stephanie2002

Träumt man während der Narkose?

38 Beiträge in diesem Thema

Hey,

meistens wird man ja anscheinend vor der Narkose gefragt, wovon man gerne träumen möchte und ist dann schon weg. Träumt man dann überhaupt was? Oder wacht man dann einfach irgendwann wieder auf und weiß nur noch wie man eingeschlafen ist? :-) Würde mich mal interessieren, wurde noch nie operiert!

Freue mich auf eure Antworten!

LG Steffi

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Also ich hatte mir ja wirklich fest vorgenommen, etwas zu träumen^^

Aber ganz ehrlich... ich kann mich an so gut wie gar nichts erinnern.

Es kommt mir so vor, wie wenn ich in der Zeit gar nicht mehr auf Erden gewesen wäre:-P

Bin dann nur irgendwann aufgewacht und ja, das war wie ein Filmriss.

Man wird ja immer gleich nach der Op geweckt, bevor man auf die Aufwachstation kommt, ob halt alles wieder funktionsfähig ist. Und danach schläft man ja gleich wieder ein und wacht halt im Aufwachraum auf.

Aber nicht mal daran kann ich mich erinnern, dass die mich da vorher schon wach gemacht hatten .

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Nach der nakose ist man ja soweiso in einem extremen dämmerzustand ;)

Was den ersten tag angeht fängt meine erinnerung erst wieder so ab 16 Uhr an.... und wurde morgens als 2. operiert so um 9:30 Uhr.

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Angeblich träumt man, v.a., wenn für die Narkose Propofol verwendet wird (ein spezielles Mittel, um das Bewusstsein auszuschalten).

Ich hatte im Sommer eine OP und die Narkose wurde u.a. mit diesem Medikament gemacht, aber ich habe leider nicht geträumt - zumindest kann ich mich nicht daran erinnern.

Dafür war ich hinterher schnell wieder wach.

Wie es war:

Typ in Grün spritzt mir was, ich schiele so rüber: "Was ist das denn?" Er so: "Fentanyl - spüren Sie schon was?" - "Ja, *lall*, es wird irgendwie komisch" (ich hatte das Gefühl, nach hinten zu kippen und in einem Berg Federn zu versinken) - "Genießen Sie es!" ich wollte ihm noch sagen, dass das nichts zum Genießen ist und ich eher das Gefühl habe, keine Luft mehr zu kriegen, aber dann war ich weg und bin erst im Aufwachraum wieder wachgeworden.

Ich war zwar müde und bin zwischendurch wieder eingeschlafen, war aber von dem Moment an, in dem ich wach wurde, auch "da" und in der Lage, adäquat zu reagieren, z.B. um Schmerzmittel zu bitten.

LG, Anna

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  1. Wird's dann eigentlich plötzlich schwarz vor Augen? Also so richtig "Schwarz", dass man die schwarze Farbe vor den Augen noch sehen kann?

  2. Und gehen die Stimmen / das Stimmengewirr langsam und schleichend von einem weg oder ist plötzlich Funkstille?

  3. Bekommt man Angst in dem Moment und möchte sich wehren?

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Ich wurde bei meiner GNE-OP auch gefragt, wovon ich denn träumen möchte. Ich weiss noch, dass ich danach ganz stark daran gedacht habe, aber ob ich wirklich davon geträumt habe, weiss ich nicht. Aber ganz ehrlich, ich finde die Zeit kurz vor der Narkose echt toll, man fühlt sich berauscht und absolut ruhig :-P Ich habe jedoch mal gehört, dass es noch eine Phase vor der eigentlichen Narkose gibt, in der das Bewusstsein schon ziemlich gaga ist und man den Schwestern sein Herz ausschüttet. Es sollen schon Morde gestanden worden sein auf dem OP-Tisch!

