caesiaflava

Slicen, Strippen -korrekte Durchführung?

Bei mir hat eine KFO, an dich ich mich nach dem KFO-Pfusch gewandt habe (und die mir dankenswerterweise die Brackets abgenommen hat), ein Slicing (5er, 6er, 7er OK) durchgeführt und ich vermute, dass dies nicht korrekt durchgeführt wurde.

Es wurde nicht, wie sonst üblich mit einem Schleifpapier Schmelz weggeschliffen, sondern mit einer Art "dünnen Bohrer" zwischen die Zähne gefahren. Ganz abgesehen davon, dass die Prozedur überflüssig war (und die Zahnform unschön verändert hat), weil die Ärztin danach ohnehin keine KFO-Behandlung mehr durchführen wollte und ohne meine Zustimmung erfolgte (ich lag im Sessel und habe mich nur aus "dummer Höflichkeit" heraus nicht gewehrt), glaube ich, dass dieses Vorgehen nicht lege artis war. Nur wenige Wochen nach dem Strippen haben sich alle betroffenen Flächen sehr dunkel verfärbt und 3 Jahre nach der ganzen Prozedur habe ich jetzt an einer Stelle Zahnschmerzen (bin schon gespannt, ob der Karies wirklich von der Approximalfläche ausgeht).

Jetzt meine Frage an alle, bei denen gestrippt wurde: Wurde das Strippen bei irgendjemanden von euch mit einem "Bohrer" statt mit (wie üblich mit Schleifstreifen) vorgenommen? Und wenn das Strippen mit einem Bohrer durchgeführt wurde, wurde der Schmelz danach irgendwie geglättet?

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Also bei mir wurde gestrippt / gesliced. Mir wurden im Vorfeld beide Varianten genau erklärt, habe auch Bilder gezeigt bekommen. Bei der "elektrischen" Variante war das so eine Art mini Kreissäge, also so eine Scheibe. Meine KFO hat mir zwar die Entscheidung überlassen welche Variante ich gerne möchte, mich aber ehrlich gesagt dann doch in die Richtung mit Hand mittels streifen zu schleifen. Sie nimmt dann immer einseitge Streifen und schmirgelt dann ganz langsam und vorsichtig etwas runter, zwischenzeitlich misst sie sehr oft mit so Metallplättchen die in den entstehenden Spalt gehalten werden wieviel sie gestrippt hat ( bei mir wurden wenn immer knappe 0,2mm gemacht, so da der 0,2 gerade so mit etwas Druck reinpasst ), anschliessend wird erst mit einem sehr feinen Streifen es "glatt gemacht" und dann wird ein super feiner genommen und es noch mal poliert oder so. Von der anderen Variante hat sie mir persönlich abgeraten, soweit ich das noch in Erinnerung habe wg. der in ihren Augen schlechten Kontrolle für den KFO, die Gefahr das man zuviel stripen würde wäre zu groß.

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Danke für eure Antworten!

Ich habe mir gleich gedacht, dass der Schmelz eigentlich glatt geschliffen werden sollte. Das ist bei mir nicht passiert. Einmal mit dem Gerät durch und fertig. Erst hatte ich nur Verfärbungen, jetzt wohl Karies. :x

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hi iris,

das sieht nicht wirklich gut aus - und hört sich auch nicht so an. an 17 liegt meines erachtens sogar bereits dentin frei, da hast du natürlich kaum eine chance, karies zu verhindern.

ich kenne auch nur die variante mit streifen und/oder scheibchen. einfach nen diamantbohrer durchzuziehen halte ich für völlig daneben, weil a.) nicht kontrollierbar und b.) kaum wieder vernünftig zu polieren.

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Danke für die fachkundige Auskunft. Jetzt ärgere ich mich natürlich, dass ich dem Verdacht nicht gleich nachgegangen bin und die Approximalflächen nicht glätten habe lassen. Damals kam ich mir schon paranoid vor bei dem Gedanken, dass da wieder etwas schief gelaufen sein könnte.

(und noch ein bisschen mehr als noch vor 2 Tagen frage ich mich: Warum immer ich?)

Die Ironie an der Sache: Die Ärztin hat jetzt eine neue HP, auf der sie minimal invasive Füllungstherapie anbietet. :lol:

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und noch ein bisschen mehr als noch vor 2 Tagen frage ich mich: Warum immer ich?

ganz ehrlich: das habe ich mir beim verfassen meines beitrages auch gefragt. ein großer deutscher fußballer sagte mal treffend: 'haste scheiße am fuß, haste scheiße am fuß'. großartiger ausspruch, iss aber leider was wahres dran :-(

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Hallo Iris,

bei mir wurde auch mit dem "Bohrer" gestrippt. Mir wurde zuvor gesagt, das Gerät wäre das Beste auf dem Markt. Außerdem könne der KFO damit viel genauer kontrollieren, wie viel Schmelz er abträgt. Ich habe das natürlich geglaubt. Hinterher hatte ich jedoch den Eindruck, das ungewöhnlich viel Schmelz abgeschliffen worden war und sich die Zahnform verändert hatte. Bei mir wurde übrigens anschließend ebenfalls nicht der Schmelz poliert. :-x

Na ja, was soll ich sagen. Ich werde zukünftig vor JEDEM Schritt, den der KFO unternimmt, im Internet recherchieren.

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Na ja, was soll ich sagen. Ich werde zukünftig vor JEDEM Schritt, den der KFO unternimmt, im Internet recherchieren.

Und genau DAS ist eben das schlimme! Dass man als Patient immer auf die Hilfe von anderen im Internet angewiesen ist, und sich -meistens- nicht in die Hände des KFO fallen lassen kann, wie man es eigentlich im Vertrauensverhältnis zu einem Arzt gewöhnt ist....

Mal ne ganz blöde Frage: Weshalb wird meistens eigentlich gestrippt?

Ich hätte es mir ja so vorstellen können, dass zu wenig Platz für einen Zahn ist und der andere dann eben "gestrippt" wird, aber finde es komisch, wenn das dann an so vielen Zähnen gemacht wird...

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weil es bei platzmangel besser ist, an jedem zahn wenig abzutragen als an einem zahn viel abzutragen. so kann man soweit ich weiß pro kiefer bis zu 8 mm platz machen. 8 mm an einem zahn abzutragen dürfte dann mangels verbleibendem zahn schon schwierig sein...

wird bei mir auch gemacht werden. an einem kiefer und bei weitem nicht so viel.

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Warum immer ich?

Hallo Caesiaflava,

Du hast ja bis jetzt echt kein Glück in Bezug auf KFOs gehabt! An Deiner Stelle würde ich wohl schon bei dem Wort KFO rot sehen. Ich hoffe echt für Dich, dass Du jetzt endlich eine(n) gute(n) KFO gefunden hast, der/dem Du vertrauen kannst. Den einmal entstandenen Schaden kann man aber wahrscheinlich nie mehr ganz beheben.

Ich drücke Dir ganz doll die Daumen, dass Du wenigstens bei Deiner Klage gegen den ersten KFO Glück hast und "Recht" gesprochen wird.

Ganz liebe Grüße

Angel

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Und genau DAS ist eben das schlimme! Dass man als Patient immer auf die Hilfe von anderen im Internet angewiesen ist, und sich -meistens- nicht in die Hände des KFO fallen lassen kann, wie man es eigentlich im Vertrauensverhältnis zu einem Arzt gewöhnt ist....

Ja, das finde ich auch schlimm. Ich möchte mich nicht dazu versteigen, dass es unter den KFO überdurchschnittlich viele schwarze Schafe gibt. Fest steht aber, dass die meisten KFO, bei denen ich war, nur eine ziemlich lückenhafte Aufklärung über die Nachteile der von ihnen favorisierten Behandlungsmethode betrieben haben.

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