Nina25

Bald ist es soweit....

34 Beiträge in diesem Thema

Hallo!

Erstmal "kurz" meine Vorgeschichte.

Ich habe 2 Jahre lang (von 12-14) eine feste Zahnspange getragen.

Leider hat meine damalige KO nicht erkannt, dass mein Kiefer nicht in Ordnung ist.

Seit ich 16 bin renkt sich mein Kiiefergelenk regelmäßig beim Gähnen aus. Bis jetzt ist er immer in seine "normale" Position zurückgegangen.

Mit 24 habe ich dann eine starke Zahnfleischentzündung zwischen den vorderen Schneidezähnen bekommen.

Damit bin ich dann zum Zahnarzt. Dem ist aufgefallen, dass sich meine Zähne verschoben haben und hat mich zum KO überwiesen.

Der KO hat gleich erkannt, dass das Problem nicht bei meinen Zähnen sondern bei meinem Kiefer liegt. Die Zahnfleischentzündung war eine Folge der Zahnverschiebung. Und die Zahnverschiebung war die Folge von meinem schiefen Kiefer.

Ich meine, ich habe schon immer im Spiegel gesehen, dass ich ein sehr dominates Kinn habe, aber dabei habe ich mir nie was gedacht, außer dass es in der Familie liegt.

Nach dem langen ausführlichen Gespräch beim KO habe ich direkt beim KC einen Termin vereinbart.

Der hat mir dann erklärt, dass mein OK sich nicht richtig entwicktl hat und mein UK schief ist. Und ich habe mit 25 (!) eine Artrose im Kiefergelenk.:-(

Kurz danach hatte ich schon die Zahnspange. Da meine Zähne nur "minimal" schief standen, dauerte die kieferorthopädische Phase nur ein knappes dreiviertel Jahr.

Jetzt stehen meine Zähne schlechter als vorher. Am Anfang berührten sich meine vorderen Zähne noch beim Zubeißen.

Jetzt steht die obere Zahnreihe so 3-5mm zurück. Jetzt sieht man auch, wie schief mein Kiefer wirklich steht.

Letze Woche Mittwoch hatte ich meinen vorletzten Termin beim KO. Abdrücke, Röntgen und in 2 Wochen gehts zum KC zur OP-Besprechung.

Der Termin zur OP wird dann im September sein, da ich es mir da beruflich am besten einrichten kann.

Ich freue mich schon sehr auf die Veränderung in meinem Gesicht. Ich hoffe ja auf eine Oberlippe, das wäre schon toll:wink:

Ein bisschen Angst habe ich um meine Nase, da die eh schon schief ist. Naja und die Narkose........

Übrigens bin ich seit knapp 2 Monaten dabei abzunehmen, weil ich mir geschworen habe, normalgewichtig auf dem OP-Tisch zu liegen (auch wenns bescheuert klingt).

Bis jetzt sind 14 Kilos runter.

Und nach den ganzen Strapazen bin ich dann äußerlich ein neuer Mensch, hoffe ich....

Ich werde übrigens in Osnabrück operiert.

LG

Nina

P.S.: Fotos folgen.....

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

-Werbung-

-Werbung-

Hallo Nina,

14 Kilo in 2 Monaten sind echt nicht schlecht. Respekt.

Es ist witzig, ich sehe bei Dir etliche Parallelen zu mir. Bei mir steht nach der Behandlung auch der Unterkiefer inzwischen gute 6 mm über den Oberkiefer. Und ich habe die Behandlung auch gleich als Grund genommen, mein Gewicht zu reduzieren, nur habe ich das gleich mit Beginn der Behandlung vor 8 Monaten begonnen. Inzwischen habe ich 34 Kilo runter. Aber bei mir war nicht der Gedanke von Normalgewicht bei der OP der Grund (obwohl, ich habe mir schon auch die Frage gestellt, wie die mich von dem Tisch wieder runterkriegen werden), sondern einfach dieser "Diät-Joker" nach der OP, wo ja zwangsläufig schon ein paar Kilos runterkommen. Und das wollte ich dann gleich so richtig ausnutzen...

Wie hast Du denn das mit dem Abnehmen angestellt?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich mache bei so einem Programm mit.

Ich muss dreimal die Woche zum Wiegen und zur Ernährungsberatung.

Ich darf keine Kartoffeln, Reis, Nudeln, Süßigkeiten, Käse, Wurst.......

Ich muss 300g Fleisch am Tag essen und darf Magerjoghurt mit Beerenobst essen, aber nur selbst zubereitet. Achja, morgens eine Scheibe Roggenbrot, sonst ist Brot auch tabu.

Und alles an Gemüse ist erlaubt außer Hülsenfrüchte.

Da ich vorher ein Nudeljunkie war, ging das Abnehmen bei mir recht schnell.

Und das beste ich, dass man bei dieser Ernährungsumstellung nie Hunger hat.

Und wie hast du das gemacht?

34 Kilo.....das wäre auch mein Traum, dann hätte ich mein Idealgewicht;-)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Also das wäre mir zu stressig. Vor allen Dingen bekäme ich dann immer wieder Heißhunger auf genau die Dinge, die man nicht essen darf.

Ich bin halt so vorgegangen, dass ich eigentlich weiterhin alles esse, was ich will. Ich achte aber auf die Kalorien und habe inzwischen die richtig dicken Kalorienbomben identifiziert und diese stark reduziert. Süßigkeiten habe ich stark reduziert, so reicht z.B. eine Tüte Gummibärchen jetzt halt über eine Woche und nicht wie früher gerade mal 2 Tage. Zuckerhaltige Getränke werden auch stark reduziert, ich trinke mehr Wasser und halt eher mal ein Glas Wein anstelle von einem Glas Bier.

Was aber das meiste gebracht hat ist Sport. Ich habe im Dezember letzten Jahres angefangen, täglich Sport zu machen. Erst Spaziergänge, dann ein paar Minuten auf dem Hometrainer und inzwischen mache ich jeden Tag in der Früh 25-30 Minuten Sport auf dem Hometrainer und Crosstrainer. Ausnahmen gibt es keine! Auch in meinem letzten Urlaub bin ich halt jeden Tag um 05:30 aufgestanden und habe in der Fitness-Sektion meine halbe Stunde Sport gemacht (war eine Kreuzfahrt auf der AIDA). Dafür habe ich aber zumindest im Urlaub dann nicht mehr so stark auf die Kalorien geachtet und habe dennoch nichts zugenommen.

Ich hatte als Ziel ursprünglich mal 45 Kilo im Visier, aber inzwischen ist die Messlatte auf 55 Kilo hochgesetzt worden. Vor allen Dingen, da ich ja auch noch meinen Diät-Joker in Form der Kiefer-OP Mitte November vor mir habe. Da sollten dann zum Jahresende die 50 Kilo erreicht sein.

Mir ist nur wichtig, dass ich abnehme. Ich mache mir keinen Stress, wenn das Gewicht auch mal für 3-4 Wochen stehenbleibt. Das ist mir inzwischen schon 3x passiert und dann sind auf einmal wieder in einer Woche 3 Kilo runtergegangen.

Aber mal ganz ehrlich, man fühlt sich mit einigen Kilos weniger auf den Rippen so richtig wohl. Zumindest mir geht es so. Ich habe Spaß daran, mich zu bewegen (z.B. zum tanzen, ich war bisher ein richtiger Tanzmuffel, inzwischen mache ich schon meinen zweiten Tanzkurs), habe viel mehr Kraft und Elan als früher und fühle mich wie von einer Last befreit.

Und ich finde es witzig, wenn mich Kollegen in der Kantine ansprechen und meinen, dass sie mich fast nicht mehr wiedererkannt haben. Na, die sollen mal warten, bis ich die 55 Kilos komplett habe...;-)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Nina,

ich wünsche Dir ganz viel Glück bei Deiner bevorstehenden Operation. In welcher Klinik wirst Du in Osnabrück operiert? Osnabrück ist ziemlich nah an mir dran. Ich sammel' immer noch Erfahrungsberichte für meine bevorstehende Operation, wobei mein KFO vermutlich da auch noch mitsprechen will :-).

