Els

Anfängerfragen, OP bei Erwachsenen, Herausgabe der Unterlagen, Kostenübernahme?

26 Beiträge in diesem Thema

Hallo zusammen.

Ich werde hier demnächst wohl auch dazugehören und hab so einiges an Fragen und Gedanken.

Erstmal die Situation: ich bin 26 und hab schiefe Zähne. ;)

Mein Unterkiefer ist fast ein Zentimeter zu weit zurück, die Schneidezähne verdecken meinen Unterkiefer eigentlich vollständig. Hier im Forum gehts ja in nahezu jedem Erfahrungsbericht um irgendwelche Vorlerlagerungen durch OP, in einem ersten Beratungsgespräch mit einer Kieferorthopädin meinte diese aber, dass man - wäre ich jünger - auf jeden Fall eine OP gemacht hätte, da ich jetzt aber schon "ausgewachsen" bin geht das nicht mehr.

Die Zähne im Oberkiefer sehen gar nicht schick aus. Die zwei vorderen Schneidezähne stehen nach hinten und die zwei seitlichen/daneben stehen nach vorne.

Ursprünglich bin ich nur wegen diesem Schiefstehen zum KFO gegangen, weils halt hässlich aussieht und mein Deckbiss oder wie auch immer das Ding heißt, war mir egal da ich keine wirklichen Probleme damit hab.

Nun meint die KFO aber,dass ich mir immer fast in die Schleimhaut beisse und damit auf Dauer die Zähne enorm kaputt/instabil mach. Also muss das auch dringend behandelt werden.

Da - ihrer Meinung nach - das mit einer OP nicht funktioniert hofft sie darauf, dass wenn die Schneidezähne gerade gerückt werden der Unterkiefer einfach hinterherkommt weil er im Moment nur von diesen Zurückgehalten werden.

Falls das nicht passiert sieht sie die Lösung nur darin, im Oberkiefer auf jeder Seite einen Zahn zu ziehen um so Unter- und Oberkiefer wieder richtig aufeinander zu stellen.

Zähne ziehen klingt für mich aber überhaupt nicht gut...

Dann steh ich noch vor der Frage ob Keramikbrackets, Speedbrackets oder Lingualtechnik. Aber bei der Entscheidung kann mir wohl kaum jemand helfen, das muss ich wohl selber entscheiden...

Bei dieser Kieferorthopädin hab ich also nun die Anfangsunterlagen für circa 250€ erstellen lassen (Abdrücke, Röntgenbilder etc) und fand sie so eigentlich auch sehr nett und hab mich wohlgefühlt.

Nun wird ja aber eigentlich geraten, zu verschiedenen Ärzten zu gehen und sich beraten zu lassen und dann zu entscheiden. Wie kriegt man nun aber diese Unterlagen? Wenn ich sie jetzt total doof gefunden hätte, würde ich die Unterlagen ja einfach verlangen und dann die Ärztin nie wiedersehen. Da ich sie aber eigentlich okay fand will ich sie nicht mit der Herausgabe der Unterlagen verstimmen und dann irgendwann doch wieder bei ihr angekrochen kommen. Dann ist die Stimmung ja schonmal im A****. Wie fragt man danach?

Im Moment bin ich noch privat versichert, ab Sommer 09 aber nicht mehr. Wenn ich jetzt langsam mit der Behandlung anfange fäll also ein Großteil in den Bereich, in dem ich dann gesetzlich versichert bin. Die KFO meinte, dass die gesetzliche KK die Kosten für über 18jährige nicht übernimmt. Wenn die Behandlung ja nun aber medizinisch notwendig ist, weil ich mir sonst, wie oben beschrieben, auf Dauer die Zähne kaputt mach - dann bezahlt die Kasse auch nichts? Bezahlen die wirklich nie?

Wenn jemand dazu Kommentare hat - bitte her damit! Mir geht soviel durch den Kopf... :-|

Danke, Elisabeth.

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Hallo Elisabeth,

erstmal ein paar Basics:

Erwachsenen müssen eine rein kieferorthopädische Behandlung immer selbst zahlen, ist auch eine OP nötig, übernimmt die Krankenkasse die Kosten (ist zumindest bei den ges. Krankenkassen so, wie es bei den privaten Versicheurngen aussieht, weiß ich nicht).

