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langesgesicht

Jemand Erfahrung mit selbstligierenden Brackets?

Hallo zusammen,

nach langem hin und her wirds bei mir auch so langsam ernst: am 19. September bekomme ich meine feste Zahnspange. Mein Kieferorthopaede hatte mir vorab zur Info eine Broschuere mit verschiedenen Zahnspangenmodellen in die Hand gedrueckt, da war alles drin, vom Standard Kassenmodell bis zur Highend Luxusversion.

Ich habe mich nun fuer eine Version mit selbstligierenden Brackets entschieden, da diese wohl schonender sein und zudem eine deutlich schnellere Behandlungszeit garantieren soll. Teilweise habe ich von bis zu einer Drittelung der Zeit im Net gelesen...

Hat jemand bereits Erfahrung hiermit gemacht? Natuerlich tut man sich schwer mit Vergleichen, entweder man hat die eine oder die andere, aber meint ihr dass es sich tatsaechlich lohnt? Irgendwie bin ich mir so im Zweifel, ob es nicht nur ein Zusatzeinkommen fuer den Kieferorthopaeden bedeutet und er mir diese daher empfiehlt. Ich werde naemlich knapp 600 Euro fuer die Spange bezahlen und dennoch meinte er dass die Behandlungszeit ca. 1 1/2 Jahre waeren (was dann ja laut Rechnung mindestens 3 Jahre mit Standardmodell entspraeche).

Wuerde mich sehr ueber Erfahrungsberichte freuen:-)

Danke**

langesgesicht~

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Ich hatte beides und kann somit vielleicht Vergleiche anstellen, wobei ich sagen muss, dass mit den unterschiedlichen Brackets auch unterschiedliche Ärzte gearbeitet haben. Mir geht es jedenfalls in der Behandlung mit den selbstligierenden Brackets von den Schmerzen her um Dimensionen besser als mit den normalen Brackets. Auch sind während der zweiten Behandlung mit den selbstligierenden Brackets (bis jetzt) keine merklichen weiteren parodontalen Schädigungen dazu gekommen.

und übrigens: wenn du tatsächlich ein langes gesicht hast, solltest du mit kfo-behandlungen generell vorsichtiger sein. bei langen gesichtern kommt es wesentlich häufiger zur bissöffnung (eine komplikation, die schlimmstenfalls mit chirurgie behoben werden muss) als bei anderen gesichtstypen.

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und übrigens: wenn du tatsächlich ein langes gesicht hast, solltest du mit kfo-behandlungen generell vorsichtiger sein. bei langen gesichtern kommt es wesentlich häufiger zur bissöffnung (eine komplikation, die schlimmstenfalls mit chirurgie behoben werden muss) als bei anderen gesichtstypen.

wieso hat das mit der gesichtslänge zu tun?

und wär das ein beispiel dafür?

unbenanntrc0.th.jpg

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wieso hat das mit der gesichtslänge zu tun?
Weil bei großer Gesichtslänge (insbesondere Untergesichtslänge) eine stärkere Tendenz zu vertikalem Wachstum gegeben ist. Die Zähne von Patienten mit langen Untergesichtern werden auf durch die Kraft von den geraden Drähten leichter extrudiert, als die von Personen mit kurzen Gesichtern. Wobei ich persönlich der Meinung bin, dass die Spee'-Kurve auch einen Einfluss auf die Bissöffnung hat -je stärker die Spee'-Kurve, desto mehr Molarenextrusion bzw. Bissöffnung.

und wär das ein beispiel dafür?
Soweit das erkennbar ist, ist das ein typischer Fall von unerwünschter Bissöffnung durch KFO. Bei meiner Schwester und mir sieht der Fernröntgenvergleich ebenso aus -nur das das ganze schon dental kompensiert wurde (also die vorderen zähne ebenfalls verlängert wurden um den Biss zu schließen, was die Gesichtsverlängerung komplettiert).

Übrigens zeigt auch der Profilvergleich von www.orthodontic-outrage.com eine solche Gesichtsverlängerung (inklusive dentaler Kompensationen, die das hässliche Lippenprofil verstärken).

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Ja wahnsinn! Da wollte ich eigentlich nur nette Erfahrungsberichte und jetzt hagelt es nur so von Fachbegriffen...;-) Danke trotzdem!!! Deine Vermutung caesiaflava war richtig, ich habe ein recht langes Gesicht, v.a. aber einen zu dominanten Unterkiefer und meiner Einschaetzung nach auch eine Oberkieferruecklage (daher wohl die ueberproportionale Laenge nach meiner Definition). Der KFO hat mich natuerlich auch mit einigen Roentgenbildern bombardiert, mit eingezeichneten Normalwerten und - weit davon entfernt - meinen Werten und empfahl mir eine Oberkiefervorverlagerung, sicher ist aber noch nichts. Ehrlich gesagt ist mir etwas unklar was du mit Bissoeffnung meinst, ich hatte bereits vor ca. 15 Jahren eine Spange, die die Zaehne so aufeinander abgerichtet hat dass die Fehlstellung nicht ganz so schlimm auffaellt. Geoeffnet hat sich dabei allerdings nichts, auch wenns nicht wirklich besser geworden ist:-)

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Wenn du dich ohnehin operieren lassen lässt, dann stellte eine Bissöffnung (Nebenwirkung von Multibracketbehandlung) ohnehin kein so grobes Problem dar.

Um auf die ursprüngliche Fragestellung zurückzukommen: Ich würde definitiv zu selbstligierenden Brackets raten. Zum Thema selbligierend oder normal gibts hier übrigens schon einige Threads in denen du schauen kann, welche Erfahrungen damit gemacht wurde. Einfach mal die Suchfunktion des Forums benutzen...

ich hatte bereits vor ca. 15 Jahren eine Spange, die die Zaehne so aufeinander abgerichtet hat dass die Fehlstellung nicht ganz so schlimm auffaellt.

Das ist schade. Denn vieles was damals gemacht wurde (dentale Kompensation), muss in der kommenden Behandlung, die dich dann auf die OP vorbereitet rückgängig gemacht werden (dentale Dekompensation).

LG

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Wenn du dich ohnehin operieren lassen lässt, dann stellte eine Bissöffnung (Nebenwirkung von Multibracketbehandlung) ohnehin kein so grobes Problem dar.

ist das so? risse meinte zu mir, ich soll aufpassen dass mir kein KFC den OK kippen will(hinten nach oben), weil das logischerweise auch die OK-front nach innen kippt was negativ aufs profil wirkt.

(edit(wegen ner PM): BEI MIR. das ist sicher nicht grundsätzlich so.)

das würde man in dem fall doch auch machen, um den offenen biss zu schließen, oder?

(sorry langesgesicht, ist in deinem fall vielleicht ganz anders, interessiert mich einfach. lass dich durch das geschwafel nicht verunsichern.)

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ist das so? risse meinte zu mir, ich soll aufpassen dass mir kein KFC den OK kippen will(hinten nach oben), weil das logischerweise auch die OK-front nach innen kippt was negativ aufs profil wirkt.
da hat dr.risse definitiv recht. um diesem effekt gegenzusteuern, müsste man in der front einen torque oder eine protrusion machen.

und ich wollte natürlich auch nicht sagen, dass eine bissöffnung vor einer op ganz egal ist (es ist nur nicht so dramatisch, wie bei einer rein kieferorthopädischen behandlung bei eigentlich korrekter kieferstellung wie zb. bei mir damals). besser ist es selbstverständlich wenn der biss nicht aufgeht, denn durch die bissöffnung kann (je nach fall) schon ein deutlicher mehraufwand entstehen.

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da hat dr.risse definitiv recht. um diesem effekt gegenzusteuern, müsste man in der front einen torque oder eine protrusion machen.

aber irgendwie scheint mir das vorgehen zwischen KFO und KFC da nicht so richtig koordiniert zu sein. zumindest hab ich aus den beratungsgesprächen diesen eindruck.

es scheint mir eher so dass die KFO den behandlungsplan macht (obwohl sie wahrscheinlich nur auf zähne schaut) und der KFC schaut sich das ganze das erste mal genauer an wenn ich OP-fertig bin.

das schließe ich z.b. daraus, dass von mir bisher niemand ein fernröntgenbild haben wollte.

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@langesgesicht: hast du schon mal mit deinem KFO gesprochen, welche Brackets er dir empfiehlt ? Ich hatte im Wartezimmer damals auch so ein Heftchen gesehen und mir das ein oder andere an Brackets rausgesucht, allerdings meinte meine KFO das nicht immer jeder Bracketstyp zu jeder beabsichtigten Behandlung einsetzbar ist und sie riet mir z.B. von Damon, bzw. grundsätzlich zu den selbstligierenden Brackets ab. Mir blieb nur die Wahl Kassenbrackets od. Keramik, die anderen fand sie "in meinem Fall nicht geeignet".

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es scheint mir eher so dass die KFO den behandlungsplan macht (obwohl sie wahrscheinlich nur auf zähne schaut) und der KFC schaut sich das ganze das erste mal genauer an wenn ich OP-fertig bin.
wenn das tatsächlich so läuft, kanns nicht gut funktionieren. der kfo muss wissen, welche verlagerung vorgenommen werden soll, und die zähne dann entsprechend "hinstellen".

das schließe ich z.b. daraus, dass von mir bisher niemand ein fernröntgenbild haben wollte.
weder kfo noch chirurg? ist das dein ernst??

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weder noch, aber ich bin bisher nicht in behandlung, nur beratung, diese woche hab ich noch n termin bei nem anderen KFO und dann entscheid ich mich.

trotzdem find ich das vorgehen irgendwie undurchsichtig. kann ja sein, dass die das irgendwie per post dann untereinander klären und mich zum fernröntgen schicken wenn ich mich für die behandlung entschieden habe.

aber WER macht normalerweise die genaue behandlungsplanung mit fernröntgen?

bearbeitet von relative

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Ich weiß nicht, inwieweit es da ein "genormtes Prozerdere" gibt und vermute, dass es gar keines gibt. Wenn man sich hier im Forum umschaut, kommt man zu dem Schluss, dass manchmal der KFO und manchmal der Chirurg den Plan vorgibt.

Ich glaube schon, dass die Planung vom Chirurgen erfolgen sollte (bei manchen Chirurgen ist es auch immer so. zB. Prof.****** (Zürich). Schließlich kann nur er genau beurteilen, wie die/der Kiefer umgestellt werden.

naja der 2. KFO bei dem ich diese woche termin hab wurde mir vom KFC empfohlen und mit dem macht er das ganze oft, der wird mir das erklären können denk ich mal...
Einfach mal nachfragen ist sicher am zielführendsten.

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die KFO will das alles machen, ich soll mich dann 8 wochen vor OP wieder beim KFC vorstellen...

wie soll man sich denn so für einen KFO entscheiden...

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Hallo zusammen,

nach langem hin und her wirds bei mir auch so langsam ernst: am 19. September bekomme ich meine feste Zahnspange. Mein Kieferorthopaede hatte mir vorab zur Info eine Broschuere mit verschiedenen Zahnspangenmodellen in die Hand gedrueckt, da war alles drin, vom Standard Kassenmodell bis zur Highend Luxusversion.

Ich habe mich nun fuer eine Version mit selbstligierenden Brackets entschieden, da diese wohl schonender sein und zudem eine deutlich schnellere Behandlungszeit garantieren soll. Teilweise habe ich von bis zu einer Drittelung der Zeit im Net gelesen...

Hat jemand bereits Erfahrung hiermit gemacht? Natuerlich tut man sich schwer mit Vergleichen, entweder man hat die eine oder die andere, aber meint ihr dass es sich tatsaechlich lohnt? Irgendwie bin ich mir so im Zweifel, ob es nicht nur ein Zusatzeinkommen fuer den Kieferorthopaeden bedeutet und er mir diese daher empfiehlt. Ich werde naemlich knapp 600 Euro fuer die Spange bezahlen und dennoch meinte er dass die Behandlungszeit ca. 1 1/2 Jahre waeren (was dann ja laut Rechnung mindestens 3 Jahre mit Standardmodell entspraeche).

Wuerde mich sehr ueber Erfahrungsberichte freuen:-)

Danke**

langesgesicht~

Ich denke das kann niemand so genau beantworten es sei den er hat verschiedene arten von brackets im mund. ich selbst habe mich für saphir brackets entschieden weil sie eben auch selbstlegierend und vor allem durchsichtig und sehr klein sind. vor allem die größe war mir wichtig damit eben so wenig iritationen wie möglich entstehen. bis jetzt habe ich nur zwei stück drin bin aber sehr zufrieden damit. am besten mal sich selbst ein bild davon machen. mir hat z.B mein kfo das an hand von so gebissmodellen gezeigt und mich auch danach entschieden. ich hoffe ich konnte dir etwas helfen

mfg

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