JoeGer

Schock: OP Fehler -> 2. OP?

Hallo Forums-Gemeinde,

jetzt ist meine UK VV 2 Wochen her und ich war heute das erste mal wieder beim KFO. Der zeigte sich überhaupt nicht begeistert vom dem OP Ergebnis. Er hat eigentlich genau das bestätigt, was ich schon im Aufwachraum merkte und befürchtet habe: Die Mittellinie ist sehr verschoben, der Biss immer noch zu weit zurück und der Biss stimmt nicht genau mit der Planung wie es nach der OP sein sollte überein. Er sagt so ein schlechtes Ergebnis hätte er noch nicht gesehen und würde es auch nicht verstehen. Er hätte bisher nur 100% gute Erfahrung mit genau dem KFC gemacht. Er rät mir noch mal mit dem KFC zu sprechen und ggf. eine 2. OP machen zu lassen, denn orthopädisch wäre es enorm schwierig das ganze jetzt noch weiter zu verbessern. Es sei ein klarer Behandlungsfehler bei der OP gewesen. :twisted:

Ihr könnt euch ja vorstellen wie begeistert ich bin. Wer will sich das alles mit den ganzen Risiken nochmal antun. Ich bin echt ziemlich fertig und weiss noch nicht wie es weitergehen soll. Aber mit dem derzeitigen Ergebnis bin ich nach all den Kosten, der Zeit und den OP-Strapazen nicht zufrieden.

Hat jemand sowas schon mal gehört oder selbst erlebt? Habe hier im Forum so einen Fall noch nicht gelesen. Hat jemand sonst Erfahrung mit Behandlungsfehlern? :confused:

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Hallo JoeGer...

Es tut mir für dich wirklich leid... Ich selbst hatte noch keine OP und bin auch wirklich am überlegen ob ich es tun soll, wegen des ganzen Risiken usw.!! Genau aus diesen Bedenken "Was wenn die OP daneben geht"

Darum kann ich dir jetzt leider nicht weiterhelfen! Es ist echt ärgerlich das der KC es nicht in die Reihe kriegt das Gebiss richtig zu verschieben und noch schlimmer find ich es das er dich da drauf nicht ansprecht, so viel ich es jetzt verstanden habe an deinem Beitrag, er sieht anscheinend was er verb..ckt hat nur er will es nicht zugeben oder wie???

Mich interessiert mal ob man keine Änderung nach deiner OP sieht also gar keine Verbesserung des Gebisses oder auch vom Aussehen??

Auf jeden Fall hoffe ich für dich das alles besser wird, du kannst dich mal bei einem anderen KC zeigen aber falls du die zweite op willst, lass sie nicht bei dem ersten KC machen...

Frag mal hier im Forum ob jemand eine guten Chirurg kennt"sicherlich"

Kopf hoch lass dich nicht hängen.

Ich habe im Forum gelesen das es noch ein paar in deine Situation gibt.

Recherchiere noch mal genauer im Forum vlt könnt ihr dann eure Meinungen austauschen...Du bist nicht alleine

Viel Glück noch

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Es sei ein klarer Behandlungsfehler bei der OP gewesen. :twisted:

tja...mist. ich glaub ich werde zwei wochen vor meiner OP nicht mehr in dieses forum schauen...

sieht der KFC denn das ergebnis ein? denn nach-OPs passieren den besten ärzten. ob auch wegen sowas wie bei dir oder "nur" wegen rezidiven weiß ich nicht, aber mein chirurg hat mir auf nachfrage offen gesagt, dass er pro jahr etwa 5 nach-OPs hat.

Hat jemand sowas schon mal gehört oder selbst erlebt? Habe hier im Forum so einen Fall noch nicht gelesen. Hat jemand sonst Erfahrung mit Behandlungsfehlern? :confused:

hier ist einer: http://www.progenica.net/forum/showthread.php?t=4432

hier ein anderer: http://www.progenica.net/forum/showthread.php?t=4588

das sind die, die mir mit falscher mittellinie einfallen. von unerwünschten ergebnisse gibt's noch ein paar mehr.

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Hi,

also beim ersten Kontrolltermin einige Tage nach der OP war nur der Assistenzarzt da und der hat sich schon etwas gewundert und gemurmelt, meinte aber, dass der Dr. sich das nochmal ansehen wird und dann schon alles gut sei.

Bei dem Kontrolltermin 1,5 Wochen nach der OP hat der KFC dann gemeint: "Achja, so 100% bekommt man das ja mit der OP nie hin, da muss halt der KFO noch weiterbehandeln".

Mein KFO meinte dann heute dazu: "Klar wird weiter korrigiert"... aber der Biss sei mit der OP auf jeden Fall falsch eingestellt worden und es wäre ein fast optimales Ergebnis schon möglich gewesen. Rein orthopädisch würde er es aber jetzt nur mit viel Zeit und viel Glück hinbekommen.

:roll:

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ein nicht ganz optimales Ergebnis kommt wohl immer wieder mal und in jeder Klinik vor

ich habe letzte Woche in der Klinik auch von 2 Fällen gehört welche wieder operiert wurden

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Danke erstmal an alle für die Antworten!

Auf der einen Seite beruhigend aber auch erschreckend zu hören, dass es sowas immer wieder mal gibt. Laut meinen KFO sind geringe Abweichungen ja auch ok und werden sowieso im Nachgang korrigiert, aber größere Abweichungen müssen bei den modernen Möglichkeiten der Planung und OP-Ausführung wohl wirklich nicht sein. Vor 20 Jahren wäre das wohl so gewesen. ;-)

Hat einer eine Vorstellung, ob eine 2. OP besser möglichst schnell (also wenn der Kiefer noch nicht wieder ganz zusammen gewachsen ist) gemacht werden sollte, oder erst nach dem Ausheilen? Irgendwie macht es aus meinem Verständnis Sinn es sofort zu machen, aber ggf. ja auch nicht, weil dann durch die minimale Verschiebung ein Loch neben das andere gebohrt werden müsste. :confused:

Naja, hört sich so an, als wenn ich schon fest mit der 2. OP plane... aber ich weiss echt nicht, ob ich mir das nochmal antun will.

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Danke erstmal an alle für die Antworten!

Auf der einen Seite beruhigend aber auch erschreckend zu hören, dass es sowas immer wieder mal gibt. Laut meinen KFO sind geringe Abweichungen ja auch ok und werden sowieso im Nachgang korrigiert, aber größere Abweichungen müssen bei den modernen Möglichkeiten der Planung und OP-Ausführung wohl wirklich nicht sein. Vor 20 Jahren wäre das wohl so gewesen. ;-)

Hat einer eine Vorstellung, ob eine 2. OP besser möglichst schnell (also wenn der Kiefer noch nicht wieder ganz zusammen gewachsen ist) gemacht werden sollte, oder erst nach dem Ausheilen? Irgendwie macht es aus meinem Verständnis Sinn es sofort zu machen, aber ggf. ja auch nicht, weil dann durch die minimale Verschiebung ein Loch neben das andere gebohrt werden müsste. :confused:

Naja, hört sich so an, als wenn ich schon fest mit der 2. OP plane... aber ich weiss echt nicht, ob ich mir das nochmal antun will.

mir wurde beim Vorgespräch gesagt dass es passieren könnte dass der Biss nicht stimmt und dann 3 Tage später oder so noch einmal operiert würde

das mit den Löchern würde mich jetzt nicht beunruhigen denn die Platten kann man ja auch bissl höher und tiefer anbringen, denk ich zumindest

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Hey!

Tut mir echt leid was dir passiert ist. Das dies der Chirurg nicht wärend der OP schon gesehen hat das es nicht stimmt verstehe ich nicht. Was ich auch nicht verstehen kann ist das der Chirurg nicht gleich beim Kontrolltermin reagiert hat und dir die 2. OP angeboten hat. Würde mit dem KFO sprechen, ob und wann die 2. OP sinnvoll ist. Er kann dir auch einen anderern Chirurgen mepfehlen. Drücke die Daumen das alles gut wird.

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Ja, das ärgert mich auch, dass der KFC nicht gleich selber gesagt hat, dass es Murks ist. Vielleicht hätte man dann direkt die 2. OP machen können. Jetzt 2 Wochen danach ist es böld und mein KFO will mir erstmal helfen ihn zur Rede zu stellen. Termin beim KFC ginge offiziell erst übernächste Woche....aber da werde ich nochmal etwas Druck machen. :evil:

Bin zumindest froh, dass mein KFO direkt seine Meinung gesagt hat und nicht (da er den KFC sehr gut kennt und seit Jahren angeblich nur perfekte Ergebnisse von ihm gesehen hat) auch versucht hat "den Fehler zu vertuschen". Um es jetzt mal drastisch auszudrücken.

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Tja leider ist es so das Ärzte nie oder wenn dann sehr selten zugeben.Ich hatte auch 2 op`s in 2 tagen und jetzt ist es noch schlimmer als vorher und ich hoffe das es mit der 3 op aber bei einem anderen Arzt endlich gut ist.Ich wünsch mir einfach ein normales und schmerzfreies Leben zurück.Ich wünsch dir echt alles gute

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ich werde auch noch eine 3. OP machen, weil mir das Ergebnis der ersten beiden nicht zusagt. Ebenfalls bei einem anderen Arzt. Bei mir ist es zwar nur eine Kinnverkürzung und genaugenommen nicht notwendig (weil es eine Schönheits-OP ist), aber ich bin auch etwas verstimmt das mein Arzt auf halber Strecke stehen geblieben ist :-/ Am Montag habe ich einen Sprechtermin beim neuen Arzt, bin sehr gespannt was dabei herum kommt. Den alten will ich eigentlich nicht mehr sehen, lässt sich zum Fäden ziehen aber wohl nicht vermeiden...

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Einen Termin hab ich noch nicht,aber vor nächstes jahr wird es aus beruflichen gründen nix.Ich wünsche mir für mich endlich wieder ein normales und schmerzfreies leben.Ich kann langsam mein spiegelbild echt nicht mehr sehen.Da bekomm ich echt wut auch weil ich im moment durch das kalte mehr schmerzen hab.

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So, jetzt steht es fest. Ich muss noch mal zur UK VV antreten. Nach der 1. OP gab es ja wie oben beschrieben immer noch erhebliche Abweichungen zum Sollzustand. Daher wird jetzt nochmal korrigiert. Keiner kann sich erklären warum es nicht mit der ersten OP getan war und was wohl falschgelaufen ist (bzw. will es nicht sagen).

Die Risiken der 2. OP sollen angeblich geringer sein, da nichts (z.B. Nerv) neu beschädigt wird, was nicht schon vorher beschädigt wurde. Das liegt daran, dass der gleich Schnitt/Kieferbruch verwendet wird wie beim ersten Mal. Das ist ja recht beruhigend, trotzdem wird alles andere sein wie beim letzten Mal (Anschwellen, weiches essen...). Zudem habe ich aber trotzdem Angst, dass nach 2. OPs einfach noch mehr Gefühlstörungen auftreten werden. Jetzt 2,5 Monate nach der 1. OP ist zwar das meiste Gefühl wieder da, aber keiner kann ja garantieren, dass es nach dem 2. Mal auch alles wieder kommt.

Naja, ich hoffe, dass mit diesem Schritt dann endlich alles gut wird. Rechtliche Schritte gegen den Chirurg habe ich übrigens nicht angedacht. Nützt ja alles nichts und bring einem nur Ärger. :evil:

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Hi, ich hoffe sehr für dich, dass die Korrektur den erwünschten Zustand bei dir hervorbringt!

Ich selbst habe, nachdem die 1. Bimax ein Behandlungsfehler war, nun seit kurzem die 3. Bimax hinter mir und weiß noch nicht, ob das nun ein Zustand ist, mit dem es sich leben lässt.

Allerdings stimme ich mit dir in einer Sache überhaupt nicht überein:

Naja, ich hoffe, dass mit diesem Schritt dann endlich alles gut wird. Rechtliche Schritte gegen den Chirurg habe ich übrigens nicht angedacht. Nützt ja alles nichts und bring einem nur Ärger. :evil:

Ich habe sehr wohl rechtliche Schritte gegen meine Erst-Operateure eingeleitet. Wo das Ganze enden wird, weiß ich noch nicht. Körperverletzung und ein gefälschter OP-Bericht sind aus meiner Sicht einfach zu viel des Guten.

Indem man nichts tut, tut man denjenigen, die sich später von gleichem Operateur operieren lassen nichts Gutes. Man tut eben in einer Art Gleichgültigkeit nichts. Wie viele Behandlungsfehler, wie viel Unvermögen, darf sich ein Arzt leisten? Unendlich viele...wenn man nichts tut...und "nur Ärger" bringt es einem nicht...ein bisschen kämpfen um so etwas wie "Gerechtigkeit" sollte man vielleicht schon!...Auch wenn man in einer Situation wie deiner vergleichsweise kraftlos ist, die Augen gerne verschließen würde und es natürlich Priorität sein muss zu schauen, dass es einem gesundheitlich wieder einigermaßen gut geht; das weiß ich.

Zudem würde ich zu einem anderen Arzt/Ärztin gehen, der/die eben doch sagen kann und auch will, was bei der ersten OP falsch gelaufen ist. Ich weiß auch, dass man diese suchen muss.

Willst du dich etwa bei gleichem Chirurgen nochmalig operieren lassen?

Dass die Risiken bei einer zweiten OP geringer sein sollen, halte ich für ein Gerücht...

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... bin ganz Stolzlis Meinung!

Habe zunächst auch gezögert rechtliche Schritte gegen meinen Operatuer einzuleiten, denn es kostet Kraft, Mut und Ausdauer. Habe mich dann aber doch besonnen -nicht nur im eigenen Interesse- sondern auch im Sinne künftiger Patienten.

Nur Betroffene können nachempfinden was es bedeudet seiner Idendität beraubt worden zu sein. Wenn man das Spiegelbild nicht erträgt, da aus der u.a. erhofften funktionellen und ästhetischen Verbesserung eine Verschlechterung wurde. Von den "Narben" psychisch wie physisch und den Folgekosten ganz zu schweigen...

Zudem ist es mir eine gewisse Genugtuung, dass ich das Feld nicht kampflos räume; nur wer nicht kämft hat schon verloren...

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Du sprichst mir aus der Seele.Das ist das was ich denke und ich werde auch kämpfen denn man muss sich auch selber immer fragen was man sich wert ist.

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Hey,

ihr habt grundsätzlich Recht. Sowas sollte man nicht einfach durchgehen lassen, insbesondere wenn man das Gefühl hat, dass einem wirklich nicht die ganze Wahrheit gesagt wird.

Erstmal war es mir jetzt wichtig selber das Ganze selber zu verarbeiten. Sobald das überstanden ist, habe ich dann hoffentlich auch Kraft Weiteres anzugehen.

Könnt ihr mir sagen, wie man das am besten anstellt? Was genau habt ihr gemacht und was ist bisher dabei rumgekommen?

Bin für jeden Tipp dankbar!

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stehe selbst noch am Anfang kann Dir aber folgende Tipps geben:

1. wichtig ist einen Fachanwalt für Medizinrecht -am besten noch mit Spezialisierung auf Arzthaftungsrecht- zu finden

2 ein Gedächtnisprotokoll anfertigen beginnend von dem ersten Beratungsgespräch bei Deinem Kieferchirurgen bis zum heutigen Tage

3. Sicherung aller Beweise (Röntgenbilder, Gebissabdrücke, Fotoaufnahmen, MRT-Gelenkdiagnostik)

4. GGf. Krankenkasse über Behandlungsfehler informieren (soweit noch nicht geschehen). Die können Dir ggf. auch Tipps für das weitere Vorgehen geben.

Zu beachten ist noch die Verjährungsfrist von 3 Jahren, die spätestens ab dem Datum der Kenntnis des Behandlungsfehlers zu laufen beginnt.

Ich wünsche Dir viel Kraft und vor allem viel Erfolg bei der Verfolgung Deiner Ziele.

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Hallo alle Zusammen,

es tut mir sehr leid, dass ihr solche Torturen zu erleiden habt und wünsche euch viel Glück bei eurem Vorgehen.

Kennt ihr die Seite www.Zahnarzthaftung.de ??

Könnt ja mal reinschauen ist vielleicht was brauchbares bei

LG

Monika

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