Stefan1000

Depressionen /Ängste und die KFO Behandlung

Hast du (im Zusammenhang mit deiner Fehlstellung) psychische Probleme?   152 Stimmen

  1. 1. Hast du (im Zusammenhang mit deiner Fehlstellung) psychische Probleme?

    • Ja, schon immer, ursächlich durch die Fehlstellung
    • Ja, aber eigentlich unabhängig von der Fehlstellung
    • Ja, aber erst durch/während der Behandlung
    • Nein, nie.
    • Nein, durch die Behandlung nicht mehr.
    • andere Antwort...

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37 Beiträge in diesem Thema

Ich (39) habe mich für eine kombinierte KFO/OP Behandlung entschieden, die voraussichtlich im Januar nächsten Jahres beginnen wird.

Nun hab ich seit etlichen Jahren mit Depressionen und Ängsten zu tun. Ich bin ein Mensch, der sein Aussehen und seinen Gesundheitszustand lange Zeit verdrängt hat. Nachdem ich in der Vergangenheit durch Therapie meine Psyche in Ordnung gebracht habe kommt nun der körper dran.

Als Kind hatte ich große Probleme eine Spange zu tragen. Ich war sehr phobisch, alle körperlichen Abwehrreaktionen die man so hat, waren bei mir überstark ausgeprägt. Etwas fremdes im Mund zu haben praktisch unmöglich. Konnte ja nicht mal meine Brille tragen, ohne mich vollkommen selbtfremd zu fühlen. Nun, das ist alles besser geworden.

Heute halte ich mich für fit, um eine Kfo Behandlung machen zu können. Ich weiss nicht ob ich durch meine Vorgeschichte eher mehr oder weniger Probleme haben werde in psychologischer Hinsicht. Ich neige zu psychischer Insabilität, aber andererseits habe ich durch die therapie und die aufarbeitung meiner Probleme vieles gelernt in Sachen ngst- und Krisenmanagement. Das kann mir zugute kommen.

Vielleicht ist es auch ganz egal, weil jeder Mensch vor einer OP Angst hat und vor Schmerzen.

Ich kann mir vorstellen, dass es noch mehr Menschen hier gibt, die psychisch Probleme haben oder hatten. Eine ausgeprägte Kieferfehlstellung kann ja sicher solche Probleme auch auslösen oder verstärken.

Andererseis kann durch die Behandlung selbst eine psychische Belastung entsehen, die den einen oder anderen in kleine oder große Krisen bringt.

Ich möchte mir hier einfach ab und an was von der Seele schreiben.

Wer von euch hat auch mit solchen Dingen zu kämpfen, wer möchte darüber berichten?

..freue mich auf Antworten.. :)

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Hey Stefan!

Ich finde es wirklich toll und mutig, dass du dir hier deine Probleme von der Seele schreiben möchtest! Die Psyche spielt meiner Meinung nach eine ganz große Rolle, wenn es um Kieferfehlstellungen und kieferorthopädische Behandlungen geht.

Klar hat jeder von uns verständnisvolle Freunde und Familienangehörige. Aber mit Leuten, die selbst von dem Problem betroffen sind, kann man sich trotzdem ganz anders austauschen!

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mein Umfeld ziemlich geschockt reagiert hat, als es um das Thema OP ging. Und das hilft einem ja auch nicht wirklich weiter. Egal ob mir nun eine OP bevorsteht oder ob sie hinfällig wird (zeigt sich in den nächsten Monaten).

Das Thema deiner Umfrage finde ich sehr interessant. Ja, bei mir geht die Sache ziemlich auf die Psyche!

Unter der Fehlstellung an sich habe ich bisher nicht gelitten, da sie bei mir sehr minimal ausgeprägt ist und von Nicht-Fachmännern gar nicht wahrgenommen wird. Für mein Aussehen bekomme ich sogar hin und wieder Komplimente, aber das geht euch anderen bestimmt auch so. Andererseits werde ich meist um ein Extremes älter geschätzt als ich bin, was irgendwo mit der Fehlstellung und der daraus resultierenden Gesichtsoptik zusammenhängt. Und umso mehr ich mich mit dem ganzen Thema beschäftige, desto mehr fällt mir selbst die Fehlstellung auf und stört mich...

Mein Hauptproblem ist, dass ich unter funktionellen Beschwerden leide, die während der Behandlung sogar schlimmer geworden waren.

Psychisch belastet mich die Sache, da sich die Behandlung ewig hinzieht. Ich habe das hier im Forum schon mehrmals geschrieben, dass ich zu lange den flaschen Ärzetn vertraut habe. Meine Spange stört mich inzwischen und oft würde ich sie am liebsten einfach raus reißen. Aber dann hätte ich ja nichts gekonnt, der Zustand würde sich verschlimmern und die ganzen Jahre wären umsonst. Also muss ich lernen, geduldig zu sein, was nicht immer leicht fällt....

Puh, so viel wollte ich jetzt gar nicht schreiben.

Also ich wünsche dir für deine Behandlung alles Gute, ich drück dir ganz doll die Daumen! Und wenn du mal so frustriert sein solltest wie ich, dann denk einfach daran, dass du nicht der einzige bist, dem es so geht und dass sich im Endeffekt alles lohnen wird!

Alles Liebe,

Linda

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Danke Linda,

ich wünsch dir sehr dass dein Tag kommt, an dem die Behandlung vorbei ist. Das ist so mein Traumziel - der letzte KFO Termin, wenn man dann aus der Praxis rausgeht und sich als Sieger fühlt, man es geschafft hat. Da ist es ja noch lang hin bei mir, ich hab ja noch nicht mal angefangen. Aber dieses Ziel- und nichts anderes, habe ich vor Augen.

Ich finde es ist schon toll, wenn man etwas nur für sich tut. Etwas schwieriges und langwieriges. Es ist bei aller Härte die es mit sich bringt doch eine tolle Sache, dass man auch mit höherem Alter noch sowas anpacken kann.

also, bis dann mal...

Stefan

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Hallöchen!

Danke erstmal an alle, die sich hier eintragen! Ich lese schon seit ein paar Monaten in diesem Forum und es hat mir echt sehr weitergeholfen!

Ich bin 27 Jahre alt und habe seit 11. Oktober diese GNE-Apparatur drin und unten Brackets. Vor Sommer 2006 soll die OP bei Dr. Kater sein!

Also am Anfang habe ich manchmal echt Panik bekommen, weil ich dieses Teil da im Mund festsitzen habe und dachte, ich ersticke oder so! Ich bin eigentlich total unvoreingenommen an die ganze Sache rangegangen und lasse mich eigentlich auch nicht so leicht unterkriegen, aber das Ding kann einen ganz schön aus der Bahn werfen! Nach den 10 Tagen Schrauben hatte ich dann eine Lücke und das Ding wurde festgestellt. An die Lücke habe ich mich inzwischen total gewöhnt und der Druck hat jetzt auch nachgelassen. Eigentlich alles super...

Aber ich habe gemerkt, dass ich oft total genervt, gereizt und aggressiv bin und mir das Ding am liebsten rausreißen würde! Jetzt ist erst 1 Monat rum und laut KFO soll das Teil 3 Monate drinbleiben! Ich hoffe, dass das auch stimmt! Jedenfalls bin ich normal ein total positiver Mensch, immer gut drauf und viel unterwegs und arbeite bei Events, wo ich Gästebetreuung mache etc. Es ist dann oft total anstrengend, die ganze Zeit so deutlich sprechen zu müssen und sich zusammenzureißen, um immer freundlich zu bleiben!

