Jutta

Zahnspange - Dr. Sadao Sato Methode

Hallo!

Wäre sehr dankbar, wenn mir jemand über seine Erfahrungen mit einer Zahnspange nach der SATO - Methode erzählen könnte.

Lg

Jutta

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Hallo Jutta,

ich habe zwar selbst keine Erfahrungen mit der Multiloop Edgewise Archwire (MEAW) Methode nach Prof. Sadao Sato gemacht. Am Anfang meiner KFO-Recherche hatte ich nach Informationen über diese Methode recherchiert, aber im Internet nicht sehr viel darüber gefunden.

Die Fachzeitschrift "IOK - Informationen aus Orthodontie & Kieferorthopädie" beschäftigt sich in Heft 01/2008 in mehreren Aufsätzen mit der Klasse-III-Verzahnung ("Progenie").

Das gesamte Heft kannst du dir online kostenlos anschauen und die Aufsätze auch als PDF-Datei downloaden. Du musst dich nur einmal kostenfrei registrieren:

http://www.thieme-connect.de/ejournals/toc/iok/33513

(Dort rechts auf "Online testen (Ausgabe 01/2008 )" klicken und registrieren.)

Folgender Aufsatz könnte dich interessieren:

Onodera, K.; Čelar, A.; Bantleon, H. P.; Sato, S.:

Festsitzende Behandlung einer Klasse-III-Malokklusion mit anterior offenem Biss ohne orthognathe Chirurgie /

Orthodontic Treatment of Class III Open Bite Malocclusion Without Orthognathic Surgery.

In diesem Aufsatz wird eine Patientin mit einer Angle Klasse-III-Dysgnathie mit offenem Biss vorgestellt, die eine Kiefer-OP abgelehnt hatte. Sie wurde erfolgreich mit der Multiloop-Edgewise-Archwires Methode und kurzen Klasse-III-Gummizügen behandelt.

Viele Grüße,

Mobymoon

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Hallo, ich habe mich nun auch bei Thieme registriert, mit dem Ergebniss, dass komischerweise nur dieser kleine Zusatztext unter der Adresse meines Vorredners angezeigt wurde. Bei meinem Interesse Tiefbiss mit Klasse 2 zu durchforsten, muss man den Artikel bestellen und soll 25 Dollar bezahlen!!!! -------------------------geschenkt!!!!:lol:

Da weiß ich, wo man bessere kostenlose Informationen herbekommt. Thieme scheint sich solch eine Information vergolden zu lassen.

Am besten, man schaut bei den Unikliniken nach, da gibt es immer wieder Fallbeispiele. Beste Grüße matteo:lol:

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Hallo matteo,

vielleicht habe ich mich etwas unklar ausgedrückt:

Du kannst dir nicht alle Zeitschriften aus der IOK-Reihe kostenfrei ansehen.

Der Thieme-Verlag bietet an, probeweise das Heft 01/2008 kostenlos anzusehen und kostenlos herunterzuladen. Bei mir hat das einwandfrei geklappt.

Für alle anderen Hefte aus dieser Reihe muss du online bezahlen. Es bleibt natürlich auch die Möglichkeit, in die nächste Uni-Bibliothek zu gehen und sich die Zeitschrift dort anzuschauen.

Ich habe Glück, dass sich dieses Heft ausgerechnet mit Klasse-III-Dysgnathie beschäftigt, da diese bei mir in schwacher Form vorliegt.

Viele Grüße,

Mobymoon

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moin,

Also UNBEDINGT die Sato Methode nehmen, mir wurde vorher geraten, mein Kiefer zu operieren, eine 24 h Maske zu tragen ..... alles Blödsinn.

yeah, pauschalaussagen for life. indikationsgerechte behandlung heißt das zauberwort - nur weil bei dir eine OP durch sato verhindert werden konnte, heißt das nicht, dass das bei anderen auch der fall sein muss.

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Wie werden die Zähne am schnellsten verschoben und sind am Rande der Zahnextrakion? Holla die Waldfee !:lol: Da würde ich aber aufpassen, dass dann nicht die Zähne eines Tages schnell herausfallen, bzw. herauswandern, gar nicht zu hoffen, dass es mehrere Wurzelrezidive gibt.

