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Gast

Total unzufrieden mit KO und "ergebnis"

Hi

ich bin seit etlichen Jahren beim KO in Behandlung, zuerst mit einer losen Klammer, nach Umzug mit einer festen Klammer, seit nun fast 7 Jahren.

Ich habe das Gefühl, meine Kieferorthopädin "verarscht" mich(sry für ausdruck)

Vor Jahre hieß es schon, dass die Klammer in 2 monaten rauskommt...blabla.. nie ist etwas passiert, dann hieß es bei jedem neuen termin 2-3 monate noch...bei jedem kontrolltermin kam nur der kommentar "die behandlung schreitet erfolgreich voran", davon merke ich garnichts, meiner meinung nach sieht das alles einfach nur schlecht aus, ich bin jetzt 19 und hab einfach kein bock mehr auf diese behandlung, vom KO kriege ich keine Antwort, sie reagiert garnicht auf meine Fragen wie lange das noch dauern wird...

Ich weiß ehrlich nicht mehr was ich machen soll, wenns so weiter geht werd ich noch mit 30 die klammer tragen müssen :x

Kann ich überhaupt was machen, außer die Behandlung abzubrechen, wobei in dem Fall keine Rückerstattung der ganzen Kosten zustandekommt, die in den ganzen Jahren keine winzige Summe ist^^.

eizz

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vom KO kriege ich keine Antwort, sie reagiert garnicht auf meine Fragen wie lange das noch dauern wird...
Das ist auch ein klares Indiz für Zeitschinderei.

Ein Behandlungsabbruch ist bei der extrem langen Behandlungszeit auf jeden Fall anzuraten (Es gibt schlicht keine Fehlstellung, bei der eine 7-jährige Behandlung gerechtfertigt wäre!). Suche dir aber vorher einen KFO, der die weitere Behandlung übernimmt.

An deiner Stelle würde ich auch versuchen, zumindest einen Teil der Behandlungskosten zurückverlangen. (im Grunde stünde dir ja für die unnötig lange Tragedauer sogar Schmerzensgeld zu). Nimm eine "Respektsperson" mit (als 19-jährige bist du für diesen KFO vmtl niemand, von dem er/sie viel Respekt hat), die dem/der KFO mächtig Druck macht. Die Formulierung, "Wenn sie nicht...dann müssen wir gerichtliche Hilfe in Anspruch nehmen." ist empfehlenswert.

Alles Gute!

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Hi

ich bin seit etlichen Jahren beim KO in Behandlung, zuerst mit einer losen Klammer, nach Umzug mit einer festen Klammer, seit nun fast 7 Jahren.

Ich habe das Gefühl, meine Kieferorthopädin "verarscht" mich(sry für ausdruck)

Vor Jahre hieß es schon, dass die Klammer in 2 monaten rauskommt...blabla.. nie ist etwas passiert, dann hieß es bei jedem neuen termin 2-3 monate noch...bei jedem kontrolltermin kam nur der kommentar "die behandlung schreitet erfolgreich voran", davon merke ich garnichts, meiner meinung nach sieht das alles einfach nur schlecht aus, ich bin jetzt 19 und hab einfach kein bock mehr auf diese behandlung, vom KO kriege ich keine Antwort, sie reagiert garnicht auf meine Fragen wie lange das noch dauern wird...

Ich weiß ehrlich nicht mehr was ich machen soll, wenns so weiter geht werd ich noch mit 30 die klammer tragen müssen :x

Kann ich überhaupt was machen, außer die Behandlung abzubrechen, wobei in dem Fall keine Rückerstattung der ganzen Kosten zustandekommt, die in den ganzen Jahren keine winzige Summe ist^^.

eizz

Hallo,

das was mit dir dort gemacht wird, ist definitiv Zeitschinderei und Verarschung. Hatte mit meiner Tochter das gleiche Theater.

Bin wie folgt vorgegangen:

1. Hole dir einen Termin bei einem anderen Kieferothopäden, um dir eine zweite Meinung einzuholen.

2. Informiere deine Kankenkasse und schildere ihnen deine Situation. Die werden dir dann auch weitere Schritte vorschlagen und sich gegebenenfalls mit deinem KFO auseinandersetzen. Meistens reagieren die KFO´s erst dann, wenn du die zahlende Kraft (in deinem Falle die KK )einschaltest. Über das MDK kannst du ein Gutachten erstellen lassen, um Schadensersatzansprüche bzw. Schmerzensgeldansprüche über einen Anwalt geltend zu machen.

Nachdem ich die KK eingeschaltet habe war meine Tochter innerhalb von ein paar Monaten ihre Spange los. Den eingezahlten Eigenanteil bekomme ich somit von der KK auch wieder zurück.

Wünsche dir viel Erfolg und ein schnelles Ende deiner Zahnspangenzeit.

LG Schnattchen

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Danke für die schnellen Antworten!! :P

Hab jetzt einen Termin bei einem anderen KFO und bei der KK.

Mal sehen was sich daraus ergibt^^

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(im Grunde stünde dir ja für die unnötig lange Tragedauer sogar Schmerzensgeld zu).

hallo Iris und schnattchen

da wär ich mir nicht so sicher, ob ein anspruch auf schadens bzw. schmerzensgeld wegen der (unnötig) langen behandlungsdauer, wie im vorliegenden fall so ohne weiteres gegeben ist.

wer im zweifelsfall wäre berechtigt zu beurteilen, ob die behandlung wirklich unnötig lange dauert? selbst wenn ein gutachter den einwand bzgl. der relativ langen behandlungszeit als gerechtfertigt finden sollte, müsste für die durchsetzung der ansprüche ein konkreter schaden vorliegen. und bereits hier würden sich die ersten beweisprobleme ergeben.

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wer im zweifelsfall wäre berechtigt zu beurteilen, ob die behandlung wirklich unnötig lange dauert? selbst wenn ein gutachter den einwand bzgl. der relativ langen behandlungszeit als gerechtfertigt finden sollte, müsste für die durchsetzung der ansprüche ein konkreter schaden vorliegen. und bereits hier würden sich die ersten beweisprobleme ergeben.

Richtig, ein Gutachter ist dazu berechtigt und bei der völlig überstrapazierten Behandlungsdauer sollte es selbst bei den doch sehr "gut oranisierten" Kieferorthopäden kein Problem sein, einen Gutachter zu finden, der bestätigt, dass die Behandlung sinnlos in die Länge gezogen wurde. Sogar die wiener Gebietskrankenkasse schickt jedem KFO-Patienten, der eine Kostenübernahme beantragt, ein Inforschreiben, dass KFO-Behandlungen nicht länger als drei Jahre dauern sollten und dass es für längere Behandlungen keine Rechtfertigung gibt (so ungefähr jedenfalls...)

Und der Schaden ist ja wohl ganz offensichtlich -da braucht es nicht einmal einen Gutachter: Die Einschränkung der Lebensqualität durch das Tragen der Spange. Ich glaube es gibt da sogar schon Urteile.

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Die Einschränkung der Lebensqualität durch das Tragen der Spange. Ich glaube es gibt da sogar schon Urteile.

Stimmt, ich habe auch davon gelesen, man geht da auch von bestimmten Tagessätzen aus....(100,-- bis zu 350,-- am Tag) hoch gerechnet auf die Schmerz- und Belastungsperiode je nach intinsivem Erleben) Es wird auch beschrieben in welcher Form ein Schmerz erlebt wird zur Klassifizierung der Schmerzensgeldsumme.

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man geht da auch von bestimmten Tagessätzen aus....(100,-- bis zu 350,-- am Tag)
Wow, von solchen Tagessätzen habe ich noch nie gelesen. Ein Anwalt hat mal gemeint, mir stünde nur für das "unnötige" Tragen der Spange 50€ pro Tag zu.

Hast du da Links oä dazu?

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mir stünde nur für das "unnötige" Tragen der Spange 50€ pro Tag zu.

wie wurde das bei dir festgestellt, ab wann das tragen der spange unnötig war?

(die links würden mich auch interessieren, ich such bis jetzt erfolglos nach urteilen zu diesem thema)

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wie wurde das bei dir festgestellt, ab wann das tragen der spange unnötig war?
Da ich nicht über die KFO-Behandlung aufgeklärt wurde und der Behandlung nicht zugestimmt hätte, wenn ich korrekt aufgeklärt worden wäre, steht mir für jeden einzelnen Tag, den ich die Spange getragen habe (bzw. tragen werde, weil es ja bei der ersten Behandlung zu einer erhelblichen Bissverschlechterung kam, die nur noch mit Spange + Chirurgie und nicht alternativ (zb. durch Einschleifen oder Veneers oä zu korrigieren ist), Schadensersatz zu.

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Hallo Frau Holle,

klasse Links.

Werde ich mich mal ein wenig belesen.

Das sind aber Schmerzendgeldsätze nur für Österreich oder?

LG Schnattchen

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Hallo, ich würde mir auch ein oder zwei Meinungen eines Arztes einholen.

Frage soviel dir einfällt, schreibe dir die Fragen vorher auf einen Zettel auf.

Gehe nicht alleine zum Arzt. Es soll jemand an deiner Seite sein und mithören evtl mitreden; diese Person sollte dann auch zu deinem KO mitgehen. Dort solltest du Antworten auf deine Fragen bekommen. Der Patient hat ein Recht zu erfahren was passiert.

Alles Gute, Lieselotte

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