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dopi.hell

Offener Biss, Zahnlinie

Hallo,

Mein KC stellte bei mir (24) letztes Jahr eine Progenie, OK-Rücklage, einen frontal offenen Biss und einiges andere fest und ich habe mich für eine orthopädisch/chirurgische Behandlung entschieden.

Diesen März ging es dann mit einer GNE los. Seit dem trage ich eine Spange, insgesamt wohl etwas länger als ein Jahr.

Am Ende kommt dann die Bimax (OK ca. 5mm nach vorne und kippen, UK ca. 3mm nach hinten).

Mit der GNE hat sich der Biss nochmal deutlich weiter geöffnet, was denke ich auch zwischenzeitlich nicht zu vermeiden ist.

Bei meinen Zähnen im vorderen Bereich hat sich im letzten halben Jahr schon viel zum positiven getan.

Jetzt ist mir aufgefallen, dass, von der Seite gesehen, die Zahnlinie im UK nicht in einer Ebene liegt, sondern nach vorne (oder hinten wie man's will) deutlich nach unten geht. Momentan habe ich mit den hinteren 3-4 Zähnen (incl. Weisheitszähne) kontakt, sie verlaufen so wie in dem Bild eingezeichnet weiter.

Mein KFO meinte dazu, die Backenzähne würde er am Ende (vor der OP) richten, so dass die Linien dann nach der OK-Kippung passen.

Jetzt meine Frage:

Kann er die Linien einfach so kieferorthopädisch aufeinander anpassen?

Wie macht man das bei einer so großen Höhendifferenz und dauert das vergleichsweise lange?

<<Bild>>

Danke im Vorraus, Nico

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Kann er die Linien einfach so kieferorthopädisch aufeinander anpassen?
Er muss die beiden Linien (OK und UK) nicht kieferorthopädisch aneinander anpassen (im Sinne von parallel stellen), da ja nachher eine OK-Kippung erfolgt, welche die "OK-Linie" und die "UK-Linie" parallel stellt. Das Einzige, was kieferorthopädisch zu tun ist, ist aus der unteren gebogenen Linie eine Gerade zu machen. Dazu wird dein KFO den 7er im UK auch noch in den Bogen einbinden und du musst vermutlich (je nach Vorgehensweise) noch mit einer mehr oder minder starken Bissöffnung vor der OP rechnen -je nach dem ob eher der 6 intrudiert oder der 7er extrudiert wird.

Wie macht man das bei einer so großen Höhendifferenz und dauert das vergleichsweise lange?
Am schnellsten geht es, wenn man den 7er stärker verlängert (extrudiert) und den 6er nur etwas versenkt (intrudiert). Dabei würde der Biss noch einmal stärker aufgehen, was zwar für die Zeit vor der OP sicher (gefühlsmäßig) unangenehm ist, aber sonst kein Problem darstellt. Welche Vorgehensweise (7er Extrusion vs. 6er Intrusion) in Hinblick auf einen möglichst passenden Biss schon ummittelbar nach der OP am besten ist, kann ich nicht sagen. Ich denke jedenfalls das das ganze in relativ kurzer Zeit ( geschätzte 5-12 Monate -je nach Zahnbewegungsfreudigkeit und KFO-Termindichte) zu bewältigen sein sollte.

Alles Gute!

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Danke für die schnelle und gute Antwort!

Das heißt also, es werden nur 6er/7er entsprechend korrigiert und die 8er (WHZ) werden nach der op wohl nicht mehr wie momentan aufeinanderbeißen. Das scheint aber dann nichts zumachen.. ich habe ja genug andere;)

lG Nico

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