leetah

Leetah's UK-VV am 04.08.2008 in Passau (Bericht folgt)

Hi liebe Mitleidenden ;-),

morgen ist es bei mir soweit - nach über einem Jahr fester Spange (die 3 Jahre feste Spange im Teenager-Alter seien dabei außen vor gelassen...) hab ich nun morgen meine alles entscheidende "mandibuläre Retrognathie" - Osteotomie (wie die Ärzte so schön sagen...) :idea:

Um 7.00 Uhr muss ich im KH sein - damit mir noch mal Blut abgezapft werden kann und dadurch meine Blutgruppe bestimmt wird (das wurde leider beim allgemeinen Laborbefund letzte Woche vergessen :-x)

Schlafen kann ich die letzten Tage fast gar nicht mehr - wurde bisher mindestens schon 15 mal im Traum operiert - es kann also nur noch besser werden hoff ich mal...

Mein Bericht wird folgen, sobald ich wieder zu Hause bin...

und alles weitestgehend überstanden hab.

Ich wünsch euch was bis dahin...

eine extrem nervöse Leetah :192:

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Hallo,

ich wünsche Dir ganz viel Glück für Deine Operation. Du schaffst das. Ich freue mich schon jetzt auf Deinen OP-Bericht!

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Hallo

Auch von mir alles gute für die OP !!!

*daumen-drückt*

Ich werd dann auch mal lesen, was mich in der nächsten OP so erwartet !! :smile:

Viele Grüße

Thomas

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Oh man, wenn du schon so oft im Traum operiert wurdest, kanns nur gut gehen!

Da hast du ja schon Routine ^^

Nein, scherz, ich wünsch dir ganz viel Glück für die Op!!!

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Hab es gestern Leider nicht mehr geschafft dir Glück zu wünschen!!

Jetzt ist es glaub ich zu spät... sorry...

Naja dennoch wünsch ich dir viel Glück!!!!!!

Hoffe du hast alles gut überstanden?

Wünsch dir eine gute und schnelle Heilung

Gute Besserung

Lg Sandra

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I'm back..

Ich hab's überlebt und wurde heute mit dem sarkastischen Kommentar "Wie lange wollen Sie denn noch hier bleiben?" entlassen :-D

Hier der Bericht:

OP-Tag:

um 07:00 soll ich auf der Station 6 des KH Passau in der MKG-Chirurgie antanzen.. der Wecker läutet um 06:10 - ich habe keine Lust aufzustehen... erneut läutet er um 06:20 - immer noch keine Lust (mein Kommentar: ich geh da heut garantiert nicht hin)

Nach ein paar gut gemeinten Aufheiterungsversuchen von Seiten meines Freundes bin ich dann doch um 06:51 aus dem Bett gekrochen und dann gerade so um 07:10 in der Klinik angekommen (gut, dass sie nicht weit weg war...)

Ich wusste, dass ich im Laufe des Vormittags operiert werden sollte..

Ich werde also aufgenommen mit allem drum und dran und man zeigt mir mein Zimmer.

Ich frag dann noch kurz, wann denn die OP ungefähr sein wird - die Antwort der Schwester sollte mich aus den Schuhen kippen: um 07:45 - was nämlich genau in 20 Minuten war...

Mein Freund hat noch schnell meinen Koffer ausgepackt, ich hab meine Piercings rausgenommen, bin ins Leichenhemd gesprungen, hab die Tranxilium-Wurstigkeits-Tablette geschluckt und war erst mal genervt.

Dann wurde ich auch sehr pünktlich geholt.. meine Mam kam mir gerade noch auf dem Weg in den OP entgegen und war heilfroh, mich noch mal im "alten" Zustand gesehen zu haben lolz

Sämtliche Leute haben sich bei mir vorgestellt, was mir aber ehrlich gesagt einfach egal war... hab mich dann auf die super-schmale OP Liege begeben (haben die da auch XXL Größen?) und bekam hunderte von warmen Handtüchern - sehr angenehm... (das sollte aber auch das einzig angenehme bleiben...)

Ich wurde in den eigentlichen OP geschoben und der Anästhesist hat wenig gekonnt versucht, eine Vene zu treffen, welches er wie folgt kommentierte: "Ooops, das tut mir jetzt leid, ich hab aus Versehen durchgestochen"...

Danke - sehr angenehm...

Ein paar weitere Versuche sollten folgen (aber irgendwann, muss es ja mal klappen)

Kurz nach 8 wollte er mir die Narkose verabreichen - da fiel mir jedoch ein: Ich hab noch eine sehr wichtige Frage an meinen Chirurgen :-D

Also wurde gewartet... das letzte Mal hab ich um 08:30 auf die Uhr gesehen.. dann kam mein Chirurg - ich wollte ja lediglich wissen, ob ich nach der OP auch noch den Splint im Mund hab (dem ist aber nicht so, wie sich herausstellte, sollte ich nur mit Gummis und Schläuchen aufwachen...)

Da war ich also beruhigt nochmal den Mann gesehen zu haben, der mir gleich den Kiefer brechen würde...

Ohne Ankündigung gab mir der "nette" Anästhesist dann die Narkose und ich war plötzlich weg...

Aufgewacht bin ich wohl so um 11:15 (laut Schwester). Ich weiß nur noch, dass sie sich drüber unterhalten haben, wie sehr es draußen regnet.

Angeblich bin ich dann auch mit dem Bett Aufzug gefahren... im Aufwachraum wurde ich dann von irgendeinem Pfleger betreut und ich weiß nur, dass irgendjemand in diesem für mich riesigen Raum sehr sehr sehr gejammert hat... ich hab geschlafen...

Um 12.15 durfte ich wieder auf Station (wieder das Aufzug fahren verschlafen) und dort hab ich dann erst mal geschlafen... Und dann in den Spiegel geschaut............ WAS UM ALLES IN DER WELT IST MIT MEINER UNTERLIPPE PASSIERT???

Ich war geschockt... dass das Gesicht an sich anschwillt - klar.. aber wieso meine Unterlippe? Damit hab ich irgendwie nicht gerechnet.. die war ja 5 mal so groß und umgeklappt *g*

Vor lauter Schock bin ich also wieder eingeschlafen... Und bald aber wieder aufgewacht, weil sich etwas störendes in meiner Nase befand. Klar - die Magensonde.. ich will sie weg haben... Antwort der Schwester: Dann kann's aber sein, dass Sie sich übergeben müssen, aber ich kann sie Ihnen gerne ziehen...

NEIN - dann doch lieber nicht.

Zu meiner Freude konnte sie dann aber doch abends gezogen werden, weil kaum Flüssigkeit raus kam. Wie eklig ist das ziehen denn bitte???

Einfach abartig....

Auf die Toilette gehen klappt auch recht gut.. man muss halt nur seine Beutelchen und Infusionszeug mitnehmen.. Kein Problem.

1. Post-OP Tag

Warum bekomme ich zum Frühstück Schokoladenpudding den ich nicht essen kann?? Eine Verwechslung lag vor... *heul*

Ansonsten tat sich eigentlich nicht viel - außer, dass ich mindestens 10 Handtücher vollgesaut hab bei meinen Trinkversuchen...

Ich war fertig mit den Nerven... was sollen diese Scheiß-Schläuche in meinem Mund? Und diese FETTE Lippe... ich war ein Nervenbündel...

Und dann diese Sabberei... Sowas nennt man wohl Hypersalivation...

Unter seelische Grausamkeit fällt jedenfalls gewiss das, was mir meine Bettnachbarin angetan hat (die hatte ne Mandel-OP vor ner Woche...).. sie hat abends Besuch bekommen, der bis 21:00 (!!) geblieben ist und das Gespräch handelte eine geschlagene Stunde vom Essen.... Danke!

2. Post-OP Tag

Ich weiß, dass ich meine Drainage-Schläuche rausbekommen soll, möchte daher mit dem Frühstück-Gesabbere warten bis nachher, weil es dann sicher viel besser klappt...

Also gesagt getan.. ich komm ins Behandlungszimmer und krieg's mit der Angst zu tun, als ich meinen Arzt mit der Rasierklinge entdecke..was will er von mir???

Die nächsten Minuten (oder waren's doch nur Sekunden?) will ich nie nie wieder erleben.. das war GRAUSAM!

So bin ich also wieder aufs Zimmer zurückgebracht worden und lag erst mal eine Stunde apathisch im Bett... ich hätte nicht gedacht, dass so etwas so schmerzhaft ist und danach auch noch anhält...

Naja, dafür hat das Frühstück dann gut geschmeckt (auch, wenn es wieder nur Suppe war....*argh*)

Abends sollte ich dann nochmal Antibiotika über die Vene bekommen, habe mich aber beschwert, weil der Arm so schon so weh tat und ich ihn kaum mehr bewegen konnte... Da war die Schwester alarmiert: Thrombosegefahr...

Sie zog mir die Nadel und ich bekam gleich nen dicken Verband.. so hatte ich sie also da, meine Venenentzündung...

3. Post-OP Tag

Endlich hört das Gesabbere auf und ich darf erneut meinem Arzt einen Besuch abstatten - nichtsahnend, dass er mir schon wieder weh tun möchte *heul* Diesmal hat er allerdings "nur" ein paar Fäden gezogen und mir das Pflaster vom Gesicht genommen.

Soweit so gut - das Fäden ziehen war trotzdem sehr grausam und ich möchte den nächsten Dienstag, an dem die restlichen Fäden rauskommen - eigentlich nicht bewusst erleben...

Ich darf also ab Mittag Brei essen - zu blöd nur, dass die Schwestern das nicht mitbekommen haben.. so hab ich also wieder ne flüssige Kost vor mir - ich weigere mich, sie zu essen.

Abends gibt's dann endlich was feines... Kompott, ein Babyglas, Vanillepudding, und erneut eine Suppe...

Ich darf morgen nach Hause :-D

Die Nacht sollte nicht so toll werden, da ich von Ohrenschmerzen geplagt war.. offensichtlich zu viel gekühlt - Wie man's macht ist's falsch.

4. Post-OP Tag

Mein Chirurg bestätigt mir die Entlassung und ich muss nur noch mal zum röntgen...

Soweit so gut...

Jetzt bin ich also daheim.. hab immer noch Ohrenschmerzen und ne fiese Venenentzündung, aber ich bin daheim *g*

Die Schwellung nimmt ab dem Zeitpunkt, wo die Drainage-Schläuche draußen sind, deutlich ab. Da kann man fast zusehn... jetzt bin ich natürlich immer noch geschwollen und seh aus wie ein Vollmond... aber zumindest ist meine Lippe fast wieder normal.

Jetzt heißt's nur noch: die nächsten 6 Wochen überstehen *grins*

Also, so viel von meiner OP im Moment.. ich bin einfach nur froh, dass ich sie überstanden hab und hoffe, keine Entzündung reinzubekommen...

In diesem Sinne:

Liebe Grüße von

einer frisch operierten Leetah

P.S.

Danke für euer Daumen-drücken :-D

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Hallo,

erst einmal Glückwunsch zur überstandenen OP. Zu hause ist es doch am schönsten, oder ?

Lass dich schön verwöhnen und weiterhin gutes Abschwellen(ist bei dem Wetter ja nicht so einfach)

Viele Grüße

Daniela

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Herzlichen Glückwunsch, ich musste mir bei deinem Bericht ein paar mal ein Lächelnd verkneifen, was vielleicht nicht angebracht ist, aber manches war so sarkastisch ^^

Naja, ist ja dann doch alles gutgegangen und ich hoffe du siehst bald NICHT mehr aus wie ein Vollmond.

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