LG

Dinah

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich geh in die städtische Klinik am Finkenhügel. Dsa hat mein KC Belegbetten. Eigentlich arbeitete er in einer Praxis an der Möserstr.

Woher kommst du denn?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

aus dem wunderschönen Dorf Heek :-) ... das liegt in der Nähe von Ahaus / Gronau im Münsterland.. vielleicht sagt Dir das etwas mehr. Osnabrück ist 80 km von mir entfernt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ne, das Dorf kenne ich nicht.....:?:

Am 06.08.2008 (nächsten Mittwoch) habe ich den nächsten Termin beim KC. Ich bin schon sehr gespannt, was er sagt.

Aber dass die OP im September stattfinden kann, das hat er mir bereits zugesagt.

Ich bin hin und hergerissen. Einerseits freue ich mich auf die Veränderung und andereseits habe ich Angst. Aber das geht wohl vielen so.......

LG

Nina

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Planänderung:

Ich war ja gestern beim KC. Das letzte mal war ich im Dezember 2007 da. Da hat er gesagt, dass mein OK das "Problem" sei und zu einer OK-Vorverlagerung und einer UK-Begradigung geraten.....

Und gestern dann die Änderung. bei mir wird nur ein Kiefer operiert und zwar der UK wird jetzt zurück gesetzt. Und nix mehr mit OK......

Einerseits freue ich mich, aber andererseits habe ich Angst, dass das optisch nicht so schön ist.

Er sagt, dass eine OK-VV nicht so gut wäre, da ich ziemlich kleine Zähne habe, die dann nach der OP kaum noch sichtbar sein würden.

Ich werde ihm wohl einfach vertrauen....

Die OP ist dann am 18.09.2008, einem Donnerstag. Mittwoch ins KH und Sonntag entlassen.

3 Tage bleibt der Mund zu und er rechnet damit, dass ich keinen Splint brauche.

Am Mittwoch nächste Woche habe ich einen Termin beim Anästhesisten. Da wird dann letztendlich entschieden, ob die OP stattfinden kann. Leider wurde bei mir in einem EEG eine Veränderung festgestellt, die auf eine Krampfneigung im Gehirn deutet. Und ich kann ja momentan nicht ins MRT wegen der Zahnspange.

Wenn ich Pech habe, muss die Zahnspange raus, dann ins MRT und dann wieder Zahnspange rein :roll:

LG

Nina

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Anästhesietermin:

Ich bin total begeistert. Nette Ärztin, alle Fragen beantwortet und meine Angst ist fast verflogen....:mrgreen:

KFO-Termin:

Alles super, habe ein homeophatisches Mittel mitbekommen, damit ich nicht so anschwelle. Das muss ich ab jetzt 3mal täglich einnehmen bis 4 Wochen nach der OP.

LG

Nina

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

hallo, ich bin zwar schon 52, aber habe mich auch für eine Kiefer OP entschieden- nur UK. Den Überbiss habe ich seit Teenagerzeiten und psychisch immer sehr darunter gelitten. Die immer wieder getragenen Zahnspangen in der Nacht zerstörten unter anderem die seitlichen Zähne. Irgendwie hatte ich auch kaum noch Lust auf Zähneputzen, wollte den Mund eh nicht öffnen, also..Bei Zahnärzten wurde mir immer mitgeteilt, dass da nichts zu machen sei. Vor ca. 20 Jahren hörte ich zum esten mal von der Möglichkeit einer OP. ein privat befreundeter Zahnarzt in Münster überwies mich zu einem Kieferchirurgen, der mir aber abriet. Gesichtsenstellung und große Risiken drohten. Der Zahnart selbst wollte auch nicht die vorderen Zähne verbloggen, da er grundsätzlich keine gesunden Zähne zerstört. Insgeheim unglücklich, aber resigniert hatte ich mich damit abgefunden. Aber der Überbiss wurde natürlich über die Zeit immer deutlicher. Vor allen der Unterkiefer kippte zunehmend nach außen, da kaum noch Gegenbiss. Dann fielen die seitlichen Kronen raus und eigentlich drohte ein Gebiss. Dann sah ich einen Infostand von Kieferchirugen, wo etwas angedeutet war, dass mich aufhorchen ließ. Private Veränderungen, sprich Trennung, neue Liebe, beruflich Neuanfanggedanken überhaupt das Gefühl jetzt oder nie, führten 2006 dazu, es doch noch mal angehen zu wollen. Ich ging also in diese Praxis in Bad Rothenfelde. Der Arzt sagte mir, alle vier Vorderzähne verblockt werden könnten ( also doch möglich) und vier neue implante müssen her. Das ganze für ca 8000 Euro. Aber das wäre keine Dauerlösung. Ich hatte irgendwie kein gutes Gefühl und begann dan im Internet zu recherchieren. Mir gings erstmal um die Implantate und ich fand erstaunlicherweise im selben Ort einen hervorragenden Implantatologen, der nach einer besonders schonenden Methode arbeit. Inzwischen bekam ich einen Brief, dass der erste Arzt ohne Angaben von Gründen von einem zum anderen Tag verschwunden sei, kurios, aber zu Glück war der neue Arzt die richtige professionelle Person. Aber es kam schnell dazu, dass die Implantatslösung nur Sinn macht wenn ich die Fehlstellung mit Brackets und OP verbinden. Das war natürlich ein Schreck, aber bei entsprechender Vorgeschichte gibt es auch das euphorische Gefühl, es könnte möglich sein, auch mal mit normalen Zähnen rumzulaufen ( wie normale Kauen geht weiß ich vermutlich nicht wirklich, man sagte mir, wäre beim ersten mal ein Erlebnis).

In Zusammenarbeit mit einem Osnabrücker Kieferorthopäden, den ich aber nicht unbedingt empfehlen würde, wurde erst das mit den Implantanen erledigt und dann die Brackets gesetzt. Leider kam es zu Komplikationen, denn die Zugkräfte waren so stark, das die Implantate zweimal rausrutschten und nachfolge Behandlungen nötig waren. (Nebenbei die Kosten dafür sind jetzt auf 15000 Euro gegangen, und das war noch ein letzter großer Streit mit dem Ex, zum Glück wars nicht sein Geld). Dann kamen die Brackets, aber die halten auf den ImplantatsProvisorien nicht so gut. Ich bin also seit 2 Jahre wirklich oft beim Zahni und es hat schon was normales bekommen. Aber die Brackets stören doch sehr. Vor allem mit dem Reinigen habe ich Probleme. Aber die Zähne sind schon enorm nach hinten gewandert und alles sieht schon bedeutend besser aus. Aber ich jetzt habe ich auch schon solange gewartet, dass ich langsam den Angstkandidaten OP hinter mir haben möchte. Der kieferchirurg riet zu einem bestimmten Operateur in einer kleineren Klinik in Osnabrück oder zum Osnabrücker Klinikum am Finkenhügel. Wäre meine Entscheidung, sprich Verantwortung. Das fand ich zu schwierig zu entscheiden. Der Zahni in Rothenfelde empfahl das Klinikum, seine Frau arbeitet da und ich bräuchte dann nicht solange warten. Im Internet habe ich recherchiert und in dieser Region daneben noch die Uniklinik Münster als qualifiziert gefunden. Die operieren dort solche Fälle doppelt so häufig. Ich muss mich also in Kürze entscheiden und hoffe bald dran zu kommen und das alles gut geht. Vermutlich wird es Osnabrück, da näher gelegen. Erfahrungen von diesen Kliniken interessieren mich natürlich besonders. Ich habe natürlich auch schon schwer Schiss, aber die Beiträge haben mir schon sehr geholfen ein Gefühl dafür zu bekommen, was da auch mich zukommen kann.

Nina 25, ich drück dir heftig die Daumen dass du alles gut überstehst. Wer war die Ärztin?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo!

Ich habe mich geirrt.

Mein Kieferchirurg operiert in der Paracelsusklinik, ich hatte das missverstanden.

Ich war im Klinikum mal zur Vorgespräch, aber da hat mir das nicht gefallen.

Der Arzt war mir nicht symphatisch und hat mich auch nicht wirklich was über Risiken erzählt. Das finde ich nicht sehr vertrauenswürdig.

LG

Nina

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo!

In 3 Wochen ist meine OP schon rum...... :grin:

Jetzt kommt die aufregende Phase....

Mittwoch Abdrücke, letzter Termin beim KFO vor der OP

danach den Montag und Dienstag zum KC zur OP-Vorbereitung.

Dann noch die Eigenblutspende und natürlich Shopping für den KH-Aufenthalt.

Die Zeit vergeht so schnell und ich freu mich schon auf die Veränderung:D

LG

Nina

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Leute!

Heute in 14 Tagen gehts ins KH.

Mittlerweile merke ich, wie mich das ganze doch aus der Bahn wirft. Ich kann mich schlechter konzentrieren, vergesse so einiges und ich kann auch nur noch sehr schlecht schlafen.

Ich habe zwar gar nicht das Gefühl, dass mich das so belastet, aber mein Unterbewusstsein scheint da anderer Meinung zu sein;)

Gestern war ich beim KFO. Da wurden noch 2 Abdrücke je Kiefer gemacht. Das ganze mit Bögen, das war nervig, aber die haben mir meine Zähne schön sauber gemacht hinterher.

MO und DI gehts dann zum KC. Dann werde ich weiterberichten.....

LG

Nina

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Heute war der Planungstermin beim KC.

Erst hat er sich nochmal die Abdrücke und meinen Biss angeschaut und dann sagte er, dass der UK so um die 5mm nach hinten versetzt wird und ein bisschen geschwenkt, da die Mittellinie nicht passt.

Er hat mir ausführlich die Operation erklärt und natürlich auch die Risiken.

Er hat sich sehr viel Zeit genommen und mir bei so einigen Sachen den Kopf zurecht gerückt.

Meine "Pseudoweisheiten", die ich mal irgendwo gelesen oder gehört habe:

1. Ich dachte, ich würde für mich Eigenblut spenden. --> Das ist Schwachsinn, sowas gibt es gar nicht mehr. Ich muss mir Blut abnehmen lassen, damit die Fremdkonserven bereitstellen können, die zu meiner Blutgruppe passen.

2. Ich habe Panik vor dem Drainagenziehen.--> Mein KC sagt, dass sei eine Frage der Technik und dass das nicht so stark weh tun muss, wie einige das leider erlebt haben.

3. Ich dachte, ich könnte nach der OP meinen Laden quasi telefonisch weiterbetreuen....--> Reden darf ich die ersten Tage nur ganz ganz wenig, weil das die Schmerzen verstärkt.

4. Ich hatte Angst, dass ich von irgendwelchen Assistenzärzten betreut werde, während ich im KH liege, da mein KC da ja nur Belegbetten hat.

--> Der KC schaut mind. einmal am Tag vorbei und ruft jeden Abend nochmal an, wies mir so geht. Außerdem wohnt er nur 300m von der Klinik entfernt und er sagte, im Notfall, kann er fliegen;) Jedenfalls ist er 24 h erreichbar.

Und er hat zu mir gesagt, dass die Veränderung in meinem Gesicht deutlich zu sehen sein wird.

Morgen abend muss ich nochmal hin, da wird der Splint angepasst, den ich aber nur während der OP und nicht hinterher tragen muss.

Das Gespräch war einfach nur toll.

Meinetwegen kann es sofort losgehen :grin:

LG

Nina

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ohje, in 2 Tagen, am Mittwoch gehts ins KH.

So langsam wirds ernst.....

Alle sagen, ich solle mich schonen und alles mögliche meiden, damit ich nicht noch krank werde. Gerade bei dem kalten Wetter.....

