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Chris80

Zu alt oder zu jung?

Hallo zusammen,

ich habe heimlich und unangemeldet eine ganze Weile mitgelesen. Da jetzt demnächst der KFO-Termin vor der Tür steht und sich uU ein ziemlich neues Kapitel für mich öffnet, will ich nicht mehr inkognito lesen.

Ich habe eine Progenie und einen leicht geöffneten Biss im OK und UK. Im OK ist er meiner Meinung nach ausgeprägter, was die Progenie leicht kaschiert - Ironie des Schicksals? :razz:

Ich bin mittlerweile 28, hatte als Teenie im UK und OK eine lose Spange und habe die Behandlung aus pubertärem Trotz und aufgrund mangelnder Erfolgserlebnisse irgendwann abgebrochen. Ich bereue es heute noch. Allerdings kann ich nicht beurteilen, ob es mit der Behandlung wirklich mal zu einem endgültigen Erfolg hätte kommen können.

Jetzt steht nächste Woche ein Termin zur Beratung an. Mein zweiter Anlauf im Erwachsenenalter. Man kann also getrost sagen, ist stehe höchstens bei Punkt 0 ;)

Die Überschrift soll eigentlich nur vermitteln, dass ich mich mit meinem Problem wie ein Teenie fühle, aber doch eigentlich auch an die Konsequenzen einer Behandlung für den beruflichen Alltag grübel.

Aber ich bin Optimist und hoffe einfach auf ein schönes Lächeln.

LG

LG

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Hallo Chris,

in meiner Kindheit habe ich eine kieferorthopädische Behandlung irgendwie verpasst. Mit 21 hat sich aufgrund der Fehlstellung der Kiefer ein Knacken in den Kiefergelenken eingestellt. Trotzdem habe ich noch 6 Jahre gebraucht, bis ich das in Angriff genommen habe.

Inzwischen bin ich 29 und seit kurzem "gebimaxt".

Es ist schon seltsam mit Ende 20 eine Spange zu tragen. Das macht einen auch für die Umwelt um Jahre jünger ;-)

Aber hier im Forum findest du mit Sicherheit noch mehr Leute, die aus dem "Teeniealter" schon raus sind!

Vielleicht wird das ja auch ein neuer Trend: mir zumindest hat vor kurzem ein 50jähriger Bekannter anvertraut, dass er über eine Zahnspange nachdenkt, um seine schiefen Zähne richten zu lassen.

Es ist ja auch wichtig, dass die Zähne gesund sind und das Gebiss funktioniert!

Ich wünsch dir alles Gute für deinen Termin beim KFO. Berichte doch an dieser Stelle, was er dir rät!

LG.

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Hallo Jungspund,

wenn Du Dich hier im Forum mal umschaust, dann tummeln sich einige Oldies ... ich denke mal, dass selbst ich mit 43 nicht die Älteste bin!

Wie die Zahnspange von den Kollegen wahrgenommen wird hängt sicher wesentlich von dem eigenen Auftreten ab ... mich gab's halt 2,5 Jahre nur mit Zahnspange! Sie war sogar bei Bewerbungsgesprächen dabei ... .

Nur Mut, das packst du auch!

Bracket

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Jungspund trifft es total!

Übrigens hat mich in dem letzten Jahr mit der Zahnspange keiner darauf angesprochen und wenn doch das Gespräch darauf gekommen ist, dann war da immer eher ein Interesse nach dem warum vorhanden. Und ich war auch damit bei Kunden zu Präsentationen. Und ich bin auch mit Zahnspange ausgegangen, habe Single-Tanzkurse besucht und jede Menge Leute kennen gelernt. Wichtig ist halt nur, dass es für Dich selbstverständlich ist, dass Du mit einer Zahnspange rumläufst und nicht versuchst, das Ding zu verstecken. Denn dann fällt das mehr auf als wenn es quasi halt zur Zeit zu Dir gehört. Wenn ich ganz ehrlich bin, stört mich die Zahnspange nicht. Mehr stört mich meine zur Zeit etwas schlechte Aussprache bedingt durch die forcierte "Fehlstellung" meiner Zähne, was aber dann durch die OP wieder kompensiert wird.

Was mich auch immer wieder erstaunt, wie oft bei meiner KFO Erwachsene zu Beratungsgesprächen oder zur Behandlung da sind. Aber die sind meist zugegebenermaßen doch noch etwas jünger als ich....

Übrigens Bracket, ich bin auch in Deinem Jahrgang ;-)

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Ja eigentlich wäre es schön, es gäbe ein KFO "The Village", wo alle mit Brackets etc rumlaufen :D Zumindest für die Zeit der Behandlung. Ich mache mir ehrlich gesagt weniger Sorgen um meinen Freundeskreis. Ich muss im Job allerdings viel kommunizieren und das bereitet mir Sorge mit den potentiellen Nebengeräuschen durch die Spange. Genauso beim Singen, was sehr wichtig ist.

Aber wie gesagt alles noch Theorie ein paar Wochen.

Danke und LG

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So ein bisschen schlauer bin ich jetzt, dafür stehen un andere Fragezeichen über meinem Kopf:

KFO heute meinte, dass eine Behandlung mit Brackets ca. 1,5 Jahre dauert, dann OP und die Stabilisierung mit Langzeit-Retainer für ca. 2 Jahre. Ist das normal? Also der Retainer ist ja nur ein kleiner Draht, der wohl nicht stört und zur Sicherheit dort ist, aber zwei Jahre ist lang finde ich.

Er hat mir ein Kiefermodell mit verschiedenen Bracktsystemen gezeigt und natürlich gesagt, dass sie die alle anbieten (auch Lingual, fällt aber aufgrund der Kosten eh 'raus), er aber nach wie vor die klassischen Brackets empfehlen würde, weil sie präziser seien. Erfahrungen dazu?

Die Zusatzkosten für mich belaufen sich auf €1083,-. Dazu gehören Modell-OP, 3D-Vermessung mit Kausimulator und FUnktionsanalyse, Sonderbackets, 4 bzw. 6 Titanbögen, Versiegelung des Bracket-Umfelds, Retainer-Langzeitstabilisierung. Ich empfinde diese Zusatzkosten als akzeptabel und ich kann sie aufbringen. Ich kann jedoch nicht einschätzen, ob die Höhe normal ist, oder nicht. Daher gern Feedback dazu.

Es wurden Röntgen, Abdrücke, Fotos etc genommen. Und da kommt schon die nächste Frage: ich habe mir vorgenommen, insgesamt drei Meinung von KFO der Gegend einzuholen, nächste Woche ist ein weiterer Termin. Soll ich dem Arzt dann sagen "Du brauchst keine Röntgen etc. machen, die hat Dein Kollege schon gemacht." Wie geht man da am besten vor? Einfach offen sagen, dass man sich mehrere Meinung einholt und nicht dreimal Röntgenbilder, Abdrücke etc. braucht?

Der dritte Termin ist übernächste Woche, da wurde mir am Telefon gesagt dass ich selbst die Beratung und Diagnose am Quartalsende privat bezahlen müsste mit €80,- Nach der Info habe ich gleich heute nachgefragt und der heutige KFO wird dazu nichts an mich berechnen. Aufklärung bitte. :)

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