Nina.S

von mir auch ein hallo!

Hallo an alle,

also ich "schleiche" mich hier jetzt schon länger ohne Beiträge herum... Deswegen wird es langsam Zeit, dass ich mich auch mal kurz vorstelle! :wink:

Ich bin die Nina aus Hannover, 25 Jahre alt. Ich habe ebenfalls ein Kieferproblem und denke schon ewig über eine OP nach. Damals gab es solche Foren noch nicht und jetzt bin ich richtig dankbar hier auf Gleichgesinnte zu Treffen und Erfahrungen zu lesen. Um vielleicht doch den Schritt zu wagen...

Liebe Grüße also erstmal... :lol:

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Hi Nina, dann hoffe ich mal du fühlst dich genau so wohl wie ich oder die meisten hier. ist echt schön, wenn jeder ein rat auf lager hat !Hoffe wir können dir helfen. Was hast du denn genau?

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Danke für die liebe Begrüßung! :lol:

Also soweit ich das beurteilen kann habe ich eine Progenie - mandibuläre Prognathie. Das ist aber eine Selbstdiagnose...

Also meine Geschichte fing damit an, dass mir mein Zahnarzt sagte: nanu, dein Unterkiefer ist ja viel zu weit vorne. Damals war ich neun und es war auch noch nicht so sehr zu erkennen. Wurde dann aber zum Kieferorthopäden überwiesen und es folgten Jahre lange Zahnspangenalpträume mit losen Klammern bishin zur festen Klammer. Das schlimme und einer der größten Fehler meines Lebens (oder eher der meiner Eltern - denn die haben es ja letztendlich entschieden und nichts dagegen unternommen) war die Wahl des Kieferorthopäden. Der - und seine schlimmen Arzthelferinnen erst - war nämlich IN ALLEM ein Riesenarschloch und ich war eher unzufrieden dort. (das musste mal gesagt werden, ich nenne ja keine Namen...)

Und so hat mir seine Therapie dann auch nicht so sehr geholfen. Er hat dann meine Schneidezähne im Oberkiefer so geformt, dass sie über die Zähne im Unterkiefer ragen - damit es frontal so aussieht als wäre alles normal.

Letzendlich hat er mich dann zum Kieferchirugen überwiesen. Ich weiß nicht mehr genau wie alt ich war, ich glaube 12 oder 13.

Als ich dann bei dem Termin war und mir eine Ärztin davon erzählte, ich könnte operiert werden "man müsste nur den Kiefer brechen und in eine neue Position bringen!" - da bin ich heulend aus der Praxis raus und das Thema war für mich erstmal erledigt!

Seitdem ist es natürlich nicht wirklich erledigt... Aber vor so einer OP mit "Kieferbrechen" wie die Ärtzin es nannte (weiß jetzt natürlich dass das nicht stimmte, tolle Ärztin) - nein danke! Vor allem weil ich auch sagen muss, dass es bei mir äußerlich eigentlich nicht soooo schlimm ist. Ich habe mich damit abgefunden, dass ich auf manchen Fotos wo mich jemand von der Seite fotografiert hat - was ich immer zu vermeiden versuche - in meinen Augen schrecklich aussehe...

Allerdings sagt mein Freund - mit dem ich seit fast 7 Jahren zusammen bin - ihm wäre das noch nie aufgefallen. Ich habe mein Herz darüber erst ausgeschüttet, als wir ca. 5 Jahre zusammen waren - das war auch der Zeitpunkt wo ich wieder angefangen habe mich mit dem Thema zu beschäftigen. Da bin ich als erstes auf die Seite von dem Artz xxx aus Bad Homburg gestoßen - und das die OP´s ja heutzutage viel unkomplizierter sind. Da hab ich mich schon gefreut. Und dann bin ich auf dieses Forum gestoßen und habe erstmal mehrere Erfahrungsberichte gelesen... Die fand ich dann aber erstmal wieder total erschreckend... (und ich brauchte ein paar Monate um sie zu verdauen und wieder hier her zurückzukommen...)

Dazu muss ich - wenn ich hier eh grad alles erzähle - auch sagen dass ich Leukämie hatte als ich acht war. Ein Jahr lang Chemotherapie. Und eine kleine Kranhenhausphobie gab es umsonst dazu...

Ach so - und irgendwelche Schmerzen habe ich aufgrund der Fehlstellung eigentlich auch (noch?) nicht... Was bei mir häufiger passiert: ich beiße mir beim kauen gern auf die Zunge, in die Wange, auf die Lippe...

So - das tat jetzt mal richtig gut das alles aufzuschreiben. Ist ein bißchen länger geworden als ich dachte... :smile:

Freue mich hier zu sein!

Kann mir denn jemand den "ersten Schritt" empfehlen? In Hannover??? :grin:

Liebe Grüße, Nina

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Hallo Nina!

Von mir auch ein herzliches Willkommen! Ich bin auch noch nicht soo lange in diesem Forum dabei. Aber ich bin seit zwei Wochen stolze Zahnspangenträgerin und eine Bimax Op folgt im nächsten jahr voraussichtlich. Wenn ich so deinen Bericht lese, dann kommt mir alles sehr bekannt vor. Mein Kieferorthopäde aus Kinderzeit war auch die reinste Katastrophe und das Schlimmste, was mir jemals passieren konnte.

Er hat so ziemlich alles bei mir vermurkst...nach vier Jahren Behandlung (von ca. 9-13J.)bin ich irgendwann nicht mehr dahin gegangen.

Mir wurde dann mit sechzehn Jahren beim Schulzahnarzt gesagt, dass mein Biss völlig verkehrt ist und dass man das nur mit fester Zahnspange und Operation beheben kann. Ich war völlig fertig und habe das Thema jahrelang verdrängt.

Jetzt mit 31Jahren bin ich endlich soweit und unendlich froh, dass ich die Geschichte jetzt durchziehe.

Leider kann ich dir keinen Kfo in Hannover empfehlen, aber ich glaube in diesem Forum stößt man mit Sicherheit auf einige Namen in deiner Gegend! Laß dich einfach erstmal von einem guten Kfo beraten und dir genau schildern, was auf dich zukommen würde. Das Schlimmste fand ich, war zum Schluß die Warterei, dass es endlich losgeht.

Viel Glück für deinen weiteren Weg!

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