Annawake

Ansprechen oder nicht?

In meiner Behandlung geht es eigentlich von Anfang an ständig hin und her.

Mag sein, dass ich daran schuld bin (KC ausgewählt, mit dem der KFO nicht so ganz einverstanden ist), vielleicht hätte ich zuerst den KC und dann den KFO aussuchen sollen, aber das wusste ich damals nicht.

Die Situation:

Ich habe eine Angle-Klasse II/1 Fehlstellung (zu langer OK, zu weit hinten liegender UK) + Gummi-Smile.

Dank einer KFO-Behandlung als Jugendliche hatte ich schon zu Beginn der Behandlung eine weitgehend neutrale Okklusion, der KFO meinte, er könne eigentlich kieferorthopädisch nichts machen, was die Situation verbessert.

Zudem liegt eine alveoläre Protrusion vor, d.h. die UK-Frontzähne + der Bereich des Knochens, in dem die Zähne verankert sind, sind (lt. aktuellem KFO durch einen Behandlungsfehler während der 1. Behandlung) sehr weit nach vorne gedrückt worden (Winkel zu Beginn der Behandlung ca. 110°, normal wären 90°), dadurch die rel. normale Okklusion.

Meine Behandlung wird an einem Uniklinikum gemacht, ich denke also, dass die Leute da durchaus auf einem aktuellen Stand sind und sich auch mit komplexeren Fehlstellungen und der Vorbereitung auf OPs auskennen.

Ich habe mir dann einen Chirurgen gesucht, bei dem ich ein gutes Gefühl hatte und von dem ich operiert werden möchte.

Nur:

Von Anfang an gab es zwischen KC und KFO Probleme.

Der KC wollte vor der OP auf jeden Fall eine kieferorthopädische Behandlung mit Zahnextraktion.

Zudem meint er, dass durch die vorgedrängten Zähne im UK "eine instabile Situation vorliegt".

Sein Vorschlag, Zähne zu ziehen, wurde vom KFO abgelehnt, stattdessen einigten sie sich darauf, nach einer kieferorthopädischen Vorbereitung den OK zu impaktieren und im Unterkiefer Distraktoren einzubauen. Allerdings gab es schon dabei Probleme, und mir wurde u.a. von der behandelnden KFO geraten, mir einen anderen KFO zu suchen.

Im Juni (nach 9 Monaten Behandlung) hatte ich dann ein Gespräch mit dem Chefarzt der Kieferorthopädie - er war mit dem geplanten Vorgehen der Chirurgen nicht mehr einverstanden, da seiner Meinung nach dabei kein gutes Ergebnis herauskommen würde.

Ich habe seine Erklärung so verstanden:

Bei einer Verlängerung des UK mittels Distraktoren könnte der UK zu lang werden bzw. die UK-Frontzähne vor die im OK beißen, und die Situation wird evtl. kieferorthopädisch nicht mehr wirklich korrigierbar sein bzw. es wird "nichts Gutes herauskommen".

Er meinte außerdem, wenn ich auf eine OP bei meinem "Wunsch-KC" bestünde, sollte ich mir einen anderen KFO suchen, der bereit sei, Zähne zu ziehen (Er ist grundsätzlich gegen Zahnextraktionen und versucht, wo immer es geht, die Zähne zu erhalten).

Ich habe ihn dann mehr oder weniger überredet, nochmal bei den Chirurgen anzurufen und das Problem mit ihnen zu besprechen/zu versuchen, eine andere Lösung zu finden (ich verstehe nicht genug von Kieferorthopädie, um die Situation einzuschätzen, denke aber, wenn er Bedenken hat, hat das einen Grund.

Andererseits finde ich dieses ständige Hin-und Her langsam echt zermürbend und befürchte auch, dass bei einer Zusammenarbeit des KFO und der Chirurgen kein gutes Ergebnis herauskommen wird, einfach weil die Kommunikation nicht wirklich funktioniert bzw. da verschiedene Behandlungs"philosophien" und Denkweisen aufeinanderprallen - die reden, aber möglicherweise aneinander vorbei.

Durch den plötzlichen Meinungswandel des Chef-KFO (warum kommt er da erst jetzt drauf bzw. warum wurde die Behandlung begonnen, wenn kein gutes Ergebnis rauskommt?) und seinen "Vorschlag", nach 9 Monaten Behandlung zu wechseln, habe ich im Moment nicht so wirklich Vertrauen zu ihm und bin, ehrlich gesagt, auch wirklich sauer auf den guten Mann. Hätte er das nicht früher merken können?

Andererseits sehe ich ein Stück weit sein Problem, ich denke, wenn er da Probleme sieht, sind welche da. Andererseits befürchte ich, dass er die Bedenken der KCs wegen der alveolären Protrusion im UK übergeht/nicht ernst nimmt.

Insgesamt würde ich am liebsten den KFO wechseln, einfach um die Quälerei zu beenden und Behandler zu haben, die alle in die gleiche Richtung ziehen...

So, wie es im Moment aussieht, muss entweder der KFO oder der KC etwas machen, was er eigentlich nicht vertreten kann bzw. was gegen seine Einstellung geht, und ich befürchte, dass dabei kein gutes Ergebnis herauskommen wird.

Andererseits ist es mir sehr wichtig, in diesem speziellen Krankenhaus operiert zu werden. Eine OP an der Uni (die dem KFO inzwischen am liebsten wäre), kommt für mich nicht in Frage, da Dysganthie-OPs hier nicht so oft gemacht werden. Sicher können die das, aber sie haben nicht die Erfahrung, die die Chirurgen in Stuttgart haben - gerade, was schwierigere Fehlstellungen angeht (dass die KCs hier nicht so viel Erfahrung haben, habe ich u.a. vom KFO selber, der mir am Anfang von einer OP hier explizit abgeraten hat).

Nächste Woche habe ich einen Termin beim Kieferchirurgen.

Soll ich bei dem Gespräch ansprechen, dass ich ggf. bereit wäre, den KFO zu wechseln (falls das jetzt noch möglich ist)?

Ich möchte halt nicht den Eindruck erwecken, dass ich KC und KFO gegeneinander "ausspiele" o.ä. ...

Danke und liebe Grüße, Anna (frustriert und unsicher, was jetzt das Richtige ist...)

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Hallo Anna,

ich lese bei dir immer ein bißchen mit, weil meine Fehlstellung ein bißchen ähnlich ist...

ich weiß nicht wie es bei mir gekommen ist, aber ich habe beschlossen mir erst einen Chirurgen zu suchen von dem ich überzeugt bin, vermutlich, weil sie uns in der Uni immer eingetrichtert habe, dass es wichtig ist, wie viele OP's dieser Art ein Chirurg schon vorgenommen hat. Dein KFO ärgert sich vermutlich jetzt selbst, dass er am Anfang von "seinen" Chirurgen abgeraten hat - aber gut - sein Problem. Woher weißt du eigentlich, wie viel OPs die in Stuttgart schon gemacht haben? Oft heißt es ja hier im Forum, man weiss am Ende eh nicht wer einen dann tatsächlich operiert... ob es nicht einer der Assistenzärzte macht oder so (?)

ich kann jedenfalls deine Verunsicherung sehr gut nachvollziehen. Bei mir wäre es (von KFO-Seite aus) nie zu einem OP-Vorschlag gekommen, wenn ich nicht von selbst zum Chirurg gegangen wäre. Aber jetzt hab ich einen Op-Vorschlag und mir den KFO daraufhin vom KC empfehlen lassen. In deinem Fall ist es natürlich komplizierter. geht es denn jetzt überhaupt zwischendrin, den KFO zu wechseln? und würden andere KFOs die Zähne einfgach so ziehen? Was sagt der Chirurg, wenn du ihm erklärst, dass der (oder möglicherweise auch jeder andere) KFO nicht bereit ist diese Zähne zu ziehen? Du spielst doch die beiden nicht aus, die sind sich doch uneinig! Natürlich musst du diese Uneinigkeiten ansprechen, wie soll es sonst auch weitergehen! Mein Eindruck ist, dass du dich beim KC im Augenblick wohler fühlst. Aber ich will dich nicht beeinflussen, da ich meine eigenen Unsicherheiten zu dem Thema (Angst vor Risiken aber auch psychische Probleme mit der Fehlstellung etc.) habe und niemand was falsches raten möchte...

Übrigens wollte ich mir in Stuttgart auch einen Beratungstermin geben lassen. Allerdings wollen die da für den Beratungstermin bereits Röntgenbilder und Abdrucke von deinem KFO haben! also mus man ja vorher beim KFO gewesen sein, du hättest es also insofern gar nicht anders machen können.

Gruß, Cass

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Hallo Cass,

sorry, dass ich auf Deinen Beitrag nicht geantwortet habe. Ich habe es einfach nicht hinbekommen, bei diesem für mich sehr "emotionsbeladenen" Thema (ich hatte seit Juni das Gefühl, dass bei einer Zusammenarbeit meines KFO und dieses Chirurgen nichts Gutes herauskommen kann) objektiv zu schreiben.

******

Heute hatte ich den Termin in Stuttgart.

