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Anne- Kathrin

Entscheidungshilfe UK VV ja oder nein?

Hallo,

ich bin neu hier unnd je nach dem, wie ich mich in den kommenden Tagen entschieden werde auch länger:razz: . Ich war vergagnene Woche beim KFO, der mir zu einer UK VV riet. Allerdings habe ich bis jetz keine Probleme mit meinem Überbiss von ca 8mm, weder funktional noch ästhetisch. Macht es dennoch Sinn, sich für einen so großen Eingriff und lange Behandlung zu entscheiden? Wie sind eure Erfahrungen? Für meine eigene Entscheidung wäre ein kleines Meinungsbild sehr hilfreich, auch gerne von Experten.

Gruß, Anne- Kathrin

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Hi!

Meine Situation ist deiner nicht unähnlich. Erst dachte ich, das wär nicht notwendig, dann habe ich mich aufgrund vieler Ärztemeinungen letztendlich doch dazu entschlossen, es durchführen zu lassen. Derzeit warte ich auf das Zustimmen der Krankenkasse.

Es gibt etliche Gründe, die für eine solche Behandlung sprechen:

Eine hohe Wahrscheinlichkeit für spätere schwerwiegende Probleme mit dem Kiefergelenk (Arthrose)

Zähne, die sich bei Nichtbehandlung immer weiter verschieben und so die ganze Situation noch weiter verschlimmern als sie bereits ist

lokale Überlastung parodontaler Strukturen bis hin zum Ausfallen einzelner Zähne

Daneben verursachen Kieferfehlstellungen bei vielen Menschen auch noch weitere Probleme:

Nackenverspannungen, bis hin zu Schmerzen und Verspannungen im ganzen Rücken.

Eine zu schmale Nase kann den häufigen Ausbruch von Erkältungskrankheiten fördern.

"Ohrenschmerzen" durch das Kiefergelenk (oder auch Kopfschmerzen)

Ich konnte mich erst auch nicht entscheiden und habe sehr viele Meinungen eingeholt (Ärztekammer, befreundete Krankenkassenmitarbeiter, Krankenkassen-Ärztehotline, Kieferorthopäden, Kieferchirurgen, Zahnärzte, praktischer Arzt,...), bevor ich mich zu diesem Schritt durchringen konnte.

Ich habe mich sehr gut informiert und bin mir dadurch jetzt ziemlich sicher, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe.

Ich wünsche dir alles Gute.

und: Lass dir Zeit. Du musst das nicht jetzt sofort entscheiden. Du hast genug Zeit, um es dir gut zu überlegen, ob du das wirklich durchstehen kannst und willst.

LiGrü

igel

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Vielen Dank für die schnelle Antwort.

Objektiv betrachtet erscheint die Idikation wirklich nachvollziehbar. Aber zusammen mit der Vorstellung, dass es sich bei allem um den eigenen Kiefer handelt, kommen grübelnde Gedanken....:?

Möchte sich noch jemand contra UK VV äußern? Eine Rundum- Betrachtung kann ja nicht schaden. Auch wenn das allgemeine Meinungsbild im Forum überwiegend positiv ist, wenn ich mir die OP- Bericht durchlese.

Gruß,

Anne- Kathrin

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Hallo Ann-Kathrin,

die Entscheidung kann Die niemand abnehmen, die musst Du alleine für Dich treffen. Aber auch ich kenne diese Situation sehr gut, ich hab das alles auch letzes Jahr durchgemacht - schlaflose Nächte, zu hohen Blutdruck usw. Ich habe mir halt noch weitere Meinungen eingeholt (wobei für mich nach der zweiten nahezu identischen Meinung schon feststand, dass ich was machen lassen muss) und dann das für und wider abgewägt. Und da haben für mich dann die positiven Aspekte der Behandlung (die hat mich eh nicht geschockt) und der Operation (das war schon eher abschreckend) überwogen. Und bis jetzt bereue ich diese Entscheidung noch nicht - mal schauen wie es dann nach der OP aussieht. Aber egal wie Du dich entscheidest, Du musst dann mit dieser Entscheidung später leben. Und lieber lass Dir damit Zeit, wenn Du Dir nicht sicher bist, denn es besteht ja nicht die Notwendigkeit, die Behandlung innerhalb kürzester Zeit zu starten. Wobei ich habe mich dann letztendlich sehr schnell zu diesem Schritt entschieden, weil ich wieder den Kopf von diesem Thema frei bekommen wollte.

Wenn ich Dir noch einen Tipp geben darf: Hier in diesem Forum findest Du sehr viele Informationen über das für und wieder. Nur taste Dich langsam an dieses Thema heran und fange nicht gleich mit den massiven Brocken an (z.B. OP-Berichte, Filmberichte über die Operationen), denn das schreckt am Anfang eher ab. Jedenfalls ist es mir so ergangen.

Und wenn Du mal spezielle Fragen hast, dann schreib die Leute auch mal direkt an. Ich habe so Kontakt zu zwei sehr netten Leuten gefunden, die bei dem gleichen Kieferchirurgen operiert worden sind, bei dem ich auch auf dem Tisch landen werde. Dadurch habe ich dann sehr viele Details zu dem Thema bekommen, denn jeder Arzt hat auch seine speziellen Techniken. Hier hilft Dir jeder gerne weiter.

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Objektiv betrachtet erscheint die Idikation wirklich nachvollziehbar. Aber zusammen mit der Vorstellung, dass es sich bei allem um den eigenen Kiefer handelt, kommen grübelnde Gedanken....:?

Mir geht's auch nicht gut damit. Ich hab Angst vor all den Dingen, die da auf mich zukommen und wenn ich auch nur einen Arzt gefunden hätte, dem ich halbwegs vertrauen kann und der auf meine Fragen mit einem "Ja, möglicherweise könnte man das auch ohne OP richten" geantwortet hätte, dann hätt ich's vielleicht/wahrscheinlich ohne OP durchgezogen.

Ich kann über dich nichts sagen. Ich kenne deine Probleme mit deinem Biss nicht.

Gestern hab ich die Zusage von der Krankenkasse bekommen. Ohne einen Gutachter einzuschalten und schon nach sehr kurzer Bearbeitungszeit (zweieinhalb Wochen).

Vielleicht bin ich ein sehr eindeutiger Fall.

LiGrü

igel

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Eben, weil Grübeln kein Schritt nach vorne ist, habe auch ich mich für diese Behandlung entschieden. Denn je zügiger ich damit anfange, desto schneller ist sie auch wieder vorbei:razz: !

Die Liste der Vorteile ist eindeutig länger und die Risiken bewegen sich in Wahrscheinlichkeiten, die mit ruhigen Gemüt an den Rand des Bewusstseins geschoben werden können. Ich denke, für uns immer professioneller werdenen Laien gilt es dennoch davon auszugehen, dass die KFOs und Chirugen ihr Handwerk verstehen. Ich gewinne an Vertrauen...:razz:

@ igel: wo lässt du dich denn behandeln?

Der Membermap zu urteilen, ist der Raum Breisgau ein weißer Fleck in der Karte.

Viele Grüße,

Anne- Kathrin;) ;)

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