der Splint im Mund war nicht unangenehm oder so, im Gegenteil, wenn man OK und UK drin "abgelegt" hat, war die ganze Sache sogar recht angenehm. Sprechen war ne kleine Herausforderung, zum Essen kann man den natürlich recht einfach rausnehmen. War also alles gaaar kein Problem. Auch heute gabs keine Schmerzen.

22.06.08 - 3 Tag PostOP

Kühlen, Essen und durch die Gegend spaziern. Mir war mittlerweile recht langweilig geworden, Fernsehn und Kühlen ist mit der Zeit ja auch recht öde. Schmerzen gabs keine, dafür reichtlich schlechtes essen ^^ Ich bekam einen großen Teller Schokopudding der flüssiger als mein Kakao war ^^ Dazu wieder Energy Milch Mix Getränke und abends irgendeine Cremesuppe (Geschmacklich nicht eindeutig zu identifiziern ^^).

Auch der Tag ging recht schnell vorbei. Der Arzt wollte mich tagsdrauf in seiner Praxis treffen um ein Röntgenbild zu machen.

23.06.08 - 4 Tag PostOP

Heute morgen gings mit dem Taxi zur Praxis des Chirurgen. Ein Röntgenbild, ein kurzer Blick drauf und dann der doch recht aufschlussreiche Kommentar: Ja, hmm, ja ne, ach kannst heim. Die Sprechstundenhilfe übersetzte dann: Sieht gut aus, wächst toll zusammen, Platten sitzen gut, kannst nach Hause.

Was ´ne Erlösung :) Nach einer umfangreichen Belehrung, was ich denn nun alles nicht Tun (in die Sonne gehn mit Schwellung, Joggn, etc.) und Essen (alles was man kauen muss) darf gings mit dem Taxi zurück in die Klinik und von dort aus nach Hause :)

Für meinen Teil muss ich sagen, dass ich mir alles doch schlimmer vorgestellt hatte. Ich hatte absolut KEINE Schmerzen, ab und an hat nur die Haut gespannt (kommt von der Schwellung). Selbst die Schwellung fand ich jetzt nicht so groß, ich würde sie mal vergleichen wollen mit der nach einer Weisheitszahnentfernung :)

Ansonsten, kann ich jedem echt nur Mut machen der das Ganze vor sich hat, ihr schafft das, es ist wirklich halb so wild wie man denkt!

Als ich aufgenommen wurde ist eine Patientin an mir vorbeigegangen, sie hatte sich gerade verabschiedet und war unterwegs in Richtung Tür. Im Vorbeigehn meinte sie noch zu mir: Mach dir kein Kopf, es halb so wild und im Nachhinein schneller vorbei als man denkt...

An der Stelle möchte ich mich der Patientin einfach mal anschliessen, denn treffender kann ichs nicht formulieren.

Viel Erfolg und Mut allen andern die diesen Weg noch vor sich haben :)

Machts gut

Eure

Mokkakugel

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Puh....DAS MACHT MIR MUT!!!! :):):)

Danke für Deinen Bericht, ich habe das die gleiche Prozedur vor mir und fühle mich grade UNGEMEIN beruhigt :)

Wünsche Dir alles Gute!!!!!

mizkA

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Hallo Mokkakugel,

herzlichen Glückwunsch zur so gut überstandenen OP (und zu diesem amüsanten und aufbauenden OP-Bericht).

Freue mich auf weitere Nachrichten!

Lg, Monnemiek.

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Heyhey,

mir kam mal so spontan die Idee, dass es vielleicht ganz interessant ist zu wissen wie so die Zeit nach der OP ist ^^

Zuhause angekommen hat es irgendwie keine 5 Minuten gedauert bis die ersten "Mitleidsbekundungen" kamen, Gott und die Welt wollte mir unbedingt sagen wie leid Ihnen das ja tut und dass ich mich ja ausruhen soll und bla bla bla ^^ Dabei hatte ich nur ner Handvoll Leuten davon erzählt... egal. Nett wars, aber irgendwie hab ichs ja so gewollt, also konnt in dem ganzen nicht wirklich viel abgewinnen. Nun gut, ein paar lustige Sachen warn dabei - von ner guten Freundin gabs ne Wochenration Babynahrung, von meinen Kumpels ein Geschenkkorb mit Kühlakkus, Joghurt, Löffel und Lätzchen ^^ Das coolste Überhaupt: BABYZAHNBÜRSTEN :D

Ich hab so eine mit Saugfüßen, die kann man an den Spiegel kleben - war schon im Krankenhaus ein riesen Spaß das Teil überall dranzubappen xD

Nun gut, die Schwellung wurd mit jedem Tag besser, genau eine Woche PostOP, war das meiste auch schon wieder weg.

Das Sprechen ist recht anstrengend und hört sich die erste Zeit dazu auch noch sehr bescheiden an. Ein "s" zu sprechen war für mich schon ne echte Herausforderung. Mein Tipp: Nicht zu viel reden, wer nur labert dem tut Abends das Gesicht weh ^^ Ansonsten, zwischendurch immer mal wieder nen Kühlakku aufs Gesicht legen - beschleunigt das Abschwellen und ist sehr!!! angenehm.

Das Essen ist eigendlich das Nervigste bei der ganzen Sache - zumindest meine Meinung. Pudding, Joghurt, Molke Drinks und Co kann man nach ner Woche einfach nicht mehr sehn. Kennt ihr die Werbung von Froop? "Fruchtalarm" xD. Mit den Dingern kann man mich mittlerweile auffn Mond jagen, und, so leid mir das tut, aber ich krieg Mordgelüste wenn ich dieses kleine Blondchen übern Bildschirm flimmern seh wies die Dinger überall in der Wohnung verteilt ^^" Naja, das Mädel kann ja nix dafür, musste ja auch nie ewig und 3 Tage sich von dem Zeugs ernähren >.<

Pürierte Nudeln mit Soße geht irgendwie immer, Suppen, Gemüsebrei... versucht euch irgendwie was zu mixen was euch schmeckt. Nur erwartet nicht zuviel, püriert schmeckt alles irgendwie ein bisschen seltsam.

Egal, Augen (Nase) zu und durch, immer dran denken, DU wolltest das so ;)

"Hummeln im Ar***"... naja bin nicht ganz so extrem, aber wochenlang nur zu Hause rumhängen ist nicht mein Fall. Also hats auch nicht lang gedauert bis ich wieder auf Achse war. 9 Tage PostOP bin ich das erste Mal wieder losgezogen, warn im Kino, ein Eis essen. Die letzten Tage jetzt im Schwimmbad, und Fahrrad fahren. Macht euch keine Illusionen, auch wenn man sich ganz gut fühlt und das Gesicht schon wieder halbwegs menschliche Züge annimmt ist man bei weitem nicht fit. Macht langsam und sobald ihr merkt dass es zu anstrengend wird einfach schluss. Ich für meinen Teil war Abends um 10 totmüde und 2 Minuten später auch schon am Schlafen. Solange ihr euch gut fühlt ist alles erlaubt, übertreibts einfach nicht :)

So, 2 Wochen hab ich nun hinter mir, das Ergebnis ist klasse geworden und ich bin super happy dass ich das ganze gemacht hab. Morgen gehts zum KFO und das Feintuning kann beginnen - in 2 Wochen gibts wieder feste Kost :)

Also, irgendwie gehts voran und ein Blick in den Spiegel hat mich über so manchen Frust in Sachen Essen hinweggetröstet.

Ich drücke allen die Daumen dies noch vor sich haben :)

machts mal gut

Gruß

Alex

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ein wirklich schöner und besonders aufbauender Bericht. Mir steht etwa anfang nächsten Jahres die selbe OP bevor. Wieviele mm wurde der OK verlagert?