Ich denke, bei einer UK-Rücklage von einem Zentimeter solltest Du auf jeden Fall die Meinung eines anderen KFO sowie die eines mit Dysgnathien erfahrenen Kieferchirurgen einholen - es könnte durchaus sein, dass bei dieser Situation eine OP Sinn macht bzw. eine rein kieferorthopädische Behandlung das Problem nicht löst (gerade weil das Wachstum ja abgeschlossen ist, der Kieferknochen wird also durch eine Spange nicht mehr verändert werden können).

Dass eine OP nach Abschluss des Wachstums nicht mehr möglich ist, glaube ich nicht - viele Leute hier, die operiert werden/wurden, sind zwischen 20 und 30 Jahre alt, einige sogar älter.

Du hast auf jeden Fall das Recht, vor Beginn der Behandlung noch zu hören, wie ein anderer KFO Deine Situation beurteilt, und ich denke, Du kannst dafür ruhig nach Deinen Unterlagen fragen.

Einne gute Ärztin sollte nichts dagegen haben, dass ein Patient eine weitere Meinung einholt. (aber ich weiß, was Du meinst... ich hasse es auch, Ärzte vielleicht zu verärgern. Aber es ist trotzdem besser - immerhin geht es um Dein Geld, und nicht gerade wenig, sowie darum, die Behandlung zu finden, die für Dich am besten geeignet ist).

Ich bin kein KFO, kann von daher nicht beurteilen, wieviel bei Dir rein kieferorthopädisch machbar ist, würde Dir aber auf jeden Fall raten, abklären zu lassen, ob eine OP nicht doch möglich und sinnvoll ist.

LIebe Grüße, Anna

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hmm,also mein unterkiefer ist auch volle 10mm zurück,muss eine spange tragen und werde in gut 9 monaten operiert,und ich bin 32!!!und die KK zahlt bei mir komplett alles...

gruss

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Nun wird ja aber eigentlich geraten, zu verschiedenen Ärzten zu gehen

geh dringend zu nem anderen KFO.

zu einem der mit dysgnathie-fällen erfahrung hast.

die aussagen deiner KFO klingen abenteuerlich falsch.

du brauchst nicht unbedingt unterlagen für einen beratungstermin bei einem anderen KFO. bei den meisten ist die erstberatung kostenlos auf kasse. wahrscheinlich auch bei privater, weiß ich aber nicht.

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Dankeschön schonmal für die Antworten!!!

Bei dieser Ärztin war das erste Beratungsgespräch eigentlich auch kostenlos, allerdings wollte sie verbindliche Aussagen zur Behandlung und Kostenvoranschlag nur mit Unterlagen machen. Ich meinte, sowas vorher hier auch schonmal im Forum gelesen zu haben und daher kam mir das nicht so seltsam vor und daher dachte ich auch, dass es mehr Sinn macht, zu weiteren Ärzten mit Unterlagen zu gehen.

Also wie gesagt - danke schonmal, das ist wirklich hilfreich verschiedene Kommentare zu lesen!

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Hallo Elisabeth,

als ich eben deine Geschichte las, musste ich an den Biss meines Freundes vor der OP denken. Deckt sich identisch mit seinem. UK lag auch 10mm zurück, Deckbiss u.sw. Haben dir mal seinen ersten Abdruck fotografiert ( stelle mir auch so deinen Biss vor ) und ein aktuelles Foto von heute.

Er trug ca 1 Jahr vor der OP eine Spange und ca 7 Monate noch nach der OP. Zum Zeitpunkt der OP war er übrigens 42.

Eine UK-Rücklage von 10mm ist immer ein Fall für eine OP. Hatte auch eine UK-Rücklage von 10mm und einen Tiefbiss, was auch operiert wurde und von der GKV getragen wurde.

Würde so wie Annawake schon schrieb eine andere KFO-Meinung einholen sowie auch eine oder mehrere Meinungen vom KFC spezialisiert auf diese OP´s.

Wünsche Dir viel Glück.

LG Schnattchen

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aber original genauso sehen meine zähne aus. :mrgreen:

einzig dass die vorstehenden zähne die zurückstehenden schneidezähne gar nicht "überschneiden" sondern nebeneinander stehen.

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Also ich finde auch diese Aussage etwas unerfahren, bzw nicht korrekt. Wir haben ja fast ALLE dieses Problem, und die meisten von uns (mich eingeschlossen) sind "ausgewachsen"... Ich kenn das, man will nie schlechte Stimmung irgendwo lassen, aber ich würde einfach sagen, Du möchtest Dich noch einem KFC vorstellen, dann fllt es nicht so auf. Rausgeben muss die die Sachen eh.

