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biggi

Schwierigkeiten nach OP

Hi,

ich bin neu hier im Forum und ich hätte ein paar Fragen an Leute welche die OP schon einige Zeit hinter sich haben.

Ich wurde vor vier Wochen operiert (Ober-und Unterkiefer+Kinnplastik)und werde nun langsam ungeduldig.Erstens bin ich fast am verhungern und zweitens will die Schwellung einfach nicht zurück gehen.

Welche Erfahrung habt ihr gemacht ? Wie seit ihr mit eurem neuen Aussehen zurecht gekommen ?

Ich freue mich auf Antwort!

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Hallo Biggi,

leider bin ich eigentlich der falsche für deine Frage, denn ich hab das alles noch vor mir.

Auch bei mir wird es warscheinlich auf OK/UK/Kinn hinauslaufen.

Darum würde mich ein OP Bericht von dir brennend interessieren. Hättest du Lust dazu?

Wäre mir eine Hilfe!

Stefan

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hallo stephan,

also ich beantworte dir gern all deine fragen.wie gesagt ist meine op heute auf den tag genau 4 wochen her.

ich wurde in bad homburg von dr.kater operiert .natürlich war ich vorher sehr aufgeregt und nun muß ich leider auch zugeben ziemlich schlecht informiert.ich dachte ich werd heute operiert und übermorgen ist alles vergessen.

ich war mir nicht darüber im klaren wie viel einschränkungen so eine op mit sich bringt.ich bin immer noch sehr schnell erschöpft,kann natürlich auch mit der geringen nahrungsaufnahme zusammenhängen.mein gesicht ist immer noch sehr geschwollen obwohl mein kieferorthopäde schon absolut begeistert war wie wenig mir noch anzusehen ist.naja ich seh das ein wenig anders.was interessiert dich denn besonders ?ich versuch all deine fragen mit zu deiner zufriedenheit zu beantworten.

liebe grüße biggi !

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Hallo Biggi,

kannst du uns nicht einen ausführlichen OP-Bericht schreiben? Ich bin in ca. 7 Monaten drin und sauge aber jetzt schon begierig alle Informationen über die OP auf.

Gruß, Stubs

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hallo biggi

also meine op (auch ok uk und kinn) is jetzt etwas länger als 4 wochen her!

fortschritte sind schon zu sehen, aber pausbäckchen hab ich immer noch. in der früh ist die schwellung eindeutig stärker als am abend, was wohl am flach liegen und der bettwärme liegt (hat eine krankenschwester im spital gemeint)

schläfst du noch mit erhöhtem oberkörper, is zwar unangenehmer, aber hilft wirklich gegen die schwellung!

auch lymphdrainage hilft sehr gut (frag vielleicht bei der nächsten kontrolluntersuchung nach)

an einschränkungen hätte ich sonst noch anzubieten: ich krieg den mund erst ca. 2cm weit auf (und es wird und wird nicht mehr), was ziemlich beim essen nervt :evil:

und natürlich geht das mit dem beissen auch noch nicht so toll, vorallem weil die backenzähne relativ wenig kontakt haben

ich weiss ja nicht wie das bei dir so ausschaut (hast du noch den splint?, darfst du schon beissen?...), aber ein grosser topf nudeln sollte runterzukriegen sein, und macht schön satt, reis kann man zur not als ganzes schlucken :wink: und ich mümmel zum beispiel gerade an einem striezel rum (natürlich mit viiieeel butter, damit ich was davon hab :o )

wenn du noch fragen hast, nur her damit :D

ich hoffe du bist deinen post-op frust bald los...

lg

ants

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hallo,

also einen tag vor der op geht es ab in die klinik,ich mußte so gegen 14.00 uhr in der praxis von dr.kater sein.dort wurde eine blutentnahme vorgenommen und meine fragen zur op beantwortet .anschließend bin ich auf station gegangen wo ich auf den anästhesisten warten mußte.nach dem gespräch mit diesem konnte ich dann den rest des tages machen was ich wollte.meine op fand am nächsten tag ziemlich zeitig statt,ich bekam ca eine stunde vor op-beginn eine beruhigungstablette die mir aber nicht viel geholfen hat.

