Mobymoon

Empfehlungen einer KFO-Zeitung für die Beratung von Patienten...

Hallo zusammen,

beim Stöbern durchs Internet bin ich auf den folgenden Artikel aus der KFO Zeitung (Ausgabe 01/2005) gestoßen.

Dort kann man nachlesen, wie KFOs Patienten bei Selbstzahlerleistungen beeinflußen sollen. An manchen Stellen ganz schön manipulativ... OK, aber wir sind ja alle erwachsen, der schönen Wunsch-Welt entflohen und wir wissen inzwischen, dass der moderne Arzt an erster Stelle Kaufmann ist und an zweiter Stelle Arzt ;) Man sollte sich das nur ruhig gelegentlich ganz bewusst in Erinnerung rufen.

Schön finde ich z. B. die Aussage unter Punkt 7:

"Jetzt gilt der Grundsatz: Eine Therapie funktioniert nur vor dem zeitlichen Hintergrund, den der Arzt definiert hat. Folgerichtig muss der Kieferorthopäde eine Terminvereinbarung mit dem Patienten treffen. Aussagen wie „Lassen Sie sich es mal durch den Kopf gehen“ oder „Kommen Sie wieder auf mich zu“ widersprechen diesem Grundsatz. Hier legt der Behandler eine Verantwortung in die Hände des Patienten, der dieser niemals gerecht werden kann. Es gibt nur einen, der Herr des zahnmedizinischen Verfahrens ist. Das ist der kieferorthopädische Experte, nicht der Patient."

Aha, es soll nicht in meinen Patienten-Händen liegen, wenn ich mir die Sache noch einmal durch den Kopf gehen lassen möchte? Klar: "Herr des zahnmedizinischen Verfahrens" ist ja der Arzt. Wie konnte ich das nur vergessen, ich kleiner dummer Patient... Nach Alternativen fragen? Unverschämt! Aussagen des KFO anzweifeln? Kommt gar nicht in die Tüte... (Zum Glück hat mir die KFOin, die in meine engere Wahl gekommen ist, genau das gesagt: "Lassen Sie sich alles noch einmal durch den Kopf gehen. Sich für eine langwierige Behandlung, die man als Selbszahler aus eigener Tasche finanzieren muss, zu entscheiden, ist keine einfache Sache.")

Jeder KFO und jeder andere Arzt schafft es, mich für immer aus seiner Praxis zu vertreiben, wenn er versucht, mich zeitlich oder mit anderen Mitteln unter Druck zu setzen.

So, und jetzt noch der Link zum Artikel:

http://www.dent-mit.de/files/03kfo.pdf

Viele Grüße,

Mobymoon

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

-Werbung-

-Werbung-

ich find ja vieles verwerflich, was kieferorhopäden so treiben, aber das eigentlich nicht.

auch dein zitat nicht. der empfielt doch da nur, dass der KFO vorschlägt, der patient solle sich das mal eine woche lang durch den kopf geen lassen und sich dann melden. oder schlimmstenfalls vom KFO nach einer woche angerufen wird.

ich würde mich von beidem nicht unter druck gesetzt fühlen.

das mit dem praxisleitbild kann man an einigen KFO praxen deutlich sehen. das löst bei mir eher zweifel auf, wenn er seine schulmedizinisch-wissenschaftliche ausbildung mit begleitendem firlefanz ergänzt, der keine wissenschaftliche grundlage hat.

mein KFC hat mir einen KFO empfohlen der das leider macht, da hab ich nächste woche einen termin. ich werd da wohl mal hingehen, aber nur wegen der empfehlung und bin sehr skeptisch.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

4) Was ist ratsam:

– wenn der Patient ausweicht, weil er es

sich noch überlegen will?

very nice...:mrgreen:

könnte bitte jemand ein paar tipps für diese 'hirnausschaltung' geben?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden