Julietta

Wechsel von GKV in PKV während Behandlung

Hallo zusammen,

ich habe auch schon die Suchfunktion bemüht, aber nichts passendes gefunden. Mein Problem ist Folgendes:

Ich bin momentan gesetzlich versichert und mache eine Behandlung mit Invisalign, die ich selbst bezahle. In Kürze werde ich aber in die PKV wechseln. Welche Folgen wird das für mich haben? Mir ist schon klar, dass ich dieses Behandlung bis zum Ende selbst bezahle. Aber kann/wird die PKV dann für mich später Kieferorthopädie- oder -chirurgieleistungen ausschließen oder eine monatliche Zulage verlangen?

Oder hat jemand Erfahrungen mit sowas und mit bestimmten Versicherungen?

Ich danke Euch schon mal für hoffentlich ein paar Antworten!

Vlg, Julietta

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Hallo Julietta,

so weit ich weiß, hängt das sehr von der Versicherung ab, ob und wie viel sie zahlen, bzw. ob sie einen Aufschlag erheben oder einen Ausschluss machen. Das wirst du nur leider erst feststellen, wenn du nen Vertrag unterzeichnest. Du könntest evtl. bei 2 oder mehr Versicherungen gleichzeitig unterschreiben, schaust wie sie reagieren und dann eine wieder wiederrufst.

Aber so wirklich viel Erfahrung hab ich auch nicht. Mein KFO hat die Behandlung aus diesem Grund sehr schnell beendet und somit bin ich dem Ganzen aus dem Weg gegangen.

Ich weiß nur, dass z.B. die DeBeKa nur eine begrenzte Summe für KFO zahlt, egal bei welcher Vorgeschichte. Die DBV-Winterthur zahlt begonnene Kieferorthopädie nur auf Kulanzbasis, also keine Ahnung...

Hoffe, ich konnte dir bissl helfen.

Liebe Grüße,

Johanna

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Hallo Johanna,

danke schon mal für deine Antwort! Du hast mir schon ein bisserl weitergeholfen. Vor allem, dass man eventuell bei 2 Versicherungen unterschreibt und dann einen Vertrag widerruft, darauf wäre ich jetzt nicht gekommen :D .

Ich möchte ja gar keine Erstattung für meine jetzige Invisalign-Behandlung. Damit habe ich mich schon abgefunden, dass ich diese bis zum Abschluss selbst bezahle. Ich möchte eben nur nicht gerne, dass die Versicherung für den Rest meines Lebens von vorneherein jegliche KFO-Leistung ausschließt, nur weil ich gerade jetzt noch in Behandlung bin.

Falls noch jemand was weiß, ich bin für jeden Tipp dankbar!

Liebe Grüße, Julietta

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ich hab keine ahnung vom thema, aber die darstellung oben klingt...seltsam.

eine privatversicherung, die die gesundheitsprüfung erst NACH der gesundheitsprüfung macht?

versicherungen abschließen, genehmigung versuchen und bei ablehnung widerrufen? dürfte schwierig werden bei 14 tage widerrufsfrist.

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Beim Aufnahmeantrag für die PKV wird meist gefragt, ob gerade eine kieferorthopädische Behandlung erfolgt oder geplant ist.

Wird das angekreuzt wird einfach die laufende oder geplante Behandlung ausgeschlossen. Mehr passiert da nicht.

Gruß Steve

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Hallo Julietta,

so weit ich weiß, hängt das sehr von der Versicherung ab, ob und wie viel sie zahlen, bzw. ob sie einen Aufschlag erheben oder einen Ausschluss machen. Das wirst du nur leider erst feststellen, wenn du nen Vertrag unterzeichnest. Du könntest evtl. bei 2 oder mehr Versicherungen gleichzeitig unterschreiben, schaust wie sie reagieren und dann eine wieder wiederrufst.

Das ist schwerlich möglich und kann zu bösen Überraschungen führen!

Wenn überhaupt, stellt man einen Probeantrag und erlaubt nicht die Speicherung der Daten im Zentralsystem der Versicherungen.

Beim Probeantrag wird der Beitragssatz aufgrund der aktuellen Gesundheitlichen Situation errechnet.

Wenn es schlecht läuft lehnt eine PKV den Antrag ganz ab.

Oder sie gestatten nur einen Aussschluss, der dann für die gesamte Vertragdauer gilt (=Lebenlang, mal zu wechseln ist eigentlich nur schwer vorstellbar).

Beantrag schon mal Stellungnahmen bei den Ärzten für die Versicherung.

Besser wäre es, die Anträge zur PKV erst nach Behandlungsende zu stellen. Angeben muss man die zwar, aber dann ist die Behandlung vorbei.

Wie die Versicherungen entscheiden hängt vom Gutachter ab, das kann ganz unterschiedlich sein.

Und beim Antrag dem Vertreter _alles_ an Krankenvorgeschichte, Arztbesuchen, Krankenhaus der letzten 10 Jahre hinlegen. Er soll dann entscheiden was für den Antrag wichtig ist! Und dies auch dokumentieren.

Dann ist man später da vor bösen Überraschungen sicher.

gruss

michael

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Vielen Dank für Eure Antworten, Steve und Michael!

@ Michael

Das ist wirklich sehr hilfreich, was du schreibst. Ich wusste bis jetzt gar nicht, dass es sowas wie einen Probeantrag gibt. Das werde ich dann wohl versuchen. Ansonsten wäre es vielleicht doch nicht so schlecht, wenn ich noch bis zum Behandlungsende warte, auch wenn ich lieber möglichst bald privat versichert wäre :roll: Ich werde ab Februar verbeamtet, meine Behandlung wird aber voraussichtlich noch bis April oder Mai dauern. Vielleicht sollte ich mich dann tatsächlich noch die paar Monate gedulden und in der GKV bleiben.

Auf jeden Fall werde ich mich demnächst bei verschiedenen Versicherungen mal ausführlichst erkundigen.

Viele Grüße

Julietta

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Vielen Dank für Eure Antworten, Steve und Michael!

@ Michael

Das ist wirklich sehr hilfreich, was du schreibst. Ich wusste bis jetzt gar nicht, dass es sowas wie einen Probeantrag gibt. Das werde ich dann wohl versuchen. Ansonsten wäre es vielleicht doch nicht so schlecht, wenn ich noch bis zum Behandlungsende warte, auch wenn ich lieber möglichst bald privat versichert wäre :roll: Ich werde ab Februar verbeamtet, meine Behandlung wird aber voraussichtlich noch bis April oder Mai dauern. Vielleicht sollte ich mich dann tatsächlich noch die paar Monate gedulden und in der GKV bleiben.

Auf jeden Fall werde ich mich demnächst bei verschiedenen Versicherungen mal ausführlichst erkundigen.

Viele Grüße

Julietta

ich hatte damals nach so 6-7 Vertretern das meiste wichtige raus gehört und verstanden, das mit dem Probeantrag sagt dir niemand!

Und wenn du einen Antrag (nicht Probeantrag) stellst, dieser abgelehnt wird, oder du ihn ablehnst, dann wird das zentral gespeichert, das kann jede Versicherung einsehen. Diese Info musst Du dann auch bei jedem Antrag

angeben.

Als Beamtin erhälst Du Beihilfe. Aber nur, wenn Du Privatversichert bist. Die Beiträge zur GKV zahlst Du eigentlich komplett. Beihilfe bringt Dir für diese zeit dann nichts. Wenn es sich um 3-4 Monate handelt, dann kann sich das finanziell rechnen. Hängt aber von vers. Faktoren ab.

Rechne mit ca. 4 Wochen Bearbeitungsdauer, bis Du wechseln kannst nach Antragsstellung.

Mein Tip wäre, such dir mal eine PKV, wo Du später nicht hinmöchstet, unterhalte Dich mit dem Vertreter und mach Dich schlau.

Und erwähne erstmal nix von Probeantrag und warte ab, ob Sie dir selbst davon erzaehlen und wie Sie reagieren. Da kannst Du erkennen wie gut der Service des Vertreters ist, ob er nur die Provision will (lass dir mal die höhe nennen) oder ob er guten Service bieten will.

Zu den Tarifen: Finanztest einsehen, da die Tarife und Leistungen stark abweichen.

Alternative das ganze über einen Finanzmakler abwickeln lassen.

Und bloss nix an Krankheiten verschweigen.

michael

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Und wenn du einen Antrag (nicht Probeantrag) stellst, dieser abgelehnt wird, oder du ihn ablehnst, dann wird das zentral gespeichert, das kann jede Versicherung einsehen.

Das stimmt meines Wissens nach nicht. So eine Datei gibt es für Berufsunfähigkeitsversicherungen, das ist richtig. Bei Krankenversicherern allerdings nicht (sagen zumindest meine Versicherungsmakler)

Diese Info musst Du dann auch bei jedem Antrag angeben.

Das stimmt. Wobei bei mir der Makler das nicht in den Antrag geschrieben hat.

Letztlich ist die Wahl der perfekten Krankenkasse die Suche nach der eierlegenden Wollmilchsau. Die Regelwerke sind ziemlich undurchsichtig und vieles klärt sich wirklich erst im Gespräch mit dem entsprechenden Vertreter.

Ich wünsch dir eine gute Wahl!

Liebe Grüße,

Johanna

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Das stimmt meines Wissens nach nicht. So eine Datei gibt es für Berufsunfähigkeitsversicherungen, das ist richtig. Bei Krankenversicherern allerdings nicht (sagen zumindest meine Versicherungsmakler)

kann sein das ich da was verwürfelt habe, aber der Passus steht so irgendwo im Kleingedruckten, das ja eh keiner richtig liest!

die Versicherung kann es speichern, und die haben mit Sicherheit Zugriff auf die Daten der Tochter/Konzernschwestern. Somit wird die Wahl eh immer kleiner. Bei BU ist das aufjeden fall wie beschrieben.

Das stimmt. Wobei bei mir der Makler das nicht in den Antrag geschrieben hat.

Falls es hätte rein müssen, viel Vergnügen, falls die Versicherung es mal rausbekommt. Dann darfst Du dich mit deinem Makler rumärgern....

Eine PKV und eine BU sind Angelegenheiten, wo man nicht von der Wahrheit abweichen sollte, sonst kann sich das bitter rechen.

edit: In der Überschrift steht die Frage nach Wechsel während der Behandlung.

Wenn man während der Behandlung wechselt dürften die meisten PKV die Kostenübernahme ablehnen, da es ja eine Vorerkrankung ist, die schon besteht und noch nicht abgeschlossen ist.

Mit Glück bekommt man gegen Risikoprämie dann eine Kostenübernahme, die dann aber wohl generell alle Zahnthemen umfasst und für den Rest der Versicherungslaufzeit gilt (ergo =Rest des Lebens üblicherweise)

Von daher sollte die Behandlung abgeschlossen sein bein Antragstellung.

Oder mit einem Vertreter einer Versicherung unverbindlich sprechen, wo man sowieso keinen Vertrag abschliessen möchte.

Genaueres erfährt man aber sowieso erst mit Antragstellung und Prüfung durch die Versicherung.

Ich würde es nicht in Erwägung ziehen.

gruss

michael

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