derhonk

Beratung beim KFO verhindert Abschluß einer Zahnzusatzversicherung

32 Beiträge in diesem Thema

Hallo zusammen.

Ich bin Mitte 20 und habe eine kleine Fehlstellung der Frontzähne. Weil es sich in den letzten Jahren stetig verschlimmert hat möchte ich das in den nächsten Jahren gerne korrigieren lassen. Ich war deshalb letzte Woche beim Kieferorthopäden und habe mich beraten lassen. Erst danach habe ich mich nach Zahnzusatzversicherungen erkundigt und erfahren, dass mich keine Versicherung mehr annehmen wird, lediglich aufgrund meines Besuches beim KFO bzw nur unter Ausschluß der Kieferorthopädie, was natürlich sehr ärgerlich ist.

Ich habe überlegt in die Praxis zu gehen, meine Situation zu erklären und zu fragen ob es möglich wäre meine Daten wieder zu löschen bzw. sie gar nicht erst an die Krankenkasse weiterzuleiten und meinen Besuch dort "ungeschehen" zu machen. Eine Abrechnung ist ohnehin nicht nötig, da ich die Beratung privat gezahlt habe.

Das dies nicht ganz legal ist weiß ich, aber mich interessiert wie es in der Praxis aussieht. Kommt so ein "Klüngel" in normalen Praxen vor, sodass es nur auf die Kooperationsbereitschaft der Mitarbeiter ankommt, oder ist schon abzusehen, dass ich mit so einer Frage pure Entrüstung auslöse bzw. es ohnehin nicht möglich ist, weil meine Daten schon längst bei der Versicherung sind?

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n'abend,

blöde sache das. ich fürchte nur: da wirst du in den sauren apfel beißen müssen. ich kann mir nicht vorstellen, dass der kieferorthopäde auf dein anliegen eingeht - denn das wäre behilfe zum betrug. und auch für dich isses ziemlich heikel, denn du bestätigst mit der unterschrift unter dem versicherungsvertrag die richtigkeit deiner angaben - und kriegst richtig probleme, wenn das doch mal rauskommt.

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nein, rainer - versicherungsbetrug ist, wenn du jahrelang zahnzusatzversicherung bezahlst, sich zwei weisheitszähne beim KC ziehen lässt, die kostenübernahme kriegst du aber abgelehnt mit der begründung "es handelt sich dabei um einen kiefereingriff und nicht um eine zahnbehandlung":p

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nein, rainer - versicherungsbetrug ist, wenn du jahrelang zahnzusatzversicherung bezahlst, sich zwei weisheitszähne beim KC ziehen lässt, die kostenübernahme kriegst du aber abgelehnt mit der begründung "es handelt sich dabei um einen kiefereingriff und nicht um eine zahnbehandlung":p

a.) warum braucht man für eine weißheitszahnentfernung eine zahnzusatzversicherung?

b.) warum schließt du eine versicherung mit solch bescheidenen versicherungsbedingungen ab? :lol:

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a.) warum braucht man für eine weißheitszahnentfernung eine zahnzusatzversicherung?

zum beispiel, wenn man diese zähne lieber unter vollnarkose entfernen lassen möchte. ein vergnügen, welches die kassenlogik soviel ich weiß nicht immer problemlos unterstützt.

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@ derhonk

Verstehe ich dich richtig, du hast dich nur beraten lassen ?

es reicht, wenn vor vertragsbeginn bereits eine konkrete zahnärztliche maßnahme angeraten war.

dann zahlst du ca. 2-3 Monate Beitrag und dann gehst du zu einem anderen KFo der dich dann dazu berät einen Behandlung zu machen,die dann geplant wird und durch geführt ! Dann hast du zum Tage des Vertragsabschlusses nix davon gewusst das in 2-3 Monaten eine Behandlung stattfindet !

rechtlich gesehen nennt man dies anstiftung zum betrug, Charly.

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rechtlich gesehen nennt man dies anstiftung zum betrug, Charly.

so isses. im interesse des anstiftenden editiere ich mal ne runde rum.

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Das dies nicht ganz legal ist weiß ich, aber mich interessiert wie es in der Praxis aussieht.

Du glaubst gar nicht was alles geht, wenn Du dem KFO eine Behandlung zusicherst...aber der Glaube ist frei.

Da Zusatzversicherungen Wartezeiten von mind. 8 Monaten haben und bei privat gezahlter Erstberatung nur dein KFO und du involviert sind...bahnt sich da was an?

Rechtens ist es nicht.....

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Du glaubst gar nicht was alles geht, wenn Du dem KFO eine Behandlung zusicherst....

.......kermi......ich hab auch in mathe oft lösungen gefunden, die ausschließlich auf starkem glauben beruhten.........

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So dann melde ich mich doch noch mal zu Wort.

Habe beim KFO nachgefragt und mir wurde freundlich aber bestimmt mitgeteilt, dass dies nicht möglich wäre. Habe aber auch erfahren, dass diese Frage wohl häufiger in der Praxis auftaucht ;)

Zu einigen Kommentaren hier muß ich noch sagen, dass ich zwar privat gezahlt habe, aber trotzdem meine Versichertenkarte zum Einlesen abgegeben habe. Ich gehe mal davon aus, dass diese Daten dann trotz allem an die Kasse weitergleitet werden, wo der private Versicherer dann natürlich Einsicht erhält. Damit bringt dann auch ein Arztwechsel nichts. Somit sieht es eher schlecht aus und ich werd wohl wirklich mit dem Sparen anfangen müssen :-x

Trotzdem schade, weil es für die Zusatzversicherung vermutlich trotz allem ein gutes Geschäft geworden wäre. Außer der Fehlstellung hatte ich nämlich bisher noch nie Probleme mit den Zähnen und betreibe auch eine sehr gute Mundhygiene. Vermutlich wäre das ganze für die Versicherung auf lange Sicht also trotzdem ein Plus-Geschäft geworden. Bloss schade, dass man im Antrag nicht so argumentieren kann ;)

Falls sich hier jemand übrigens gut mit Versicherungen auskennt und eine weiß, wo man evtl. trotz Beratungsgespräch noch einen Vertrag abschließen kann, darf er sich gerne noch melden!!

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Habe beim KFO nachgefragt und mir wurde freundlich aber bestimmt mitgeteilt, dass dies nicht möglich wäre.

kermi, du hattest also recht ;-)

Habe aber auch erfahren, dass diese Frage wohl häufiger in der Praxis auftaucht ;)

das tut sie in der tat regelmäßig. und obwohl es in der 'normalen' zahnheilkunde sehr viel einfacher wäre, die versicherung zu bescheißen, hab ich mich noch nie darauf eingelassen - und kenne auch keinen kollegen, der das jemals gemacht hat. erfahrungsgemäß ist es nämlich so, dass diese patienten das dann auch ohne zusatzversicherung machen lassen, weil ihnen an ihren zähnen etwas liegt - so wie das bei dir eben wahrscheinlich auch der fall sein wird.

Vermutlich wäre das ganze für die Versicherung auf lange Sicht also trotzdem ein Plus-Geschäft geworden.

das ist es für die versicherung auf lange sicht in den meisten fällen - darum heißt das ganze ja 'versicherung' und eben nicht 'sozialamt' ;-)

Falls sich hier jemand übrigens gut mit Versicherungen auskennt und eine weiß, wo man evtl. trotz Beratungsgespräch noch einen Vertrag abschließen kann, darf er sich gerne noch melden!!

gibts definitiv nicht. ein brennendes haus lässt sich auch nicht mehr versichern. jedenfalls nicht mehr gegen brandschaden ;-)

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wo man evtl. trotz Beratungsgespräch noch einen Vertrag abschließen kann

du meinst also beitragszahlung ohne versicherungsschutz? das dürfte doch eigentlich in der tat problemlos funktionieren :idea:

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zu dem ganzen muss ich sagen, ich habe am 14.6.2008 von meinem damaligen Zahnarzt gesagt bekommen das ein KFO Behandlung nötig sein könnte und mir wurde empfohlen eine Zusatzversicherung ab zuschliessen, durch ein Missverständnis ist es zum Abschluss sogar 2 er Zahnzusatzversicherungen zum 1.Juli 2008 gekommen --die erste enthält kein KFO--

Beide Versicherungen sind von den Gesellschaften angenommen worden trotz der Beantwortung der Frage ob derzeit einen Zahnbehandlung angeraten ist mit ja, habe nur einen geringen Zuschlag bezahlt --ca. 5-10 € im Monat so das ich für beide durchschnittlich 20-30 € im Monat zahle--

die ohne KFO hat mir bereits 50 € aus der PZR bezahlt, die mit KFO muss ich noch anschreiben wegen Teilkostenübernahme der Kfo Behandlung, aber auch wenn Sie nicht zahlt ist das kein Problem denn der KFO kommt mir sowieso mit den Kosten entgegen das ich indirekt die 500 € sowieso spare die die mir für das erste Jahr genannt haben , mein Eigenanteil bleibt also ob mit oder ohne versicherung gleich, ich würde dann halt nur selber 500 € sparen die ich sowieso in Raten a´100 € zahlen kann.

Beide Versicherungen wurden online abgeschlossen !

Die Leistungen sind beschränkt auf 500 € im ersten Versicherungsjahr.

die Versicherung die die PZR bezahlt hat , hat aber auch schon anhand von Beiträgen die 50 € erhalten gehabt und somit ist es 0 auf 0 aufgegangen für Sie :)

Was die andere wegen der KFO schreibt muss ich mal schauen, die beziehen sich sowieso darauf das Sie nur dann Zahlen wenn die gesetzliche KK nicht Leistungspflichtig ist.

Man muss nicht die Versicherung betrügen um einen Abschluss zu bekommen sondern nur die Wahrheit schreiben und dann warten ob Sie es annehmen oder nicht und einen Versuch ist es sicher wert mal zu fragen.

Ich habe bei der mit KFO gefragt und die meinten wenn die KFO Behandlung wie hier bekannt erst nach Vertragsabschluss begonnen hat dann sieht der Mitarbeiter keine Probleme, vorher wurde ich ja abgelehnt von KFO wie auch hier bekannt das angeblich keine Behandlung möglich währe da über 18 Jahre und ausserdem das bereits genannte Zitat zum Thema Erwachsenenbehandlung.

Mir ist es egal , ich schenke denen zwar kein Geld aber wenn Sie nicht zahlen ist auch OK von denn inzwischen gesenkten Gesamtbehandlungskosten von 800 € habe ich bereits 300 € bezahlt , währe also mit dem KFO Quitt wenn die PKV zahlt aber ich kann lt. Ihm auch weiter die 100 € pro Monat zahlen dann sind wir in rund 5 Monaten quitt.

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Ich bin Mitte 20 und habe eine kleine Fehlstellung der Frontzähne.?

Ganz chancenlos bist du bzgl. einer Zusatzversicherung dennoch nicht.

Handelt es sich nicht um eine med. Notwendigkeit sondern um eine rein ästhetische Korrektur, wird dich die Vers. (trotz Beratungsgespräch) aller Wahrscheinlichkeit nach, dennoch aufnehmen.

Die Frage der Vers.Gesellschaften ist standardisiert und lautet:

Ist die Notwendigkeit einer KFO-Behandlung festgestellt worden?

Bei einer kleinen Fehlstellung kann die Frage (mit Zustimmung des KFO) evtl. auch mit Nein beantwortet werden.

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@Charly Danke das macht mir Hoffnung, dass es doch noch klappen könnte. Welche Versicherung hat dich denn noch aufgenommen wenn ich fragen darf?

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@derhonk: spare dir das Geld ! Ich würde mich nicht wie Charly meint, auf gut Glück mal versichern, Geld einbezahlen und nachher gehst du doch leer aus. Ich hatte vor Behandlungsbeginn auch lange die gleiche Überlegung gehabt wie du, nach langen Beratungen mit Zahnarzt, KFO und einen befreundete Versicherungsfachmann war klar das ich alles selbst zahlen muss. Die Klauseln sind bei allen Versicherungen gleich, demnach können sie zum Beispiel einen Einblick in deine Unterlagen beim Zahnarzt nehmen, allein wenn da schon was vermerkt ist, kann es schon Probleme geben. Ich hatte damals sogar mit der ein oder anderen Versicherung gesprochen, eine häufige Aussage :"eigentlich übernehmen wir sowas nicht, wenn da schon eine Beratung stattgefunden hat, aber wissen sie was, versichern sie sich bei uns und ich werde sehn ob wir was für sie tun können". Man muss sich immer im Hinterkopf behalten: es geht hier um Versicherungen, die wollen nicht umbedingt zahlen, sondern dies eher verhindern.

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Also bei mir wird die KFO Behandlung ja von der Krankenkasse übernommen.

Aber ich habe dennoch eine allgemeine Frage:

Ich würde gern eine Zahnzusatzversicherung abschließen, aber ich hab keine Ahnung, was die alles beinhaltet.

Wäre ja toll, wenn ich dann 2mal im Jahr ne PZR machen könnte und die Versicherung würde es teils übernehmen.

Und wenn so eine Versicherung nur 10-20 Euro im Monat kostet, kann ich mir das auch noch leisten.

Also wisst ihr vielleicht genauer Bescheid, was in den meisten Zahnzusatz-Versicherungen als Leistung angeboten wird und wieviel davon (Prozentsatz ca.) übernommen wird?

LG Anna

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Danke Rainer

Hat hier jemand von euch vielleicht positive/negative Erfahrungen mit Zusatzversicherungen gemacht?

Habe grad so was ausrechnen lassen, da steht dann u.a. die Frage " Wie viele Zähne fehlen Ihnen, die nicht ersetzt wurden?"

Also es ist so: Mir fehlen ja 2 Zähne von Geburt an, aber ich habe ja keine Lücken, in die ich von der Versicherung Implantate bekommen möchte. Also steht das ja garnicht zur Debatte, oder?

Eigentlich müsste ich ja angeben "2", aber dann denkt die Versicherung ja, ich möchte irgendwann einmal Implantate.

Aber das ist ja nicht der Fall.

Eigentlich sind die 2 fehlenden Zähne ja garnicht mehr relevant.

:?::?: :?:

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Eigentlich sind die 2 fehlenden Zähne ja garnicht mehr relevant.

richtig - denn die beiden zähne sind ja durch lückenschluss ersetzt.

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Hat hier jemand von euch vielleicht positive/negative Erfahrungen mit Zusatzversicherungen gemacht?

Hi Yola,

positiv waren die 50% Kostenübernahme.

Negativ: ewige Wartezeit und Korrespondenz.

Ohne Zusatzvers. wären mir die Kosten zu hoch gewesen (selbst mit sind sie es), in deinem Fall (ohne OP) wohl nur sinnvoll bei Implantaten oder schlechter Zahnsubstanz.

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Also ich habe eine sehr gute Zahnsubstanz, kein bißchen Karies (dreimal auf Holz klopf ;) ).

Ich würde eine Versicherung deswegen abschließen, weil meine Zahnwurzeln aufgrund der KFO-Behandlung sehr klein geworden sind und ich deshalb die Befürchtung habe, dass es sein könnte, dass mir im frühen Alter ein paar Zähne ausfallen, wodurch ich mir dann durch die Zusatzversicherung sicher einiges an Kosten sparen könnte, wenn ich diese durch Implantate ersetzen lassen würde.

Aber dann steht wiederrum die Frage im Raum, ob ich mir nicht selbst ein bißchen Geld zurücklegen sollte und ich dieses dann locker drin hätte, bis ich dann im mittleren Alter wäre. Und somit die Versicherung sinnlos wäre.

Übernimmt die Versicherung eigentlich auch ein Teil der Kosten bei Veneers?

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Übernimmt die Versicherung eigentlich auch ein Teil der Kosten bei Veneers?

Ob das übernommen wird, kann dir glaube ich niemand wirklich beantworten, da jede Versicherung andere Leistungen bietet, was sich natürlich bei den monatlichen Zahlungen deinerseits zeigen wird, willst du viel Leistung musst du auch mehr bezahlen. DIe Angebote / Zahlungen variiert teilweise sehr stark, so gibt es ja Zusatzversicherungen die KFO Behandlungen bezahlen, andere nicht.

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