Philosoph

Verändert Behandlung des Überbisses die Stimme?

Ich hatte in der nächsten Zeit vor unbedingt meinen Überbiss behandeln zu lassen. Allerdings ist mir neulich zu Ohren gekommen, dass die Entwicklung der Sprachabläufe und Lautbildung ab dem 15. Lebensjahr abgeschlossen seien. Das heißt, dass eine Behandlung eine Veränderung der Stimme nach sich ziehen könnte. Es besteht die Möglichkeit, dass Schwierigkeiten beim Bilden einiger Laute entstehen. Dasselbe Problem hatte auch Queen Frontmann Freddie Mercury, der eine Behandlung seines Überbisses ablehnte, weil ihm gesagt wurde, dass seine Stimme darunter leiden würde.

Da meine berufliche Karriere aber nicht von meiner Stimme abhängt, wäre mir ein solches Risiko egal. Ich würde nur gerne wissen, wie wahrscheinlich es ist, dass solch eine Beeinträchtung eintritt? Wenn mir jemand weiterhelfen könnte, wäre ich sehr dankbar.

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Hallo,

sicherlich ändert sich vieles nach einer umfassenden kfo/kch-Behandlung. Neben Zahn- und Kieferstellung müssen auch die Muskeln inkl. Zunge an die neue Situation angepaßt werden. Frag Deinen Kieferorthopäden, ob ein logopädische Behandlung notwendig werden könnte ...

Ansonsten ist das Risiko, eine völlig neue Stimme zu bekommen, sehr gering. Ich habe schon viele Patienten postoperativ nachuntersucht, keiner von Ihnen hat mir von diesem Phänomen berichtet!

Viel Glück

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Hallo!

Also ich hatte meine OP schon und meine Stimme hat sich nicht verändert, was sich verändert hat ist das ich nicht mehr lisple weil meine Zähne jetzt gescheit stehen.

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Dasselbe Problem hatte auch Queen Frontmann Freddie Mercury, der eine Behandlung seines Überbisses ablehnte, weil ihm gesagt wurde, dass seine Stimme darunter leiden würde.
Man liest ja hier im Forum von den verschiedensten Nebenwirkungen von OPs/KFO-Behandlungen, aber dass sich die Stimme verändern würde, hab ich noch nirgends gelesen und wenn dann nur die Aussprache und das zum Positiven. Es kommt natürlich darauf an, wie behandelt wird. Bei einer Extraktionsbehandlung (als Alternative zur OP) muss man evtl. doch damit rechnen, dass eventuell die Nasalanz der Stimme zunimmt. Das ist aber eigentlich auch nur bei einer Fehlbehandlung zu befürchten, also wenn eine Extraktion eigentlich nicht passieren dürfte.

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Während der Behandlung habe ich auch bemerkt, dass die Bildung einiger Laute sich veränderte je weiter die OK-Front zurückbewegt wurde. Eine Zeit lang kamen mir mein "S" irgendwie komisch vor ... irgendwie "schärfer". Nach einer Weile habe ich das nicht mehr bemerkt .... d. h. mein "Gehör" hat sich daran gewöhnt.

Momentan kämpfe ich mit dem "F" ....

In Summe empfinde ich meine Aussprache allerdings wesentlich verbessert.

LG

Bracket

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aus der uni-bibliothek:

Fragestellung Die Nasalität charakterisiert den nasalen Beiklang des Sprachschalls. Veränderungen der Nasalanz sind in der gängigen Literatur nach chirurgischen Eingriffen im Oberkiefer, die die suprapalatinalen Hohlräume betreffen, beschrieben. Ziel der vorliegenden, prospektiven Studie war es, Art und Ausmaß der Nasalanz-Änderung nach Le-Fort-I-Osteotomie zu bestimmen.

Schlussfolgerungen Oberkiefer-Osteotomien bei Dysgnatie-Operationen können zu einer messbaren Änderung der Nasalanz beitragen. Die Veränderung der Nasalität hat jedoch keine Auswirkungen auf den subjektiv oder professionell bewerteten Sprachklang der Patienten.

mit was sich chirurgen manchmal beschäftigen...und nein, ich hab nicht gezielt danach gesucht :-)

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ich stelle meine frage mal hier rein:

danke relative für den link.

dein geposteter beitrag aus der uni-bibliothek ist interessant.

ist das bei allen patienten mit oberkiefer-rücklagen so, dass alle eine gewisse "Nasalität" haben? oder können das manche "kompensieren"?

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also ich versteh den text nicht so, als hätten alle le fort patienten eine gewisse "nasalität", die sich durch die OP aber nicht verändere.

ich versteh ihn so, dass "nasalanz" (...) ein messwert war (den also jeder hat) und der sich durch die OP subjektiv nicht verändert hat.

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