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akuma

gestrandet im Versicherungsjungel

Hallo!

Habe mich letzten Dienstag bei dem Doc K in B.H. beraten lassen. Das Ergebnis hieß dann eindeutig: 2 OPs. Eine ganze am Anfang um den OK zu verbreitern und eine zweite zum Ende bzw am Ende der Behandlung um den OK vorzuverlagern und gleichzeitig auch weiter nach unten (ca. 1 cm). Dazwischen die altbekannte KFO-Behandlung inkl. Gartenzaun (kann den Witz jetzt schon machen da ich bald selbst einen bekomme).

Mein Problem: Versicherungen. Der KFC meinte mein Kiefer/Gebiss wäre aus medizinischer Sicht ein "mittelschwerer" Fall und müsste definitiv behandelt werden. Mein alter Zahnarzt - den ich mein halbes leben hatte - hat mir nie was von einer Fehlstellung gesagt, demnach habe ich auch nie eine Zahnspange getragen. Bin jetzt 19.

Wie bekomme ich meine Krankenkasse (bin gesetzlich versichert) dazu so viel wie möglich zu übernehmen? Habe schon was von Zusatzversicherungen und wie ich dann praktisch als privat Versicherter behandelt würde gesagt bekommen. Habe leider aber 0 (Null) Ahnung von Versicherungen und den damit verbundenen juristischen Hintertüren.

Wäre echt über JEDE Hilfe froh.

Noch verwirrter und immernoch überfordert,

André

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Hallo,

du kannst das nicht wirklich beeinflussen, denn der Chirurg erstellt ein Gutachten mit den entsprechenden Bildern, Röngtenaufnahmen, Modellen und schickt diesen, zusammen mit dem Behandlungsplan, an die Krankenkasse. Diese wiederum läßt das Ganze von dem eigenen Gutachter begutachten und entscheidet, ob und was übernommen wird. Die Leistungen variieren in Details bei den einzelnen Krankenkassen, aber die großen (und teueren) Sachen werden von allen gleich behandelt.

Eine Zusatzversicherung muß man vor dem Beginn der Behandlung bzw. vor dem ersten Beratungsgespräch abgeschlossen haben, damit sie greift. Dies ist bei dir schon mal nicht möglich, da du ja bereits in Bad Homburg warst.

Was der Zahnarzt früher festgestellt hat oder auch nicht, spielt eigentlich keine ROlle. Nur die aktuellen Daten werden zur Beurteilung herangezogen.

Ich würde die Kostenfrage genauso wie alle anderen wichtigen Fragen immer direkt dem Chirurgen stellen, denn er kennt nur die Tricks (wenn es welche gibt). Das, was ich geschildert habe, ist der übliche Weg, aber Abweichungen gibt es immer. Ich hoffe, daß es als "erste Hlife" reicht, aber alles andere solltest du mit dem Arzt abklären.

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für dich gibts nur noch 1 sache,entweder die KK übernimmt,und das tut sie in den meisten fällen wo kieferorth. behandlung UND Op von nöten sind...oder die KK übernimmt nicht,und dann nutz auch keine zusatzversicherung(den dazu ist es zu spät) was. es gibt ne zusatzversicherung die Kfo behandlungen übernimmt,allerdings muss man die vorher abschliessen,klar oder?und es gibt ne zusatzversicherung ,stationärer fall..würde also für dein op in frage kommen,allerdings ist die um in 2 bettzimmer zu liegen oder chefarzt macht die op.aber auch die musst du vor behandlungsbeginn abschliessen!

also lass dein kfo mal machen,der schickt es zur KK die dann wohl zum gutachter und in ein paar monaten bekommste dann bescheid ob die kk übernimmt.und dein fall hört sich danach an...

gruss

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Vielen Dank für eure Antworten!

Also der Dr. K hat ja selbst von einer Zusatzversicherung gesprochen und ich denke da schon dass ihm klar war, dass ich gerade in meinen ersten Beratungsgespräch sitze. Demnach vermute ich mal dass es noch eine andere "Art" der Zusatzversicherung gibt?! Evtl. war der Sinn einer solchen ZV ja auch, dass ich eben auch vom Chefarzt operiert werden könnte? Ich bin mir sicher es ging um eine stationäre ZV..

Also mir ist klar warum man eine "reguläre" ZV vor Behandlungsbeginn abschliessen muss - macht natürlich Sinn. Unklar ist mir nur von welcher Art der ZV Dr. K gesprochen hat?

Des Weiteren habe ich nun eine Interessant Geschichte von einem Arbeitskollegen gehört: dieser hatte vor Jahren seinen Zivildienst in einer Jugendherberge absolviert. Als er dann eines Abends mit Magenschmerzen nachhause fuhr, bekam er am selben Abend noch eine Blinddarmoperation. Das interessante an dieser Geschichte ist, dass er in einem Einbett-Zimmer lag und den besten Service bekam weil er über die Bundeswehr bzw. über den Staat versichert war. Nun frage ich mich wie ich mir diese "Vorzüge" bei meiner Kieferbehandlung zu Nutze machen kann? Ich muss meinen Zivildienst im Februar antreten. Soweit ich weiss entfällt meine "normale" Versicherung in diesem Falle ja sowieso. Wie verhält es sich dann mit meiner Kieferbehandlung? Zahlt meine jetzige Krankenkasse eine eventuelle Behandlung weiter? Oder übernimmt die Zivi-Versicherung? Oder greift die Zivi-Versicherung gar nicht weil es hierbei um private und "umgängliche" Probleme geht?

Bitte dringend um Antworten!

Viele Grüße

André

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dein KFO ist relevant ob die gesetzliche deine behandlung übernimmt. der KFO reicht ein, nicht der KFC wie oben steht.

hast du n frontalen kreuzbiss? dann dürfte die kostenübernahme kein problem sein.

dazu kommen dr. k.s zusatzkosten für opmethode und simulation.

du musst den antrag auf jeden fall noch vor beginn deines zivildienstes genehmigen lassen. die zivildienst-dingsda schließt dysgnathie-behandlungen ausdrücklich aus, dann musst du bis ende zivildienst warten.

ob, wenn das ganze erstmal von der gesetzlichen genehmigt wurde, und du dann in den zivildienst kommst, das von der zivildienstkasse getragen wird, und du damit dann evt. vorteile hast weiß ich nicht, aber auf jeden fall vorher genehmigen lassen! auch bei der gesetzlichen kannst du nichts einreichen in der zeit.

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Oh man.

Also mit dem KFO hat sich das so ein bisschen hingezogen weil mich mein alter KFO nicht behandeln will bzw. mir von der Behandlung abgeraten hat. Deshalb muss ich jetzt erstmal auf den Brief von Dr. Ks Praxis warten, sodass ich dann zum neuen KFO in Dortmund kann - hat man mir in Doc Ks Praxis empfohlen - Termin: Mitte Oktober. Mein Zivildienst fängt im Februar an. Schaffe ich dass noch?

Hab mich gerade durch den Zivi-Leitfaden gekämpft wo dann tatsächlich ganz speziell von Dysgnathie-Behandlungen die Rede ist: ausgeschlossen. Hmpf.

Außerdem hab ich noch einen alten Beitrag gefunden, wo jemand offensichtlich auch Probleme wegen dem Zivildienst hatte:

http://www.progenica.net/forum/showthread.php?t=105

Zwei Dinge die mir ins Auge stachen:

1. Wo gibt es denn auf dysgnathie.de ein Formular? Bin nämlich extra für das Beratungsgespräch nach Bad Homburg gefahren - hat mich nen ganzen Batzen gekostet! Oder gibts diese Option nicht mehr? Ich meine ja nur: Dr. K ruft persönlich zurück - und das auch noch um 23 Uhr? Klingt fast schon zu gut.

2. Dort ist dann auch die rede von dieser Zusatzversicherung über die niemand so richtig bescheid zu wissen scheint.. Also so wie ich das sehe gibts mindestens 2 verschiedene Arten der ZV: a) eine die alles oder zumindest den größten Kostenteil deckt - muss man vor Beginn der Behandlung und evtl. sogar ca. 1 Jahr davor abschließen B) eine die die Zusatzkosten im Krankenhaus übernimmt (Zweibett-Zimmer, Chefarzt operiert, etc.) - kostet um die 20 Euro im Monat und kann man wohl immer und überall abschließen. Sehe ich das richtig? Und ist das die ZV die der Doc K meinte?

Jetzt zwar nicht mehr so verwirrt aber immernoch nicht wirklich schlauer, grüßt

André

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krankenhauszusatzversicherung. manche versicherer nennen das auch "privatpatient im krankenhaus" oder ähnliches.

die kriegst du jetzt aber wahrscheinlcih nicht mehr, weil du schon offiziell von deiner krankheit weißt. doof sind die ja auch nicht.

und ja, die meinte dr. k. mit sicherheit. weil die im gegensatz zu den gesetzlichen kasse seine OP-methode vollständig bezahlen, die viel teurer ist als die normale methode.

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krankenhauszusatzversicherung. manche versicherer nennen das auch "privatpatient im krankenhaus" oder ähnliches.

die kriegst du jetzt aber wahrscheinlcih nicht mehr, weil du schon offiziell von deiner krankheit weißt. doof sind die ja auch nicht.

und ja, die meinte dr. k. mit sicherheit. weil die im gegensatz zu den gesetzlichen kasse seine OP-methode vollständig bezahlen, die viel teurer ist als die normale methode.

Das verstehe ich jetzt aber nicht. Warum sagt mir Doc K ich soll eine Zusatzversicherung abschließen wenn er doch weiss, dass ich gerade bei ihm sitze und die Behandlung somit doch schon längst angefangen hat? Außerdem dachte ich die OP-Kosten bzw. den Großteil der Behandlungskosten würde meine KK übernehmen da - soweit sein Gutachten - eine OP unumgänglich bzw. notwendig ist?! Wenn das nicht stimmt, heißt das ich muss die gesamten Kosten selber tragen? Welche da wären mit Sicherheit locker 3000, 4000 Euro.

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Das verstehe ich jetzt aber nicht. Warum sagt mir Doc K ich soll eine Zusatzversicherung abschließen wenn er doch weiss, dass ich gerade bei ihm sitze und die Behandlung somit doch schon längst angefangen hat?

musst du ihn fragen. vielleicht kennt er ja eine, die danach nicht fragt. keine ahnung.

normalerweise wirst du nach erkrankungen gefragt bei abschluss. und musst ehrlich sein, weil du deine ärzte von der schweigepflicht befreien musst.

Außerdem dachte ich die OP-Kosten bzw. den Großteil der Behandlungskosten würde meine KK übernehmen da - soweit sein Gutachten - eine OP unumgänglich bzw. notwendig ist?! Wenn das nicht stimmt, heißt das ich muss die gesamten Kosten selber tragen? Welche da wären mit Sicherheit locker 3000, 4000 Euro.

die gesamtkosten sind weit höher. wie hoch genau die zuzahlung zur op-methode bei dr. k. ist weiß ich nicht.

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