Ich habe da Bedenken, dass die (gut) mit einem Chirurgen zusammenarbeiten mag, wenn da schon so ne Aussage kommt. Geschweige denn, ein gutes Attest für die Kasse schreiben... Hmmm.

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Hi,

also hier im Forum hab ich jetzt schon mehrfach gelesen, dass bei vielen in der Jugend eine kieferchirurgische Behandlung klar war und sie dann warten mussten, bis das Wachstum abgeschlossen ist. Die Aussage Deiner KFO ist ja nun das volle Gegenteil davon. Das klingt für mich nach klarer Fehlinformation!

Ich war übrigens auch zunächst bei einem KFO, der zwar meinte "man sieht meine Fehlstellung, ohne dass ich den Mund aufmachen muss" aber eine OP für unnötig hielt.

Ich war durch das Forum hier schon ein wenig vorinformiert und bin dann in Eigeninitiative zu einem KFC gegangen. Dieser hat bei mir Schmalkiefer, Kieferrücklage (oben und unten) sowie Tiefbiss/Deckbiss (noch nicht ganz so krass wie bei Dir, aber es wird von Jahr zu Jahr mehr) und eine Klasse II-Verzahnung usw. diagnostiziert hat. Mit einer reinen KFO-Behandlung würde man bei mir nie ein vernünftiges Ergebnis erzielen können!

Hol Dir auf jeden Fall noch eine/mehrere Meinungen von anderen KFOs ein oder geh evtl. zu einem KFC (z.B. an einer Uniklinik in Deiner Nähe) und lass Dich beraten.

LG Angel

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Jetzt kam ja schon mehrmals, dass ich einen KFO mit "Dysgnathien-Erfahrung" finden soll. Wie mach ich das denn? Wenn ich jmd nach seiner Erfahrung frage wird er das ja nahezu immer bejahen...

Vielleicht hat ja auch jemand eine gute Empfehlung, ich bin in Erlangen. :-D

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Jetzt kam ja schon mehrmals, dass ich einen KFO mit "Dysgnathien-Erfahrung" finden soll. Wie mach ich das denn?

tja. gemeint war nicht "geh zu einem KFO mit erfahrung", sondern "geh so lange zu KFOs, bis du einen mit erfahrung gefunden hast" ;-)

einfach ist das wirklich nicht. empfehlen kann ich dir auch keinen, aber spontan gegoogelt kam mir der unter: http://www.euro-dent.info/chirurgie.php

bei so nem schweren fall ist vielleicht auch kieferorthopädie in einer uni-klinik eine idee. hab ich aber persönlich keine erfahrungen mit.

kann natürlich auch auf behandlung ohne OP rauslaufen, aber dann solltest du dir von einem KFO von der OP abraten lassen, der bei anderen indikationen als deiner OPs macht. und nicht so nen unsinn erzählt, dass mit 26 keine OP mehr möglich sei.

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Hallo Elisabeth,

es ist kaum zu glauben, dass eine ausgebildete Kieferorthopädin behauptet, eine OP wäre nur bei Kindern und Jugendlichen, nicht aber nach Abschluss der Wachstumsphase sinnvoll. Es ist genau umgekehrt! Ich kann Dir nur abraten, dort Deine Behandlung durchführen zu lassen. Vielleicht stellst Du Dich mal in der Kieferorthopädie der Uniklinik in Erlangen vor. Die KFO werden auf jeden Fall Erfahrung mit Dysgnathien haben. Ich war dort zwar noch nie, dafür aber an anderen Unikliniken.

LG Quina

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Hallo Elisabeth,

ich kann die Aussage Deiner KFO auch nicht verstehen. Ich habe auch einen Überbiss und Deckbiss. Auch die oberen Schneidezähne sind zu steil, so dass der UK noch zusätzlich nach hinten gezwungen wird, was mir höchstwahrscheinlich die stängigen Kopfschmerzen verursacht.

Du kannst Dir die Bilder dazu in meiner Zahnspangengeschichte anschauen.

Bei meiner KFO kam ziemlich als erstes: "Der Biss stimmt gar nicht, dass wird wohl nur mit einer OP gehen." Es kann wohl sein, dass der UK von alleine ein wenig nach vorne kommt, wenn die oberen Schneidezähne nach vorne geholt werden und der Zwangsbiss aufgelöst ist, aber es wird nicht ausreichen.