Mein Physiotherapeut sagt, es könne sein, dass meine Psyche sich jetzt genauso verändert, da sich die gesamte Statik im Gesicht verändert und das limbische System etc... Und jetzt bin ich echt frustriert, weil ich nicht unter Kontrolle habe, was da gerade mit mir abgeht, das hätte ich vorher nie gedacht, dass mich dass psychisch so mitnimmt! Und die "große OP" kommt ja erst noch. Ich würde gerne wissen, was da noch alles auf mich zukommt...

Naja, genug gejammert! Vielleicht habt ihr ja auch solche Probleme und wollt davon berichten?

Ich versuche jedenfalls immer daran zu denken: ALLES WIRD GUT...

:-#

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Hi,

ich wurde wegen meiner Kiefer-Fehlstellung immer gehänselt, schon im Kindergarten. Immer und immer wieder musste ich mir die dummen Sprüche wie z.B. Schummi-Kinn und so. Sehr sehr oft hab ich vor dem Spiegel gesessen, hab mich angesehen und geweint und mir immer wieder gesagt, wie hässlich ich doch bin. Seit ich meinen jetzigen Freund kenne hat es stark abgenommen mit dem Depressionen weil er mir das Gefühl gibt, dass ich hübsch bin, egal ob mit oder ohne OP.

Mitlerweile hab ich die OP ja schon hinter mir. Die ersten Wochen nach der OP sind mir sehr schwer gefallen. Ich bin in ein tiefes Loch gefallen. Ich sah in den Spiegel und sagte, das bin doch nicht ich. Ich hatte wieder Depressionen. Mein ganzes Umfeld hat sich verändert. Immer wieder bekomme ich Komplimente, werde angeflirtet usw.

Ich habe schließlich mein neues Gesicht angenommen und bin sehr zufrieden. Erst jetzt fühle ich mich richtig hübsch. Ich bin nicht eitel oder so aber es kommt schon mal vor dass ich jetzt in den Spiegel schaue und mich selbst bewundere wie hübsch ich jetzt bin. Ich lächle mein Spiegelbild an und freue mich einfach.

Dennoch bin ich auf dem Boden geblieben und ich habe nicht vergessen, das mein Freund auch für mich da war als ich noch das hässliche Entlein war. [An dieser Stelle ein ganz dickes Dankeschön an meinen Schatz! Ich liebe dich über alles]

Nun bis bald

Eure Sue

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Hallo,

also ich leide ebenfalls sehr unter meiner Kieferfehlstellung. Lange Zeit habe ich nicht gewußt, dass die KK fast die kompletten Kosten übernimmt. Alls ich das erfahren habe, bin ich fast an die Decke gesprungen. Als Teenager fing es an, dass ich mich für meinen Überbiss geschämt habe. Bei jedem Lachen habe ich meinen Unterkiefer vorgeschoben, weil ich genau wußte, dass das Lachen dann halbwegs schön aussah, aber keineswegs natürlich rüberkam. (Das war der absolute Horror)!!! Mein Selbstbewußtsein ging total in den Keller, bis heute. Jetzt , wo ich weiß, dass sich mein Leben in naher Zukunft total ändert (weil soviel für mich davon abhängt), bin in jetzt schon glücklich. Klar weiß ich auch, dass ich noch einiges über mich ergehen lassen muß, aber wenn Zweifel oder Angstgefühle auftauchen, lauf ich schnell zum Spiegel und schau mir mein Gebiss an. Dann bin ich wieder felsenfest überzeugt, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Also, an alle die sich während der Behandlung nicht so gut fühlen, denkt einfach ans Endergebnis, es kann eigentlich nur besser werden! KOPF HOCH

liebe Grüße Annemarie

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Auch ich hab als Kind unter meinen Hasenzähnen zu leiden gehabt. Zusätzlich war ich ja auch noch eine Brillenschlange und zaundürr. Naja, irgendwie die ganze Palette.

In der jugend hat es mich sehr arg behindert. Subjektiv halt. Ich hatte z.B: angst vorm Küssen, hatte angst dass die Zähnen aneinanderstossen und es dadurch nicht richtig gehen würde, das küssen... war unbegründet, aber das hat mir viel versaut.

Jetzt als Erwachsener steh ich über diesen Dingen. Wobei die innersten bzw. uralten Komplexe und Ängste einem selbst ja oftmals verborgen bleiben.

Daran, dass meine zähne mal schön, gerade und gesund sein könnten, denke ich eigentlich kaum. Ich will nur die Funktionalität so verbessern und auf Dauer halten, dass ich mich nicht mehr mein ganzes Leben lang darum sorgen muss.

Ich denke mal das kommt noch bei mir, die Auseinandersetzung damit, dass man ja nach OP etwas anders aussehen wird und so...

Ich glaube und hoffe, dass ich später einmal stolz zurückblicken kann, dass ichs gemacht hab.

Stefan

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Hi Stefan,

ich bin auch in deinem Alter. Das was Du schreibst kann ich gut verstehen. Ich werde wahrscheinlich im kommenden Jahr eine KFO Behandlung beginnen und eine Oberkieferverlagerung machen lassen. Durch das Aussehen hatte / habe ich auch viele Probleme, die sich Unzufriedenheit und anderen Dingen bemerkbar machten. Viel Glück für Dein Vorhaben.

matze

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Zunächst muß ich sagen,dass ich sehr froh bin endlich ein kompetentes Forum gefunden zu haben.Ich habe zwar keine tiefen Depressionen,aber als starken Komplex würde ich es schon bezeichnen..Die absolute Unzufriedenheit mit dem eigenen Gesicht kann sehr grausam sein.Das ist auch der Hauptgrund weshalb eine Behandlung bzw. im Notfall auch eine Op in frage kommt

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Hallo an alle,

also gehänselt wurde ich nicht,ich konnte nur beobachten vorallem bei unserem Nachbarskind ,wenn der auf Besuch war das er sein Kinn vorschob und mich nachäffte.

Vor 15 Jahren sagte schon eine befreundete Zahnartzhelferin zu meinem Mann

dass ich ein ausgeprägtes Kinn hätte :-(,nun verging Jahr für Jahr und jetzt habe ich meine Zahnspange .Natürlich habe ich vor der Op tierische Angst und hoffe das alles gut gehn wird.

Dieses Forum ist auch sehr informativ und es nimmt einem auch ein" klein bisschen" die Angst auf das bevorstehende!!!

Eni

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Hallo,

ich hatte nie Depressionen, aber was mich belastet sind die ständigen Nackenschmerzen, die mich schon so lange ich denken kann, quälen und jeden Physiotherapeuten zur Verzweiflung bringen. Werden aber hoffentlich ein Ende mit der OP haben...

Gruß,

Miriam

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Hej Eni,

vielen lieben Dank für den Tipp, klingt interessant.

Ich warte mal die OP ab und wenns nicht besser wird, dann denk ich darüber nochmal nach. Momentan sagen mir alle das die OP eine Linderung bringt und die Verspannungen sogar ganz verschwinden könnten - mit der richtgen physiotherapeutischen Nachbehandlung.:-)

Gruß,

Miriam

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Hallo Miriam ,

vieleicht ist es ja noch zu früh davon zu sprechen , aber ich glaube bei mir hat sich die Situation mit dem Nacken schon verbessert. Ich hatte am 08.11.05 eine Bimax. Normalerweise habe ich regelmäßig Probleme mit dem Nacken ( die auf Rücken und Schulter bis in den Arm ausstrahlen)! Wundere mich nun das ich obwohl der unbequemen Schlafposition (durch die OP ) ,des kalten Wetters ( sobald ich in die Kälte gehe ohne besonders im Nacken geschützt zu sein , hab ich sofort nen verdrehten Hals) ich nun seit der OP keine Probleme mit dem Nacken hatte.

Ich habe meine Therapeutin darauf angesprochen , und sie meint das die Verspannungen von Termin zu Termin weniger geworden sind. Dies allein kann aber meiner Meinung nach nicht nur von der Physiotherapie her kommen , da ich nur einmal die Woche einen Termin habe. Meine Therapeutin ist davon überzeugt das meine Nackenprobleme von der Kieferfehlstellung kommen.Sie hat mir die Zusammenhänge zwischen Kiefer und der Muskulatur erklärt und mir auch gesagt was eine K.fehlstellung alles auslösen kann.

Bin gespannt ob es jetzt Zufall ist das ich so lange beschwerdefrei bin.

lieben Gruß

Tanja

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Juhu das sind ja tolle Aussichten:-) Da freu ich mich doch gleich noch mehr auf das Resultat der OP. Denn meine Physiotherapie bringt immer nur kurze Erleichterung und spätestens am nächsten Tag tut wieder alles weh. Und nach 1000 Massagen bin ich jetzt auch bei jdn die Akupressur macht und ich dachte erst da passiert ja gar nichts, aber im Gegenteil das hilft viel intensiver.

Danke für die positiven Aussichten:-)

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Hallo Miriam,

ich habe so einige Beschwerden mit denen ich mich schon seit Jahren herumschlage , und derwegen ich schon bei zig Ärzten war. Wenn die Ärzte dann nicht weiterkamen wurde ich auch schon einige male als Simulantin bezeichnet. Mit 18 Jahren stellte ich mich dann auf Rat meiner Schwiegermutter in einer Privatklinik vor. Die Ärzte konfrontierten mich dann mit meiner Kieferanomalie , und bestätigten mir das die Symtome die ich ihnen beschrieb durch eben diese Kieferfehlstellung hervorgerufen sein könnten. Da meine damalige KK die Diagnose damals nicht anerkannte , sah ich von einer Behandlung ab. Damals bin ich davon ausgegangen das ich die Behandlungskosten komplett selber tragen muß.Auch wußte ich nicht das man operativ etwas machen könnte.

Ich bin sehr vorsichtig mit meiner Hoffnung das sich an den körperlichen Beschwerden durch die OP etwas ändern könnte. Ich bin zwar keine Pessimistin , aber ich will auch nicht enttäuscht werden. Deshalb habe ich auch noch nicht abgestimmt ob ich die Op noch einmal machen lassen würde. Bis jetzt aber kann ich sagen das ich positiv überrascht bin , wenn es weiter so gut läuft , dann denke ich hat sich dieser mühsame Weg gelohnt.

Harren wir der Dinge die da kommen!!!

lieben Gruß

Tanja

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Also ich denk mir: es kann nur besser werden und denk positiv. Und bei dir ist es doch auch fast 3 Monate her und du merkst eine deutliche Verbesserung, das macht doch Mut :-)

Lieben Gruß,

Miriam

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Hallo Miriam,

es ist aber schon erstaunlich das ich jetzt schon eine Verbesserung der na sagen wir mal der Nackenmuskulatur habe.Ich bin ehr davon ausgegangen das sich das wenn überhaupt erst zeigen wird wenn ich meinen Kiefer wieder normal benutzen kann . Soll heißen wenn ich wieder alles kauen kann.

Meine Therapeutin und meine HNO sind die einzigsten die daran glauben das sich meine Kieferfehlstellung auf meinen Körper negativ ausgewirkt hat. Mein KFO hat meine Behauptung , ich mache das alles wegen meiner Beschwerden nur belächelt.

Ich kann nicht verstehen warum KK`s etliche Arztgänge ( und davon fallen so einige in den ganzen Jahren an) aktzeptieren ohne nach der eigentlichen Ursache der Beschwerden zu forschen. Von meiner KK habe ich erfahren das sie sich mit dieser Geschichte nicht so gut auskennen , also ehr selten solche Anträge auf dem Tisch liegen haben. Wenn ich aber sehe wieviel Menschen mit einer Kieferfehlstellung rumlaufen ( in letzter Zeit schaue ich immer auf die Kiefer anderer:roll: ) wundert es mich doch sehr . Klar nicht jede Migräne kommt von einer K.Fehlstellung , aber erst wird von einem Arzt zum anderen maschiert , keiner der Ärzte ( außer der Privatklinik damals) hat sich meine Klappe angeschaut. Und was soll ich sagen , seit der GNE ist meine Migräne weg. Ich hätte mir Stunden im Wartezimmer ersparen können , hätte ich gewußt das mein Kiefer nen Problem hat. Mal von den Kosten und den Beleidigungen mancher Ärzte abgesehen.

Macht mich echt wütend das Thema:evil: !

lieben Gruß

Tanja

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Hallo Tanja,

zum Glück sind jetzt meine Ärzte alle davon überzeut, dass die Schmerzen im Nacken von der Kieferfehlstelung kommen. Wobei das auch erst von meinem Kiefernorthopäden erkannt wurde, vorher hatte ich mich irgendwann damit abgefunden, verspannt zu sein, auch wenn das mit Anfang 20 nicht normal sein sollte. Ich kann deine Wut gut verstehen und viel zu wenig Ärzte ziehen es überhaupt in Erwägung sich mal den ganzen Körper anzuschauen und nicht nur die Stelle die grade Probleme bereitet.

Mit meiner Krankenkasse hab ich glücklichereise auch keine Probleme haben ohne viel Theater die Behandlung akzeptiert und finanziert:-)

Lieben Gruß,

Miriam

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Hi Tanja

Ich kann gut verstehen dass Du sauer bist, aber vielleicht solltest Du die ganze Sache mal von einer anderen Seite aus betrachten.

Es ist unmöglich, auch für sogenannte Genies, auf allen Fachgebieten der Medizin ein Ass zu sein.

Jeder versucht auf seinem Spezialgebiet so gut es geht auf dem Laufenden zu bleiben, was nicht immer leicht sein dürfte da diese armen Kerle auf Gedeih und Verderb vom Wohlwollen der KK`s abhängig sind und leider kostet Fortbildung Zeit und das ist nunmal Bares.

Wenn ich bei jeder "nicht so ganz richtiger Diagnose" , was bei mir zu etlichen sinnlosen OP`s (ca. 15 Vollnarkosen:!: in 49 Jahren) geführt hat, den Arzt in Persona verantwortlich gemacht hätte, wäre ich bereits als grösster :mrgreen: Massenmörder:mrgreen: in der Geschichte Deutschland in die Annalen eingegangen.

Ich denke Du warst einfach zur falschen Zeit beim falschen Arzt.

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Hallo ,

na ganz so schlimm ist meine Wut ja auch nicht , nur manchmal :roll: .

Ich seh jetzt zu das ich das Ganze zu einem guten Ende bringe.

Das die Ärzte es im Moment schwer haben kann ich verstehen , der Druck von den KK`s und dann noch den kranken Patienten vor sich sitzen zu haben ist nicht einfach. Überall wird gespart.

Ich hatte auch noch nie das Bedürfniss einem Arzt den Hals umzudrehen , außer bei einem , der wollte meine Kids operieren und ich war dagegen. Er hat mich rausgeworfen und mir vorgeworfen das ich ne schlechte Mutter sei. Bin auf der Stelle mit meinen Kids in eine Klinik gefahren , und die haben eine OP bei beiden Kids für unötig gehalten. Habe dann noch mal auf die Meinung vom Chefarzt bestanden . Auch er fand die Vorgehensweise des "netten Arztes " für völlig überzogen! Es liegt also auch beim Patienten im richtigen Moment die richtige Entscheidung zu fällen. Vertrauen , werde ich keinem Arzt mehr , da kann er noch so nett sein! Letzendlich werde immer ich entscheiden müssen .

Mit meiner KK hatte ich keinerlei Probleme , im Gegenteil ich muß meiner KK ein großes Lob aussprechen. Ich habe sie während ich auf die Bewilligung gewartet habe ständig da angerufen und als das Theater mit meinem KFO anfing hat sich der stellv. Abteilungsleiter für mich eingesetzt. Die Kosten werden komplett übernommen ( außer die Retainer).

Manfred , ich finde es gut das du nach deinen Erfahrungen noch so viel Humor hast! Und ganz toll finde ich das du in deinem Alter ( ich hoffe ich darf das sagen) noch solch einen Schritt wagst!!! Das wird hier einigen Leuten eine menge Mut machen !!!

lieben Gruß

Tanja

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Hallo zusammen,

nun wurde hier ja ziemlich wenig in den letzten 3 Monaten geschrieben und so will ich das Thema nochmal aufgreifen, ich bin ja noch nicht so lange Mitglied hier muss aber wirklich sagen, dass dieses Forum mir sehr hilft!

Ich selbst habe seid ca. 5 Jahren erhebliche Probleme mit meinen Zähnen, hatte mich als junges Mädel gegen ein festsitzende Spange gewehrt und meine Eltern waren nicht wirklich hinter her mir einfach so ein Ding zu verpassen...

...so zogen die Jahre ins Land und meine Zähne, die von Natur aus sehr gerade waren, nur ein Überbiss schon immer vorhanden war, fingen an sich zu verschieben...

Ich war immer jemand der sich sehr gerne Fotografieren lies und Spass daran hatte sich zu präsentieren, als ich dann 2000 gemerkt habe wie schlimm meine Zähne im Vergleich zum Jahr vorher waren, begann ich mich nur noch in eine bestimmte Position zu schmeissen, sobald jemand mit der Kamera auf mich zu kam.

Ich war einfach total blockiert und meine Ausstrahlung leidete seither darunter, ich versuche verkrampft auf Bildern "toll" auszusehen, doch das ist meist die Beste Voraussetzung total beschissen zu gucken... :lol:

Jedes kommende Jahr wurde es schlimmer und da ich zusätzlich auch extreme Angst vor dem Zahnarzt hatte, kamen zusätzlich noch Schwierigkeiten mit Karies und Löchern auf mich zu....

...nachdem ich dann mal eine RIESEN HAMSTERBACKE und eine fette Entzündung hatte und dadurch 2 Zähne lassen musste, habe ich mir innerlich geschworen endlich meine Angst zu überwinden und die Sanierung meiner Zähne anzutreten, schliesslich würde es nur schlimmer werden und darunter leidete ja nicht nur mein Mundinneres sondern auch mein Inneres Ich.

Gesagt getan, ich habe mir meine Zähne checken lassen, habe sie prof. Reinigen lassen etc. etc...

Mein Zahnarzt riet mir dann zu einem Besuch beim KFO, in mir machte sich PANIK breit, die ich natürlich immer noch spüre.

Nunja, nun bin ich in Behandlung und habe das ganze Programm vor mir und nun sind meine Probleme noch größer geworden, ich habe mich überhaupt noch nicht mit den Gedanken einer festen Zahnspange gewöhnt und habe deshalb schon allein 3x meinen Behandlungsplan umschreiben lassen (arme KFO). Erst habe ich für eine Behandlung mit Metallbrackets zugesagt, nun werden doch Keramikbrackets verwendet, zumindest die oberen 8 im vorderen Bereich.

Vielleicht sagen einige von Euch "man ist die Eitel" oder "wie kann man nur so oberflächlich sein", doch bei mir rührt diese Angst "enstellt" auszusehen wo anderst her, nämlich aus meiner Kindheit, ich wurde ständig gehänselt, Miss Piggy gerufen usw...

Warum das so war, kann ich Euch nicht sagen, ich bin nicht dick, ich habe keine fette Nase etc. etc. meine Familie hatte nur einfach nicht viel Geld und so gehörte ich zu den weniger "modischen" Erscheinungen in der Schule sowie in meiner Teenagerzeit, ich war demnach auch ein ziemlicher Spätzünder und hatte so gut wie kein Selbstvertrauen...

All das habe ich aber seid ich zuhause ausgezogen bin, meine Ausbildung als Mediendesignerin begann und anfing ein Frau zu werden, abgelegt.

