cross81

Progenie OP / Welcher Arzt im Saarland?

Hallo,

bin neu hier (27 Jahre / Saarlouis / Saarland) und auch noch recht unerfahren auf dem Gebiet. Ich hab es immer aufgeschoben aber langsam muss es sein weil es einfach nur noch Sch***** aussieht, die ersten Schmerzen verursacht (Ohrenschmerzen und Spannungen im Unterkiefer) und auch von einem gesunden Biss keine Rede mehr sein kann.

Es geht um Progenie, wohl in ihrer "schönsten" Form. Laufe schon ziemlich lange mit diesem Mist durch die Gegend weil meine bisherigen Erfahrungen nicht gerade berauschend sind. Da gab es DENTISTEN, die mir unter höllischen Schmerzen an den Zähnen rumbohrten und Landzahnärzte, die mir ein Gestell zum "Zurückschieben" verpassen wollten (als Jugendlicher), ein angesehener Saarlouiser Kieferorthopäde, bei dem ich wie am Fließband abgefertig wurde und man mir nur Zack Zack erklärte, dass der Unterkiefer durchtrennt und wie eine Schublade zurückgeschoben wird.

Heute weiß ich, dass dieses Gestell mir wohl alles rausgehauen hätte und es wohl das schädlichste für meine Kiefergelenke gewesen wäre und auch, dass nicht nur der Unterkiefer gemacht werden muss, sondern unbedingt auch der Oberkiefer, denn sonst würde mein Kinn den Ohren guten Tag sagen können.

Meine Frage nun, der Saarlouiser Doc soll angeblich ein fähiger und guter sein, allerdings war meine Beratung von vor vielen Jahren, bestimmt schon 7-8 Jahre her, alles andre als Vertrauenserweckend und auch ein Kollege musste zweimal opertiert werden, nach Kieferbruch (Unfall), um wohl Korrekturen von der ersten OP auszuführen.

Allerdings haben wir natürlich noch das Uniklinikum in Homburg (Saarland), da gibt es eine extra Kieferorthopädie. Hatte jemand bereits Erfahrung damit?!

Noch eine Frage zu den Brackets, die man eventuell tragen muss (oder vielleicht auch auf jeden Fall?!). Als Erwachsener alles andre als toll. Gibt es die auch in etwas ästhestischeren Form, damit man es nicht ganz so sieht?!

Es gibt noch einige andre Dinge an mir, wo die Natur Mist baute, beispielsweie androgenetische Alopezie (Haarausfall) und dann noch Brackets im Mund; so würde ich mich über 1-2 der erforderlichen Jahre nicht mehr aus dem Haus trauen! Ich will es jetzt nach und nach alles angehen, erst den Kiefer, dann die Haare, damit ich dieses schon mindestens 10 Jahre andauernde Leiden endlich los werde. Anbei noch ein paar Fotos zur Beurteilung.

Ich bin wirklich unsicher welchen Doc ich aufsuchen soll. Der in Saarlouis soll wie gesagt sehr gut und erfahren sein, vielleicht war es einfach nur nicht der beste Tag. Aber auch wie gesagt, das Uniklinikum intressiert mich sehr.

Wie sieht es aus mit den Nerven, hab schon viele (Horror)Statements dazu gelesen, dass diese unwiederbringlich zerstört werden können und die Unterlippe plus weitere Regionen ein Leben lang ohne Gefühl bleiben können. :oops:

Ich weiß, sind viele viele Fragen und ich bin Euch sehr dankbar für Eure Antworten.

Gruß

ps. nennt man die Korrektur von Ober- und Unterkiefer "BIMAX"?! Und ich les hier auch oft von Überkorrekturen und schiefen Gesichtern.

Man, das ganze stimmt mich nicht gerad positiv : (

achja, alle WHZ's sind bereits vor Jahren schon entfernt worden.

post-3519-130132830073_thumb.jpg

post-3519-130132830084_thumb.jpg

post-3519-130132830093_thumb.jpg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

-Werbung-

-Werbung-

Hallo Cross,

erstmal herzlich willkommen hier im Forum. Einen KFC in Deiner Gegend kann ich Dir leider nicht empfehlen. Ich würde an Deiner Stelle zunächst mal die beiden alternativen Ärtzte aufsuchen und dann nach dem Bauchgefühl entscheiden. Falls Dir beide nicht zusagen, würde ich auch noch weitere Meinungen einholen und ggf. auch ein Stück weiter fahren.

Hast Du denn schon einen KFO? Der kann Dich zu den Brackets beraten, denn es gibt neben den Stahlbrackets auch Keramik (farblos) oder Lingual (von innen). Ob und welche Brackets bei Dir möglich sind, kann Dir am besten der KFO sagen.

Von den möglichen Nervenschädigungen (die wohl nicht so oft vorkommt) habe ich auch gelesen. Das ist eigentlich auch der einzige Punkt, der mich persönlich schon vor einer OP abschreckt. Aber letztendlich musst Du dieses Risiko für Dich ganz persönlich gegen Deine jetzigen Schmerzen und Probleme abwägen. Das kann Dir keiner abnehmen. Wenn Du Dich hier durchs Forum liest und die positiven + negativen Berichte liest, hilft Dir das vielleicht bei Deiner Entscheidung wieter.

Ich hoffe, dass ich Dir ein klein wenig weiterhelfen konnte.

LG Angel

PS: Ja, eine chirurgische Korrektur beider Kiefer nennt man Bimax. Es gibt auch einen Fachwörter-Thread hier im Forum. Geh einfach mal über "Suchen".

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Hallo,

bin neu hier (27 Jahre / Saarlouis / Saarland) und auch noch recht unerfahren auf dem Gebiet. Ich hab es immer aufgeschoben aber langsam muss es sein weil es einfach nur noch Sch***** aussieht, die ersten Schmerzen verursacht (Ohrenschmerzen und Spannungen im Unterkiefer) und auch von einem gesunden Biss keine Rede mehr sein kann.

Es geht um Progenie, wohl in ihrer "schönsten" Form. Laufe schon ziemlich lange mit diesem Mist durch die Gegend weil meine bisherigen Erfahrungen nicht gerade berauschend sind. Da gab es DENTISTEN, die mir unter höllischen Schmerzen an den Zähnen rumbohrten und Landzahnärzte, die mir ein Gestell zum "Zurückschieben" verpassen wollten (als Jugendlicher), ein angesehener Saarlouiser Kieferorthopäde, bei dem ich wie am Fließband abgefertig wurde und man mir nur Zack Zack erklärte, dass der Unterkiefer durchtrennt und wie eine Schublade zurückgeschoben wird.

Heute weiß ich, dass dieses Gestell mir wohl alles rausgehauen hätte und es wohl das schädlichste für meine Kiefergelenke gewesen wäre und auch, dass nicht nur der Unterkiefer gemacht werden muss, sondern unbedingt auch der Oberkiefer, denn sonst würde mein Kinn den Ohren guten Tag sagen können.

Meine Frage nun, der Saarlouiser Doc soll angeblich ein fähiger und guter sein, allerdings war meine Beratung von vor vielen Jahren, bestimmt schon 7-8 Jahre her, alles andre als Vertrauenserweckend und auch ein Kollege musste zweimal opertiert werden, nach Kieferbruch (Unfall), um wohl Korrekturen von der ersten OP auszuführen.

Allerdings haben wir natürlich noch das Uniklinikum in Homburg (Saarland), da gibt es eine extra Kieferorthopädie. Hatte jemand bereits Erfahrung damit?!

Noch eine Frage zu den Brackets, die man eventuell tragen muss (oder vielleicht auch auf jeden Fall?!). Als Erwachsener alles andre als toll. Gibt es die auch in etwas ästhestischeren Form, damit man es nicht ganz so sieht?!

Es gibt noch einige andre Dinge an mir, wo die Natur Mist baute, beispielsweie androgenetische Alopezie (Haarausfall) und dann noch Brackets im Mund; so würde ich mich über 1-2 der erforderlichen Jahre nicht mehr aus dem Haus trauen! Ich will es jetzt nach und nach alles angehen, erst den Kiefer, dann die Haare, damit ich dieses schon mindestens 10 Jahre andauernde Leiden endlich los werde. Anbei noch ein paar Fotos zur Beurteilung.

Ich bin wirklich unsicher welchen Doc ich aufsuchen soll. Der in Saarlouis soll wie gesagt sehr gut und erfahren sein, vielleicht war es einfach nur nicht der beste Tag. Aber auch wie gesagt, das Uniklinikum intressiert mich sehr.

Wie sieht es aus mit den Nerven, hab schon viele (Horror)Statements dazu gelesen, dass diese unwiederbringlich zerstört werden können und die Unterlippe plus weitere Regionen ein Leben lang ohne Gefühl bleiben können. :oops:

Ich weiß, sind viele viele Fragen und ich bin Euch sehr dankbar für Eure Antworten.

Gruß

ps. nennt man die Korrektur von Ober- und Unterkiefer "BIMAX"?! Und ich les hier auch oft von Überkorrekturen und schiefen Gesichtern.

Man, das ganze stimmt mich nicht gerad positiv : (

achja, alle WHZ's sind bereits vor Jahren schon entfernt worden.

Hallo,

wenn Dir der Weg nichts ausmacht dann empfehle ich Dir einen Termin in der Progenie/Dysgnathie Sprechstunde in der Uni Freiburg bei DR. Schw...Bin da letzte Woche operiert worden.

LG Strubbel

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo!

Also es kommt natürlich auch drauf an wie weit du fahren möchtest.

Ich bin bei Dr. Dr. E...., in Neunkirchen-Wiebelskirchen und SEHR zufrieden!!!

Einziges Manko, meine GKV hat die Übernachtungen nicht bezahlt, aber dafür musste ich nur 2 Nächte nach der Op bleiben und nicht 8-10 wie auf dem Winterberg oder in Homburg;-)

Meine KFO ist in NK im Saarparkcenter;-) Tolles Team!

LG, Iris

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hola,

lies Dich am besten hier ein bißchen ein, dann wird schon vieles klarer.

Du kannst auch nach den einzelnen Kliniken suchen (einfach den Namen der Klinik oder des Arztes in die Suchfunktion eingeben).

Mit der MKG-Chirurgie in Homburg scheint es hier nicht viele (so gut wie keine) Erfahrungen zu geben, aber das muss nicht heißen, dass die nicht gut sind.

Du könntest einfach mal einen Termin dort ausmachen und schauen, wie Dein Eindruck ist, bzw. dich bei verschiedenen Kieferchirurgen vorstellen.

Allerdings kann es bei einer ausgeprägteren Fehlstellung schon Sinn machen, eher zu einem der Ärzte zu gehen, die sich auf Dysgnathie-Chirurgie spezialisiert haben und für die speziell solche OPs das "tägliche Brot" sind.

Viel Erfolg bei der Arztsuche,

Anna

PS: ich sehe, dass Dein Thread schon vom September letzten Jahres ist. Falls Du hier noch mitliest:

Hast Du Dich inzwischen für eine Klinik entschieden?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden