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Susine

Krankenkasse - Kostenübernahme bei 2. OP

Hallo zusammen,

wollte mal nachfragen, ob es etwas bringt, wenn man dem Heil- und Kostenplan ein persönliches Schreiben mit der Schilderung seiner Probleme beifügt.

In meinem Fall verhält es sich so, dass ich bereits vor 4 Jahren kieferorthopädisch und kieferchirurgisch vorbehandelt wurde (UK-Rückverlagerung, Mittelgesichtsaufbau mit Knochenchips, reduzierende Kinn- und Nasenplastik).

Zwischenzeitlich haben sich u.a. erhebliche Kiefergelenkbeschwerden mit Tinnitus, durch einen Kopfbiss eingestellt. Ich habe darüber hinaus eine reduzierte Nasenatmung, die durch eine funktionelle Nasen-OP nicht behoben werden konnte. Es hat sich herausgestellt, dass nicht mein UK zu groß war, sonder mein OK ist zu klein und in meinem Fall hätte damals eine GNE mit Bimax gemacht werden müssen. Ich war natürlich entsetzt wie ich das erfahren habe. Denn der Mittelgesichtsaufbau, die Kinn- und Nasenplastik wären im Falle einer Bimax wohl gar nicht nötig gewesen. Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie es mir mit diesem Wissen geht.

Zwischenzeitlich habe ich sowohl den KFO als auch KC gewechselt.Der neue Behandlungsplan sieht nun eine GNE mit OK-Vorverlagerung und Schwenk nach unten vor, da ich auch noch einen inkompetenten Lippenschluß habe und man meine obere Zahnreihe überhaupt nicht sieht zudem habe ich immer noch ein Dish-Face, da die Knochenchipsauflagerungen im Mittelgesicht teilweise resorbiert wurden.

Wegen der Kiefergelenkbeschwerden bin ich seit über einem Jahr in physiotherapeutischer und ostheopathischer Behandlung darüber hinaus wurde mit Botox in den Masseter gespritzt, damit sich die extreme Muskulatur, die sich durch den Kopfbiss aufgebaut hat und die auf die Kiefergelenke einwirkt schneller zurückbildet. Alles in allem habe ich bereits einiges an Geld investiert. Ein dauerhafter Erfolg ist aber wohl nur durch eine OP möglich. Eine Garantie, dass danach alles besser wird ist dann aber auch nicht gegeben.

Ich habe bei meiner KK angerufen und die haben gleich gesagt, dass der Fall zum Gutachter geht. Sofern sich der Gutachter nur auf die KIG Zahlen festlegt habe ich keine Chance auf Kostenübernahme meint meine KFO. Meine Zahnärztin meinte ich könne die KK "verklagen" da es sich in diesem Fall um eine Fortsetzung der unsachgemäßen Erstbehandlung handelt. Ein aussichtsloses Unterfangen, wie ich finde. Meine KFO meinte, dass ich sofern eine Absage der KK kommt erst gar keinen Widerspruch einlegen soll, da dies dann eh keinen Sinn macht.

Wie sind Eure Erfahrungen mit den KK. Gibt es Kulanzfälle in denen die KK die Kosten -wenn auch nur teilweise- übernimmt?

Wie geht man das ganze taktisch am besten an.

Wäre ein Begleitschreiben zum Heil- und Kostenplan sinnvoll, in dem ich meine Situation mit den gesundheitlichen Problemen schildere?

Wenn ich die KFO-Behandlung und die KC-Behandlung komplett selbst tragen müßte wäre bestimmt eine Summe von 15- 20 T€ fällig. Ich würde das zur Not investieren, wenn ich Aussicht auf Erfolg hätte, denn die ostheopathischen und physiotherapeutischen Maßnahmen kosten mich (mit Eigenanteil+Rezeptgebühr) 160 € für 6 Behandlungen. Die Botox-Spritzen 300 € pro Behandlung. Wenn ich das auf mehrere Jahre hochrechne kommt da auch eine stolze Summe heraus.

Was meint Ihr?

Vielen Dank für Euren Rat!

gglg Susine

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Hallo Susine!

Also, hoffe das ich jetz alle srichtig verstanden habe. In meinem Fall habe ich auch eine GNE bekommen und meine OK wird nach vorne verlagert.

Bei mir ist es so das die KK die Kosten der 1. OP (GNE) komplett übernommen habe. Bei der 2. Op (kommt erst noch) müsste ich die OP-Simulation selber zahlen, das sind um die 900€. Habe allerdings dies alles bei der Krankenkasse eingereicht, die haben es dann nach widerspruch 2mal abgelehnt, habe mich dann an das Sozialgericht gewandt, mit denen habe ich letztens Telefoniert und die meinten das sie jetzt erst mal alle meine Ärzte befragen wollen, das könnte alles bis zu 2 Jahren dauern, und das endergebniss wird die Richterin entscheiden. Also ich würde es auf alle fälle versuchen, manchmal lohnt es sich sogar.

Musst dich mal durch lesen, manche haben es gezahlt bekommen.

Viel Erfolg

Julia

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Hallo July,

danke für Deine Infos, die mir in jedem Fall schon mal weiterhelfen.

Ich habe bis dato angenommen, dass man mit der Behandlung erst beginnen darf, wenn die KK ihr O.K. gibt, ansonsten lehnt die Kasse die Kostenübernahme ab.

Bin ich wohl falsch informiert. Meine KFO hat nämlich geraten erst den Gutachter abzuwarten bevor wir irgendwelche weiteren Termine vereinbaren.

Ja ich denke auch, dass ich, wenn der Gutachter ablehnt auf jeden Fall Widerspruch einlege. Immerhin habe ich nichts zu verlieren.

Bewundere Dein Durchhaltevermögen in Deinem Kampf mit der KK. Hoffe Deine Hartnäckigkeit wird am Ende belohnt. Hast Du denn eine RS-Versicherung oder wie ist die Kostenregelung vor dem Sozialgericht?

Danke nochmal für deine Tips!

susine

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Hi Kermi,

wenn das mal so easy wäre. In medizinischen Angelegenheiten ist das so eine heikle Sache. In den seltensten Fällen kann man schlüssig beweisen, dass ein Behandlungsfehler gemacht wurde.

Susine

bearbeitet von Susine

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Hi,

ich würde eher deinen ehemaligen KFC verklagen....

die krankenkassen haben irgendsowas...ich glaub "medizinischer dienst" oder so?

na jedenfalls kriegst du da kostenlos ein gutachten zu deiner behandlung, wenn du glaubst da liegt eine fehler eines arztes vor...

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Hallo Relative,

das ist vielleicht ein guter Tip. Werde am Montag gleich mal nachfragen. Wundere mich nur warum mir das die Sachbearbeiterin meiner KK nicht auch geraten hat...

Danke!!

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Hallo!

Also die KK schicken das ja angeblich zu dem medizinischen Dienst, aber irgendwie gingen meine unterlagen nicht dorthin. Komisch!

Habe keine Zusatzversicherung, werde jetzt mal sehen wie das mit dem Sozialgericht läuft, das sind ja nur für die kosten der 2.OP.

Wegen den Kosten bei KFO musste ich auch etwas warten. Da bezahlt ja die KK nur die Behandlungen (bei mir jetzt 80% und die restlichen 20% bekomm ich bei erfolg zurückerstattet), Spange und rest musst du selber zahlen. Da musst du allerdings erst warten bis die zusage der Kasse kommt, vorher darf der KFO nicht anfangen.

Also bei KFO warten bis du zusage hast, bei KFC musst du was an die KK schicken er kann aber schon mit der Behandlung anfangen.

Kann schon einige wochen dauern. Musst aufpassen KFO und KFC sind bei den KK zwei verschiedene sachen wegen der Kosten.

LG und Viel Erfolg

Julia

PS: Was das verklagen der KFO angeht ist eine schwere Sache, dies ist in meinem Falle auch so, das mich der KFO alös Kind falsch behandelt hat, aber unser Anwalt meinte, das wir da keine chance hätten, also haben wir es gelassen, es würden nur noch höere kosten auf uns zu kommen.

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Also bei mir wars so (bin bei einer Pkv versichert), dass die Operation zur Gänze übernommen wurde und ein großer Teil der Kosten für die Zahnspange. Ich weiß leider nicht wie das mit gesetzlichen aussieht aber es sollte wohl nicht so den großen Unterschied machen.

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