anschließend ging es ab in den op wo mich ein netter anästhesist oder pfleger in empfang genommen hat und mich gleich in ein nettes gespräch verwickelt hat so das ich gar nicht zum nachdenken gekommen bin.man bekommt im vorbereitungsraum einen kopfverband und eine spritze und schon ist man eingeschlafen.

nach ca fünf stunden bin ich dann auf der intensivstation wieder zu mir gekommen,wenn beide kiefer operiert werden muß man in bad homburg die erste nacht auf der intensivstaion zur überwachung verbringen.

ich war erst mal froh das ich alles hinter mir hatte und dementsprechend euphorisch.

mein mund war die ersten 4-5 stunden verdrahtet,das hat mich aber nicht weiter belastet.im unterkiefer lagen zwei drainagen und ich war an allen möglichen überwachungsmonitoren angeschlossen.schmerzen hatte ich erstmal keine später bekam ich auf wunsch sofort schmerzmittel die dann auch ganz schnell gewirkt haben.

die nacht auf der intensivstation empfand ich persönlich als furchtbar lang da ich nicht schlafen konnte.wenn ich dann doch mal eingenickt war kam die nachtschwester jedesmal ziemlich laut ins zimmer gepoltert so das ich dann unter garantie wieder hellwach war.ich empfand am ersten tag das kühlgerät welches die ganze zeit auf dem gesicht lag als ziemlich unangenehm.später wurde mir dann erklärt das man das verschieden einstellen kann so das es nicht zu kalt ist(leider zu spät).

am nächsten tag bin ich dann wieder auf die normale station gekommen wo es mir auch gleich besser ging.

ich bekam dann auch meinen ersten brei zu essen den ich aber unter normalen umständen nie gegessen hätte.leider wußte man nie was man da gerade zum essen bekommen hat,einmal war es grün und einmal war es rot.also in der klinik wäre ich warscheinlich verhungert.

am zweiten tag nach der op kamen dann die drainagen raus,was wirklich eine erleichterung war.im mund hatte ich übrigens noch einen splint sowie links und rechts einen gummizug. sicherlich habe ich jetzt einige sachen vergessen zu erwähnen, falls ihr irgendwelche spezielle fragen habt beantworte ich sie gern.

biggi

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hallo biggi,

ich bin auch bei dr. kater in bad homburg operiert worden...die bimax-op ist mittlerweile fast drei monate her und mittlerweile geht´s mir schon wieder richtig gut. die ersten zwei wochen waren wirklich bescheiden...aber das geht wohl allen so. mittlerweile kann ich schon wieder gut essen, nur die ganz harten sachen nicht und die schwellung ist auch schon ganz gut zurückgegangen - kann dir in diesem zusammenhang dringend ans herz legen mindestens zweimal die woche zur lymphdrainage zu gehen - das hat mir enorm geholfen. letztendlich kann es wohl aber doch bis zu einem halben jahr dauern, bis alles weg ist.

vor einer woche habe ich jetzt mit physiotherapie begonnen, weil meine mundöffnung auch nur 20mm war - definitiv zu wenig, denn ca. 40 mm sind wohl normal, außerdem hatte ich kopf- und ohrenschmerzen in der rechten gesichtshälfte. der physiotherapeut hat meine sorgen ganz gut zerstreut, da das problem mit der mundöffnung bei mir wohl mechanisch bedingt ist, weil ein bestimmter muskel an den hinteren brackets reibt und daher nur in maßen belastbar ist...jetzt werden die muskeln regelmäßig massiert, ich mache auch zuhause übungen und mit etwas geduld wird wohl alles wieder in ordnung kommen.

meine kieferorthopädin hat mir heute gesagt, daß sie im februar die feste spange entfernen wird...ein ende ist also in sicht.

wünsche dir alles gute

michaela

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Hallo Biggi,

vielen lieben Dank für deinen Bericht.

Ich hoffe, dass es bei dir stetig weiter bergauf geht.

Viele Grüße und ein schönes Wochenende, Stubs

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