Im Prinzp ist es so, dass man in der Wachstumsphase mit einer reinen KFO-Behandlung noch das Wachstum der Kiefer beeinflussen kann, aber bei einem Erwachsenen ist das eben nicht mehr möglich.

Ich rate Dir wirklich nocheinmal einen anderen KFO und/oder KFC aufzusuchen. Evtl. wäre ein KFO ratsam, der auch Erfahrung mit der Behandlung von Erwachsenen hat.

Viele Grüße

Katharina

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Und nocheinmal echt ein riesiges Dankeschön für die ganzen Erfahrungen und Tipps! Das ist so hilfreich!!!

Übrigens - das hatte ich vergessen zu sagen - hat sie auch zwei oder dreimal nebenbei fallen lassen, dass sie vor ihrer Praxis auch drei Jahre in der Chirugie war und selber operiert hat. Dem hab ich bei während der Beratung keine weitere Bedeutung zugemessen, aber jetzt so im nachhinein ist das natürlich noch seltsamer....

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Argh ist das alles schwierig.

Gerade beim nächsten KO gewesen. Der hat mir immerhin auch das erzählt, was ich inzwischen ja nun schon erwartet hab, dass ich eben ne feste Spange kriege und eine OP um den Unterkiefer weiter nach vorne zu kriegen.

Gut.

Einerseits "scheint" er Ahnung von seinem Gebiet zu haben. Wird schon. Zumindest den Namen von dem KC, mit dem er zusammen arbeitet, hab ich hier schon einige Male im Forum gelesen.

Anderseits hab ich mich bei ihm überhaupt nicht wohl gefühlt, mir wurde kaum was erklärt, die verschiedenen Möglichkeiten/Arten von Zahnspangen nur auf Nachfrage ganz kurz angerissen, er wirkte nicht aufmerksam und hat mir nicht das Gefühl gegeben, dass er sich wirklich Zeit für mich nimmt.

Im Moment bin ich privat versichert, ab Sommer 09 aber nicht mehr. Als ich ihn darauf ansprach (um zu Erfahren, ob die KK das bei mir übernehmen würde) meinte er, dass wir im Sommer eh schon mit der aktiven Behandlung fertig wären. Und das kann ich mir irgendwie kaum vorstellen. Das scheint mir ein bisschen viel versprochen.

Dann wollte er unbedingt gleich sofort die Anfangsunterlagen erstellen (damit ich nicht mehr Zeit verliere). Klingt soweit logisch. Als ich meinte, ich hab die Anfangsunterlagen schon woanders erstellen lassen, die würde ich gern nutzen, um nicht doppelt zu zahlen und mich nicht nochmal unnötigerweise röntgen zu lassen, fand er das schon nicht mehr so gut. Er meint, er stellt sehr hohe Anforderungen an seine Unterlagen und wahrscheinlich erfüllen andere Unterlagen nicht seine Ansprüche und dann würde er lieber die Behandlung bei mir gar nicht anfangen als mit fremden Unterlagen zu arbeiten.

Mag sein dass dem so ist aber irgendwie... wurde das nicht sehr einfühlend erklärt. Alles nicht.

Hmpf. Jetzt war ich bei einer KO, bei der ich mich total wohl gefühlt hat und die sehr einfühlend und geduldig war, die aber nicht die kompetenteste zu sein scheint und bei einem, der wahrscheinlich alles richtig macht, wo ich mich aber überhaupt nicht wohl fühle.

Das ist alles jetzt schon frustrierend und hat noch nicht mal wirklich angefangen.

Na morgen noch ein Termin in der Uniklinik (Erlangen(-Nürnberg)), auf den ich all meine Hoffnungen setze. Hoffentlich passt da alles zusammen.

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Heute dann in der Uni-Klinik gewesen und ich denke, dabei wirds wohl bleiben.

Zwar wurden mir da 1,5-3 Jahre in Aussicht gestellt (was für ein Unterschied zu der Aussage vom anderen KO, im Sommer 09 schon fertig zu sein...) aber irgendwie hab ich mich da am wohlsten gefühlt.

Dankeschön jedenfalls nochmal für die Tipps hier im Beitrag und per PNs.

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Eigentlich hatte ich mich inzwischen ja für die Uniklinik Erlangen entschieden, da ich mich da halbwegs wohlgefühlt hab und sie mir den logischsten Behandlungsweg vorschlugen. Gestern war ich dann bei der ersten Kieferorthopädin, die mit mir ihre erstellten Kostenpläne besprechen wollte und mein Plan war eigentlich nur, mir die Anfangsunterlagen abzuholen und damit zur Uniklinik zu gehen.

Inzwischen hatte diese KFO aber auch den Vorschlag mit KFO/KC-kombinierte Behandlung, also auch OP mit im Angebot. Sie erklärte mir verschiedene Behandlungsmethoden ohne OP, die klingen mir nicht sehr vielversprechend.

Dann bot sie mir noch eine "Camouflage-Behandlung" an, also nur die Zähne richten und keine OP, also den Überbiss lassen. Sie findet mein Profil nicht schlimm, nicht störend, deswegen würde sie persönlich mit meinem Gesicht nicht operieren lassen. Wegen den Risiken, weil sie schonmal bei einer OP dabei war, wo der Unterkiefernerv dauerhaft geschädigt wurde und man ja dann nicht mehr ordentlich trinken, küssen etc kann.

Wenn ich mich aber für eine OP entscheide, dann unterstützt sie mich dabei, hat mir einen KC empfohlen, auch bei dem war sie mal bei OPs dabei und findet ihn sehr gewissenhaft.

Im Prinzip habe ich mich jetzt schon für Behandlung mit OP und speedbrackets entschieden. Die Entscheidung fiel vor allem durch dieses Forum... Aber irgengwie denk ich halt, wenn ich jetzt mit der Behandlung anfangen, dann will ich das am Ende auch richtig haben. Und nicht gerade Zähne mit einem Zentimeter Überbiss. Hab jetzt aber natürlich wieder ein bisschen Zweifel wegen dem Risikogeredet. Mal sehen, ich schau mir jetzt den KC mal an, was das so für einer ist und dann schau ich weiter...

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Hey Els,

ich kann gut verstehen, in welcher Situation Du Dich gerade befindst, aber mal ehrlich worum gehts bei Dir?? Um ein störendes Profilbild, oder um eine dauerhafte Verbesserung deines Biss. Ich finde es gut, das Dich die KFO über die möglichen Risiken informiert, aber fachlich macht sie nicht den Eindruck, als hätte sie viel drauf. Zumindest nicht in dem Bereich... ich habe als Jugendliche 4 Jahre lang eine feste Zahnspange getragen, meine KFO hat damals nicht erkannt, das meine Kiefer trotz gerader Zähne nicht richtig stehen. Mit dem Ergebnis, das ich jetzt mit 26 Jahren wieder schiefe Zähne habe, weil sich durch das beissen nachts und die Weissheitszähne (die lt. KFO damlas nie kommen würden) alles verschoben hat. Die Kopfschmerzen, die ich durch den falschen Biss habe, sind für mich kaum noch erträglich und meine Gelenke leiden auch drunter.

Vielleicht kann dir der KC einen erfahreren KFO empfehlen??

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ann bot sie mir noch eine "Camouflage-Behandlung" an, also nur die Zähne richten und keine OP, also den Überbiss lassen. Sie findet mein Profil nicht schlimm, nicht störend, deswegen würde sie persönlich mit meinem Gesicht nicht operieren lassen. Wegen den Risiken, weil sie schonmal bei einer OP dabei war, wo der Unterkiefernerv dauerhaft geschädigt wurde und man ja dann nicht mehr ordentlich trinken, küssen etc kann.

Genauso mache ich es. Ich kann mit meinen 9mm Überbiss wunderbar leben und es fällt NULL auf. Bekomme den Mund gut zu und er bleibt auch geschlossen! Auch das Profil ist schön. :lol: Wieso sollte ich mir das dann antun?

Aber ich finde es toll, dass Du Dich zur OP durchgerungen hast.

Nur ich hätte es in einer Uniklinik machen lassen. Irgendwie haben die die größten Erfahrungen (in meinen Augen).

Ich selber bin in der Leipziger Uni und fühle mich dort super betreut. Selbst mein betreuender Oberarzt fand es einleuchtend, dass ich in meinem Fall keine OP will.

Was die Sache mit dem Arzt betrifft der nicht mit "fremden" Unterlagen arbeiten will und der sich so affig hatte: Also ich hätte mich von ihm nicht operieren lassen. Das ist ja alles schon bissel komisch.

Viel Glück!

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aber mal ehrlich worum gehts bei Dir?? Um ein störendes Profilbild, oder um eine dauerhafte Verbesserung deines Biss.

Ach keine Ahnung... Ganz am Anfang ging es mir darum, dass meine Zähne gerade aussehen. Dazu kommt aber auch, dass ich mir durch den Überbiss mit den jeweiligen Schneidezähnen in die Schleimhaut beisse, also mit den unteren Schneidezähnen oben in den Gaumen/direkt hinter die oberen Schneidezähne. Und mit den oberen Schneidezähnen unten den das Zahnfleisch von den unteren Schneidezähnen, d.h. auf Dauer nag ich mir ja quasi die Halterung von den unteren Schneidezähnen ab und das macht die natürlich sehr instabil und könnte irgendwann zu Zahnverlust führen. Das kann ja nicht gut sein. Keine Ahnung, vielleicht würde es da schon helfen, wenn oberen Schneidezähne nicht mehr nach hinten gekippt stehen, sondern gerade sind?

Profil... stört mich persönlich schon ein klein bisschen, aber damit könnte ich leben, vielleicht. Ich weiß nicht. Das reicht aber als Grund allein lange nicht für eine OP. Eher die Angst vor Spätfolgen, wenn meine Kiefer einfach nicht zueinander passen.

Ich hab jetzt schon immer Rückenschmerzen, auch einen kleinen Bandscheibenvorfall gehabt, da kann natürlich ein Zusammenhang bestehen, muss aber nicht. Und wer weiß was noch für Beschwerden auf mich zukommen. Mir scheint es einfach einleuchtend, dass die Kiefer richtig aufeinander stehen sollten... Mal sehen, was der KC am Dienstag sagt...

Ich finde es gut, das Dich die KFO über die möglichen Risiken informiert, aber fachlich macht sie nicht den Eindruck, als hätte sie viel drauf. Zumindest nicht in dem Bereich...

Einerseits bin ich mir auch nicht sicher, ob ich vollstes Vertrauen in ihre Kompetenz haben sollte, aber andererseits nimmt sie sich immer richtig viel Zeit, erklärt alles ausführlichst unaufgefordert, beantwortet alle Fragen bis ins Detail. In der Uniklinik sind sie bestimmt deutlich kompetenter, aber da war die Erstberatung ein bisschen mehr Massenabfertigung und deutlich unpersönlicher... Keine Ahnung, ob das ein kräftiges Argument ist bzw sein sollte...

Nur ich hätte es in einer Uniklinik machen lassen. Irgendwie haben die die größten Erfahrungen (in meinen Augen).

Ich selber bin in der Leipziger Uni und fühle mich dort super betreut. Selbst mein betreuender Oberarzt fand es einleuchtend, dass ich in meinem Fall keine OP will.

Diese KFO meinte auch, ich kann mich natürlich auch gern in der Uniklinik operieren lassen, auch wenn ich bei ihr in Behandlung bin.

Was die Sache mit dem Arzt betrifft der nicht mit "fremden" Unterlagen arbeiten will und der sich so affig hatte: Also ich hätte mich von ihm nicht operieren lassen. Das ist ja alles schon bissel komisch.

ja den hab ich eh schon abgeschrieben, entscheide mich jetzt nur noch zwischen Kieferorthopädin oder Uniklinik.

Das ist alles so schwierig.

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was ich noch sagen möchte. in deinem fall solltest du dich sicher wirklich operieren lassen. denn so wie du es beschreibst sind meine probleme mit dem überbiss nicht. ich beiße mir nirgends hinein und kann verstehen das das wirklich störend ist.

Zitat:"Einerseits bin ich mir auch nicht sicher, ob ich vollstes Vertrauen in ihre Kompetenz haben sollte, aber andererseits nimmt sie sich immer richtig viel Zeit, erklärt alles ausführlichst unaufgefordert, beantwortet alle Fragen bis ins Detail. In der Uniklinik sind sie bestimmt deutlich kompetenter, aber da war die Erstberatung ein bisschen mehr Massenabfertigung und deutlich unpersönlicher... Keine Ahnung, ob das ein kräftiges Argument ist bzw sein sollte..."

war bei mir nicht so, weil ich dafür auch viel gelöhnt habe. schon als wir ankamen war das wartezimmer rappelvoll und ich sage so zu meinem mann: "na ich zahle hier so viel geld. da möchte ich aber nicht lange warten!"

ich ging hoch, noch mal zähne putzen. kam runter und wer stand schon wartend in der tür?: die schwester. :lol:

es ist nicht leicht zu einer entscheidung zu kommen. aber das wird schon. ;-)

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Inzwischen hab ich mich übrigens für die Uniklinik Erlangen entschieden. Demnächst wird aber erstmal nichts weiter passieren, Mitte Januar wirds dann konkreter, bis dahin sind die in der Uni damit beschäftigt, den Heil- und Kostenplan zu schreiben und meine Unterlagen auszuwerten.

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Hey Els,

erstmal Glückwunsch zur Entscheidung. Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass man wohl nie die 100% Wohlfühlbehandlung bekommt von der man träumt. Bei mir war es bei der Wahl am Ende auch so ein Spagat zwischen "wahrscheinlicher Kompetenz" und "nett und vertrauensvoll". Beides zusammen habe ich bei meiner KFO/KFC Suche auch nicht gefunden. :-(

Und noch was: Man wird während der Behandlung immer anspruchsvoller an seine Zähne. Ich z.B. habe auch Fehlstellung im OK und Überbiss gehabt. Bei Behandlungsbeginn wollte ich nur die Fehlstellung korrigiert haben und habe mich völlig gegen eine OP zur Korrektur des Überbisses entschieden. Selbst der Fakt, dass ich damit alle Kosten selber tragen musste (da ohne Chirurgie die Kasse nicht zahlt) hat mich nicht zurückgehalten.

Und was kam dann: Nach 1,5 Jahren Behandlung und gerade Zähnen im OK kam doch stark der Wunsch auch noch den Überbiss zu korrigieren. Das habe ich inzwischen mit einer OP vor zwei Wochen machen lassen.

Tja, später ist man immer klüger und hat Lehrgeld bezahlt (denn hätte ich mich gleich vor 1,5 Jahren für die OP entschieden hätte die Kasse schon die KFO Behandlung bezahlt). ;-)

Aber was tun wir nicht alles für tolle Zähne. :P

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Und noch was: Man wird während der Behandlung immer anspruchsvoller an seine Zähne. Ich z.B. habe auch Fehlstellung im OK und Überbiss gehabt. Bei Behandlungsbeginn wollte ich nur die Fehlstellung korrigiert haben und habe mich völlig gegen eine OP zur Korrektur des Überbisses entschieden. Selbst der Fakt, dass ich damit alle Kosten selber tragen musste (da ohne Chirurgie die Kasse nicht zahlt) hat mich nicht zurückgehalten.

Und was kam dann: Nach 1,5 Jahren Behandlung und gerade Zähnen im OK kam doch stark der Wunsch auch noch den Überbiss zu korrigieren. Das habe ich inzwischen mit einer OP vor zwei Wochen machen lassen.

Tja, später ist man immer klüger und hat Lehrgeld bezahlt (denn hätte ich mich gleich vor 1,5 Jahren für die OP entschieden hätte die Kasse schon die KFO Behandlung bezahlt). ;-)

Ich mache gerade genau das Selbe und hoffe nicht, dass ich dann doch die OP will. Im Moment lass ich mir ja aus Angst vor dem ganzen Kuddelmuddel hinterher noch nicht mal einen Weisheitszahn ziehen! :|

Ich klopf mal auf Holz: NOCH stört mich mein Überbiss nicht und ich hoffe das bleibt auch so. Ansonsten habe auch ich 1500 Euro verschenkt.

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;-) Naja, die gute Nachricht ist ja, dass wenn man sich später doch für die OP entscheidet auf jeden Fall nicht noch mehr zahlen muss. So sehe ich das zumindest jetzt.

Aber wie wäre es eigentlich, wenn man zumindest erstmal plant KFO/KFC Kombi zu machen, die Kasse das genehmigen und zahlen lässt und sich dann später erst evtl. gegen die OP entscheidet. Dann würde man zumindest sich nicht über das zuviel gezahlte ärgern, wenn man wirklich die OP macht.

Wenn man sie dann nicht macht, muss man der Kasse die KFO Behandlung zurück zahlen. So sagt es zumindest mein KFO und wäre auch logisch. Hier im Forum wurde das Thema aber auch schon mal diskutiert. Allerdings hat noch niemand geschrieben, dass er auch tatsächlich zurückzahlen musste.

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