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antje

die lieben verwandten...

hallo,

ich bin neu hier im Forum. Habe schon immer ein extrem vorverlagertes Kinn und einen etwas zu kleinen Oberkiefer. Ich selber weiß, dass da eigentlich nur noch eine OP hilft, da ich schon Sachen wie Bionator (falls das jm hier kennt) und Ostheopathie-therapie ausprobiert habe. Es ist zwar erträglicher geworden, und man weiß ja auch, das Ausstrahlung viel wichtiger ist als ein perfektes Gesicht. Aber trotzdem, auch aus gesundheitlichen Gründen, will ich diese Operation machen. Das Problem ist aber, dass meine Eltern dagegen sind, ich bin zwar schon volljährig, aber wenn die eigene Familie einem davon abrät, fällt es noch schwerer sich dafür zu entscheiden. Meine Mutter hat Angst, weil sie meint bei der OP werde einem der Unterkiefer gebrochen und das gesamte auf brutalste Art und Weise verändert, und sie meint dass man danach Monate lang aus der Bahn geworfen ist, was mich ja vom Studieren abhalten könnte.

Ich hoffe, dass jemand was zu einer Unterkiefer Rückverlagerung erzählen kann, und dass es gar nicht so schlimm ist, wie es sich anhört.

:) ich glaube alle hier sind durch diese Unentschlossenheit gegangen:)

liebe grüße!

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Hallo Antje

Erstmal herzlich wilkommen im Forum !

Ich hatte ganz ähnliche Probleme mit meiner Mutter, da sie auch zunächst nicht die Notwendigkeit einer Behandlung sah (jeder Mutter findet dass sein Kind das hübscheste ist) und stand dem Ganzen am Anfang sehr skeptisch gegenüber. Bei mir wurde zwar noch keine Kiefer-Verlagerung gemacht, allerdings bin ich schon am Kiefer operiert worden (Gaumennahterweiterung, in meiner Signatur ist der Link zu meinem OP-Bericht), und es war halb so wild. Und mittlerweile unterstützt mich meine Ma auch (bersonders mit dem Essen, da ich ja im Moment nichts hartes kauen darf)

Schau doch mal in den OP-Berichten nach dem Bericht von PinkLady (Diana), sie ist bei der OP vom ZDF begleitet worden, und dort findest du einen Link zu einem Beitrag der in der Mediathek vom ZDF zu finden ist.

Vielleicht zeigst du den deiner Mutter. Chirurg ist zwar ein Handwerk, aber ich denke, dass die Operatöre wissen was sie tun.

Viel Erfolg bei deiner Entscheidung, hier bist du auf jeden Fall richtig !!! ;)

Viele Grüße

Thomas

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hi antje,

ich kann verstehen, dass deine mutter von einer solche massiven op nicht begeistert ist. ich sage, dass eine kieferverlagerung ein massiver eingriff ist, weil einem nun einmal der kiefer gebrochen wird und dieser dann verlagert wird. ich denke nicht, dass eine op ein klacks ist. die einen verkraften es besser als die anderen. mir ging es nach der op I(bimax - nach der gne ging es mir auch sehr schnell wieder sehr gut) zwar einigermaßen gut vor allem ab dem dritten tag nach der op ging es aufwärts, aber trotzdem würde ICH nicht sagen, dass es einfach war. aber es war weit weniger schlimm, als ich es mir vorgestellt hatte(!) und ich würde es wieder machen, wenn ich vor der selben entscheidung stehen würde.

ich würde mir die op-berichte hier durchlesen und vllt auch deiner mutter zeigen aber vor allem würde ich zu einem guten kfo und/oder auch zu einem kc gehen und mich informieren, was er zu deiner situation sagt. wichtig - sicher auch für deine mutter - wären mögliche spätfolgen, wenn man nichts unternimmt.

auf jeden fall ist es DEINE entscheidung und ich denke, wenn du dich wirklich dafür entscheidest, steht auch deine mutter hinter dir. du solltest dich gut informieren, um deiner mutter einige ihrer ängste zu nehmen. ich wünsche dir alles gute und dass du für dich die richtige entscheidung treffen kannst.

lg janet

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Hallo Antje,

die Situation kenne ich nur zu gut! Die einzige die mich dahingehend versteht ist meine Mutter. Sie ist zwar keine absolute Befürworterin dessen, ist aber bereit mich bei allen Gesprächen und Untersuchungen zu begleiten und wird mir bei der Entscheidungsfindung helfen. Liegt vielleicht daran, dass sie das selbe hat und diese Blicke selber kennt und die teils dummen Sprüche, Hänseleien alle selbst erlebt. In ihrer Kindheit wurde sie wie ich auch an den Ohren operiert und bei ihr hat man leider den Facialisnerv (Gesichtsnerv) getroffen und ihre gesamte linke Gesichtshälfte hing schlaff runter, was mit Elektroschocks u.ä. jahrelang wieder hergestellt werden muss. Auch bei mir sieht man auf dem Fotot, das nach der OP meine rechte Seite minimal "hängt". Sieht man jedoch nur auf Fotos, wenn man genau hinsieht. Die Risiken sind mir und meiner Mutter sehr wohl bekannt, dennoch werde ich mich ZUSAMMEN mit meiner Mutter gut informieren. Die Angst wird mich, fall ich es machen lasse immer begleiten.

Vielleicht bindest du deine Eltern einfach mehr in deinen Entscheidungsprozess ein und kannst sie so von deinem Leidensdruck und den Möglichkeiten überzeugen.

Meine Oma z.B. ist strikt gegen einen solchen Eingriff, auch Freunde sind sehr verhaltend eher abgeneigt. Letztlich kann dir keiner deine Entscheidung abnehmen. Halt uns hier auf dem laufenden, wie du dein Entscheidungsprozess verläuft.

Liebe Grüße,

Tina

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huhuu,

ja, danke für die schnellen Antworten!!! Ich weiß ja selber, dass ich das ganz alleine entscheiden soll, aber es tut so unglaublich gut von euch etwas darüber zu hören. Und weil ich die einzige in meinem Umfeld bin, die "so ein Gesicht hat", hat mich auch nie jemand verstanden. Wisst ihr, ich denke manchmal ein total-egozentrischer Mensch zu sein, wenn ich mich wieder schrecklich wegen dem Kiefer fühle, weil schließlich gibt es ja Menschen mit viel schlimmeren Problemen. Aber es ist beruhigend, hier zu lesen dass kaum jemand mit extremem kiefer 100%glücklich sein kann. Also ich kann es nicht:D

Und eure Mitmenschen, was haben sie nach der Operation gesagt?

Aufjedenfall melde ich mich jetzt mal in Bad Homburg an :)

Vielen dank und liebe grüße!

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Hallo Antje,

ich habe genau das gleiche Problem wie du, sowohl in Bezug auf meinen Kiefer als auch auf die Einstellung meiner Eltern. Bei ihnen ist es allerdings nicht nur Angst, sondern auch noch die Meinung, dass Äußerlichkeiten unwichtig sind und man sein Gesicht gar nicht verändern *darf*. Deswegen war für mich eine OP lange Zeit gar keine Option, auch wenn ich mir immer eine Veränderung gewünscht habe. Aber ich leide so sehr darunter, dass ich inzwischen doch sehr stark dazu tendiere, die OP machen zu lassen, auch wenn meine Eltern sich nicht überzeugen lassen. Aber natürlich ist es alles viel einfacher, wenn die Eltern hinter einem stehen und ich wünsche dir, dass deine Eltern das auch tun werden, wenn du dich für die OP entscheidest! Vielleicht können sie ja mit zu deinem Termin kommen?

LG

Illyria

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Liebe Antje! Ich selbst hatte das Problem zwar nie, kenne aber jemanden, einen guten Freund von mir, bei dem das auch so war. Der hat jetzt allen Mut zusammengenommen, die OP machen lassen, und er ist sehr glücklich darüber, und Erfolg bei den Mädels hat er dank gesteigertem Selbstbewusstsein auch so viel wie noch nie! So schlimm wie es sich anhört, ist es auf keinen Fall. Also einfach machen lassen und staunen! Kopf hoch!

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