jade_22

kaputt voll am Ende

28 Beiträge in diesem Thema

Hallo Leute was soll ich nur machen???

Muss mich bis morgen entscheiden ob ich nun di OP möchte oder nicht weil die KK mir es zum letzten mal genehmigt. Da aufgrund ich schon mal beantragt hatte..

Entweder ich entscheide mich für die OP oder ich leide ein lebenlang und bereue es das ich es nicht gemacht habe auf anderer Seite habe ich sooo Angst ich hatte im Leben noch nie vor etwas so Angst das ist echt ein sch...ss Gefühl.. Meine Eltern sind auch dagegen,die sind der Grund wofür ich mich unentschieden habe wobei ich so fest entschlossen war...

Voll am Ende

wieso muss alles so schwer in meinem Leben sein, ich war noch nie glücklich und werde es auch nie sein..

Habe schon die Lust am Leben verloren meine Hoffnungen sind auch alle schon kaputt...kaum freue ich mich auf das alles dann kommen meine eltern und machen mir angst...Bitte euch um antworten

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Hmmm... Wie alt bist du, 22? Meinst du nicht, dass du da selber am besten weißt was für dich am besten ist? Weiß ja nicht genau, wie das jetzt bei dir aussieht, aber wenn man sowas irgendwann mal nicht beheben lässt, dann kann man in Zukunft auch echt Probleme mit Kieferschmerzen etc. bekommen. Klar du musst es selber wissen und ich weiß, dass Eltern bei sowas immer sehr speziell sind. Meine Mutter meinte auch erst, willst du das echt machen und tu dir doch sowas nicht an usw., aber jetzt steht sie auch hinter mir und unterstützt mich. Vielleicht würden sich deine Eltern auch irgendwann an den Gedanken gewöhnen und wenn sie merken, dass du das auf jeden Fall willst, dann werden sie sicher auch irgendwann einsehen, dass es das beste für dich ist, weil du dich dafür entschieden hast!

Im Endeffekt musst du es aber auch auf jeden Fall selber wissen, ich kann nur sagen, dass ich froh bin, das ich mich dafür entschieden hab, auch wenn ich die OP noch nicht hatte.

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Ich an deiner Stelle würde es machen. Du kannst so froh sein das du die Genehmigung deiner Krankenkasse hast. Andere wären froh darüber. Ich stehe auch noch vor der OP und bin auch froh das ich die Gehnehmigung von der Krankenkasse habe denn sonst hätte ich es finanziell garnicht machen können. Ich wünsche dir ganz viel Mut.;)

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Hallo Jade,

ich kann dich sehr gut verstehen. Ich hab fast 5 Jahre ! gebraucht um die Entscheidung zu treffen und ich habe mich dafür entschieden.

Es ist defakto eine der schwierigsten Entscheidungen, die man im Leben treffen muss. Ich bin immerhin schon 42, aber als jüngerer Mensch ist das noch schwerer. Man hat weniger Selbstvertrauen und weniger Lebenserfahrung. Zudem reden einem mehr Leute drein.

Es ist eigentlich nicht "seriös" dir irgendeinen Rat zu geben, weil niemand wissen kann, wie es speziell für dich sein wird, während und nach der OP. Wird alles gutgehen? Wird das Ergebnis dich glücklich machen?

Ich kann dir nur aus eigener Erfahrung sagen, dass es sehr viel leichter wird, wenn man mal die Entscheidung getroffen hat. Ich hab mich ja dafür entschieden und ich bin froh. Allerdings hab ich erst die erste von zwei OP´s hinter mir. Ich kenne das Ergebnis also auch noch nicht. Aber das ist mir - was die Entschiedung angeht - mittlerweile egal. Denn allein mich entschieden zu haben, hat einen anderen Menschen aus mir gemacht. aus einem Zauderer wurde ein Macher. Klingt übertrieben, ist es auch vielleicht ein bisschen, aber im Grunde stimmts.

Je nachdem wie medizinisch notwenig deine OP ist und welche chancen und Risiken individuell bei dir bestehen musst du zusammen mit deinem Arzt abwägen. Angst allein sollte niemals ein Grund sein etwas nicht zu tun, glaub mir. Denn was du aus Angst nicht machst, obwohl du es tun willst, das bereust du immer.

Ich kenne Angst und Ängste allgemein wirklich aus eigener Erfahrung und weiß, dass Angst kein guter Ratgeber ist, wenn es um Entscheidungen geht.

Wenn also die Ansgt dein Problem ist, dann solltest du die Angst besiegen und das heisst in deinem Fall vermutlich Kiefer OP. Das wäre meine Ansicht.

Deine Eltern übrigens haben damit rein gar nichts zu tun. Meine Meinung. ;)

Stefan

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ich würde auch sagen, dass du das für dich entscheiden musst. meine op ist nun 4 wochen her und meine eltern haben mir auch immer davon abgeraten. Ich habe mich letztendlich dafür entschieden und es auch durchgezogen.

Ich kann dir nicht sagen, ob ich nun glücklicher bin als wenn ich es nicht gemacht habe, jedoch kann ich nun mit gutem gewissen sagen, dass ich alles getan habe um die folgeerscheinungen, die hätten auftreten können wenn ich es nicht gemacht hätte, zu minimieren! Überleg es dir also gut und ich kann dir sagen, dass es meines erachtens alles nicht so schlimm war, wie man/ ich es mir vorgestellt habe.

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Lieber Stefan... Ich bin auch kein Kind mehr eigentlich bin ich im Alter( 24) wo man so wichtige Entscheidungen selber treffen kann (sollte) aber is bei uns in der Familie nun mal so ich kann an meine Eltern nicht vorbei gehen ohne ihre Einverständnis das macht mir noch mehr panik, das alles noch schief gehen würde und alleine will ich das nicht durchziehen alleine alleine das ist echt traurig...Grosse STeine stehen auf em Weg egal wie weit ich mit der kiefergeschichte komme ich bringe es nie zu Ende...Nie nie... das nenne ich echt verdammtes Schicksal...Bei meinem Glück würde die Op auch auch daneben gehen... Wenn ich die Op machen würde wäre ich der glücklichste Mensch ohne Lüge und das kann ich mir nicht vorstellen das ich einmal so glücklich werden kann, zu unrealistisch...

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Hmmm... Wie alt bist du, 22? Meinst du nicht, dass du da selber am besten weißt was für dich am besten ist?

Deine Eltern übrigens haben damit rein gar nichts zu tun. Meine Meinung. ;)

Stefan

Ich glaube, Eltern haben damit sehr wohl was zu tun (zumindest in der Entscheidungsfindung, nicht in der endgültigen Entscheidung!).

Denn ich denke, man vertraut von Natur aus den Eltern immer am meisten. So ist das jedenfalls bei mir. Eltern sind Schutz! Und Eltern wollen immer nur das beste! Eltern sind meist erfahrener als man selbst! Also ist es garnicht mal so dumm, die Gedanken der Eltern wenigstens mal anzunehmen und sich darüber dann selbst die eigenen Gedanken zu bilden!

Ich denke, man ist nie "zu alt" dafür, den Rat der Eltern anzuhören!

Und ich verstehe es auch, wenn man sich Gedanken macht, es nicht zu tun, wegen den Eltern!

Schließlich (bei mir ist das zumindest so) habe ich auch eine Verantwortung für meine Eltern! Wenn etwas schief gehen sollte - wer trägt dann die seelische Last der Eltern?

Es ist etwas drastisch formuliert, aber ich zumindest mache mir um alles Gedanken.

Ich kann dir leider im Bezug auf FÜR oder GEGEN die OP nichts raten!

Was hast du denn genau für Beschwerden?

Körperliche oder ästhetische oder beides?

Also zumindest auf dem Foto sieht man ja keine ästhetische Beeinträchtigung!!

Liebe Grüße, Anna

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Ich glaube, Eltern haben damit sehr wohl was zu tun (zumindest in der Entscheidungsfindung, nicht in der endgültigen Entscheidung!).

Denn ich denke, man vertraut von Natur aus den Eltern immer am meisten. So ist das jedenfalls bei mir. Eltern sind Schutz! Und Eltern wollen immer nur das beste! Eltern sind meist erfahrener als man selbst! Also ist es garnicht mal so dumm, die Gedanken der Eltern wenigstens mal anzunehmen und sich darüber dann selbst die eigenen Gedanken zu bilden!

Da kann ich dir leider nicht 100%ig zustimmen. Wenn man es selber besser weiss - denn niemand sonst kann das nachvollziehen, wie es ist, mit einer Kieferfehlstellung leben zu müssen - dann sollte man sich auf gar keinen Fall einreden lasse, die OP sei nicht nötig. Wieso bewilligt eine Krankenkasse solch einen Eingriff? Weil er notwendig ist. Und mal ehrlich, wessen Verwandten sehen das ein? Mein Bruder erzählt überall herum, ich hätte eine Schönheits-OP hinter mir, während meine Mutter behauptet, ich mache das, weil ich "in einer Phase selbstzerstörerischen Verhaltens" sei! Und das ist doch lächerlich. Klar haben die Verwandten Angst um einen, aber das sollte doch nicht der wichtigste Faktor sein bei der Entscheidung, wie es anderen dabei geht. Meine Mutter war damals schon gegen eine behandlung mit Zahnspange, wesewegen ich jahrelang in der Schule gehänselt wurde wegen meines Gebisses. Als Kind akzeptiert man gezwungenermassen die Entscheidung der Elteren, aber dass sie deswegen auch richtig war, kann man ja wohl nicht immer behaupten.

@jade: Lass dich von niemandem beirren, es ist allein deine Entscheidung. Und wenn dir der gedanke an die OP Angst macht, dann überleg dir doch, ob es nicht vielleicht Sinn macht, dich während dieser Zeit von einem Therapeuten beraten zu lassen. Ich bin sehr froh, in dieser schwierigen Zeit jemanden zu haben, der meine Entscheidung gut findet und mir Mut macht :smile:

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... aber das sollte doch nicht der wichtigste Faktor sein bei der Entscheidung, wie es anderen dabei geht.

Ich habe auch nicht behauptet, dass es der wichtigste Faktor in der Entscheidung ist.

Ich habe nur verteidigt, dass man in keinem Alter zu "alt" ist, etwas auf die Meinung der Eltern zu geben!

Letztendlich trifft man eh immer alle Entscheidungen alleine,

aber es ist auch gut, die Meinung der Eltern anzuhören!

Ich kann dich aber sehr gut verstehen, dass manche Eltern sich einfach nur von der Angst leiten lassen. Das muss man dann eben in den Gesprächen rausfinden.

Und schließlich, -aber das ist nur meine Sicht-, trage ich auch ein Stück weit Verantwortung für meine Eltern, wenn ich die OP mache.

LG, Anna

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Ich meinte mit meiner Aussage auch garnicht, dass man garnicht mehr auf die Eltern hören soll. Ich persönlich finde die Sachen die meine Eltern denken und sagen, auch sehr wichtig, aber ich denke halt, dass man auch irgendwann selber wissen muss, was für einen am besten ist!

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Hallo Jade!

Auch ich kann dich sehr gut verstehen! ich war damals 21 jahre als ich vor der Entscheidung stand, eine kieferorthopädische Behandlung inkl. Op machen zu müssen. Meine Eltern waren damals nicht unbedingt dafür und auch von anderer Leute Meinung habe ich mich beeinflussen lassen, z.b. mein früherer Freund. Jedenfalls habe ich mich vor zehn Jahren dagegen entschieden. Vor ca. sechs Monaten ist die Entscheidung irgendwie aus mir herausgekommen. Natürlich war ich mir nicht sicher, ob die Krankenkasse die Behandlung übernehmen würde. Zum Kfo und so weiter bin ich alleine gegangen, ohne vorher mit irgendjemanden zu sprechen. Ich wollte nicht nochmal, dass mir reingeredet wird. Erst als ich für alles grünes Licht bekam, habe ich meinem Mann, meinen Eltern usw. bescheid gesagt. Keiner konnte mehr an meiner Entscheidung rütteln.

Alle Ärzte sagen mir: jetzt wird es aber allerhöchste Zeit, dass das gemacht wird. Die ersten Schäden meiner Fehlstellung sind schon deutlich, beginnende Kieferarthrose, Zahnfleischrückgang, Schmerzen in den Gelenken....

Keiner kann diese Schäden für dich tragen oder kann dir kaputte oder ausgefallene Zähne wiedergeben!!

Deswegen, solange deine Eltern nicht Kfo oder KC sind und entsprechend keine Ahnung haben, dürfen sie dich auch nicht beeinflussen. Basta!! Frag Ärzte und Leute, die wirklich Ahnung haben und bilde dir dann deine Meinung!!

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hi Lia,

ja meine eltern wissen das gar nicht wie das ist mit fehlstellung zu leben bzw zurecht zukommen, ok es gibt im leben schlimmeres und man soll ja dankbar sein und so das wir eigentlich schon gesunde menschen sind ausser unsere Fehlstellung..Was ich damit meine ist, habe Angst das es noch schlimmer werden kann nach der OP, was ist wenn ich die Narkose nicht ertrage oder es geht irgend etwas schief während der OP lauter so sachen gehen mir durch den kopf! Bis vor ein paar tagen hatte ich überhaupt keine Angst ich war fest entschlossen ich wollte unbedingt die OP noch nie wollte ich noch mehr was im Leben...

Und dann kommt der Schlag mit der Familie, das ganze rumheule mama schwester das ich es nicht machen soll und die haben es wirklich geschafft mir auch Ängste zu machen die ich vorher gar nicht hatte. Ich kann meine Familie auch verstehen die lieben mich über alles und haben panik das mir was passieren könnte aber die müssen auch damit rechnen das ich niemals glücklich sein werde wie sie es gerne gesehen hätten....

Und was wird aus mir???????

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hi Zeruya...

danke für den lieben Beitrag. Habe mir das auch schon überlegt zum Therapeuten zu gehen aber dann müsst ich auch meine Familie mitnehmen denn ansonsten würde es ja nichts bringen, wenn zuhause immer nur gegen die Op gesprochen wird und die mich versuchen wieder zu überreden es nicht zu tun... Ach ich wünsche mir echt niemanden in meiner Lage..Es ist echt schwach nicht entscheiden zu können, immer mit Ängste zu leben und immer wieder auf die Schnauze zu fallen gerade wo man denkt das jetzt alles gut wird und mit der Hoffnung aufwacht das ich bald mein Traum verwirklichen werde und so dran glaubte...

Jetzt stehe ich wieder da nur mit Enttäuschungen... Eigentlich bin ich gar nicht so ein schlechter Mensch ich habe niemand was böses angetan...wieso bestrafft mich Gott so...Wieso muss ich mich opfern das andere ja nicht traurig werden....ach keine Ahnung...ich könnte echt Romane schreiben...

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Hallo Jade,

es gibt Eltern, die ihre Kinder überbehüten und gleichzeitig emotional vernachlässigen. Sie machen das nicht bewusst, meistens wurden sie als Kinder auch nicht besser behandelt (den damaligen Zeitgeist entsprechend eher noch schlechter). Das Ergebnis dieser Erziehung ist oft mangelndes Selbstvertrauen und eine tiefsitzende Angst vor dem Unbekannten. Es ist schwer, gegen diese Angst anzukämpfen, selbst wenn man die eigentliche Ursache dafür kennt. Unmöglich ist es aber nicht.

Ich hatte beim Lesen Deiner Beiträge das Gefühl, Du hattest Dich innerlich bereits für die OP entschieden und verzweifelst nun, weil Deine Familie Dich wieder zurück auf die ausgetretenen Pfade gelotst hat, nämlich kein unnötiges Risiko einzugehen, selbst wenn es der einzige Weg zum Glück ist. Ich drücke Dir die Daumen, dass Du es schaffst, über Deinen Schatten zu springen. Mir ist es bisher auch nicht immer gelungen, aber manchmal schon. ;-)

Liebe Grüße

Quina

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Und dann kommt der Schlag mit der Familie, das ganze rumheule mama schwester das ich es nicht machen soll und die haben es wirklich geschafft mir auch Ängste zu machen die ich vorher gar nicht hatte. Ich kann meine Familie auch verstehen die lieben mich über alles und haben panik das mir was passieren könnte aber die müssen auch damit rechnen das ich niemals glücklich sein werde wie sie es gerne gesehen hätten....

Und was wird aus mir???????

Ja gut, sowas will man von den Eltern ja dann auch nicht hören, dass sie heulen usw.

Bei mir war/ist es ähnlich wie bei dir: Meine Mama bedeutet mir sehr viel und ich habe im Leben eigentlich immer nur versucht, es ihr Recht zu machen.

Als ich merkte, dass sie Angst um mich hat, habe ich auch nachgedacht (es gab auch mal eine Zeit, in der war ich mehr als fest entschlossen, die OP durchzuziehen). Ich würde sogar mein Leben hinteranstellen, wenn es um meine Mum geht! Ihr Glück ist mir wichtiger als meins! Das ist bei mir ganz klar!

Meine Mum sieht (oder sollte es eigentlich sehen), wie schlecht es mir geht, wie ich jeden Tag keinen Spaß am Leben mehr habe. Aber langsam glaube ich sogar, sie sieht das nicht, weil ich ja schon jahrelang keinen richtigen Spaß mehr am Leben hab und sich alles nur noch um die Fehlstellung dreht. Vielleicht will sie es nicht wahrhaben. Oder vielleicht kennt sie mich nur noch "so" :( -

An manchen Tagen schlafe ich 9-10 Stunden, nur, weil ich in meinen Träumen öfters keine Fehlstellung habe und "befreit" bin. Und dann wache ich auf - und die böse Realität ist da. :(

Mir gehts glaub ähnlich wie dir, wenn ich das alles so lese, was du schreibst.

Und ich wünsche auch niemanden, dass es so geht wie mir. Vielleicht doch - aber dann nur für vllt. 1 Stunde, damit sie mal alle wissen, wie es einem damit geht und nciht alle sagen "Was hast du überhaupt" bzw. mich momentan garnicht mehr für voll nehmen. und das ist ja noch viel schlimmer - wenn garnicht mehr darüber gesprochen wird!

Und trotzdem verstehe ich meine Mum - weil ich weiß, WARUM sie so ist. Einfach aus purer Angst. Und ich habe mir ihre Meinung auch angehört und darüber nachgedacht. Wie ich schon sagte, es ist ein Stück weit Verantwortung für mich. ABER letzten Endes kommt es nur drauf an, WAS DICH glücklich macht! Und sowas sollte man auch auf den Punkt genau deutlich machen, vor deinen Eltern!

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Hi Lovely Lota...

Bin grad echt verwundert unser Leiden ist abartig gleich...

Darum verstehe Dich voll und ganz mit allem was du schreibst und meinst...

Meine Mama ist auch das wichtigste für mich, würde alles machen nur das sie nicht traurig ist und das machen Du und ich ja auch!

Wir "geben" unsere Träume auf nur das sie glücklich ist...

Aber was wird aus uns??? Wir haben doch auch ein Recht glücklich zu sein!!!

Ich hatte auch nie so richtigen Spass am Leben is mein Ernst...

In den glücklichsten Momenten auch die ich hatte, war immer meine Fehlstellung im Hinterkopf es hat mich immer begleitet und ich will wirklich nicht mehr so leben ich hab einfach kein Bock mehr...

Na unsere Geschichte ist ja so ziemlich verwandt, es tut mir für dich wirklich leid, deine Situation kann ich am besten verstehen..Und wiederrum bin ich froh das ich nicht alleine bin...

Vergiss nichtl

Was uns nicht umbringt macht uns nur stärker

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Ja, bei mir war es die ganzen Jahre auch immer so, dass ich in Momenten des Glücks nur ganz selten meine Fehlstellung ausblenden konnte.

Weil Glück = Lachen, (und da wird man zwangsläufig daran erinnert).

Damals, als ich noch nicht wußte, dass ich eine Fehlstellung habe, war ich einfach nur unzufrieden mit mir selbst, ich dachte (in jugendlicher Naivität) an Oberlippenaufspritzung, Nasenkorrektur und evtl. Kinnaufbau, nur um das eigentliche Problem (von dem ich zum damaligen Zeitpunkt ja nichts wußte) zu kompensieren. So sehr unzufrieden war ich.

Mit den Jahren wird man ja erfahrener und plötzlich kamen dann die anderen Werte, man hat kapiert, dass die Schönheit allein nicht glücklich macht, sondern dass auch Menschen mit Makeln sehr viel Glück und Freude haben können.

Aber andererseits dann die Erkenntnis, dass es nicht nur die Makel sind, sondern vielmehr die unbequeme Situation im Mund!

Und dass das ständige Kiefer hin- und herschieben viel schlimmer ist als die Optik (so ist es zumindest bei mir).

Den Menschen in meinem Umfeld hatte ich bis dahin dann leider schon den Floh ins Ohr gesetzt, dass ich mit meinem Aussehen unzufrieden bin. Und was ist da wohl (die natürliche) Reaktion: Man schafft es nicht mehr, ihnen klar zu machen, dass es hauptsächlich um andere Faktoren geht, als um die Optik. Was dann widerrum leider für wenig Verständnis sorgt. Ich (und darum bin ich auch froh), habe z.b. keine Kiefergelenksschmerzen, deshalb kann ich meiner Familie + Freunde nicht sagen, ich würde die (evtl.) OP wegen Schmerzen machen, das wäre ja dann gelogen.

Aber eben dieses "unbequeme" Gefühl im Mund können die meisten nicht nachvollziehen. Vielleicht haben viele Leute einen schiefen Zahn und denken, DAS wäre damit gemeint ,und verstehen dann garnicht, wie man damit nicht leben kann.

Ich muss sagen, ich bin in letzter Zeit wieder sehr viel am nachdenken....

im Moment bin ich auch ziemlich hin- und hergerissen.

Es wechselt ständig, und das macht mich rasend. Manchmal kann man keinen klaren Gedanken mehr fassen, wenn man in der einen Minute denkt "Jetzt machst du halt einfach die OP, davon hängt schließlich deine Glückseeligkeit ab" - und in der anderen Minute dann wieder "Vielleicht bekommt man es ja doch noch ohne OP hin, ich habe schließlich nicht so hohe Erwartungen!"

Doch ich bin wohl der größte Angsthase, wenn es um Vollnarkosen geht.

Und überhaupt alles drum und dran.

Meine Mum meint z.b. - was wäre, wenn "im Gesicht" ein Fehler bei der OP passiert? Sie würde sich niemals im Gesicht freiwillig operieren lassen. Da verlaufen ja soviele Nerven, wenn da was passieren würde...... :eek:

Deine Geschichte hat mich auch sehr berührt! Weil sie eben so ähnlich ist....

:539:

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Hallo jade , hallo Lovely Yola!

Wenn ich eure Berichte lese, dann werde ich wirklich traurig. Zwei bildhübsche Mädchen und ihr seid so unglücklich. Die Tasache, dass ihr an diesem Forum teilnehmt und super über eure Fehlstellung informiert seid, zeigt doch eigentlich, dass ihr euch innerlich für eine Veränderung entschieden habt. Das Problem ist euer Umfeld, also eure Eltern und ich glaube hauptsächlich eure Mütter. Ich kann das gut verstehen, auch ich habe ein sehr enges Verhältnis zu meiner Mutter. Meine Eltern oder meine Mutter hat auch sehr oft versucht mich irgendwie im Leben zu beeinflussen. Sei es die Berufswahl, die Auswahl meines Partners, meiner Wohnung usw. Meine Mutter meinte immer zu wissen, was gut für mich ist und glaubte mich besser zu kennen als ich mich selbst. Dagegen anzukämpfen war ein sehr schwieriger und schmerzlicher Prozeß, weil es erst später kam, so mit Anfang zwanzig. Eigentlich geschieht das in der Pubertät und ist völlig normal.

Ich glaube, dass ihr beiden euch noch nicht richtig von euern Eltern abgenabelt habt. Ihr solltet eigentlich selbst am Besten wissen, was für euch das Richtige ist. Wenn das für euch aber nicht möglich ist, dann bindet eure Eltern oder eure Mutter mehr in den Ablauf mit ein. Nehmt sie mit zum Kfo oder zum KC und gebt ihnen mehr Informationen über Risiken und Gefahren, aber auch über die Heilungschancen, denn dass was ihr (wahrscheinlich) habt, ist schließlich eine Krankheit. Sonst wäre die Krankenkasse nicht bereit die Behandlung zu bezahlen. Ich denke, offen zu reden hilft am besten!

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Zerbrecht euch nicht so den Kopf. Die OP dürfte weniger schlimm sein, als Ihr denkt. Aber stellt euch auch darauf ein, das das Ergebnis bei einer Änderung euch wahrscheinlich nicht gefällt. Gesichtschirurgie ist ein schwieriges Geschäft.... besonders bei Frauen! Weil die meiner Meinung stärker auf ihr Aussehen fixiert sind als Männer...

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Aber stellt euch auch darauf ein, das das Ergebnis bei einer Änderung euch wahrscheinlich nicht gefällt.

Wie kannst du sowas sagen? Ich selbst habe mich auch operieren lassen und bin sehr zufrieden mit meinem Aussehen. Eigentlich sehe ich jetzt so aus, wie ich immer das Bild von mir im Kopf hatte vor der OP. Ausserdem finde ich, gibt es hier im Forum, wenn man sich mal die vorher/nachher Bilder anschaut, viele Beweise dafür, dass man nachher besser aussehen kann als vorher!

jade 22 und lovely yola: ich wünsche euch, dass ihr die richtige Entscheidung treffen könnt, die euch persönlich glücklich macht! Es bringt meiner Meinung nach nichts, seine eigenen Wünsche hinter die anderer zu stellen, auch wenn es die eigenen Eltern sind. Wie schon richtig gesagt wurde, irgendwann kommt die Zeit, wo man sich abnabeln muss! Den Tip eure Mütter mit zum KFO und KC zu nehmen finde ich sehr gut. Wenn sie die Probleme besser verstehen, die ihr habt, werden sie vielleicht auch merken, dass ihr diese Entscheidung letztendlich selber treffen müsst, um glücklich zu werden.

Liebe Grüße,

chaoscat

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Ich kann das garnicht so richtig verstehen warum man sich da so viele gedanken drum macht ?

Ich meine dir sagt ein Kieferorthopäde das es sinnvoll ist und dein kieferchirurg.

