Bazooka

Behandlungspause

Hallo,

ich habe folgendes Problem:

Nach einer GNE und 1 Jahr Zahnspange stand ich kurz vor der OP (Bimax), konnte dann allerdings aus privaten Gründen zu diesem Zeitpunkt die OP nicht machen lassen. Ich erbat mir eine Behandlungspause, um die OP zu einem späteren Zeitpunkt durchführen zu lassen, wurde aber von meiner KFO gedrängt, die Brackets dann entfernen zu lassen. Da mir keine andere Wahl gelassen wurde, lies ich sie entfernen, musste aber unterschreiben, dass dies auf eigenen Wunsch passiert.

Nun ist 1 Jahr vergangen und einer OP stünde nichts mehr im Wege, inzwischen habe ich mich aber bei einem anderen Kieferchirurgen erkundigt und dieser würde nur eine UK-Vorverlagerung empfehlen, was ich natürlich vorziehen würde. (Dann allerdings auch in Kombination mit einem anderen KFO)

Nun meine Fragen:

Kann ich die Behandlung einfach fortführen oder gilt das Entfernen der Brackets bzw. die Pause als Behandlungsabbruch oder muss in jedem Fall ein neues Gutachten erstellt werden?

Kann die KK evtl. sogar die Kosten der bisherigen Behandlung (KFO, GNE) zurückfordern?

Kann ich evtl. bei der KK mit dem gleichzeitigen Behandlerwechsel argumentieren, da die Behandlung dort ja nicht mehr so aufwändig wäre? Ich sehe den ersten Behandlungsplan inzwischen übrigens ganz klar als Fehlinformation.

Wenn ich die KK wechseln würde, könnte ich dann einfach wieder "von vorne" anfangen, also neuer Behandlungsplan, Gutachten etc. oder beruft sich die neue KK dann auch auf die vorherige Behandlung?

Natürlich werde ich bei der KK nachfragen, aber ich hoffe, jemand kann mir hier vorab schon Infos dazu geben.

Vielen Dank im voraus!

Bazooka

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Hi Bazooka, unser Problem ist etwas änhlich.

Wir wollen die OP von meinem Sohn verschieben bis nach dem Abi (also bis er 18 J ist).

Die Entfernung von den Brackets gilt als Behandlungsabbruch.Die KK wird dir kein neuen Zahnspange für die OP genehmigen.Das hat der KFo mir gesagt. ( Wir warten noch auf die Anwort von der KK).

und die kk wechseln? Das ist auch einen Idee:idea:

L.G

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Hallo tamu,

habe ich das richtig verstanden, ihr habt bei der KK nachgefragt, bevor ihr die Behandlung abbrecht? Oder habt ihr bereits abgebrochen und eine spätere Behandlung beantragt? Wenn keine neue Zahnspange genehmigt wird, dann doch auch keine OP oder?

Bitte poste doch dann mal was die KK geantwortet hat! Welche KK ist es denn bei euch?

Liebe Grüße

Bazooka

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Hi Bazooka,wir sind bei der tech. KK.( meiner Meinung nach eine gute KK.)

Unsere Geschichte basiert auf Unkenntnis von meiner Seite und fehlenden Informationen von der anderen Seite.

Auf Empfehlung vom Za. sind wir zum Kfo.Der Kfo. hat lediglich gesagt, dass der Kontaktpunkt von dem Gebiss nur an dem hinteren Backenzahn liegt,und die KK. wird die Zahnspange genehmigen.Während der Behanlung ist immer die Rede von einer wahrscheinlichen Op..Ich habe ihn dann gefragt, darauf schickt er uns zum Kc. um eine weitere Meinung zu holen und auch mit der bitte die Hand von meinem Sohn zu rötngen um festzustellen, daß er mit seinem Wachstum fertig ist.

Der Kc. sagt: ja, es wird ein Bimax.Und ja, das Kind ist schon fertig mit seinem Wachstum.Fals wir jetzt nicht operieren, dann bittet er die Zahnspange runterzunehmen, denn es schadet nur die Zähne.

Durch die Diagnose vom Kc. habe ich zum ersten mal vom offenen Biss gehört, habe im Internet recherchiert und bin auf dieses Forum gestoßen. ( Liebes Forum, danke Ihr habt mir sehr geholfen).

Ich habe dem Kfo. mitgeteilt, dass wir den Op.nach dem Abi ( 18J) machen wollen auf folgenden Gründen:

- Da es bei dieser OP um mm Verschiebung geht,und bei einem 15 jährigen Kind ist man nicht sicher ob noch ein kleines Wachstum nachkommt :-P .

-Von einem Kind mit 15 J kann man nicht verlangen , dass es versteht, was diese Op.in sich hat.

- am Anfang der Behandlung war nicht von einer Op. die Rede.

Der Kfo. ist der Meinung:

-Die Op. ist die Voraussetzung für diese Behandlung.

-Wir haben eine Bestättigung, dass er fertig mit seinem Wachstum ist

Als ich dem Kfo.das mitteilt habe ,ist er dabei den Draht zu wechseln, da hat er sofort aufgehört und stattdessen ein frontal Rötngenbild gemacht ,und sagt er wird der KK einen Bericht schreiben. Das ist Behandlungsabbruch,wir sollen auf die Anwort von der KK.warten.

Nun ist es 6 Wochen her, und mein Sohn hat die geklebten Brackets auf den Zähnen.

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Nun ist es 6 Wochen her, und mein Sohn hat die geklebten Brackets auf den Zähnen.

Hallo Tamu,

gibts denn was neues inzwischen? Ich glaub ich würde durchdrehen wenn mein Sohn die Brackets sinnloserweise tragen würde. Hast Du schon mal bei der KK selber nachgefragt was da los ist und wie es weiter gehen kann?

Warst Du mal in einer Uni-Klinik? Ich finde die sind dort immer am besten und haben große Erfahrung.

Viele Grüße!

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Hi q-tip,

Hi Bazooka,

Am montag habe ich die KK anrufen, die reagiert sehr kulant:ja, kein problem , man kann eine Behandlungspause machen( die feste Zahnspange kommt runter, das Kind bekommt ein lose Zahnspange und in 1-2 Jahr wenn er bereit ist für die op , dann kommt die feste Zahnspange wieder rein).Als der Kfo das hört,lacht er und möchte gern die Telefonnummer von der Dame.

Heute ruft die KK uns an und sagt:wir können gerne jetzt die op verschieben,nur kann es sein ,dass die Zahnspange später aus wirtschaftlichen Gründen nicht nochmal genehmigt wird. was das heißt: jeder bekommt für die Behandlung nur einmal eine Zahnspange.

Auf meinen Einwand hin, dass wir gar nicht mit der OP gerechnet haben ,dass wir nicht genügend informiert sind,sagt die KK: das ist ein Angelegenheit zwischen uns und dem Kfo, die KK macht nur die Abrechnung.

Ich bin ratlos und wütend, denn mein Kind würde die Entscheidung wegnehmen.

Q-tip: wir waren beim 3 KC mit der Erbgebnis:

-B.H. : OK-impaktation zur Autorotation der UK.

-UK Frankfrt.: Bimax.

-privat Klinik in HD: Segmentosteotomie.

Wir sind am überlegen: jetzt den Op.oder nehmen wir den Zahnspange runter und mein Sohn finanziert den Op später selbst.

Bazooka:die gleiche Frage:Wenn er später ein eigene Krankenversischerung hat, dann kann er doch von neuem ein Behandlung beantragen,oder..

Lg.

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Hallo Tamu,

beantragen, ja. Das Problem ist nur: Ob eine Behandlung genehmigt wird, hängt von seinem Biss ab und wie dieser ins KIG-Schema eingestuft wird.

Evtl. hat sich durch die jetzige KFO-Behandlung der Biss soweit verbessert, dass die Kasse keine kieferorthopädische Behandlung mehr für notwendig erachtet/finanziert, auch wenn die OP aufgrund der "knöchernen" Fehlstellung (vermutlich Gummi-Smile und irgendwas am Unterkiefer?) immer noch nötig und sinnvoll wäre.

Dann bekäme er eine evtl. notwendige und aus Kieferchirurgen-Sicht indizierte OP nicht mehr bezahlt, weil "kieferorthopädisch" kein Handlungsbedarf mehr besteht.

Und bei Erwachsenen zahlt die Krankenkasse nur, wenn eine kieferorthopädisch-kieferchirurgische Kombinationsbehandlung gemacht wird.

Besteht - trotz Abi usw. -nicht die Möglichkeit, das in den Sommerferien oder so durchzuziehen?

Da man nach einer OP so ca. 6 Wo. krankgeschrieben ist, würde er dann in der >Schule nicht fehlen, und nach 6 Wo. ist er sehr wahrscheinlich auch wieder soweit, dass er im Unterricht gut mitkommt.

LG; Anna

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Hy Tamu!

Wie Anawake schon sagt ist dies sehr Riskant die Behandlung jetzt abzubrechen, da man später nicht weis ob er in die nötige KiK eingestuft wird um eine Kieferorthopädisch/Kieferchirurgische Behandlung von der Kasse bezahlt zu bekommen. Das hieße für Ihn er müsste alles selber zahlen. Die OP und die KFO Behandlung!

Lese ich das richtig das dein Sohn erst 15 ist??? Also ist er doch erst 9. oder 10 Klasse und das ABI noch etwas entfernt?

Allerdings bin ich mir nicht wirklich sicher ob er mit 15 nicht doch noch wächst. Bei meiner Schwester müssen Zähne Implantiert werden und der KC meinte dies könne man frühestens mit 17 machen da bis dahin bei Mädels das wachstum weitgehend abgeschlossen ist. Wenn sie männlich wäre würde er es frühestens mit 18 machen lassen um kein Risiko einzugehen das der Kiefer wächst und das Ergebnis dadurch schlecht wird. Allerdings fragt man 3 KC bekommt man 3 meinungen.

Würde der KFO deines Sohnen jetzt schon operieren? Gibt es in dem alter nicht noch möglichkeiten dies mit der festen spange weitestgehend zu regeln? ICh würde mich einfach an einen anderen KFO wenden zwecks 2. Meinung um jetzt keine falsche entscheidung zu treffen, die ihr vieleicht später bereuen würdet.

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Hi Anne,

Hi Angsthase,

vielen Dank für die Anworten,

Der Kfo hat versucht den off.-Biß mittels Zahnspange zu korrigieren.Seit der Vorstellung beim KC ( 08/2008) wird nichts weiter gemacht an der Zahnspange.

Warum ich zöger:

-Wie Angsthase denke ich, daß sein Kiefer sich noch verändert, daß ein OP zu früh ist

-Er ist in der 11.klasse, deswegen jetzt oder nach dem Abi.

-Das größe Problem ist: Ich habe kein Vertrauen mehr zum Kfo.Nicht daß er uns nicht genug informiert ( Er redet nur wenn man ihn fragt).Ich habe ihm um einen Beratungstermin, ( er meint ein Bimax in diesem Fall wäre stabiler) und die Unterlage mitzunehmen für ein 2. Termin in BH. Darauf sagt er, ich kann die Unterlagen abholen, ein Gespräch mit ihm ist nicht nötig.

Und ist es wichtig , daß KC und Kfo sich bei der Behandlungsmethode einigen?

Mir missfällt einiges über ihm, soll ich Augen zu und bei ihm bleiben, wie groß ist die Rolle des Kfo bei einer Behandlung?.

-Wegen der KIG-Abstuffung hat die KK uns auch empfohlen jetzt zu operieren.

Den Kfo zu wechseln ist schwierig , denn keinen Kfo nimmt gern.....das kennen wir schon.:grin:

Lg.

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Hey Tamu!

KFO und KC bilden ein Team! Also sollten sie sich schon einig sein. Bei mir war das so das der KFO sich immer mit dem KC ausgetauscht hat um zu besprechen was noch gemacht werden muss und was so bleiben kann. War auch 2 mal vor der OP Planung beim KC zur Kontrolle ob die Zähne optimal sind. Es wird ja erst operiert wenn die Zähne so stehen das es NACH der OP passt. Nach der OP werden wenn überhaupt nur noch kleinigkeiten gemacht.

Wenn du mit dem KFO nicht zufrieden bist wechsel ihn. Wir haben freie Arztwahl!!! Du teilst dann nur deiner Kasse mit das du den KFO gewechselt hast da du mit dem alten nicht zufrieden warst und das wars. Und einen neuen KFO zu finden ist nicht so schwehr. Hab ich bei meiner 1. Spange auch gemacht. ICh hab einfach bei Bekannten/Freunden gefragt, mir dann einen ausgesucht dort angerufen, Termin gemacht - fertig. Ich wurde nicht blöd angeschaut oder so. Der neue KFO hat dann die Unterlagen vom alten angefordert (der wollte sie mir nicht geben) und hat den Behandlungsplan übernommmen. Das wars! Ich war glücklich und fühlte mich endlich verstanden. Durfte sogar fragen stellen und hab auch ohne zu fragen alles Erklärt bekommen. Also frag einfach mal bei Bekannten nach ob sie dir einen empfehlen können. Je nachdem wo dur wohnst kann ich dir auch die Adresse von meinem geben (Frankfurt, Bergen Enkheim).

Ich drücke dir fest die Daumen das sich alles regelt.

Angsthase

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Hi Angsthase,

Wir haben am 18.12 ein 2. Termin in BH, um nach der Op-Methode zu fragen.Die OP planen wir 2 Wochen vor den Osterferien, dann hat er 4 Wochen zur Erholung.

Wegen Kfo-wechsel, kannst du mir die Adresse per P.N.schicken? dann habe ich ein Option mehr. Danke

Wenn ich seine Zähne abends knirschen höre, oder wenn er das Essen nicht richtig durchbeißen kann, dann denke ich das Kind muss operiert werden ( aber doch nicht jetzt, nur weil er zufällig die Zahnspange im Mund hat.)

Andere Frage an alle :

Stimmt es, dass Zähneknirschen nach der Op weg ist?.Alle drei KC, bei denen ich da war, sagen ja.

Was ist, wenn man nach der Op troztdem knirscht? Gerade wenn man den Kiefer schonen muss.

Hat jemand schon erfahrung damit?

Lg.

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