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also bei mir warn beide male eigentlich total unspektakulär... es wird einem was gespritzt und dann hat man halt das gefühl, als hätte man nen schnaps zuviel erwischt=) und dann war ich auch schon weg... geträumt hab ich nicht mal annähernd was (war vielleicht auch ganz gut, da ich auch öfters albträume habe=) das erste an das ich mich erinnern kann, war jedes mal der aufwachraum und ne schwester, die mich fragt, ob ich schmerzmittel benötige, was ich dann auch sofort verneinen konnte :razz:

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Hallo zusammen

Soweit ich weiß, träumt man nur während der REM-Phase, und durch die Betäubung des ZNS durch die Medikamente gelangt man gar nicht in die REM-Phase, da der "Schlaf" ja künstlich ist.

Während meiner GNE und der Nasenscheidewandbegradigung hab ich nix geträumt, nur als ich die Ohrfisteln hab entfernen lassen, habe ich eine ganz leichte Schlafnarkose (ohne Intubation) und ein Schmerzmittel bekommen, da hab ich was geträumt.

@Anna:

Zu 1: Darauf habe ich nicht geachtet, es war aber eher wie als ob jemand das Licht ausgeschaltet hat .... :-P

Zu 2: Ebenso wie bei 1, Zack, weg war ich ....

Zu 3: Das ist ganz komisch, jetzt wo ich darüber nachdenke, würde ich vielleicht panisch werden, aber damals nicht. Die Narkoseschwester war furchtbar nett, und hat mich prima abgelenkt ....

Viele Grüße

Thomas

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vielleicht kommt es auf die narkose an?

als kleines kind hatte ich eine kleine nasenpolypen-op, aber auch mit narkose. da habe ich irgendein gas eingeatmet durch einen ballon und sah/hörte alles langsam verschwinden (meine mutter hat aber erzählt, mein kopf sei einfach auf die seite gefallen und ich war weg ;) )

bei der kieferop war ich vor der narkose eigentlich ziemlich voll bei bewusstsein (die beruhigungstablette hat wahrscheinlich nur bewirkt, dass ich nicht zittere oder heule - aber mitgekiregt hab ich alles!)

es wurde eine infusion gelegt und dann haben sie geschaut, aber es passierte nix.. dann sagte die übrigens eher unfreundliche narkoseschwester zu irgendwem "geh, gib nochamal was von dem xyz dazu" ich dachte, "o-oh gleich bin ich weg!"

und dann war ich echt nur weg, kein schwarz, kein garnix!! auch kein hochgefühl oder panik.

nach der op brauchte ich einige stunden, um mich von dem narkosemittel zu erholen, mir war schlecht und ich war sehr benommen (schlafen konnte ich leider nicht) - mein tipp: viel wasser trinken!! dann geht es schneller wieder raus ;)

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Ich wurde mit so einem "Gas" in die Narkose versetzt.

Mir wurde dieses Gerät vor die Nase gehalten und dann

habe ich ein paar Mal Luft geholt und hatte das Gefühl, als

ob mit gnz kalte Flüssigkeit durch die Adern fließt bis in die Arme.

Dann war ich aber auch schon weg.

Geträumt habe ich nichts und an das was man sich zuletzt erinnert ist

vor der Narkose wie sie gesetzt wird.

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ich glaube in diesem künstlichen schlaf befindet man sich in einem zustand in dem das gehirn nicht träumen kann. unser gehirm träumt ja nur im rem-schlaf.

für mich fühlten sich die narkosen nach nichts an. man ist einfach WEG. man sieht kein schwarz oder so. ich wage fast zu behaupten, dass es sich auch beim sterben so anfühlt.

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stellt euch mal einen Alptraum vor aus dem ihr nicht aufwachen könnt:?

ich glaube da ist es gesünder nichts zu träumen

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Ich würde es so beschreiben es ist als ob jemand das licht ausmacht plötzlich weg und dunkel.Das einzige was ich gemerkt hab war estwas kaltes im Arm und dann war ich weg.Und dann wacht man langsam auf.Ich hab danach versucht mich gegen die Müdigkeit zu wehren hat aber nicht so wirklich geklappt.Meine grösste Angst war die Vollnarkose aber ich muss sagen die waren nicht so schlimm mehr das was danach kam. :sad:

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Ich habe meine bisher durchlaufenen Vollnarkosen alle gut vertragen, jedoch war es jedesmal das Gleiche. Die Kanüle wird gesetzt. Es gibt eine Ankündigung über den Beginn der Injektion. Ich spüre das Mittelchen so leicht den Arm heraufwandern....ab da absoluter Filmriss. Beim Aufwachen hatte ich immer jegliches Zeitgefühl erstmal verloren. Erst der Blick zu einer Uhr half mir, mich wieder zu orientieren. Vielleicht hing auch deshalb in Bad Homburg auf der Intensiv so ne Riesenuhr an der Wand ;-). Die wäre selbst mit einer mittleren Fehlsichtigkeit ohne Problem zu erkennen.

Also, ich kann es mir wirklich nicht vorstellen, dass man während einer Vollnarkose irgendwas träumt bzw. träumen kann.

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Ich hatte zwar bisher nur einmal eine Vollnarkose, musste am Handgelenk wegen Bruch operiert werden, bei mir wars auch, hab noch was gesagt und dann alles weg...

Dann bin ich wieder aufgewacht, war aber sofort hellwach und glasklar.

Gibt vielleicht auch solche Fälle ^^

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Es hängt wahrscheinlich auch seeehr sehr viel vom Anästhesisten ab, wie gut und vor allen Dingen wie präzise er die Dosierung für die Vollnarkose abmisst! Und auch ------- wie ehrlich man beim Vorgespräch ist ;-) ;-) :grin:

Mein Vater hatte am Mittwoch eine Vollnarkose und da hab ich ihn gestern natürlich gleich ausgefragt, wie es denn war usw. (er hatte früher schon mal ein paar, also es war nicht seine erste).

Und er meinte dann, als er in den OP - Vorbereitungsraum geschoben wurde und die dort alles vorbereitet haben, hat er noch so gedacht "Ach, jetzt bist du ja gleich wieder wach!" <--- übrigens gute Taktik, sich das so vorzustellen, dass man ja eh gleich wieder wach ist.... hehe.... also mit dem Gedanken, dass in 10sec. eh alles wieder rum ist, hat man glaub ein besseres Gefühl. Ja eben, die Zeit fehlt ja dann komplett. Er meinte, er wurde sehr sehr müde und hat aber garnicht mal bemerkt, wie er eingeschlafen ist, sondern eben nur sehr müde und plötzlich ist er dann im Aufwachraum wieder aufgewacht.

Er war auch erstaunlich fit. Seine OP hatte 1 Std. Dauer.

Eine halbe Stunde nach dem Aufwachen war er fast fitter, als wenn ich morgens normal aufwache :lol:

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Ich hatte schon viele Narkosen, aber diese war anders.

Mir haben sie vorher ein Sch**egal-Mittel gegeben, ich habe mich noch mit der Bettnachbarin unterhalten, hab dann zu ihr gesagt, ich bin so müde, muss mal die Augen schließen ... und schon kam die Schwester, um mich für die OP abzuholen. Ich weiß nur noch, wie ich mit dem Anästhesisten die Lage der Braunüle ausdiskutiert habe (das war mir extrem wichtig, sie NICHT auf der Hand zu haben, sondern auf dem Arm) und danach weiß ich GARNICHTS mehr! Schon das Legen der Braunüle erfolgte im totalen Nebel... Ja, war sehr schön, mit der Sch**egal-Pille. Denn in den vorigen OPs hab ich immer vorher vor Angst gezittert und geweint. Und die waren alle nicht annähernd so gravierend.

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Die Narkose für die Bimax fand ich persönlich sehr angenehm. Zuerst bekam ich das Schmerzmittel (Fentanyl) gespritzt, das einen ein bisschen schwummerig werden lässt. Aber auf eine nicht unangenehme Art und Weise. Bevor ich überhaupt wusste, das ich das Narkotikum gespritzt bekomme, war ich schon weg. Schlagartig.

Ich persönlich hatte auch Angst mich in dieser Situation wehren zu wollen, aber irgendwie hat man gar keine Zeit sich um sowas Gedanken zu machen. Die Ärzte sind meistens gut drauf und lenken einen auch mit Gesprächen ein bisschen ab. Mir hat geholfen bei allem nachzufragen was denn überhaupt gemacht wird und was da so komisch piepst etc...

Gott sei Dank gibt es diese Möglichkeit der Vollnarkose!!

Schöne Grüße

Sunabozu

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Bei mir war es so das ich gespannt drauf gewartet habe das ich merke wie es wirkt, jedes mal hab ich den punkt aber verpasst und werde dann wieder wach, also gleich gleich gleich zack und schon wieder im aufwachraum, verdammt schon wieder verpasst.

man merkt davon garnichts, ich habe immer gespannt drauf gewartet aber da war nichts "ich merke es" sondern man wartet drauf und plötzlich sagt einer zu einem "herr ... machen sie die augen auf" und man befindet sich im aufwachraum.

weiß auch nicht wodran das liegt, entweder es geht so verdammt schnell oder es wird ein stück vom kurzzeitgedächnis gelöscht.

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Hallo an alle, bin der neue, habe mich auf vorgestellt im Forum.

Wollt mal fragen, wie das so ist unter Vollnarkose? Ich hab von solchen Dingen echt Angst, da ich sowas nie machen musste..

Gruss,

haso

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Hallo an alle, bin der neue, habe mich auf vorgestellt im Forum.

Wollt mal fragen, wie das so ist unter Vollnarkose? Ich hab von solchen Dingen echt Angst, da ich sowas nie machen musste..

Gruss,

haso

Du liegst da auf einer art trage, bekommst sauerstoff in die nase und dann wird dir ein zugang in die hand gelegt. Du wartest drauf das du narkose mittel spürst, du wartest und wartest und auf einmal wirst du wach und alles ist passiert. Fühlst dich sehr schlapp kannst kaum einen arm heben.

zumindest war es bei mir so.

Ich hatte mich auch zuerst drauf gefreut es zu fühlen wie das mittel wirkt wie man in den schlaf dämmert wollte auch etwas den harten markieren indem ich kämpfe und so lange es geht wach bleibe, aber es ist echt so das du davon garnichts mitbekommst, geht einfach viel zu schnell.

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Ich hatte mich auch zuerst drauf gefreut es zu fühlen wie das mittel wirkt wie man in den schlaf dämmert

Wie kann man sich darauf freuen?

Da ist man doch immer "sein eigener Mensch" gewesen und konnte Tag ein Tag aus jede Sekunde machen, wonach einem grad ist, alles selbst steuern. und dann kommt man in so ne Kulisse, wo man eh weiß, dass es einem danach nicht sonderlich gut geht, wo man nicht weiß, ob der Chirurg heut nen schlechten Tag hat oder aus Versehen was fliegen lässt oder plötzlich ohnmächtig wird oder sowas (ja, ich denke echt an alles :-P ) - UND DANN soll man sich entspannen und es genießen?

Wie kann man etwas genießen, wo etwas mit einem "gemacht" wird. Ohne gefragt zu werden. Und plötzlich ist die Kontrolle weg und du kannst REIN GARNIX dagegen tun..... ist doch hilflos ausgeliefert, oder?

Nee aber war echt ne ernste Frage.

Weil meine Schwester meinte auch mal, dass sie sich auf ihre erste Narkose richtig gefreut hat, wie das Feeling ist, und nachher ganz enttäuscht war. ;-)

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Wie kann man etwas genießen, wo etwas mit einem "gemacht" wird. Ohne gefragt zu werden. Und plötzlich ist die Kontrolle weg und du kannst REIN GARNIX dagegen tun..... ist doch hilflos ausgeliefert, oder?

Naja, ich machs lieber mit Narkose als ohne Narkose und sehen was die machen ;)

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