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3,5mm nach vorne. Ich lad die Tage mal die Röntgenbilder und Vorher/Nachher Vergleich hoch, muss den Kram nur noch einscannen :)

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Hey :)

Auf Anweisung vom Arzt durft ich heute mein erstes Milchbrötchen essen :razz:

Also diese weichen Dinger die man mit 2 Fingern zerdrücken kann :D

Egal, die sind verdammt hart, das glaubt einem ja keiner... fühlt sich an als ob man auf Granit beißt... und dabei hatte ich die schon kleingerupft :-|

Naja, die Hälfte hab ich gepackt, danach war ich einfach zu erschöpft ^^"

Ich befürchte das es noch ein verdammt langer Weg zum ersten Schnitzel wird... :D

gruß

alex

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Hey :)

Auf Anweisung vom Arzt durft ich heute mein erstes Milchbrötchen essen :razz:

Also diese weichen Dinger die man mit 2 Fingern zerdrücken kann :D

Egal, die sind verdammt hart, das glaubt einem ja keiner... fühlt sich an als ob man auf Granit beißt... und dabei hatte ich die schon kleingerupft :-|

Naja, die Hälfte hab ich gepackt, danach war ich einfach zu erschöpft ^^"

Ich befürchte das es noch ein verdammt langer Weg zum ersten Schnitzel wird... :D

gruß

alex

Hi Alex

Mach Dir mal keine Gedanken, mir erging es ebenso. Das wird von Tag zu Tag besser. Meine Bimax ist zwar schon eine ganze Weile her, aber die Tage nach der OP vergisst man nicht so schnell, wenn überhaupt:-P

Gute Besserung

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Haha, Milchbrötchen, jaaaaaaa:-P Ich dachte so nachdem ich die GNE und Spange reinbekommen habe, die hol ich mir mal,weil die ja eig schön weiche sind, aber wenn man nicht richtig kauen kann, sind die wie Gummi *g*

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Hey,

schön, dass du die OP auch gut überstanden hast!

Ich habe mich jetzt auch an ein Milchbrötchen getraut, in Kakao aufgeweicht. Und klein gedrückte Nudeln!;)

Und ja - jetzt im Nachhinein war es gar nicht so schlimm!

Gruß

Katrin

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5 Wochen sinds heute auf den Tag :)

Und damit hab ichs eigentlich hinter mir! ^^

Das Essen klappt wieder so langsam, hab zwar Muskelkater ohne Ende und mein Schnitzel wird wohl auch noch ne Weile warten müssen, aber die erste Scheibe Brot (ohne Rinde natürlich) und die ersten nicht verkochten Spaghettis lassen mich dann doch hoffen ;-)

Obst klappt auch, Bananen und alles was kleingeschnitten ist. Äpfel nicht, die heb ich mir auf wenn die spange runter is und ich das erste Mal im Leben `nen Apfel abbeißen kann :D Schon komisch dass manche Menschen 20 Jahre brauchen um die Erfahrung zu machen, oder? ^^

Noch eine Kleinigkeit gibts: Das Ergebnis von der OP ist wirklich toll, bin immer noch begeistert, aber irgendwie stört mich das Kinn, ist für meinen Geschmack zu massiv. Das ich Eltern und Freunde nicht wirklich auf sowas immoment anspreche, naja, die haben auch genug mitgemacht und mehr verständnis gezeigt als ich erwartet hätte. Ich wills mal nicht überstrapazieren. Nun denn, meine Entscheidung ist gefallen, die Kinnplastik wird auch noch gemacht. Ganz oder garnicht und nach soviel Mühen, Strapazen, Machtspielchen mit der Krankenkasse und Terminpoker mit der Sprechstundenhilfe beim KFO wird das das kleinste übel in einer langen Reihe von Behandlungen sein die ich mitgemacht hab.

Das ist irgendwie, wie wenn man im Europapark (der in Rust) die größe, höchste und schnellste Achterbahn (Silverstar, wers kennt) als erstes fährt... hinterher kommt einem der Rest wie Peanuts vor.

Was mir grad noch einfällt, vllt gehts ja manch anderem genauso: Der einzige Gedanke der mich an der ganzen Behandlung immer ein bisschen schockiert hat - Wenn Chrirurgen und KFOs ihren Job gut machen sehn wir eigentlich nur normal aus - es wird nie jemand sehn und auch keiner Erfahren was man hinter sich hat, wenn mans nicht sagt :D

Wir tun recht seltsame Dinge, wenn wir einfach nur normal sein wollen...

das nennt man wohl Ironie des Schicksals, oder so ähnlich :-)

Machts mal gut,

Schönen Gruß

PS: Morgen gibts Bilder, versprochen ;)

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