Invisi

Der erste Schritt ist getan - Fragen über Fragen

41 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

ich bin hier neu und habe wahrscheinlich das selbe Problem wie viele andere auch: Meine Zähne. Ich schleppe das schon Jahre mit mir rum und habe nun entschieden die Sache anzugehen. Letztendlich zum "Überlaufen des Fasses" hat eine berufliche Entscheidung geführt...

Ich hab im Leben schon immer etwas länger gebraucht, sei es beim Sauber-Werden, beim Laufen-Lernen oder zum Fahrad-Fahren und so halt eben auch beim Thema Zähne. Deshalb ist mir erst mit 36 die "Erleuchtung" gekommen. Aber Männer, so heißt es, seien ja ohnehin Spätentwickler.

So, nun war ich bereits letzte Woche bei einer Kieferothopädin. Um gleich eines vorweg zu nehmen: Ich bin zwar seit Jahren Beihilfe/Privatversichert, aber ich wurde noch nie von einem Arzt so gut beraten!!! Vom Gefühl her würde die Ärztin am liebsten machen lassen was sie für richtig hält, aber...

Und genau das aber ist das Problem: Ist es sooo wichtig sich immer eine zweite Meinung einzuholen???

Zur Diagnose: Der Uk sei ok, die Zähne stehen sauber, allerdings ist der Uk schmal. Insgesamt würde die KFO da nichts machen, falls möglich.

Problem ist der OK: Sie erklärte mir, dass ich einen tiefen Biss habe, was ich bis dato nicht wusste. Hauptproblem ist dann der Engstand. Das sieht bei mir so aus, das die Mitte verschoben ist. Der 2.te Schniedzahn rechts ist dann hinter den 1.Schneidezahn und den Eckzahn gedrückt. Insgesamt ist dieser Zahn ungefähr zur Hälfte hinter den anderen verschoben. Die beiden Prämolaren neigen dann rechts und links stark nach innen. Weiter hinten stimmts dann wieder.

Was mir dann sehr gut an der KFO gefallen hat, war die Aussage, dass sie sich die Behandlung noch mal in Ruhe durch den Kopf gehen lässt und mir dann Bescheid geben wird was wohl am Besten wäre. Dann erhalte ich einen Heil- und Kostenplan.

Nachdem ich aus beruflichen Gründen auf gar keinen Fall eine sichtbare Spange will kommen 2 Methoden in Frage:

Ligualtechnik, wobei hier wahrscheinlich im OK Zähne gezogen werden müssen. Wenn ich das richtig verstanden habe werden dann die Zähne nach hinten verschoben. Problem ist dann aber auch das UK, das wieder passend zum OK eingestellt werden muss.

Invisalign: Sie meinte, dass das ganze auch über Invisalign funktionieren müsste. Da werden dann keine gezogen, was mir schon mal besser gefällt. U.u. muss dann aber eine Schmelzreduktion vorgenommen werden um Platz zu schaffen. Invisalign hat sie mir dann so beschrieben, dass es eher dehnend funktionieren würde.

Kostenmäßig würden sich die beiden Lösungen nichts schenken.

So, und jetzt die großen Fragen:

Zweite Meinung (oder gar noch mehr) einholen???

Invisalign gefällt mir sehr gut, taugt es auch bei solchem Engstand???

Lingualtechnik und Zähne ziehen - muss das sein???

Ich habe mich jetzt entschieden die Sache in Angriff zu nehmen. Deshalb wird nicht mehr lange rumgetanzt - ich kenn mich...

Also helft mir doch ein bischen im Entscheidungsentspurt

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Hallo und herzlich willkommen erst mal!

Ich möchte mal versuchen, dir bei deinen "großen" Fragen zu helfen. Es ist toll, wenn du gleich so einen guten Eindruck von der ersten KFO bekommen hast. Ich würde jedoch trotzdem auf jeden Fall eine zweite oder sogar dritte Meinung einholen, und das nicht nur wegen der Behandlungsart, sondern auch wegen der Kosten. (Vielleicht zahlt die PKV aber auch alles, das weiß ich leider nicht). Bei meinen Kostenvoranschlägen war jedenfalls lingual und Inivisalign dabei, und die Kosten waren gar nicht ähnlich! Lingual kostete ca. 50% mehr.

Mit Lingualtechnik kenne ich mich leider nicht aus. Aber wäre es nicht möglich, diese zu verwenden und auch Platz durch Schmelzreduktion zu schaffen, ohne Zähne zu ziehen? Es kommt wahrscheinlich auf den genauen Platzmangel an, aber vielleicht mal nachfragen.

Wie du unten sehen kannst, werde ich ja mit Invisalign behandelt und habe auch oben einen starken Engstand. Einige KFOs wollten auch Zähne ziehen, aber meine KFO schafft jetzt vorne Platz, indem alle Zähne ein Stück nach hinten geschoben werden. Das hat bei mir bisher sehr gut mit Invisalign funktioniert, so dass nicht mal Schmelzreduktion nötig war. Aber es kommt natürlich wie gesagt immer auf den genauen Platzmangel an.

Vielleicht könntest du ja mal ein Foto einstellen, dann könnte man es sich besser vorstellen, wie eng es ist.

Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen helfen!

Julietta

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Hallo und willkommen im Forum,

ich würde noch eine zweite Meinung einholen. Kann nicht schaden.

Alles Gute für dich,

Sapine

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Erst mal Danke schön für die freudlichen Begrüßungen. Am Freitag habe ich jetzt noch einen zweiten Termin.

Die erste KFO hat Röntenbilder, Abdrücke und Fotos gemacht. Diese Prodzedur will ich jetzt beim zweiten Termin nicht unbedingt nochmal wiederholen. Ist ja auch nicht unbedingt gesund mit der Röntgerei...

Wenn ich das richtig verstanden habe, kann sich die KFO bei Invisalign mit den Bildern unverbindlich erkundigen ob eine Behandlung möglich ist und was diese kosten wird.

Ich werde mich jetzt bei diesem KFO mit dem Wissen vom ersten Besuch ganz einfach mal nach den beiden Behandlungsmöglichkeiten und deren Kosten erkundigen. Ich hoffe das geht ohne größeren Aufwand.

Was mich jetzt aber schon ganz allgemein interessieren würde: Wer von den Usern hier wird (und wie erfolgreich) mit Invisailgn behandelt?

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Was mich jetzt aber schon ganz allgemein interessieren würde: Wer von den Usern hier wird (und wie erfolgreich) mit Invisailgn behandelt?

Naja, ich z.B. ;) Also bis jetzt läuft alles nach Plan. Im UK bin ich fast fertig, da gibts noch ein paar Kleinigkeiten zu korrigieren, weshalb ich bald noch kostenlose Refinement-Schienen bekomme.

Ansonsten gibts hier, soweit ich weiß, noch Lippi und Julia1982, die mit Invisalign behandelt werden. Wie erfolgreich weiß ich nicht, hab aber noch keine Klagen gehört.

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Am Freitag war ich nun beim 2ten KFO. Ich war ehrlich gesagt wieder überrascht über die extrem gute Beratung. Wenn das bei den KFO´s Standard ist, können sich da die anderen Ärtze aber mal eine dicke Scheibe abschneiden...

Nun zu seiner Meinung: Er behandelt ebenfalls mit Invisalign ist davon aber nicht so "überzeugt". In meinem Falle sagte er ganz klar, dass er es nicht machen wird, auch wenn ich es unbedingt wollte, da er keinen überzeugenden Erfolg garantieren kann und mit Invisalign nicht so spezialisiert ist. Er meinte dass man da dann 2 Jahre rummacht und im Ergebnis doch nichts gescheites rauskommt.

Für eine unsichtbare Behandung schlägt er deshalb die Lingualtechnik vor. Er ist auf alle Fälle der Meinung, dass es nur mit dem Ziehen von 2 Prämolaren im OK ginge. Behandlungsdauer dann 2 Jahre. Kosten rd. 10.000 €. Bin fast vom Stuhl gefallen.

Alternativ schlug er mir eine (sichtbare) Behandlung mit Keramikbrackets vor. Ebenfalls mit Zähneziehen sei das dann in einem bis max. 1 1/2 Jahren erledigt. Kostenpunkt 7.000 €.

Was ich hier so an Preisen lese, scheint mir das aber schon fast unglaubwürdig...???

Die erste KFO sprach von 4.500 - 5.000 €, egal ob Invisalign oder Lingual.

Was mir halt überhaupt nicht gefällt ist die Sache mit dem Zähne ziehen. Meine Prämolaren im OK sind gesunde Zähne - warum gerade die ziehen???

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Hallo Invisi,

herzlich willkommen. Ich bin zwar eine klassische Spangenträgerin wollte dir aber trotzdem natürlich zu dem Entschluss eine Behandlung vorzunehmen alles Gute wünschen.

Bei mir wurden auch vor der Behandlung 3 Prämolaren gezogen. Es sind sogar die etwas schwieriger einzustellenden 5-er. Es werden ja meist die Prämolaren genommen, weil die Lücke dann nicht ganz so riesig ist. Ein Backenzahn ist ja fast um die Hälfte grösser.

Alles Gute für dich

LG Kirstin

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also mir wurden auch alle Vierer gezogen

scheint noch immer eine gängige Lösung zu sein

bei den Kosten dürften wohl die 4000-5000€ etwa im Schnitt liegen bei Lingual

allerdings mit Beteiligung der Krankenkasse

ohne könnten es vllt schon die 10000€ sein

ich hatte das auch fast 2 Jahre und nun wurde die Lingualtechnik durch außen liegende Damons ersetzt da damit anscheinend andere Zahnbewegungen möglich sein sollen und weil die Klinik für die Op ebenfalls Brackets außen verlangt

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Ich hatte am Anfang meiner Behandlung auch mehrere Kostenvoranschläge, wobei die mit Keramik- oder Damon-Brackets und auch Invisalign immer zwischen 4500 und 5000 Euro für 1,5 Jahre Behandlung lagen und Lingual ca. bei 7000 Euro. 7000 Euro für Keramik bzw. 10000 Euro für Lingual scheinen mir ein bisschen viel zu sein.

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Ich denke man kann hier im Forum keine ungefähren Preise nennen, denn ic denke sowas hängt von vielen Faktoren ab (Großstadt - ländliche Gegend, niedergelassener KFO mit eigener Praxis - Uni mit angestellten KFO und Festgehalt ). Ich war schliesslich hier in meiner Gegend bei etwa 5 KFO`s und die Preisspanne war (jeweils immer feste Zahnspange/Kassenvariante)von 2000 - 12000€.

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Was mich auch noch etwas verunsichert bei dem Thema Zähne ziehen.

Mit fester Spange gehts scheinbar nicht ohne Ziehen, bei Invisalign dagegen soll es ohne möglich sein!?

Kann das stimmen??? Wenn da Platz fehlt, dann fehlt dieser doch unabhängig von der Behandlungsmethode? Oder lassen sich nur mit Invisalign die Zähne nach hinten verschieben???

Auf alle Fälle lasse ich mir jetzt mal von der ersten KFO einen Heil- und Kostenplan schicken und reiche diesen bei Beihilfe und PKV ein um zu sehen, wieviel ich überhaupt kriege.

Und dann gehe ich noch zu einem dritten KFO, vielleicht fällt mir dann die Entscheidung für eine Behandlungsmethode leichter.

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Was mich auch noch etwas verunsichert bei dem Thema Zähne ziehen.

Mit fester Spange gehts scheinbar nicht ohne Ziehen, bei Invisalign dagegen soll es ohne möglich sein!?

bein invisalign wird regelmäßig zahnschmelz zwischen den zähnen entfernt um platz zu schaffen. das ist bis zu einem bestimmten maß ungefährlich.

das kann man aber auch mit normaler spange machen. KFO mal draufansprechen?

das ist bei invisalign nur üblicher, weil man damit ganze zahnlücken nicht oder nur schwer schließen kann.

n weitere punkt ist: ich hab mal gelesen, dass man mit invisalign zähne besser entlang der zahnreihe bewegen kann. man packt also wenn man platz braucht, einfach die backenzähne alle zusammen ein paar millimeter nach hinten, wenn der biss dann noch passt.

mit normaler spange ist das angeblich komplizierter mit gummis und federn und so, weiß ich aber nicht sicher. meinte n patient der invisalign hat zu mir.

Und dann gehe ich noch zu einem dritten KFO, vielleicht fällt mir dann die Entscheidung für eine Behandlungsmethode leichter.

leichter? dann musst du über 3 verschiedene behandlungsmethoden entscheiden ;-)

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Also ich habe auch eine normale feste Zahnspange und bei mir wurde auch mit dem sogenannten "strippen", also abschleifen Platz geschaffen. Im OK wurde bisher jetzt 2 mal um je 0,2mm geschliffen im Uk ebenfalls 2mal 0,2mm, am Anfang kam bei mir auch kurz das Zähne ziehen ins Gespräch, aber nch genauem Ausmessen an meinen Modellen hat man festgestellt das es auch mit schleifen geht.

Ich würde dir auch eine 3. Meinung empfehlen, der eine KFO empfiehlt dir Variante X, der ander Variante Y, der 3. KFO empfiehlt dir entweder was ganz anderes oder aber er schliesst sich der Variante X oder Y an und dann hast du schon eher einen Anhaltspunkt.

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Ich denke man kann hier im Forum keine ungefähren Preise nennen, denn ic denke sowas hängt von vielen Faktoren ab (Großstadt - ländliche Gegend, niedergelassener KFO mit eigener Praxis - Uni mit angestellten KFO und Festgehalt ). Ich war schliesslich hier in meiner Gegend bei etwa 5 KFO`s und die Preisspanne war (jeweils immer feste Zahnspange/Kassenvariante)von 2000 - 12000€.

auch hängt es sicher davon ab wie aufwenig die Behandlung ist , denn wenn Pat z.B. schlecht Mund offen halten kann oder es sehr eng im Kiefer ist , ist der Zeitaufwand höher auch ob nur Brakets oder auch noch Headgaer benötigt werden , der Doc kalkuliert für jeden Pat extra, man kann aber bei den meisten auch noch ein wenig verhandeln, so das man vielleicht noch einen kleinen "Rabatt" bekommen kann denn ein Teil der Kosten ist ja Honorar und da kann der Kfo u.U. auch dir entgegen kommen weil einige Positionen die lt. der Gebührenordnung so und so viel kosten zusammen gemacht werden aber lt. der Gebürenordnung als einzelnen Aufwand berechnet sind und somit doppeltes Honorar

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Am Freitag war ich nun beim 2ten KFO. Ich war ehrlich gesagt wieder überrascht über die extrem gute Beratung. Wenn das bei den KFO´s Standard ist, können sich da die anderen Ärtze aber mal eine dicke Scheibe abschneiden...

Nun zu seiner Meinung: Er behandelt ebenfalls mit Invisalign ist davon aber nicht so "überzeugt". In meinem Falle sagte er ganz klar, dass er es nicht machen wird, auch wenn ich es unbedingt wollte, da er keinen überzeugenden Erfolg garantieren kann und mit Invisalign nicht so spezialisiert ist. Er meinte dass man da dann 2 Jahre rummacht und im Ergebnis doch nichts gescheites rauskommt.

Für eine unsichtbare Behandung schlägt er deshalb die Lingualtechnik vor. Er ist auf alle Fälle der Meinung, dass es nur mit dem Ziehen von 2 Prämolaren im OK ginge. Behandlungsdauer dann 2 Jahre. Kosten rd. 10.000 €. Bin fast vom Stuhl gefallen.

Alternativ schlug er mir eine (sichtbare) Behandlung mit Keramikbrackets vor. Ebenfalls mit Zähneziehen sei das dann in einem bis max. 1 1/2 Jahren erledigt. Kostenpunkt 7.000 €.

Was ich hier so an Preisen lese, scheint mir das aber schon fast unglaubwürdig...???

Die erste KFO sprach von 4.500 - 5.000 €, egal ob Invisalign oder Lingual.

Was mir halt überhaupt nicht gefällt ist die Sache mit dem Zähne ziehen. Meine Prämolaren im OK sind gesunde Zähne - warum gerade die ziehen???

Hallo Invisi,

ich bin auch gerade in einer ähnlichen Situation,

was das Zähneziehen anbelangt.

Mein KFO hatte mir erklärt, dass es nicht ohne Zähneziehen im OK gehen würde, aufgrund eines Engstandes der Zähne und da sonst eine Stufe zum UK entstehen würde. Als ich betont habe, dass es mir überwiegend auf die Ausformung im OK ankommt, ging es plötzlich auch ohne. In meinem Fall wäre ein kleiner Zahn sehr kariös, der gegenüberliegende dagegen ohne Karies. Ich bin auch nicht sicher, welche Lösung die bessere ist (auch ästhetisch).

Eine Behandlung mit Lingualtechnik kostet einen Aufpreis von 1300 € wobei auch nur ein Kiefer mit Lingual und der andere mit Außenspange behandelt werden kann.

Liebe Grüße,

Vally

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Hi Invisi!

Ich kann Dir Deine Entscheidung natürlich auch nicht abnehmen, sondern Dir nur, so wie viele andere auch, meine eigenen Erfahrungen schildern.

Also, ich habe mich für die Invisalign Methode entschieden, da laut meiner KFO bei mir damit dasselbe Endergebnis zu erzielen wäre wie mit einer fixen Zahnspange. Letztere kam für mich nicht in Frage, ich hatte einfach Angst wegen der komplizierten Zahnpflege und vor "beleidigten" Wangeninnenseiten. Ich sehe auch sehr jung aus, da wollte ich mir etwas Fixes einfach nicht mehr "antun".

Ich bin jetzt erst in der 5. Woche (= 2. Schienenset), über Fortschritte kann ich dir daher leider (noch) nicht berichten, zu tragen ist das Schienensystem - bis auf die ersten 2 Tage - jedenfalls sehr angenehm, manchmal merke ich gar nicht, dass ich etwas im Mund habe!:D Mühsam ist halt, dass man nicht einfach so drauflos essen kann, man muss zuerst die Schienen herausnehmen (was in Restaurants nicht immer lustig ist) und sie eigentlich relativ bald nach dem Essen wieder hineingeben, da man sonst nicht auf die erforderliche Mindesttragedauer von 22h/Tag kommt! Das kann uU recht stressig sein!

Naja, ich wünsche Dir auf alle Fälle viel Glück bei Deiner persönlichen Entscheidungsfindung!!!

Julia

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Was mich auch noch etwas verunsichert bei dem Thema Zähne ziehen.

Bitte nicht die Zähne ziehen lassen. Warum dehnt man nicht??? Meistens ist der Zahnbogen zu klein. Frag doch mal deinen Arzt, wie sich das Zähne ziehen auf dein Profil und auf deine Lippen auswirken, ganz zu schweigen vom Biss. U.U. musst du dich im Anschluss operieren lassen, damit die Kieferverhältnisse wieder passen.

In meiner Signatur findest du einen Link (zhk-plus) zum Thema Zahnextraktionen und die Indikation dafür oder dagegen.

Zähne ziehen ist Körperverletzung. Es ist nur sehr selten angezeigt und dann auch nur wenn nichts anderes mehr geht.

LG

FrauHolle

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n weitere punkt ist: ich hab mal gelesen, dass man mit invisalign zähne besser entlang der zahnreihe bewegen kann. man packt also wenn man platz braucht, einfach die backenzähne alle zusammen ein paar millimeter nach hinten

Genauso kann ich das eigentlich bestätigen. Bei mir war auch vorne Platzmangel, deswegen wurden alle Zähne - erst der letzte Backenzahn, dann der vorletzte... - mit Invisalign ein paar mm nach hinten geschoben. Mit fester Spange funktioniert es meines Wissens nach nur mit zusätzlichem Headgear oder implantierten Minischrauben.

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Bei mir mussten alle 7 Zähne der rechten OK-Hälfte ca. 2 mm nach hinten geschoben werden, die linke Hälfte stimmte vorher schon. Ich bin jetzt seit 11 Monaten in Behandlung und mittlerweile stehen alle Backenzähne und der Eckzahn korrekt an ihrem neuen Platz 2 mm weiter hinten. Jetzt fehlen noch der 2er und 1er. Insgesamt wird es also nicht ganz 1,5 Jahre dauern bis alle 7 Zähne nach hinten gewandert sind.

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bei mir soll, wenn ich mich für die invisalign methode entscheide, ne kombination aus zähne nach hinten schieben und leichter schmelzreduktion gemacht werden.

die ganze OP vorbereitung soll 1 jahr dauern.

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Auf alle Fälle lasse ich mir jetzt mal von der ersten KFO einen Heil- und Kostenplan schicken und reiche diesen bei Beihilfe und PKV ein um zu sehen, wieviel ich überhaupt kriege.

Da muss ich dir leider ein wenig Hoffnung nehmen. Ich glaube nicht, dass Beihilfe oder PKV bei einer rein kieferorthopädischen Behandlung überhaupt etwas übernehmen! Bei Ü18-Patienten werden nur kombinierte (kfo-chirurgisch) Behandlungen (zum Teil) bezahlt. :-(

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Hallo Invisi,

ich bin zwar nur Laie aber absolut gegen das Ziehen von gesunden Zähnen. Auch eine Zahnschmelzreduktion fände ich bedenklich, aber da kennen sich die Zahnärzte sicher besser aus bezüglich der Risiken.

Wenn hinten genug Platz ist, würde ich mich an Deiner Stelle nochmal schlau machen bezüglich der "Invisalign Methode". Auch einen 4. oder 5. KFO würde ich aufsuchen, wenn Du Dich mit den Vorschlägen nicht anfreunden kannst. Ansonsten würde ich bei Deinem KFO auch mal die Option der GNE ansprechen, vielleicht wird Dein Engstand im Frontbereich damit einfacher und schneller gelöst.(??) Das Problem mit der Krankenkasse hättest Du dann ggf. auch nicht mehr, weil es ja eine OP ist, denke ich.

Also wie gesagt, ich bin nur Laie und habe mich in den letzten Tagen hier nur intensiv durchs Forum gelesen. Aber das ist, was mir so durch den Kopf geht.

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Also meine KFO ist grundsätzlich auch gegen eine Schmelzreduktion, aber gesunde Zähne zu ziehen ist viel schlimmer, bei mir hat sie nur an Fülungen geschliffen, nie an absolut füllungsfreien Zähne. Mir wurde auch die Alternative angeboten duch so kleine Miniimplantatsschrauben die Zähne nach hinten zu ziehen, denn wenn man Zähne nach hinten bewegen will braucht man eine Gegenpunkt, für mich kam das aber nicht infrage, da ich als Musikerin nicht diesen kleinen Eingriff machen wollte, da ich dann auch eine Zeit nicht hätte arbeiten können. Meine Zähne haben sich aber auch von selbst etwas nach hinten bewegt. Die Zähne die in den Zahnbogen rein "gedrückt" werden sollten, hatten sich zu schnell auf dem Weg gemacht und es war noch keine Schmelzreduktion gemacht, da hatten die Zähne (4er) die hinteren einfach weiter nach hinten gedrückt, nicht ganz, aber doch schon so viel das nur noch ganz wenig geschliffen werden musste.

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