Aber ich mache alles wie immer. Ich kann mich ja jetzt nicht einschließen. Ich genieße meine "letzten Tage" noch einmal richtig.

Gestern war ich nochmal laaaange joggen und heute werde ich mit meinen Hunden den ganzen Abend spielen und kuscheln.

Morgen mittag werden meine Hunde abgeholt. Ich darf gar nicht daran denken:-(

kontaktliegenvo0.jpg

w320.png

LG

Nina

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

die sind ja süss die beiden :-D

alles gute für die op! kleiner trost: es geht alles viel schneller rum als man vorher meint!

lg janet

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Nina,

die sind super niedlich die 2. Ich habe auch einen Hund, einen neun Monate alten kleinen Münsterländer. Ich drücke dir die Daumen für die OP. Es geht bestimmt alles schnell vorbei. Weißt Du schon, wann Du wieder zu Hause bist??

Alles Gute!

Dinah

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Vielen Dank fürs Daumendrücken und so:grin:

Wenn alles normal verläuft, wovon ich ja erstmal ausgehe, werde ich am Sonntag oder Montag schon wieder entlassen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo!

Da bin ich wieder! Hier mein Bericht:

Vor der OP:

Am Mittwoch, den 17.09.2008 bin ich um 10:00Uhr ins KH gefahren und habe mich gleich bei der Anmeldung sehr gut aufgehoben gefühlt. Es gab sogar einen Kasten mit Milka-Herzpralinen zur Begrüßung.

Leider konnte ich nicht direkt auf meine Station, da die überfüllt war. Also musste ich zuerst auf die Neurochirurgie, wo ich auch sehr nett empfangen wurde. Mein Zimmer war sehr schön. Ich habe allerdings etwas privat zubezahlt und mir den Luxus eines Einzelzimmers gegönnt.

Nachdem ich dann noch zum Blutabnehmen war, ist meine Mutter nach Hause gefahren.

Kurz danach kam noch ne Freundin und hat mir was vom Fastfoodladen gebracht. Abends kam dann noch mein Bruder und dann war der Tag auch schon rum.

Leider konnte ich in der Nacht vor der OP gar nicht schlafen. Ich habe eineinhalb Tabletten zum Schlafen bekommen, die aber leider nicht gewirkt haben.

OP-Tag:

Morgens haben die Schwestern erstmal prompt vergessen, mir bescheid zu sagen, wanns losgeht. Ich wusste "gott sei dank" vorher schon, dass die OP um 8Uhr sein sollte.

Ich bin dann schnell duschen gegangen und habe meine Sachen gepackt, da ich ja nach der OP auf eine andere Station verlegt werde.

Dann noch schnell in den schicken OP-Dress und ab ins Bett. Ich habe eine höhere Dosis "Scheiß-Egal" Tabletten bekommen, da ich ja schon die Nacht nicht geschlafen hatte.

Ich habe mich ins Bett gelegt und die Tabletten genossen. Dann wurde ich auch schon abgeholt.

OP:

Im Narkoseraum wurde ich nett begrüßt und ich bin selbst noch eben auf den OP-Tisch gerutscht.

Dann haben wir noch ein wenig gequatscht. Mein KC kam noch.

Ich habe der Narkoseärztin erzählt, dass ich wegen der OP extra abgenommen habe, "damit sie nicht so schwer heben muss" :lol:.

Und dann bin ich schon eingeschlafen. Ohne Brennen im Arm, ohne Schummrig werden, ohne alles. Ich war einfach weg. Das war toll!

Beim Aufwachen im OP-Saal habe ich wohl nur gefragt, ob ich jemanden geschlagen hätte. (Früher bin ich nach Narkosen immer ausgeflippt in der Aufwachphase.)

Und dann bin ich wieder eingeschlummert.

Intensivstation:

Ich bin aufgewacht und war topfit, orientiert und total gut gelaunt, obwohl ja mein Mund zugeschnürt war. Ich wollte gleich auf die Toilette und die wollten mich auf eine Bettpfanne setzen. Ich habe mich erfolgreich geweigert und durfte auf so einen Stuhl.