Mein Selbstvertrauen ist gewachsen, ich bekam Anerkennung, Männer wollten meine Telefonnummer und endlich war ich nicht mehr das "hässliche Entlein" im Gegenteil, alle sagten mir wie "positiv" ich mich verändert hätte...

All diese Erfahrungen lösen nun die Angst in mir aus, wieder zurückzufallen, wieder das hässliche Entlein zu sein, was niemand beachtet...

Natürlich ist das Quatsch und man darf das Leben so nicht sehen, denn schliesslich sollten einem Menschen, die einen nicht so nehmen wie man ist, egal sein!

Doch für mich ist es einfach mit diesem Kindheitstrauma verbunden.

Das ich dass allerdings bereits erkannt habe, zeigt mir das ich auf einem guten Weg bin und da ich die Behandlung nun wirklich durchziehe macht mich stolz, auch wenn ich jetzt noch manchmal einfach nur heulen könnte, weiß ich, dass mich dieser Weg nur stärker machen wird und ich letztendlich als Siegerin aus dieser Sache heraus gehen werde!

Sorry, wurde ja doch ziemlich lang jetzt, doch tut einfach mal gut diese Dinge rauszulassen! :mrgreen:

LG

Sabrina

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Hallo Sabrina,

eine kurze Antwort, da ich doch einige Paralellen in Deiner Geschichte wieder

finde:

So scheiße das auch ist als Erwachsener mit Zahnspange rumzulaufen (und ich

bin38 ), Du kannst ganz sicher sein, es ist ein ganz wahnsinniger Kick für das Selbstbewußtsein und Selbstzweifel oder Kindheitstrauma hast Du damit dann gleich mitbehandelt.

lg frank

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All diese Erfahrungen lösen nun die Angst in mir aus, wieder zurückzufallen, wieder das hässliche Entlein zu sein, was niemand beachtet...

Das kann ich gut verstehen. Ich glaube aber, wenn du die Behandlung nicht machst, dann läufst du eher Gefahr irgendwann blöd auszusehen, mit schiefen Zähnen und so. Mit der Behandlung wirst du ja am Ende besser aussehen als jetzt. Das passt dann doch,oder?

Durch die Behandlung, die erstmal dein Selbstbewustsein auf die Probe stellt, wirst du vielleicht auch lernen können, dass du heute als Erwachsene ganz anders damit umgehen kannst ein Handikap zu haben und das auch dein Umfeld anders reagieren wird als die Kinder von damals. Dadurch kannst du vielleicht wirklich ein wenig Aufarbeitung dieser Erlebnisse erreichen.

Ich denke auch, dass die Leute heute eher denken werden: Naja, das ist eine hübsche Frau, die trägt halt jetzt ne Zahnspange weil sie noch perfekter aussehen möchte. So ist das eben bei den "Gutausehenden" 8)

Ich selbst mache mir darum gar keine Sorgen, ich hab eher Angst vor Schmerzen oder dass ich mich nicht dran gewöhnen kann, in der Nacht nicht schlafen kann oder so.

Ich hab in der letzten Zeit einige Frauen getroffen, die so zw. 20 und 30 waren schätze ich und die Brackets hatten. es ist mir schon gleich aufgefallen aber nicht negativ. Ich fand es eher irgendwie symphatisch.

Stefan

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Außerdem gibt es ja auch viele attraktive MÄNNLICHE Bracketträger, schätz ich mal :-)

Komisch, wenn man sich ein Bein bricht und eine Zeitlang an Krücken geht macht sich auch niemand Gedanken um sein "Aussehen" und dass man vielleicht irgendwie "anders" ist. Dabei ist doch eine Zahnspange auch nur eine vorübergehende "Krücke" um gesund zu werden.

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Außerdem gibt es ja auch viele attraktive MÄNNLICHE Bracketträger, schätz ich mal :-)

Das steht völlig außer Frage8-)

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