Diese behandlungen sind meiner Meinung nur so gut, so man selbst nicht ein großes Unbahagen spürt. Ansonsten ist Sato nicht in aller Mund(e), weil gerade jeder Zahn einzeln bewegt werden kann, aber eine Biegung mit der Zange und der Rest des Drahtbogens muss ja auch im Winkel( Bogen weiter folgen und da habe ich so meine Zweifel, ob das wirklich funktioniert. Bei mir wird gerade der vordere obere 2er in der Zahnachse anders gestellt. Durch das neuere Biegen( Sato) liegt der Bogen aber anders. Die Folge ist, dass es einen dicken Spalt zwischen 2er und 3er gibt. Da bin ich gespannt, wie das geschlossen wird, zumal der 2er auch noch nun intrudiert ist. Gruß matteo:lol:

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@Matteo: Deine Bedenken kann ich nicht nachvollziehen. Könntest du noch mal erklären, warum SATO deiner Meinung nach nicht so gut funktionieren kann?

@zahnspange1101: Schön, dass man dein Problem mit der SATO-Methode hinbekommen hat. Deshalb zu glauben, dass sämtliche Kiefer-OPs bei sämtlichen Patienten unnötig sind, ist Unsinn. Die Frage ist auch immer, welches Ergebnis man sich erwartet: Soll das Ergebnis perfekt sein, oder nur eine Verschleierung (Kompensation) der Kieferfehlstellung? Ersteres kann man bei ausgeprägten Kieferfehlstellungen nur chirurgischerreichen. Gerade bei Klasse-III-Malokklusionen kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das Ergebnis einer SATO-Behandlung funktionell-ästhetisch genauso gut ist, wie das einer Umstellungs-OP.

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hello;

sry - war vl. wirklich sehr blöd ausgedrückt, also etwas ausführlicher.

Hab total offenen biss gehabt, d.h. biss nur auf den hinteren backenzähnen was natürlich auf dauer zu starker abnützung führen kann, bzw. auch nicht schön aussieht wenn man vorne keinen biss hat. ich habe erst sehr spät mit der behandlung begonnen. Ursprünglich wurde bei mir eine fehlstellung der zunge festgestellt- d.h. etliche sitzungen beim logopäden die mir beibringen sollte wie ich meine zunge beim schlucken richtig einsetzen muss, da sie immer wieder an die Vorderzähne anstieß. Schließlich war ich bei 4 kieferorthopäden. der erste wollte mir nur eine normale zahnspange geben und mir die 5er und/oder 6er ziehen um in meinem kleinem mund platz zu schaffen. das wollte der 2. auch noch. der 3. wollt mich (erst mit 18) operieren, ober - u. unterkiefer zurechtrücken mit einer recht komplizierten operation. ich hätte über 20 tage nichts sprechen dürfen, lange krankenhausaufhalte ... mir kamen zweifel. zufällig lernte ich dann einen jap. kieferorthopäden an der zahnklinik in wien kennen, der mich in seine studie aufnahm und an mir die sato-methode anwandte. zusätzlich musste ich mir alle 4 Weißheitszähne rausoperieren lassen um somit mehr platz zu schaffen.

kurz zum verlauf der behandlung: in den ersten 6. Monaten wurden meine Zähen vorbereitet, was eine Verschlechterung der Stellung und einen noch offeneren Biss beinhaltete - gehörte aber zum gewünschten ziel. seit 14 wochen hab ich die elsatics und jedes monat wird der draht vom kieferorthodpäden verändert um die position des unterkiefers zu bestimmen.

natürlich kommt es - wie immer - auf die individuellen probleme an. mir war es nur wichtig eine möglichst schnelle und operationsfreie methode anzunehmen, die mir darüber hinaus den erhalt meiner backenzähne garantierte.

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Hallo zusammen,

mir ist aufgefallen, dass die Patienten, die in KFO-Fachzeitschriften vorgestellt und mit der SATO-Methode behandelt werden, wohl alle aus dem asiatischen (japanischen?) Raum stammen.

Könnte es nicht sein, dass die deutsche KFO einfach den medizinischen Anschluss verpasst hat, was die kieferorthopädische Klasse-III-Behandlung mit der SATO-Methode anbelangt?

Ich denke auch, dass unterschiedliche Ausprägungen innerhalb der Klasse-III-Dysgnathien unterschiedliche Behandlungsansätze verlangen.

Ich z. B. bin mit einer Kompensations-Behandlung meiner Zahn-/Kieferfehlstellung einverstanden, da ich mit meinen Kiefergelenken noch nie Probleme hatte. (Klar kann man jetzt sagen, dass sich Kiefergelenks-Schwierigkeiten im vorgeschrittenem Alter einstellen könnten. Aber im Moment kann kein Arzt eine abschließende Prognose abgeben.) Ich muss dazu sagen, dass ich meine Progenie (eher Kopfbiss der Schneidezähne) im Vergleich mit anderen Patienten als nicht so gravierend einschätze. Auch habe ich mich an mein Aussehen gewöhnt und stehe über den Hänseleien, die es früher häufiger, mittlerweile nur noch selten gab/gibt. (Vielleicht überhöre ich sie aber auch, weil sie mir *meistens* relativ egal sind.)

So wie ich es als Laie (der Hinweis, um etwaigen Diskussionen vorzubeugen) beurteilen kann, werden mit der SATO-Methode wohl auch Fälle behandelt, die hier im Forum eindeutig als OP-Fälle eingestuft und auch durchgeführt wurden.

Wer sich selbst ein Bild von der SATO-Methode bei Klasse-III-Patienten machen möchte, dem empfehle ich u. a. die folgenden Aufsätze zu lesen:

K. Onodera, A. Celar, H. P. Bantleon, S. Sato:

Festsitzende Behandlung einer Klasse-III-Malokklusion mit anterior offenem Biss ohne orthognathe Chirurgie.

Orthodontic Treatment of Class III Open Bite Malocclusion Without Orthognathic Surgery.

Inf Orthod Kieferorthop 2008; 40: 35–43

K. Sasaguri, S. Akimoto, H. Shinji, S. Sato:

Anwendung des Multiloop Edgewise Archwire (MEAW) bei der Behandlung der Klasse-III-Malokklusion mit dentaler Mittelliniendiskrepanz.

Application of MEAW Mechanics for Treatment of Class III Malocclusion with Dental Mid-Line Discrepancy.

Inf Orthod Kieferorthop 2005; 37: 119–125

S. Sato, M. Kaneko, K. Sasaguri:

Unterschiedliche Behandlungsmechaniken in der orthodontischen Korrektur von Klasse-II und Klasse-III-Malokklusionen mit offenem Biss.

Different Treatment Mechanics for Orthodontic Correction of Class II and Class III Open Bite Malocclusions.

Inf Orthod Kieferorthop 2005; 37: 100–111

S. Sato, S. Akimoto, H. Shinji:

Entstehung und orthodontische Behandlung der Klasse-III-Malokklusion.

Development and Orthodontic Treatment of Class III Malocclusion.

Inf Orthod Kieferorthop 2005; 37: 87–99

S. Akimoto, M. Kubota, A. Matsumoto, S. Sato:

Orthodontische Behandlung der skelettalen Klasse-III-Malokklusion in Verbindung mit mandibulärer Laterodeviation.

Orthodontic Treatment of Class III Malocclusions Associated with Mandibular Lateral Deviation.

Inf Orthod Kieferorthop 2005; 37: 126–135

Ich warte darauf, dass es Aufsätze in Fachzeitschriften oder gar Studien gibt, die nicht von Dr. Sato (mit-)geschrieben wurden. Das würde das Ganze vielleicht etwas objektiver/neutraler machen...

Ich finde den SATO-Ansatz zumindest interessant. Es wundert mich nur, dass mich bisher kein KFO auf diesen Behandlungsansatz angesprochen hat. Und wenn ich nachgefragt habe, kannte kein KFO diese Methode...

Grüße,

Mobymoon

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