Danach habe ich gleich einen Spiegel verlangt und war sehr zufrieden mit dem, was ich da sah.

Ich war viel zu fit zum schlafen und habe nur drauf losgeredet. Das nervte die Schwestern, glaube ich, ein wenig.

Irgendwann kam die zweite Patientin neben mir reingerollt, die auch eine Kiefer-OP hatte.

Ihr ging es leider gar nicht gut. Sie hat geweint und gezittert und hatte wohl furchtbare Schmerzen.

Schmerzen habe ich bis heute noch keine gehabt.

Am Freitag mittag bin ich dann auf die Normalstation gekommen. Das war ja dann ne neue Station, die MKG-Chirurgie.

Das Zimmer war auch schön. Am Nachmittag ist mir dann leider ein bisschen schlecht geworden, was dann Nachts auch so schlimm war, dass ich brechen musste. Leider ist die Schwester vor lauter Panik weggelaufen und hat ne Ärztin von der Intensiv geholt, weil sie Angst hatte, dass ich Panik hätte. Allerdings hatte die Schwester mehr Panik als ich. Ich war ganz ruhig und fand das nicht so schlimm. Irgendwann habe ich dann ein Mittel bekommen, was wohl Chemotherapie-Patienten gegen Übelkeit bekommen. Danach konnte ich dann schlafen.

Samstag wurden die Drainagen gezogen. Das war nicht sehr schmerzhaft. Ich finde eher, dass das Gefühl beim rausziehen so komisch, einfach unbeschreiblich, war, dass ich sprachlos war und das heißt schon was:wink:

Der Rest war unspektakulär. Meine Braunülen saßen immer dicht, sodass die immer neu stechen mussten. Ansonsten war so nix mehr.

Sonntag bin ich dann mit offenen Mund schon entlassen worden. Ab da habe ich auch keine einzige Schmerztablette mehr genommen. In der Lippe und am Kinn habe ich noch kein Gefühl, aber das ist nicht so schlimm. Kleine Stücke Hühnchen oder Brot kann ich schon kauen und ab morgen gehe ich wieder arbeiten.

Fazit:

bis jetzt sichtbares Ergebnis : 1A

Schmerzen: KEINE

Schwellung: eher wenig

Krankheitsgefühl: KEINS

So jetzt bin ich für alle Fragen offen.

Ich schaue heute abend noch mal rein.

LG

Nina

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Danke!

Doch, ich muss Gummis tragen, am Montag war ich beim KFO, der hat mit zwei Gummis verpasst, aber die stören mich überhaupt nicht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

herzlichen Glückwunsch! Dein Bericht hört sich ja wirklich gut an.:lol: Wenn mich nicht alles täuscht, warst du in der selben Klinik in Osnabrück und bei dem Arzt, den auch ich mir ausgesucht habe (Osnabrück Möserstraße ). Es hört sich wirklich gut an, nur dass der Mund nach der OP verschnürt wird, bereitet mir Kopfzerbrechen.

Viele Grüße

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Herzlichen Glückwunsch zur überstandenen OP!

Haben deine Hunde die Trennung gut überstanden und Dich wieder erkannt? Die Beiden sind sehr süß? Der große Hund scheint ein Berner Senne zu sein, den anderen erkenne ich nicht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@ g46

Dass der Mund zugeschnürt war, fand ich gar nicht so schlimm. Irgendwie war das sogar ein Gefühl von Sicherheit, weil man ja nix kaputt machen konnte.

@ Hase 1

Meine Hunde haben mich herzlich begrüßt. Der "gr0ße" ist auch ein kleiner Hund, das sind beide Cavalier King Charles Spaniel.

Aber der Kopf ähnelt sehr einem Bernersennenhund.

Kurzer Zwischenbericht:

Die Schwellung ist fast komplett weg. Ich habe immer noch leichte Probleme beim Sprechen, da die Unterlippe immer noch vollständig taub ist. Aber das wird schon :wink:

LG

Nina

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden