Julia

OP-Bericht (Bimax, Dysgnathie III)

Hallo,

ich bin wieder zu Hause und werde auch einen möglichst objektiven Bericht verfassen, weil mir das Lesen anderer Berichte viele Fragen beantwortet hat bzw. mich auf einiges Unangenehme schon psychisch vorbereitet hat. Deshalb möchte ich auch die Sachen, die ich als besonders schlimm empfunden habe, nicht verschweigen. Vielleicht werden bestimmte Äußerungen aber auch beruhigend wirken.

Ich bin am 27.08. operiert worden: OK-Vorverlagerung um 5mm, UK-Rückverlagerung um 4mm [vorher wurden nur 1-2mm angekündigt], OK um 2mm angehoben und nach rechts geschwenkt.

Nach den Routineuntersuchungen am Vortag der OP durfte ich wieder das Krankenhaus verlassen und bin noch einmal richtig lecker essen gewesen. Abends ab 0Uhr kein Essen, ab 2Uhr kein Trinken mehr. Aber da habe ich tief und fest geschlafen, und zwar ohne Einschlaftablette. Ursprünglich dachte ich, daß ich sie brauchen würde, bin aber um 23 Uhr richtig schön eingeschlafen. Ich habe einfach ein sehr gutes Gefühl beim Chirurgenteam gehabt, so daß ich ohne Angst die OP antreten konnte.

OP-Tag: Morgens noch einmal geduscht und (vorläufig) zum letzten Mal die Zähne geputzt, das hübsche Kleidchen und Höschen angezogen, und natürlich die Thrombosestrümpfe! Danach kam schon die berühmte Pille. Ich kann mich selbst gar nicht mehr erinnern, was danach passierte, aber mein Freund meinte, ich hätte die ganze Zeit herumgealbert und gesungen:p Dadurch, daß er auch Beweisfotos von mir gemacht hat, muß ich es glauben!

Ich habe gar nichts von der Narokose mitbekommen, so daß ich dazu nichts sagen kann.

Nach 4.5Stunden war die OP vorbei, die Ärzte sind (laut Aussagen aller Anwesenden) strahlend aus dem OP-Saal gekommen und haben gesagt, daß die OP sehr gut verlaufen ist, die Nerven keineswegs beeinträchtigt wurden und ich gleich ins Zimmer kommen würde.

Jetzt kommt das Unangenehme:

Nach dem Aufwachen hatte ich einen unglaublichen Würgereiz und habe wohl die ganze Zeit gewimmert. Ich habe auch die ganze Zeit auf die Magensonde gezeigt, so daß für alle ziemlich schnell klar war, daß der Brechreiz davon kommt. Schnell reagiert- die Magensonde entfernt und danach habe ich wohl weitere Mittel zur Beruhigung des Magens bekommen. Seit dem Augenblick hatte ich kein einziges Mal Übelkeit gehabt.

Die nächsten Stunden bin ich immer wieder wach geworden, war aber nicht wirklich "anwesend". Erst am Abend konnte mein Freund mit mir kommunizieren. Für mich war es aber die größte Beruhigung, daß er die ganze Zeit da war. Wir haben extra ein Zimmer bezahlt, wo er die ganze Zeit mitübernachten konnte, was er tapfer bis zum Schluß durchgehalten hat:D

Für mich war das aber auch wirklich notwendig, ich hätte in einer solchen Situation keine fremde Person neben mir ertragen können. Und auch sonst wollte ich kein Lärm, und erst recht keine anderen Krankheiten/Verletzungen mitkriegen.

1. Post-OP-Tag: Schmerzen machten sich direkt bemerkbar, wenn ich keine Schmerzmittel bekommen habe, so daß ich immer wieder nach neuen verlangt hatte. Das ganze Gesicht fühlte sich sehr fremd an, schwoll natürlich auch immer mehr an, aber beruhigend war, daß ich von Anfang an im gesamten Gesicht Gefühl hatte. Zwar leicht taub, aber eindeutig vorhanden.

Da ich keine Magensonde hatte, meine Kiefer verdrahtet waren und ich somit kein Essen zu mir nehmen konnte, bekam ich ständig Infusionen. Zusätzlich noch Cortison und Antibiotika. Das fand ich persönlich sehr unangenehm, weil mich diese Kanüle immer schmerzte.

Die Drainagen nervten und schmerzten auch und dann passierte ein Malheur!

Jetzt wird es etwas eklig:

Während ich im Halbschlaf lag, spürte ich auf einmal einen ganz komischen Druck an den Stellen, wo die Drainagen sind und 2-3Sekunden später "explodierte" etwas an einer Stelle. In dem Augenblick floss auf einmal die ganze Sekretflüssigkeit aus einer Drainage in meinen Mund zurück! Ich habe sofort geklingelt und innerhalb von wenigen Sekunden waren die Schwestern und Ärzte da, haben schnell die Situation erkannt und reagiert. Das Ganze mußte aus meinem Mund gesaugt werden und eine neue Flasche für die Drainage angeschlossen werden. Was war passiert? Der nötige Druck in der Flasche war nicht mehr da und dadurch ist die Flüssigkeit zurückgelaufen.

Es war ein ziemliches Horrorerlebnis, sollte aber leider nicht das Letzte mit den Drainagen sein.

Ansonsten verlief der Tag relativ ruhig. Die Schmerzmittel machen einen ziemlich müde, so daß ich weder aufs Lesen noch aufs Zuhören Lust hatte.

Was ich interessant fand, war die Tatsache, daß ich schon am Tag der OP aufstehen sollte, um auf die Toilette zu gehen- und das ging!

2. Post-OP-Tag: Schwellung nimmt zu, ich fühlte mich trotzdem besser. Wie am Tag vorher schon vereinbart, sollten die Drainagen entfernt werden. Und jetzt wird es wieder eklig!

Der Arzt kam aufs Zimmer und fragte: Kurz und dreckig oder langsam und schmerzhaft? Ich habe mich natürlich für die kurze, dreckige Version entschieden und dachte mir nichts dabei. Leider ist das alles in der eigenen Wahrnehmung gar nicht kurz... Er mußte erst einmal die Nähte kurz aufmachen und dann fing er an, an den Schläuchen zu ziehen. Ziemlich ruckartig, was aber trotzdem Schmerzen verursacht. Zudem spritzte sowohl aus den Drainagen als auch aus der Wunde Wundsekret in unglaublichen Mengen (mir kam das so vor). Das sah alles furchtbar aus und fühlte sich genauso an, so daß ich kurz vor einem Nervenzusammenbruch stand. Aber mein Freund war wieder die Rettung! Das Beruhigende war auch, daß der Arzt meinte, daß ich gerade die schlimmste Sache hinter mir habe.

Tut mir leid, daß ich euch diese fiese Geschichte schildern muß, aber ich selbst habe es in keinem Bericht gelesen und war auf so etwas gar nicht gefaßt. Außerdem hat mich das Ganze im gewissen Sinne "traumatisiert"- ich habe in den nächsten Nächten immer wieder davon geträumt.

Ansonsten war der Tag wieder recht normal verlaufen: Antibiotika, Schmerzmittel vorm Schlafengehen, Nasentropfen. Apropos Nasentropfen: das ist übrigens eine ziemlich positive Geschichte: ich konnte direkt nach der OP (zum ersten Mal in meinem Leben) durch die NAse atmen!!! Und die nächsten 20 Stunden ging es ganz ohne Nasentropfen, danach mit der zunehmenden Schwellung mußte ich ab und zu welche nehmen. Nase putzen durfte ich mir auch! Jetzt, nach einer Woche, brauche ich nicht einmal die Nasentropfen-großartig, oder?

An dem Tag durfte ich auch meine ersten Trinkversuche machen (Mamas Brühe :-) ) Mit einer Spritze habe ich die Brühe "getrunken" und das tat echt gut. Leider ist es aber auch sehr anstrengend, da man relativ ungeschickt und ungeübt sehr viel wieder aus dem Mund "verliert", aber mit der Zeit klappte es immer besser. Dann habe ich auch meinen ersten Stationsspaziergang gemacht- ich sollte möglichst viel laufen. Fürs Lesen hatte ich immer noch keine Kraft, aber mir etwas vorlesen lassen bzw. ein Hörbuch hören, fand ich schon sehr gut.

Die nächsten Tage fasse ich zusammen, weil da keine weltbewegenden Sachen passierten: das Antibiotikum wurde erst nach 5Tagen abgesetzt, obwohl ich wegen der Kanüle gebettelt hatte, etwas anderes zu bekommen. Ich fand sie persönlich wirklich sehr schmerzhaft, die Schwestern meinten, daß es häufig bei "dünnen" Menschen so ist, weil der Knochen direkt darunter verläuft, so daß die Spritze auf den Knochen drückt. Die Thrombosestrümpfe durfte ich auch erst nach 5 Tagen ausziehen, nachdem sich alle davon überzeugt hatten, daß ich mindestens die Hälfte des Tages "auf den Beinen" war. Ich habe jeden Tag längere Spaziergänge draußen gemacht (natürlich in Begleitung), immer mehr gelesen, tagsüber immer 1-2Stunden geschlafen. Leider habe ich erst in der letzten Nacht im Krankenhaus richtig schlafen können. Das lag aber hauptsächlich an meinen Alpträumen. Die Schwellungen waren- wie von den Ärzten angekündigt- am 3. TAg am schlimmsten. Das Gesicht verwandelte sich alle paar Stunden in eine andere Form (vom Vollmond zur Birne und noch viele Zwischenformen:-)).

Als mich der Chefarzt am 4.Tag gesehen hatte, meinte er, ich könnte wahrscheinlich schon morgen rauskommen, aber er würde es noch mit seinen Kollegen besprechen. Ich bin zwar nicht am 5., sondern am 6. Tag nach der OP rausgekommen, aber ich fand es insgesamt recht schnell. Ich fand die Klinik überhaupt nicht schlimm, aber zu Hause ist es dann doch schöner. Und diese Nacht habe ich auch zum ersten Mal keine Alpträume mehr gehabt!

Außerdem kann ich zu Hause noch besser bekocht werden: ich habe nämlich schon in der Klinik 5.5kg abgenommen! Und es sollten auf keinen Fall mehr werden. Das Hungergefühl quält einen ganz schön, aber man wird leider von den ganzen Suppen doch nicht so richtig satt.

Jetzt noch die Frage, die wahrscheinlich auch viele interessiert: Aussehen???

Ich wollte schon am OP-Tag selbst sehen, wie ich aussehe. Ich war positiv überrascht: die Veränderung war auf jeden Fall da, aber nicht so, daß man mich nicht wiedererkennen würde. Das war nämlich für mich vorher die große Frage- ich wollte nicht ein "anderes" Gesicht haben. Dadurch, daß die Schwellung am ersten Tag meistens nicht so schlimm ist, würde ich jedem empfehlen, sich das Gesicht an dem Tag anzuschauen, weil alles, was danach kommt, immer schlimmer aussieht. Im Moment habe ich ein richtiges Pfannkuchengesicht und finde es nicht sonderlich schön. Vor allem habe ich durch die Schwellung ein Doppelkinn, das ich ganz furchtbar finde. Es ist natürlich erkennbar, daß es die Schwellung ist und daß es irgendwann weggeht, aber jetzt sieht es wirklich nicht schön aus. Aber wenn ich vom OP-TAg ausgehe und mir vorstelle, daß die Schwellung in ein paar Wochen weg ist, glaube ich, daß mir das Ergebnis gefallen wird.

Die Frage, ob ich es noch einmal machen lassen würde, wenn ich jetzt vor der Entscheidung stehen würde, kann ich nicht eindeutig beantworten. ES ist schmerzhaft, es sind mit Sicherheit die schwersten Tage in meinem Leben gewesen, aber es war auszuhalten. Man fühlt sich allerdings so klein und hilflos, wie ein Käfer, der auf dem Rücken liegt. Mich hat das schon ziemlich mitgenommen, aber andererseits bin ich überrascht, wie schnell ich wieder auf den Beinen bin und daß ich mich ganz gut fühle. Jeder soll sich das wirklich gut überlegen- es sind künstlich verursachte offene Brüche, die man im Gesicht hat! Als ich gestern meine Röngenbilder gesehen hatte, mit den ganzen Platten und Schrauben, da habe ich wieder gedacht: Eigentlich bist du total bescheurt, daß du dir so etwas "freiwillig" antust. Klar standen für mich medizinische Gründe im Vordergrund, aber ich hatte vor der OP (noch) keine Probleme gehabt. Ich habe es auf Anraten der Ärzte aus reiner Prävention gemacht. Jetzt hoffe ich nur, daß ich keine Probleme bekomme- denn das wäre wirklich ärgerlich. Was allerdings schon jetzt toll ist, ist die Nasenatmung.

Bevor mein Bericht wegen der Länge unlesbar wird, höre ich lieber auf. Außerdem kommt meine leckere Broccoli-Lachs-Suppe auf den Tisch:wink:

Viele Grüsse

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Hört sich super an. Abgesehen von der GEschichte mit den Drainagen, ich kann verstehen, dass du Alpträume hattest! mich gruselst allein schon beim Lesen!

Von deinem Freund find ich das suuuuper, das er die ganze Zeit da war, da hast du einen Glücksfang!

OKay, dann noch supertolles Abschwellen wünsch ich dir!:D

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hallo julia,

danke für deinen informativen erfahrungsbericht.

ich bekomme allgemein sehr schnell einen brechreiz und befürchte, dass es mir da sehr ähnlich gehen wird. :-(

dass man thrombosestrümpfe anziehen muss wusste ich gar nicht!

ich finde es auch sehr schlimm, dass man da so viel abnimmt. bin auch von natur aus ne ganz zierliche dünne und wenn ich da noch über fünf kilo abnehme...ohjeee :-(

hast du vorher nacher-bilder oder so hier im forum?

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Hallo Julia,

Glückwunsch zur überstandenen OP!

Und du hast einen wirklich schönen Bericht geschrieben. Ich finde es klasse dass du auch die "ekligen Sachen" erwähnst. :)

Gruß

Katrin

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Hallo,

danke für die guten Wünsche. Ich fühle mich jeden Tag besser, mache inzwischen 3-4stündige Spaziergänge und präsentiere mich langsam allen Freunden und dem Rest der Welt... Die Reaktionen sind sehr positiv, allerdings meinen alle, daß ich ganz anders aussehe. Ich bin immer noch der Meinung, daß es nicht so extrem ist, aber da immer mehr Leute das Gleiche sagen, wird wohl etwas dran sein. Klar, mein Profil sieht wirklich ganz anders- meine Kieferorthopädin meinte, ich hätte jetzt ein ideales Profil. Aber ich finde die "frontale" Veränderung nicht so groß. Ich denke, daß man ohnehin abwarten muß, bis ich abgeschwollen bin.

Jetzt ist die Schwellung so, daß sie den Leuten, die mich nicht kennen, nicht auffällt (für sie habe ich einfach ein "dickliches" Gesicht), aber für mich und alle anderen, die mich ständig sehen, nach wie vor ein Pfannkuchengesicht:smile:

Die Nasenatmung ist perfekt; das Essen klappt auch immer besser (Brei), so daß ich schon 1kg wieder zugenommen habe!

Da ich mich sehr fit fühle, habe ich auch auf eine längere Krankschreibung verzichtet, so daß ich genau 14Tage nach der OP wieder arbeiten gehen werde. Die Chirurgen hatten nichts dagegen, meinten nur, daß ich nicht übertreiben sollte. Sport ist tabu. In zwei Wochen darf ich langsam und in Begleitung anfangen.

Das Einzige,was schon sehr unangenehm ist, ist der Splint. Ich kann mit dem Splint so gut wie gar nichts sagen, ohne den Splint höre ich mich auch noch etwas "sprachbehindert" an. Das ist meine einzige Sorge bezüglich der Arbeit. Die Chirurgen haben mir geraten, aufs Sprechen in den nächsten 4-6Wochen weitgehend zu verzichten! Leichter gesagt als getan. Ich bin gespannt, ob sich da etwas bessern wird.

Viele Grüße

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Hallo Julia,

auch ich finde deinen OP-Bericht sehr gut! Offen, ehrlich aber ohne zu dramatisieren oder beschönigen. Einfach gut für alle die ihre OP noch vor sich haben:D . Hoffe, dass ich nachüberstandener OP auch so gut drauf bin. Dir wünsche ich weiter gute Besserung und alles Gute!!:grin:

Liebe Grüße Monika

PS Wo bist Du operiert worden ? Auch BH ??

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Hallo Julia,

Danke für deinen Bericht!

Bin schon seit Beginn meiner Behandlung hier angemeldet und ich bin froh das es diese Informationen gibt.

Bin auch bald soweit für die OP(22.09.08 in BH) und hoffe das es gut läuft.

Liebe Grüße

Steffi

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Hallo,

es freut mich, daß der Bericht euch in irgendeiner Form hilft und euch nicht zu stark abschreckt.

Ich bin eine große "Anhängerin" der Uni-Kliniken, so daß ich meine OP auch dort habe machen lassen. Und ich bin mehr als zufrieden- sowohl was die OP als auch die Nachversorgung und Betreuung im Krankenhaus angeht. Ich habe schon immer die Arbeit der Ärzte und Krankenschwestern gelobt, aber jetzt bewundere ich sie noch viel mehr. Man muß schon ein ganz großer Idealist und Humanist sein, um einen solchen (z.T. miserabel bezahlten) Job mit so viel Freude und Engagement auszuführen.

Mir geht es super gut- ich bin heute sogar Fahrrad gefahren, weil mir die Spaziergänge schon etwas zu fad geworden sind. Und das war auch ein tolles Erlebnis: keine einzige Fliege verschluckt, weil ich endlich durch die Nase atmen kann!:-))

Morgen werden die Fäden gezogen und ich hoffe, daß ich noch mehr Infos bekomme, wann mein Splint raus kann. Das Ding geht mir schon auf den Keks und damit sprechen ist so gut wie unmöglich. Nur nachts stört es nicht:wink:

Viele Grüße

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ich finde es auch sehr schlimm, dass man da so viel abnimmt. bin auch von natur aus ne ganz zierliche dünne und wenn ich da noch über fünf kilo abnehme...ohjeee :-(

Hat jemand nach der OP schonmal die Eiweiß-Shakes aus dem Fitness-Studio probiert? Die sättigen doch ungemein und liefern viel Energie + Eiweiß. Man kann sie in so Boxen direkt bei den Studios kaufen oder im Internet bestellen. Es gibt sie in x Geschmacksrichtungen. Ich habe letztens mal einen (mit Milch zubereitet) probiert und war nach der Hälfte (ca. 200 ml) schon pappesatt.

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Ich komme mit selbst gemachten Milchshakes (z.B. Banane) auch gut zurecht. Ich finde sie sehr sättigend, ebenso selbstgemixte Joghurts (alles schön pürieren und mit Naturjoghurt vermischen). Inzwischen geht auch sehr weich gekochtes Gemüse. Also die Zeit des Hungerns ist vorbei.

Vielleicht auch nochmals zur Beruhigung: da ich normalerweise sehr viel trinke und dies nach der OP nicht möglich war, glaube ich, daß ich sehr viel Wasser verloren hatte. Mein Gewicht stabilisiert sich nämlich immer mehr.

Und noch eine gute Nachricht habe ich: nachdem meine Fäden entfernt worden waren (sehr, sehr schmerzhaft!), hat sich meine Kieferorthopädin "überreden" lassen, den Gaumenbogen auch zu entfernen. Das war eine Mega-Befreiung! ICh habe das Ding seit 8 Monaten im Mund gehabt, und das war jetzt echt das Größte, daß ich endlich den Bogen losgeworden bin! Endlich bleibt nichts mehr hängen!!!

Viele Grüße

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Hallo! Also erstmal muss ich sagen: danke für den tollen und ausführlichen Bericht. Find ich super dass du dir die große Mühe gemacht hast, andern zuliebe alles nocheinmal von Anfang bis Ende wiederzugeben.

Ich selbst bin verzweifelt. Mein Unterkiefer liegt etwas zuweit hinten, mein Oberkiefer ist etwas zu lang, (leichter Gummysmile) und ich habe eine Leichte Asymetrie im unteren Gesichtsbereich um den Mund. Es wirkt alles etwas schief und unregelmäßig. Und durch die Unterkieferrücklage habe ich zwischen Unterlippe und Kinn so etwas wie eine Wulst. Das sieht sehr unschön und unweiblich aus und stört mich extrem. Auf Fotos fälltest am meisten auf. Deswegen habe ich schon seit Ewigkeiten Eine richtige Kameraphobie entwickelt.

Ich war bei einem Kieferspezialisten, der das Problem diagnostizierte und mich dann gleich an den Chirurgen, der das ganze operieren würde verwiesen. Dort war ich dann und es wurde ein Fernröntgen gemacht. Er erklärte mir dann, dass man dieses Problem nur operativ behandeln könnte, das ganze aber sehr kompliziert wäre weil ich schon einen perfekt geschlossenen Biss habe. Ich sollte vielleicht noch dazu erwähnen dass ich damals einen offenen Biss hatte, welcher mit einer festsitzenden Zahnspange reguliert wurde. Er meinte das wäre eher sehr selten dass die Zahnstellung passt, aber der Kiefer nicht.

Dann erklärte er mir noch was genau zu machen wäre. Man müsste den Oberkiefer verkürzen, den Unterkiefer vorschieben und das Kinn auch.

Er wollte dass ich nocheinmal einen Termin bei der Kieferorthopädin, die damals meinen offenen Biss behandelt hat ausmache um zu sehen was diese dazu meint.er würde dann mit ihr Rücksprache halten. Gesagt getan. Ich war die Woche bei ihr. Voller Hoffnung natürlich. Sie hatte noch nicht mal mein Röntgenbild angesehn und sagte sofort "NEIN" als ich das Wort OP zur Sprache brachte. Sie meinte sie würde mein Problem verstehen aber da ich deswgegen nicht fürchterlich entstellt wäre, könne sie das niemals befürworten. Ob ich denn verrückt sei.es hätte bei DygnathieOP's schon Fälle mit Todesfolge und halbseitiger Erblindung gegeben. Und wenn ich dann das Problem hätte, dann hätte ich im Gegensatz zu jetzt ein richtiges Problem, nicht das bisschen Asymmetrie im Gesicht. Und das mit dem krampfhaften Lippenschluss sei auch nicht Schlimm denn ich müsse meine Lippen ja nicht unbedingt schließen. Ich saß auf dem Zahnarztstuhl und brach in Tränen aus, was für mich total untypisch ist, dass ich in der Öffentlichkeit anfange zu weinen. Aber ich war so fertig mit meinen Nerven weil ich schon so lange damit Kämpfe und nun soviel Hoffnung in diese Op gesetzt habe und das einzige was sie mir zu sagen hatte war dass ich mal darüber nachdenken sollte einen Psychotherapeuten aufzusuchen um mit seiner Hilfe zu lernen wie man sich so akzeptiert wie man ist. Ich bin verzweifelt und deprimiert. Nun möchte ich euch fragen was ihr dazu meint?

Alles Liebe

Esther

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hallo,

ich dachte eigentlich so würden nur zahnärzte die mit der zeit stehen geblieben sind, reagieren.

absolut taktlos und unprofessionell die haltung der kieferorthopädin.

wenn du dir sicher bist, diesen schritt gehen zu wollen, dann suche dir einen anderen kieferorthopäden, der auch auf erwachsenbeh. mit kombinierter (kfo/kfc)therapie spezialisert sind.

wünsche dir viel glück und erfolg.

lg schnattchen

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könne sie das niemals befürworten. Ob ich denn verrückt sei.es hätte bei DygnathieOP's schon Fälle mit Todesfolge und halbseitiger Erblindung gegeben.

@Kieferorthopädin: F*CK OFF!

@Cat: Such Dir ne neue. Todesfälle hats überall schon gegeben. Ein minimales Risiko besteht natürlich, aber wäge ab, wie gross Dein Leidensdruck ist. Wenn Du seit Monaten/Jahren daran denkst, wie schön es wäre ohne die ganze Fehlstellung - dann machs.

cheers.

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Hi Esther,

hab grad deine Geschichte gelesen und ich würd dir auch auf alle Fälle raten, noch mal einen anderen Kieferorthopäden aufzusuchen (falls du das inzwischen nicht eh schon getan hast ;-)). Ich habe auch einen zu weit hinten liegenden UK und zusätzlich noch einen offenen Biss, der jahrelang von meinem "alten" Kieferorthoäpden erfolglos mit festen Zahnspangen und Gummi-Einhängen behandelt wurde. Und nach ca. 8 Jahren war die Behandlung dann von seiner Seite aus abgeschlossen, obwohl ich immer noch einen extrem offenen Biss hatte. Von seiner Seite aus ist auch niemals das Wort "OP" gefallen, sodass ich allein wohl gar nicht auf die Idee gekommen wäre, weil man sich ja irgendwann mit nem offenen Biss arrangiert und es eben irgendwann normal is, dass man zB nur seitlich abbeißen kann etc. ABer mein Zahnarzt hat mich dann mehrmals darauf hingewiesen, dass er das an meiner Stelle mal von einem KC anschauen lassen würde. Und der hat mir dann auch dazu geraten, was machen zu lassen, weil ich durch die Fehlstellung des Kiefers später mal extreme Probleme bekommen könnte, ua zB auch dass vorzeitig Zähne ausfallen könnten weil mein Kiefer durch die jahrelange Falschbelastung porös werden könnte.. Jetzt bin ich auf alle Fälle bei einem anderen Kieferorthopäden in Behandlung, bei dem auch viele Erwachsene in Behandlung sind und der mich auch nochmal darin bestärkt hat, dass so eine OP wohl langfrisitg gesehen die beste Lösung ist...

Was ich damit sagen will ist nur, dass man auf alle Fälle mehrere Meinungen einholen sollte und immerhin hat dich der Kieferspezialist bei dem du warst, ja auch sofort an einen KC überwiesen - sooo abwegig, wie deine Kieferorthopädin meinte, kann die Idee einer OP in deinem Falle also gar nicht sein:)

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Hallo Esther,

also, eine weitere Meinung würde auch ich auf jeden Fall einholen. Allein schon wegen dem verkrampften Lippenschluss. Weiss nicht, ob du sabberst, was sicherlich noch nicht schmerzt, aber schon nervt. Denke, KFO, unabhängig davon, ob ihre Behandlungen fehlerhaft waren oder nicht, werden ihre Meinung nie revidieren und eine neue, andere Behandlung beginnen.

Viel Glück!

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Hallo,
 

da es mit ebenfalls sehr viel gebracht hat, das hier alles durchzulesen und mich auf alles vorzubereiten, möchte auch ich gern von meinen OP-Erfahrungen erzählen. Wie schon meine Vorgängerin werde ich auch die unangenehmen Dinge erzählen. Damit möchte ich keinem Angst machen, nur leider können (!) diese Dinge passieren. 
Nehmt Euch bitte die Zeit, die Vorgeschichte ist wichtig, falls Euch in Eurer Behandlung mal etwas komisch vorkommt.

Kurze Vorgeschichte:
Mit 14 bekam ich eine feste Zahnspange (bin mittlerweile 21), da meine oberen Schneidezähne nicht sehr gerade waren und es im Unterkiefer (UK) auch nicht besonders gut aussah. Bei der damals ersten Röntgen-Aufnahme sie bei meinem Kieferorthopäden angefertigt wurde, konnte festgestellt werden, dass sich in meinem Oberkiefer noch zwei weitere Zähne befinden. Diese seien verlagert und würden sich um Eckzähne handeln. Dies sei angeblich bei einigen Menschen normal. 
So hat mein Kieferorthopäde mir dazu geraten, im OK meine festen Eckzähne und jeweils auf jeder Seite einen weiteren Zahn zu ziehen. (somit wurden dann Zähne gezogen) Anschließend wurden in einer kurzen, ambulanten OP die im OK liegenden Zähne mit Brackets versehen, an kleine Kettchen gemacht und über mehrere Monate und Jahre mit dem Bogen der festen Zahnspange langsam nach unten gezogen. Dabei war es sehr wichtig, dass dies nicht zu schnell passiert, da es schon Fälle gegeben hat, wo Zähne raus gefallen sind.

Über mehrere Jahre wurde die Zahnspange immer wieder verstellt (enger gemacht, so wie es üblich ist). Leider ist es dann dazu gekommen, dass mein Oberkiefer immer mehr schräg wurde. Es hat sich über die Schneidezähne eine Art 'Kurve' gebildet. Das Ganze sah dann hinterher so aus, dass mein rechter Eckzahn die unteren Zähne nicht mehr ansatzweise berühren konnte. Nie wurde eine regelm. Rö-Kontrolle gemacht oder etwas Anderes. Wessen Schuld es ist, könnt Ihr euch denken. 

Nach ca. 5 Jahren musste ein neuer Kieferorthopäde her, da war etwas in meinem Mund so gar nicht mehr richtig. Es wurde mit der Zeit zu einem Abenteuer in ein Brötchen oder z.B. Pick-Up zu beißen. Mein neuer, und auch noch aktueller Kieferorthopäde hat mich dann zu einer "DVT-Aufnahme" nach Berlin geschickt (ich komme aus der Nähe von Dortmund, die Kosten dahin bezahlt mir keiner). 
Durch die Bilder und Ergebnisse dieser Aufnahme konnte leider festgestellt werden, dass sich meine Wurzeln im OK resorbieren, das heißt so viel wie auflösen oder zurückbilden. (Man konnte das auch sehr gut auf dem Bildern sehen, da dies eine 360° Rö-Aufnahme ist) Alles ist da wo eigentlich Wurzel sein sollte, sehr dunkel. Das erklärt auch, warum ich nichts mehr abbeißen kann. Es musste was unternommen werden, eine OP:

 

Segmentosteotomie im Bereich der OK-Front, Osteosynthese im OK beidseits, plastische Deckung, Knochentransplantation, Einligieren des Splints im OK (Das sind die Diagnosen aus dem OP-Bericht)
Die Transplantation wurde als 'Grundstein' für ein Implantat in der Eckzahn-Lücke gemacht. Zus. Entfernung aller vier Weisheitszähne, wobei einer davon im UK rechts schon nahezu waagerecht im Kiefer lag.

 

Am 15.06. war es dann so weit, nach den ganzen Besprechungen und Routineuntersuchungen habe ich mir noch einen schönen Tag im KH gemacht, habe mir noch einmal richtig den Bauch voll gehauen und alles genossen. Und noch einmal entspannt geduscht. Auf die Nacht zur OP habe ich eigentlich ganz gut geschlafen, aufgeregt war ich nur wenig. 

 

Der OP-Tag: Morgens wurde ich um 7:00 Uhr geweckt, habe mir zum vorerst letzten Mal die Zähne geputzt, dann kam auch schon eine Pflegerin mit der sexy OP-Mode und den OP-Pillen. (Und ich sag Euch, auch wenn's überhaupt nicht gut aussieht, aber das Zeug ist so bequem) Ich sollte mich umziehen, die Tabletten mit wenig Wasser nehmen und danach nicht mir aufstehen (das geht auch nicht mehr gut, man fühlt sich schon etwas angetrunken :D )

 

Nach etwa 4 Stunden war die OP vorbei, ich bin im Aufwachraum wieder zu mir gekommen. Narkose war tief genug, ich habe nicht gemerkt. 
Jetzt kommt auch bei mir das Unangenehme: Ich wurde 'wach', mein Herz pochte sowas von laut, dass ich wirklich dachte, es springt mir gleich aus der Brust. Ich hatte einen Puls von 127 und fühlte mich im Gesamten ganz schrecklich. Von dem eigentlichen 'Mund-Problem' merkte ich recht wenig. Um den Zustand mal kurz zu beschreiben, ich war wach, aber auch gleichzeitig müde, konnte die Augen nicht aufhalten, aber auch nicht schlafen, weil mein Herz so doll schlug. 

 

Nach ca. 45 Minuten kam ich dann zum Glück wieder auf mein Zimmer, dort war dann auch schon meine Mama. Es dauerte nicht lange bis ich dann Nasenbluten bekam (und das nicht gerade wenig), mir wurde schwindelig, mein Herz pochte weiter immer laut vor sich her und mein Puls wurde immer höher. Laut der Aussage von meiner Mama habe ich nur gesagt "Mama mach was, ich hab Angst" (Daran kann ich mich nicht mehr erinnern, nur dass ich völlig panisch wurde). Das Ganze hatte sich dann zur Nacht hin mit reichlichen Infusionen zum Glück wieder beruhigt. 
Ich möchte keinem Angst machen, aber das war wirklich richtig schlimm.

 

1. Post-OP- Tag: Ich wurde wie immer um 7:00 Uhr geweckt, es ging zur Kontrolle zum Prof. Ich wurde dort mit einem Rollstuhl hingefahren, weil ich noch nicht in der Lage war zu laufen. Dort wurde dann das Drainagen-Material entfernt. Das war etwas unangenehm, aber auszuhalten. Ich wurde darauf hingewiesen 6-8x täglich Nasenspray zu verwenden, da die Region rund im meine Nasen sehr geschwollen war und ich die nächsten 14 Tage mir nicht die Nase putzen darf. (und das ist wie Folter, wenn es läuft und überall festhängt). Meine Oberlippe, mit samt Nasenspitze und Schneidezahnpartie sind taub, ich machte mir langsam Sorgen.

 

2. Post-OP-Tag: Wecken, 7:00 Uhr. Kontrolle durch Operateur. Die Schmerzen konnte ich mit Schmerzmitteln und ausreichend Kühlung wirklich aushalten. Die Schwellung ist etwas mehr geworden, langsam wurde mir langweilig und ich hatte Hunger auf alles mögliche. Den Mund habe ich immer mit Chlorhexamed Forte gespült, Zähneputzen war nicht so drin. Meine Taubheit war immer noch da. 

 

Die weiteren Tage verliefen ähnlich (bis zum 19.06). Antibiotika, Schmerzmittel, Nasenspray und vieeeel trinken, damit der Kreislauf wenigstens etwas in Schwung kommt. Im KH gab es nur Suppe, welche ich schon nach einem Tag nicht mehr sehen konnte.  Die Thrombosestrümpfe durfte ich ausziehen, wenn ich wieder regelm. belaste. Mein Freund hat mich jeden Tag besucht und ist immer mit mir an der Hand nach draußen gegangen, auch wenn es nur 10 Minuten waren. Aber es tat mal gut, etwas Sonne zu sehen und andere Dinge als Krankenhaus zu riechen. Meine Taubheit war immer noch da... ich fragte meinen Arzt, er meinte, das könne auch noch 6 Monate so bleiben (Bis zur Plattenentfernung). Ich begann zu weinen, weil die Vorstellung über einen so langen Zeitraum mir Angst machte. Es kamen tausende Fragen in meinen Kopf, werde ich meinen Freund wieder richtig küssen können, werde ich wieder ordentlich trinken und sprechen können?

 

Am 19.06 durfte ich dann endlich nach Hause. Die Autofahrt (ca. 1 1/2 Std.) war nicht schön, ich merkte jedes noch so kleine Schlagloch. 

Wie Julia auch schon sagte, das Hungergefühl quält einen wirklich sehr. Ich persönlich finde das am schlimmsten. Wiege 54kg bei einer Größe von 1,82m. Habe in der Zeit 4kg abgenommen, das ist für mich leider sehr viel.

 

Zum Glück gibt es in der Apotheke "Fresubin 400kcal". Das ist hochkalorische Trinknahrung und diese hat mir womöglich das Leben gerettet. 5 von den Flaschen und ich habe meinen Tagesbedarf an Nährstoffen und Kalorien gedeckt. Ansonsten gab es die ersten Tage viel Suppe mit ein paar kleinen Nudeln drin, nach einer Woche konnte ich schon kleine Nudeln mit Tomatensoße schlucken. 
Bewegen konnte ich mich nach etwa 1 1/2 Wochen auch wieder gut (auch wieder allein). 

Meine Therapieempfehlung aus dem KH:
- Schneuzverbot für 14 Tage
- Weiche Kost für 6-8 Wochen
- Splint für 6 Wochen

- Entfernen der Metallplatten in 6 Monaten empfohlen. 

 

So, und morgen ist es genau zwei Wochen her. Aktuell nervt mich am meisten mein Splint im OK (Plastikschiene am OK festgeschraubt zur Sicherung des Segmentes). Und ich möchte so gern zu Subway :D
Die Taubheit macht mit weiter große Sorgen... aber mal abwarten. Und das Ganze nur, weil mein vorheriger Kieferorthopäde Mist gebaut hat. Sonst wäre mir das alles erspart geblieben. 

Und ich höre jetzt ebenfalls auf, ist schon lang genug alles. Falls jemand Fragen hat, haut raus, mir hat das hier wirklich sehr geholfen. 
Liebe Grüße, Kim

 

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Hallo Kim,

 

erstmal Glückwunsch zur überstandenen OP, nach zwei Wochen solltest du wirklich aus dem Schlimmsten raus sein. Tut mir leid, dass du solche Probleme nach der Narkose hattest, weiß man, woran es lag oder was das war??

Was ich eigentlich sagen wollte: Wegen der Taubheit, die hat mir am Anfang auch Sorgen gemacht, wobei ich das Glück hatte, dass meine Lippen fast gar nicht betroffen waren. Aber: Auch der Rest(Wangen, Kinn, Nase, Gaumen) hat sich nach ca. sechs, sieben Wochen sehr plötzlich und schnell abgebaut; seitdem sind nur noch ein paar vereinzelte Stellen ein bisschen kribbelig. Es kann also gut sein, dass sich auch bei dir das Gröbste recht schnell verflüchtigt, in der Regel dauert es halt ein halbes bis ganzes Jahr, bis man den Endzustand erreicht hat. :)

 

Ich wünsch dir weiterhin alles Gute!

 

Liebe Grüße, Iris :)

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