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Bimax - OP in Bad Homburg am 27.10.2008, inkl. Sanierung der Atemwege

Liebe Forumsteilnehmer!

Nachdem ich im Vorfeld meiner OP auch oft in diesem Forum gestöbert und mich informiert habe, möchte ich nun auch meinen Bericht zu diesem Thema abgeben und werde diesen nach und nach in den nächsten Tagen ergänzen.

Bei meiner Fehlstellung handelte es sich um eine Unterkiefer-Rücklage von ca. 8 mm, die Vorbehandlung (Lingualtechnik) bei Dr. F in Dortmund lief seit knapp 3 Jahren. Bereits vor einem Jahr war ich zu einem ersten Beratungsgespräch bei Dr. K in Bad Homburg, wobei er mir hierbei bereits die Bimax empfhal.

Ehrlich gesagt hatte ich extremen Respekt vor dieser umfangreichen OP und habe diese daraufhin erstmal ein Jahr vor mir hergeschoben, aber - viele von Euch kennen das vielleicht - der ständige Gedanke an die Fehlstellung, dieses permanente Genervtsein, der Wunsch, das abzustellen sowie nicht zuletzt diverse Gespräche mit meinem KfO führten zu dem Entschluß, die OP nun tatsächlich durchzuziehen.

Im Vorfeld holte ich mir natürlich jede Menge Infos aus diesem Forum, ich glaube ich habe so ca. 20 OP Berichte zum Thema "Bimax in Bad Homburg" ausührlich studiert - an dieser Stelle Euch allen danke für diese Berichte!

1 Woche vor der OP: Voruntersuchung, Beratung Modell - OP

Eine Woche vor der eigentlichen OP fuhr ich aus dem Sauerland die fast 300 km nach BH, um dort einige vorbereitende Untersuchungen über mich ergehen zu lassen. Es wurden etwa mehrere Abdrücke genommen, Fotos gemacht sowie ein ausführliches Gespräch mit einer der Assistentinnen von Dr. K geführt, da er selber ganztägig operierte. Dr. E nam noch Abdrücke für den anzufertigenden Splint vor, und dann ging es nach ca. 2 h auch schon wieder nach Hause.

Sonntag, 26.10.2008 - Anreisetag vor der OP

Nun sollte es also tatsächlich losgehen. Meine Frau und ich fuhren gegen 10.00 Uhr los Richtung BH, schließlich mußten wir ja um 14.00 Uhr bereits dort aufschlagen. Die Fahrt war problemlos und meine Nervosität hielt sich in Grenzen - jetzt wollte ich die Nummer nur noch durchziehen. Ich hatte mir ein Einzelzimmer auf der Station B5 gegönnt, welches auch völlig i.o. war. Gegen 18.00 Uhr kam dann auch die Narkoseärztin und führte mit mir das Aufklärungsgespräch. Die vorliegenden Risiken waren mir zwar bekannt, wenn man diese aber so erläutert bekommt, wenige Stunden vor der OP, berührt einen dies schon etwas anders. Na ja, muß man durch, unterschrieben und ab dafür!

Am Abend sind wir dann in die Altstadt von BH spaziert, ich hatte das Bedürfnis, mich nochmal etwas zu bewegen und vor allem: nochmal etwas zu essen. Wir fanden ein sehr schönes italienisches Lokal "DÀlfonso" wo uns Alfonso wirklich leckere Tortellini kreierte!

Dann wieder ab ins KH, wo ich auch sehr gut geschlafen habe.

Montag, 27.10.2008 - Tag meiner umfangreichen OP

Der Montag verlief zunächst relativ normal: 6.30 wecken, umziehen, nochmals kurzer Besuch des Narkosearztes, Einnahme der Beruhigungstablette gegen 09.30, danach nochmal ein Stündchen geschlafen, leider dann nochmals Wartezeit, hellwach bis a. 13.30. Ein paar Mädels waren vor mir dran, da heißt es natürlich Ladies First!

Dann also wurde ich auch schon zum OP geschoben, in der Patientenschleuse werde ich dann verkabelt und mit einem Zugang an der linken Hand versehen. Dies tat auch nicht wirklich weh. Zum ersten Mal sehe ich Dr. K., der mir nochmals erläutert, dass bei mir eine BIMAX duchgeführt wird, ganz am Anfang der Gespräche hatten wir auch über eine UK - Vorverlagerung nachgedacht, was aber optisch nicht ausreichend gewesen wäre.

Dann erläuterte mir der Narkosearzt, dass nun schon dass starke Schmerzmittel einlaufen würde, was man auch spüren konnte. Auf die Frage was ich beruflich mache, schaffte ich noch zwei Sätze, merkte das Narkosemittel meinen Arm hochlaufen und - schwupps war ich weg...

Auf der Intensivstation kam ich langsam wieder zu mir. Noch etwas neben der Spur versteht sich, aber mir war eigentlich nicht schlecht. Ich war allerdings schon fertig, kaputt einfach, merkte die Saugdrainagen in meinem Gesicht, die Kühlmaske und dass ich natürlich auch am Tropf hing.

Was ich erst etwas später erfuhr: Die OP hatte anstatt geplanten 2 sage und schreibe 3 Stunden und 45 Minuten gedauert!!!

Dies hatte meine Frau während des Wartens natürlich schon in Angst versetzt, vor allem, da ihr auch nicht wirklich gesagt werden konnte, was da mit mir los war. Aber es klärte sich ja bald auf.

Dr. K erläuterte mir später, dass ich wohl wirklich ein sehr komplizierter Fall war: Meine Kieferknochen im Unterkiefer waren im Bereich der Schnittführung extrem dünn, lang und konkav geformt, in der Regel ist es genau anders: dick, konvex und kurz. In der Mitte mußte ja nun gesägt werden, gerade an der dünnsten Stelle, wo aber auch der Nerv verläuft. Die Gefahr, diesen zu verletzten war hier also sehr hoch. Dr. K mußte sehr präzise operieren und schaffte es auch perfekt, ohne Nervschädigungen. Links wurden bei mir gar 2 Titanplatten verbaut, recht eine, am Oberkiefer wurde (neben Titanplättchen) etwas Knochen transplantiert - zusätzlich wurden meine Atemwege gleich mitsaniert, wie praktisch, wird meine Atmung auf jeden Fall später verbessern!

Unangenehm war, dass mein Kiefer aufgrund der schwere meiner OP komplett verdrahtet war. D. h. der Splint war im Mund, je eine Schraube in Ober- und Unterkiefer, dazwischen mit Draht und Gummis fixiert. Somit war weder sprechen noch Mundhygiene oder vernünftige Nahrungsaufnahme möglich. Bereits vorab: Die Verdrahtung sollte bis Freitag Abend bestehen bleiben.

Ansonsten war ich froh, nun auf Intensiv meine Frau Conny zu sehen, die hatte sich schon Beitand durch Ihren Bruder aus Frankfurt orgnisiert. Schön, wenn jemand da ist, wenn man erwacht. Ich meine, auch Dr. K war kurz an meinem Krankenbett, und sagte die OP sei trotz der Schwierigkeiten gut verlaufen, aber kann auch sein, dass ich das geträumt habe, man ist ja in so einer Art Dämmerzustand.

Die Nacht auf Intensiv wollte und wollte nicht vergehen. Ich blickte direkt auf eine große Krankenhausuhr, da werden die Minuten sehr sehr lang. Ab und an kam der Nachtpfleger rein (wie alle sehr nett) und sah nach mir. Scheinbar hatten alle dort den großen Wunsch, ich solle doch nun einmal endlich in die Bettflasche pinkeln. Doch wie sehr sich auch alle bemühten, Wasser an, Wasser aus, es gelang mir einfach nicht. Wahrscheinlich eine innere Weigerung - hätten mir da auch noch nen Baum hinpflanzen können, zu diesem Zeipunkt lief da gar nix.

Dienstag, 28.10.2008, Mittwoch 29.10.2008 - Verlegung auf Station B 5

Eins vorab: Die Tage Dienstag und Mittwoch empfand ich als total übel. Ich hatte Schmerzen und fühlte mich einfach wie Restmüll. Mund verdratet, kein Sprechen, Nahrungsaufnahme nur minimalst, Schläuche im Mund, am Arm, ständig die Gesichtsmaske auf und diesen hinderlichen Splint im Mund, ich fühlte mich wirklich elend. Dazu kam, dass ich mich nur mit "Hmm" oder "Hmm Hmm" verständigen konnte, bzw. natürlich durch aufscheiben. Glücklicherweise hatte mir Conny ein Notizbuch organisiert.

An diesen beiden Tagen fragte ich mich wirklich, warum ich mir das angetan hatte - aber ich kann Euch sagen, auch das geht vorbei! Man muß diese beiden Tage und Nächte überstehen, immer schön Schmerzmittel geben lassen und am besten Parter, Partnerin, Familie und Freunde, die Euch besuchen, betüddlen und bemitleiden an der Seite haben. Auch die motivierenden Worte der Ärzte helfen einem sehr!

Ich wurde übrigens am Dienstag morgen bereits auf die Station B 5 verlegt, nachdem ich mich auf Intensiv nochmal kurz mittels Waschlappen auf einem Stuhl sitzend säubern durfte. Auf der Station wurde ich durch die Schwestern wirklich bestens versorgt. Sie verstanden sogar meine komischen Laute und kamen immer zügig, wenn ich geklingelt hatte. Auch die Nachtschwester kümmerte sich um mich "Nichtschlafenden" ganz rührend.

Sehr störend war, dass ich durch die Nase schlecht Luft bekam. Da der Mund ja zu war, erschwerte es schon meine Lage, dass die Nase eigentlich immer lief, oft blutete und teilweise verkrustete. Besonders blöd war das eben am Dienstag und Mittwoch, meinen beiden Höllentagen.

Am Mittwoch Vormittag kam es dann zu einer wesentlichen Erleichterung, von diesem Zeipunkt an ging es eigenltich nur noch langsam und stetig bergauf: Das Drainagenziehen stand an, hiezu kamen Dr. D sowie Dr. E in mein Zimmer. Dr. E benutzte irgendein Instrument aus Metall, um mir dann mit einem kurzen Ruck die Drainagen zu ziehen, erst links, dann rechts. Das ganze war nicht wirklich schmerzhaft, etwas unangenehm halt.

Am Mittwoch Nachmittag bekam ich eine Menge Besuch: Mein Vater sowie jüngster Bruder kamen vorbei sowie mein sehr guter Freund Robbie - alle extra aus dem Sauerland. Es ist interessant zu beobachten, wie das Gespräch verläuft, wenn man selbst nicht sprechen kann, außer durch Stift und Papier. Auf jeden Fall fühlte ich mich bestens umsorgt...

Am Nachmittag ging ich dann, zur Sicherheit natürlich entsprechend begleitet, nochmal rüber zur Praxis von Dr. K. Dort wollte Dr. D noch eine 3D - Röntgenaufnahme von mir machen, was auch geschah. Das Bild sah wirklich sehr spektakulär aus - man konnte bestens erkennen, was alles gemacht worden war. Ich habe höchsten Respket vor diesen chirurgischen Leistungen!

Donnerstag, 30.10.2008

Mir war zwar immer noch nicht zum Jubeln zumute, schließlich war mein Kiefer noch verdrahtet, aber es ging nun step by step bergauf. Morgens ging ich wieder zur Lymphdrainage in den physiotherapeutischen Bereich der Taunuskliniken. Insgesamt liess man mir in BH 3 mal eine solche Lymphdrainage angedeihen, was sich als extrem angenehm herausstellte. Dabei handelt es sich um eine sanfte Gesichtsmassage, die auch helfen soll, die Schwellung abzubauen. Tut einfach nur gut, daher habe ich mir auch im Rahmen der Nachbehandlung noch 10 x Lymphdrainage aufschreiben lassen.

Vielleicht noch etwas zum Thema Essen: Da ich ja verdrahtet war, war dies nur mittels einer Spritze mit einem biegsamen Schlauch möglich. Also, Fruchtmuus oder Ähnliches aufziehen, Schlauch hinten in den Rachen führen, abdrücken und geniessen! Habe in den 5 Tagen also nicht so wirklich geschlemmt und so etwa 4-5 kg verloren. Aber die kommen wahrscheinlich auch ziemlich schnell zurück...

Am Donnerstag Abend kam Dr. K nochmal kurz bei mir vorbei und avisierte, dass ich voraussichtlich am Freitag oder Samstag nach Hause könne, sollte es mir dementsprechend gut gehen. Er beantwortete mir auch geduldig alle meine Fragen, die ich in mein Notizbuch hereinschrieb, wirklich klasse. Mit dieser Vorfreude konnte ich auch erstmals wieder etwas besser schlafen...

Freitag, 31.10.2008 - Tag der Entdrahtung

Heute war es endlich soweit, der Tag der "Entdrahtung" war gekommen. Ich wollte schon immer rüberlaufen zu Dr. Ks Praxis, aber die Schwestern meinten "keinen Stress, der kommt gleich sowieso hier vorbei." Natürlich tat er dies auch, aber erst am späten Nachmittag, da er frisch aus dem OP kam. Er wunderte sich kurz, dass ich noch immer "zu" war, und meinte dann, "egal, dann machen wir das eben hier". Daraufhin griff er zu der Schere, welche ich für Notfälle (Erbrechen oder Ähnliches) immer in meiner Nähe hatte. Schwupps, das schnackte richtig und endlich war diese Verbindung durchtrennt. Es schmerzte etwas, da die Schleimhäute natürlich etwas verletzt waren.

Ich konnte gaaanz vorsichtig den Mund öffnen, ca. 1-2mm und es kamen sogar Sprechlaute daraus hervor, oh Wunder. Dann hiess es, vorsichtig Zähne putzen und die Mundspüllösung benutzen. Danach nochmal kurz zu Dr. K in die Praxis zum "letzen Check" quasi. Dort hatte mein KC natürlich wesentlich besseres Licht. Dr. K zeigte sich mit dem OP - Ergebnis sehr zufrieden und meinte, es würde auch optisch absolut klasse werden. Darauf vertraue ich in Vorfreude, da nun natürlich noch eine Phase des Abheilens und Abschwellens ansteht, bevor man das Endergebnis sieht.

Letztlich wurde mir noch ein Antibotikum für zu Hause verschrieben und - ich war entlassen!!!

Abend kam meine Frau Conny, um mich abzuholen, wir schliefen allerdings noch eine letzte Nacht im KH in Bad Homburg, um dann nach dem Frühstück ausgeruht zu packen und die Rückreise anzutreten.

FAZIT

Heute kann ich tatsächlich sagen, dass ich diese doch umfanmgreiche Operation nochmals machen würde und ich mich richtig entschieden habe! Ich freue mich auf das Endergebnis und habe diese blöde Fehlstellung endlich aus dem Kopf. Die Betreuung in BH war jederzeit prima und die Chirurgen, allen voran Dr. K, sind wirklich excellent.

Natürlich waren dies harte Tage und man darf sich überhaupt nicht vorstellen, dass es sich bei dieser Nummer um einen Sonntagsspaziergang handelt - aber, am Ende lohnt es sich und man hält das Leiden aus.

Allen, die diese oder eine ähnliche OP noch vor sich haben wünsche ich von Herzen Glück und Erfolg, einen tollen Operateur und wenig Schmerzen!

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Hey Mirko

Schöner Bericht! Das macht einem doch wirklich Mut für die OP;)

Dann hoffe ich mal dass der Heilungsprozess auch gut verläuft.

Nico

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Hi Mikorlink,

toll deinen Bericht.

Hoffe dass du eine Gute Genesung hast und dass du bald ohne Zahnspange lächeln kannst.:D

Schöne Woche

Liana

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Hört sich bei weitem nicht so schlimm an, wie manche andere Berichte!

Vor allem kein Übergeben? Cool! Davor hab ich nämlich Angst, erstens hasse ich das und zweitens wenn man keine Luft mehr bekommt?

Na, dass es in BH so gut war, ist gut zu hören, werd da auch operiert!

Hört sich alles ganz nett an ;)

Gute Besserung, Abschwellen und so

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Hallo Mirko,

gratuliere dir zu deiner überstandenen OP. Ich selbst war 4 Wochen vor dir in B H bei Dr. K auf dem OP-Tisch zur Bimax. Allerdings war mein Eingriff weniger kompliziert wie deiner. Jedoch kann ich mich z.B. an die Minuten-Zählerei nach dem Aufwachen auf der Intensiv auch noch sehr gut erinnern. Was müssen die einem auch so ne Uhr in der Grösse direkt vor die Nase hängen. Ich hab dort auch kein Auge mehr zu bekommen:shock: .

Ich wünsche dir einen guten Heilungsverlauf ohne Komplikationen. Halt uns hier mal auf dem Laufenden.

Gruß

Kai

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Hallo alle zusammen!

Halte Euch also mal ein wenig über den Heilungsprozess auf dem Laufenden: Die Schwellung ist schon stark zurückgegangen - heute bin ich 14 Tage Post-OP. Jeden Tag wird es wirklich ein bisschen besser.

Ich ernähre mich von weicher Kost, Suppen, Nudeln, Joghurts, etc. das klappt eigentlich ganz gut. Natürlich träume ich davon, mal wieder in ein schönes Brötchen zu beißen oder Fleisch zu essen, aber Geduld muss man eben mitbringen.

Mein KFO ist zufrieden mit mir, war gestern da und er meinte, es sähe alles schon sehr gut aus.

Gestern Abend ein kleiner unruhiger Moment: War schon im Bett und atmete irgendwie tief durch, als plötzlich etwas knackte! Bei Wiederholung sogar nochmal. Dann habe ich mir genau angehört, wo das wohl herkam - muß in den oberen Atemwegen gewesen sein.

Also: Nasenspray rein und abwarten... Und tatsächlich, jetzt ist es erstmal weg. War wohl nur irgendein Gang durch "Schnütte" versperrt. Also: Entwarnung. So ist das eben, wenn die Atemwege mitgemacht werden.

Euch allen auch alles Gute und bis bald!

Euer Mirko

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@ Sweetchoc: Nein, übergeben musste ich mich nicht. Mir war auch eigentlich überhaupt nicht schlecht. Vor allem hätte ich auch gar nicht gewusst, wohin mit dem Zeug, war ja noch verdrahtet.

Dann hätte ich mir den Draht selber aufschneiden müssen. Hatte dafür immer eine Schere neben dem Bett hängen. Aber irgendwie eine komische Vorstellung.

Liebe Grüße

Mirko

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Hört sich ja super an! Vielleicht kannst du ja auch mal ein paar Bilder hochladen, so vorher nachher *sensationsgier ^^*

Immerhin kannst du schon Nudeln essen, ist doch schon ein großer Fortschritt, dauert bestimmt nicht mehr lange bis du wieder in ein Brötchen beißen kannst ^^ und das mit dem Knacken, ui da hätt ich aber auch einen Schreck bekommen. :-o

Was hast du jetzt noch alles in deinem Mund?

Das mit dem Draht ist ja echt sche***, du liegst dann da so und hast das Zeug im Mund und musst dann noch selber aufschneiden O.o

Gut zu hören, dass es auch jemanden gibt, der sich NICHT übergeben musste und das bei Bimax :razz:

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Hallo Sweetchoc, habe jetzt nur noch zwei Gummies im Mund, neben der Klammer natürlich. (Lingualtechnik);

Die sind jeweils eingehangen von hinten unten nach vorne oben, um die Muskeln zu entlasten. Den Splint trage ich nach Rü. mit Dr. K nur noch nachts.

Ich werde später auch noch Bilder einstellen, aber dazu muss ich mir noch einige aus BH besorgen. Bin morgen da, vielleicht geben die mir ja ne CD mit.

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hi mirko,

gratuliere zur überstandenen op.

an die zwei tage nach der op will ich auch nicht mehr denken ;-) die waren wirklich bescheiden.

lg und alles gute noch

janet

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Hey, das mit der Lingualtechnik ist ja cool, dann siehst du ja schon (außer der Schwellung), das Endergebnis, toll! :D

Du bist doch jetzt fünfzehn Tage post op nicht wahr?

Und kein Splint mehr, hört sich gut an ;)

Diese Lingualtechnik hätte ich auch machen sollen :D

Meine Brackets nervt mich tierisch!

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Hallo zusammen!

Vor genau einer Woche wurden bei mir die Titanplatten bis auf eine entnommen. Alles gut verlaufen und nach nunmehr einer Woche schon recht schnell wieder abgeschwollen. Das war`s nun also.

Nun hoffe ich, dass die letzte verbliebene Platte mir für den Rest meines Lebens keinen Ärger macht und ich das gesamte Dysgnathie - Thema geschafft habe.

Allen, die das noch vor sich haben wünsche ich ebenso viel Erfolg, das wird schon! Lasst Euch hier bloss keine Angst einjagen! :grin:

LG Mirko

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Hallo Mirko,

Herzlichen Glückwunsch zur übestandenen OP.

Darf ich fragen warum bei Dir eine Platte drin geblieben ist?

Viele Grüße

Katharina

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Hallo zusammen!

Bei mir blieb eine Platte im UK links oben drin. An dieser Seite war die BIMAX -OP bei mir aufgrund eines dünnen und sehr langen Kieferknochens etwas komplizierter, so dass mit zwei Platten gearbeitet wurde.

Diese obere nun zu entfernen hätte einen unverhältnissmäßigen Aufwand bedeutet (OP von aussen), was einfach nicht nötig ist, da diese Platten nur in absoluten Ausnahmefällen Probleme machen und dann immer noch entfernt werden können.

Daher haben wir die einfach dringelassen.

Gruß, Mirko

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