Du weißt selber das es nicht optimal ist bei dir, und dein zahnarzt wird dir bestimmt auch schon mal gesagt haben das bei keiferfehlstellungen und fehlbelastungen und nicht belastungen von zähnen es zu späteren schäden kommen kann (bzw kommen wird).

Ich weiß noch das mein kfo zu mir gesagt hat das wir operieren müssen und so weiter und da hab ich nur gesagt "ja ok".

Dann hat mir der chirirg vorgelesen was alles passieren kann und das hat mich schon bissel beindruckt, aber da ich wußte das es halt schon sein muss, muss ich halt das risiko eingehen.

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Wie kannst du sowas sagen? Ich selbst habe mich auch operieren lassen und bin sehr zufrieden mit meinem Aussehen. Eigentlich sehe ich jetzt so aus, wie ich immer das Bild von mir im Kopf hatte vor der OP. Ausserdem finde ich, gibt es hier im Forum, wenn man sich mal die vorher/nachher Bilder anschaut, viele Beweise dafür, dass man nachher besser aussehen kann als vorher!

es wird sehr wahrscheinlich besser sein und hat sich insofern dann sicher gelohnt, klar. Nur leute, die so stark auf ihr Gesicht versteift sind, finden halt immer etwas... ich wollte nur sagen, das perfekte Gesicht gibt es doch kaum... auch durch OPs nicht...

also kurz zusammengefasst meine Empfehlung: mach es, erwarte aber nicht anschließend das perfekte gesicht :)

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es wird sehr wahrscheinlich besser sein und hat sich insofern dann sicher gelohnt, klar. Nur leute, die so stark auf ihr Gesicht versteift sind, finden halt immer etwas... ich wollte nur sagen, das perfekte Gesicht gibt es doch kaum... auch durch OPs nicht...

also kurz zusammengefasst meine Empfehlung: mach es, erwarte aber nicht anschließend das perfekte gesicht :)

ok, dem kann ich zustimmen :) Man wird wahrscheinlich nicht genau das Bild treffen, das man sich vor der OP von seinem Gesicht gemacht hat. Das ist auch nicht der Sinn der Sache, ist ja keine Schönheits-OP ;)

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Wie kannst du sowas sagen? Ich selbst habe mich auch operieren lassen und bin sehr zufrieden mit meinem Aussehen. Eigentlich sehe ich jetzt so aus, wie ich immer das Bild von mir im Kopf hatte vor der OP. Ausserdem finde ich, gibt es hier im Forum, wenn man sich mal die vorher/nachher Bilder anschaut, viele Beweise dafür, dass man nachher besser aussehen kann als vorher!

Hallo,

sicherlich kann man sagen das die meisten hier im Forum mit ihrem neuen Aussehen sehr zufrieden sind. Man sollte aber auch nicht vergessen das der Weg dorthin ein sehr langer Weg ist, psychisch wie physisch absolut nicht zu unterschätzen.

Die Operationen bringen in den meisten Fällen eine auffällige Veränderung, mit der man auch wenn sie noch so positiv ist erstmal klarkommen muß.

Es gibt Fälle, wenn auch vereinzelt, in denen die Patienten ihr neues Äußeres nicht annehmen können. Auch darüber sollte man nachdenken wenn man einen solchen Schritt wagt.

Ich habe meine Behandlung erfolgreich abgeschlossen, im Nachhinein denke ich habe ich während dieser Zeit manchesmal meine Grenzen erreicht. Es gab Momente in denen ich verzweifelt war, Blicke in den Spiegel die mich fragen ließen- will ich das alles----------zwar seltene Augenblicke, aber es gab sie und ich bin froh das ich das alles nicht alleine durchstehen mußte.

Trotzdessen das ich das Ganze nochmals über mich ergehen lassen würde wenns sein müßte, halte ich absolut nichts davon diese ganze Behandlung zu verharmlosen!

LG Tanja

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