Ich hing (vermutlich wegen den Nachwirkungen einer Grippeimpfung) eh schon ziemlich in den Seilen, und das Warten + meine Nervosität machten es nicht besser.

Ich hatte ein Gespräch mit Prof. W. und Dr. Sch. (einem Assistenzarzt?), und Prof. W. meinte, "die wollen uns nicht" (die haben wohl einen sehr unhöflichen Brief von den KFOs bekommen, der alles andere als eine Eindladung zur weiteren Zusammenarbeit war - eher so: "Ihr macht, was wir vorschlagen, oder wir lassen es").

Prof. W. hat mir dann auch noch erklärt, dass das, was mein KFO macht, bei mir nicht funktionieren könne (er hatte mal einen ganz ähnlichen Fall, wo bei einer ähnlichen Situation wie meiner auch versucht wurde, ohne Zahnextraktion zu behandeln).

Er meint, das Beste bei mir sei eine Zahnextraktion + dann Bimax, da es anders wohl nicht möglich ist, ein harmonisches Gesicht und eine gute Zahnstellung hinzukriegen.

Tja, und jetzt stehe ich entgültig vor der Entscheidung, entweder zu versuchen, den KFO zu wechseln, oder mich eben nicht in Stuttgart operiert zu lassen.

Weiß jetzt nicht, was die richtige Entscheidung ist. Mein KFO bzw. seine Assistentin hat mich jetzt fast ein Jahr behandelt, aber ich sehe nicht, wie man bei meiner aktuellen Zahnsituation was so operieren könnte, dass es wirklich besser wird.

Die Zähne passen ja aufeinander - aber sonst passt nichts.

Und wenn man die Kiefer operiert (so, dass es passt), stimmt der Biss nicht mehr.

Zudem die stark vorgedrückten Frontzähne im UK - die Chirurgen meinen, dass das Ganze total instabil ist.

Der KFO sieht da überhaupt kein Problem (Im Gegenteil - seit Beginn der Behandlung ist die Protrusion der UK-Frontzähne noch stärker geworden...).

Und ich habe - in meiner absolut laienhaften Sicht der Dinge - keine Vorstellung davon, was man ohne Zahnextraktion machen kann.

Wenn man jetzt Zähne ziehen würde, wäre Platz da, um die UK-Frontzähne wieder aus ihrer wackeligen Position raus und wieder mehr in Richtung Mundhöhle zu holen, wo sie hingehören.

Dann wäre der kurze UK aber viel mehr spürbar.

Man könnte dann eine Bimax-OP machen und die Kiefer so zurechtrücken, dass sie passen.

Mein KFO meinte aber schon vor einem Jahr, dass das nícht funktionieren würde, dass da nichts Gutes dabei herauskommen würde (ich weiß nicht, warum, habe aber eben keinen blassen Schimmer von Kieferorthopädie).

Da prallen einfach zwei Welten aufeinander. Jeder meint genau das Gegenteil vom anderen.

Mir kommt Prof. W.s Vorschlag logischer vor, aber vielleicht übersehe ich da was.

Außerdem würde das bedeuten:

Das Ganze nochmal von vorne. Falls die Krankenkasse da mitmacht.

Und ich habe einfach auch Angst, dass etwas schiefgeht (bzw. ich die falsche Entscheidung treffe) und es dann noch schlimmer wird als vorher.

Andererseits habe ich echt kein gutes Gefühl bei der Vorstellung, mich von den Kieferchirurgen an "meiner" Uni operieren zu lassen (zumal mein KFO mir anfangs von einer OP an der Uni abgeraten hat). Deren Schwerpunkt ist einfach ein ganz anderer, Umstellungsosteotomien werden nicht so häufig gemacht.

Im Moment würde ich am liebsten alles hinschmeißen bzw. wünsche mir, nie damit angefangen zu haben.

Andererseits bin ich mit meinem Gesicht nicht glücklich, da die Fehlstellung schon sehr auffällig ist.

Ach... *heul*...

Naja, werde erstmal eine Nacht drüber schlafen. Vielleicht sehe ich morgen etwas klarer.

Liebe Grüße, Anna

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Hallo Anna,

das ist ja ziemlich verfahren. Und anhand Deiner Schilderungen ist es nicht möglich, eine der beiden Varianten als die Richtige einzustufen. Zudem sind sie ja auch völlig verschieden, d.h. Du muss Dich an diesem Punkt für ein Extrem entscheiden. Die Gefahr, dass man sich da falsch entscheidet, ist ziemlich groß.

Gibt es für Dich vielleicht die Möglichkeit, einen unabhängigen Dritten (KFO oder KFC) zu befragen? Also jemanden, dem Du Deine Unterlagen (Diagnose, Röntgenaufnahmen o.ä.) zeigen kannst? Das solltest Du auf jeden Fall versuchen, bevor Du Dich festlegst. Ansonsten wähle die für Dich logischste Variante und höre vor allem auf Dein Bauchgefühl.

LG Angel

Mir ist gerade noch etwas eingefallen: Und zwar schreibst Du, dass Deine UK-Frontzähne stark nach vorne gekippt sind (wenn ich das richtig verstanden habe) und dadurch der Biss jetzt einigermaßen stimmt. Wenn die Zähne im UK richtig stehen würden, hättest Du wahrscheinlich eine Verschachtelung im UK, vermute ich mal. Kann es sein, dass Dein UK evtl. zu schmal ist? Ich kenne ja keine Abdrücke von Dir und kann das somit nicht wirklich beurteilen, aber vielleicht wäre ja auch eine GNE des UK sinnvoll. So würde man Platz schaffen, ohne die Zähne zu ziehen und den UK unnötigerweise vor der Bimax zusätzlich zu verkleinern. Eine angeheiratete Verwandte von mir hat übrigens eine ähnliche Fehlstellung wie Du (auf dem einem Bewerbungsfoto von Dir im Bilderthread siehst Du ihr absolut ähnlich). Auch bei ihr habe ich den Eindruck, dass der UK viel kleiner und schmaler ist als der OK.

Kann auch sein, dass ich hier völligen Mist schreibe, aber ich wollte den Gedanken einfach mal niederschreiben. Und vielleicht hilft es Dir ja ein kleines Stück weiter bei der Entscheidungsfindung.

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Hallo Angel,

zum Glück ist mein UK nicht zu schmal (ich vermute, dank einer KFO-Behandlung als Kind/Jugendliche), nur zu kurz. Wären die UK-Frontzähne nicht so stark protrudiert, lägen sie vermutlich hinter den OK-Frontzähnen.

Ich denke, es wäre tatsächlich das Beste, eine weitere Meinung (v.a. von einem KFO) einzuholen.

Weiß jemand, an wen ich mich für eine unabhängige Meinung eines erfahrenen KFO wenden kann? An die Krankenkasse?

Leider scheint es in der KFO verschiedene Denkansätze zu geben, und ich möchte niemand, der vielleicht in die eine oder andere Richtung "ideologisch vorbelastet" ist - das würde mir nicht weiterhelfen (in der Situation, dass zwei Ärzte jeweils ihren Denkansatz "verteidigen", bin ich ja leider im Moment) .

LG, Anna

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Ach ja, hier ist noch ein Röntgen-Seitbild von mir, auf dem man ganz gut sieht, wie "seltsam" der Alveolarfortsatz im Frontbereich aussieht. (Bild ist von 2006, vor Beginn der Behandlung).

post-837-130132830416_thumb.jpg

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Prof. W. hat mir dann auch noch erklärt, dass das, was mein KFO macht, bei mir nicht funktionieren könne (er hatte mal einen ganz ähnlichen Fall, wo bei einer ähnlichen Situation wie meiner auch versucht wurde, ohne Zahnextraktion zu behandeln).

Er meint, das Beste bei mir sei eine Zahnextraktion + dann Bimax, da es anders wohl nicht möglich ist, ein harmonisches Gesicht und eine gute Zahnstellung hinzukriegen.

Weiß jetzt nicht, was die richtige Entscheidung ist. Mein KFO bzw. seine Assistentin hat mich jetzt fast ein Jahr behandelt, aber ich sehe nicht, wie man bei meiner aktuellen Zahnsituation was so operieren könnte, dass es wirklich besser wird.

Die Zähne passen ja aufeinander - aber sonst passt nichts.

Und wenn man die Kiefer operiert (so, dass es passt), stimmt der Biss nicht mehr.

Zudem die stark vorgedrückten Frontzähne im UK - die Chirurgen meinen, dass das Ganze total instabil ist.

Der KFO sieht da überhaupt kein Problem (Im Gegenteil - seit Beginn der Behandlung ist die Protrusion der UK-Frontzähne noch stärker geworden...).

Mir kommt Prof. W.s Vorschlag logischer vor, aber vielleicht übersehe ich da was.

Hallo Anna,

nachdem ich mir Dein Röntgenbild angesehen habe (als logisch denkender Laie versteht sich ;-) ) finde ich den Vorschlag Deines KFC ehrlich gesagt auch logischer, auch wenn ich eigentlich gegen das Ziehen von gesunden Zähnen bin. Deine UK-Front ist aber so extrem nach vorne gekippt, beim zurückholen ist kein Platz und eine GNE ist ausgeschlossen, da bleibt nur noch das ziehen, wenn die Zähne für die OP richtig stehen sollen. Oder man macht erst die OP und schiebt dann alles nach hinten, das kann aber sicher ewig dauern.

Deine UK-Frontzähne sind meiner Ansicht nach zurzeit (Du schreibst ja, dass es jetzt noch stärker ist durch die KFO-Behandlung) rein statisch gesehen total fehlbelastet und werden das bestimmt nicht ewig so mitmachen. Welche genaue Behandlung sieht eigentlich Dein KFO vor? Will er etwa komplett auf eine OP verzichten?

Ich finde die Krankenkasse als ersten Ansprechpartner gar nicht so schlecht. Vielleicht können die Dir am Telefon ein paar KFOs nennen, die sie normalerweise auch als Gutachter bestellen. Dann ist die Drittmeinung wenigstens unabhängig und fundiert, denn die Krankenkassen-Gutachter werden i.d.R. mit verschiedenen Behandlungsplänen konfrontiert.

Liebe Grüße, viel Glück und hoffentlich bald eine Lösung für Dein Problem :-)

Angel

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Hallo Anna,

entschuldige, bei mir hat es jetzt auch etwas gedauert.

Ich kann gut nachvollziehen, dass es dir manchmal schwer fällt darüber zu schreiben.

Es ist auch eine ganz schöne Zumutung, wenn der Patient nach neunmonatiger Behandlung nicht mehr beide Behandler hinter sich stehen hat, weil sie plötzlich auf den Trichter kommen, dass sie nicht an einem Strang ziehen. Würde mich auch mal interessieren ob der KFO überhaupt an eine OP denkt...

Also mir ist sowieso häufig (auch in meinem Fall) nicht so ganz klar, welche Rolle die Kieferorthopädie überhaupt spielt bei der BIMAX. Bei der Beratung in MZ wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass ich bei Behandlern aufpassen solle, die eine Zahnextraktion vorschlagen, weil dies kein gutes Ergebnis bringe. Ebenso wurde mir erklärt, dass ich vorsichtig sein solle, wenn jemand den Biss verschlechtern wolle, um zu einem besseren chirurgischen Ergebnis zu kommen. Ich glaube in diesem Zusammenhang war es, dass die KFO meinte dies würde dann zu einer Instabilität führen (der Zahn solle nämlich besser senkrecht im Knochen stehen).

Naja, vielleicht ist das aber alles zu individuell um hier (sowieso ohne Fachwissen) darüber diskutieren zu können... Ich kann mich Angels Vorschlag nur anschließen, mal einen unabhängigen Dritten zu befragen, vll. jemand von der KK, oder auch in einer Dysgnathie-Sprechstunde wo bereits KFO und KFC zusammenarbeiten (s. MZ)

Ich hoffe du findest die geeignete Lösung.

Gruß, Cass

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Hi Cass,

ja, der KFO denkt an eine OP (er hat das ja auch gleich am Anfang vorgeschlagen).

Nur berücksichtigt er die UK-Front nicht (er möchte, dass nur der OK und das Kinn gemacht werden), den Chirurgen dagegen ist sie sehr wichtig.

Hm, an Mainz (als 2. Meinung) hatte ich auch gedacht, das ist von hier aus nicht sooo weit entfernt, und die sollen gut sein.

@ff1977: danke für das Röntgenbild. Stört es Dich, dass Du die 4er nicht mehr hast, oder ist es kein Problem? Merkst Du es z.B. beim Kauen?

****

Ich habe übrigens gestern mit einer Sachbearbeiterin bei meiner Krankenkasse telefoniert, so wie ich sie verstanden habe, scheint ein KFO-Wechsel kein großes Problem zu sein. Sie meinte nur, ich solle das dann schriftlich mitteilen.

Im Moment tendiere ich ja stark zu Prof. W.s Vorschlag, auch wenn er mit einer Zahnextraktion verbunden ist.

Sorry übrigens, wenn ihr im Moment etwas länger auf Antworten warten müsst, ich bin umgezogen und habe im Moment noch kein Internet.

LG, Anna

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das mit dem Kauen kann ich momentan leider noch nicht beurteilen da meine Zähne nur hinten an einer Stelle zusammen treffen;)

bei der OP wird dann ein Dreipunkt hergestellt und die Zähne danach vom KFO vollends zusammengeführt

bisher störte es mich eigentlich nicht dass die fehlen

im Nov habe ich meine OP vielleicht kann ich dir danach mehr zum Marienhospital sagen

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