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Lilly

Stahlbögen, in welcher Behandlungsphase?

Hallo,

mein KFO sagte mir, er würde bald mit Stahlbögen weitermachen und hofft (und ich auch), dass damit sich mein Kreuzbiss sogar ohne Gummizüge überstellt.

Wie weit ist, eurer Erfahrung nach, die Behandlung dann fortgeschritten? Hat man dann etwa die Hälfte rum oder gibt es dazu keine Aussagen.

Sind die Stahlbögen sehr viel unangenehmer? (Mein Kfo hat sowas angedeutet).

An einem Eckzahn bin ich eh schon sehr empfindlich. Vor einigen Monaten hatte ich nach einem Bogenwechsel bei Kalt, Warm und Säure solche Schmerzen daran, dass ich jedes Mal die LUft anhalten mußte und die Tränen liefen.

Muß ich mir dann Gedanken um die Wurzel machen?

Das waren jetzt gleich mehrere Fragen. Vielleicht habt ihr ja eine Antwort für mich.

Lg, Lilly

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Hallo Lilly,

ich hatte zu Beginn direkt nach dem kleben so einen ganz flexiblen Titanbogen drinn und beim ersten Bogenwechsel ( glaube war so 3 oder 4 Wochen nach dem einseten der Spange ) habe ich einen Stahlbogen bekommen, ich persönlich fand ihn nicht unangenehmer zumal es wohl bei den Stahlbögen auch große Unterschiede an Dicke/ Stärke gibt, meiner ist ein 16er ( was auch immer das heißt ) und ist laut meiner KFO sehr flexibel.

Mein Kreuzbiss konnte auch ohne Gummis überstellt werden, allerdings musste ich danach trotzdem Gummis tragen damit sich die Okklusion "einstellt" / "setzt". Mein Kreuzbiss war ( da bin ich glaube ich eine einmalige Ausnahme,da meine Zähne sehr bewegungsfreudig sind ) nach 4 Wochen überstellt, allerdings kam es im Anschluss durch die neue Beisssituation zu anderen unerwünschten Zahnbewegungen wodurch ich die Zahnspange jetzt seit der Überstellung schon weitere 4 Monate habe, jetzt wird allerdings nichts mehr gemacht und in 2 Monaten soll sie nun endlich rauskommen, da laut meiner KFO nach der letzten Zahnbewegung eine Stabilisierungsphase von 6 bis 8 Wochen kommt, da wird nichts mehr an den Zähnen verändert und nur kontrolliert ob die Zähne schön artig stehen bleiben.

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Hallo Sarah,

wow, das ging ja superschnell bei dir. Da waren deine Probleme dann wohl nicht so ausgeprägt.Wobei ich sagen muß, daß meine Zähne sich auch sehr schnell bewegen, was der KFO gar nicht so toll findet, wegen der großen Belastung für die Wurzeln.

Die momentane Situation bei mir ist total blöd, da die 6 er rechts sich gerade mal an einer Ecke berühren und ich dadurch auf der anderen Seite eigentlich keinen Kontakt habe, was das Essen sehr schwierig macht. Ich arbeite auch mit dem re. oberen 6er permanent gegen den schon gekippten unteren 6er.

Oben habe ich schon seit Juli keinen Bogenwechsel mehr gehabt. Deswegen habe ich angerufen und direkt wieder um einen Termin gebeten in der Hoffnung, dass er mir jetzt oben den Stahlbogen verpasst und sich dann die beiden letzten Molaren überstellen. Durch die Bewegungen scheine ich an den 7ern jetzt auch einen Kreuzbiss zu haben.

Trotzdem habe ich noch einiges vor mir, da Lücken zu schließen sind, ein Zahn aufgerichtet werden muss, ich noch eine Mittellinienverschiebung habe und was weiß ich noch alles.

Lg, Lilly

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Wobei ich sagen muß, daß meine Zähne sich auch sehr schnell bewegen, was der KFO gar nicht so toll findet, wegen der großen Belastung für die Wurzeln.

Also wg. den Wurzeln hatte ich auch so massive Angst, da es ja oft heisst schnelle Bewegungen sind schädlich für die Wurzeln. Meine KFO schloss es aber in meinem Fall aus, da die Bewgungen ohne große Krafteinwirkung von aussen passierten, fast als wollten die Zähne es von selbst.

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Ich verstehe nur Bahnhof - zuviele Fachbegriffe.

Ich habe auch einen Kreuzbiss und oben und unten Stahlbögen. Seit neuestem auch so zwei Gummis zum Einhängen. Stahlbögen waren anfangs ungewohnt - aber man gewöhnt sich an wirklich alles. (Auch an den immer schlechter werdenden Biss)

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Wenn bei Einsatz einer neuen Bogenstärke oder der Umstellung von NiTi auf Stahlbögen mehr als kurzzeitige Empfindlichkeiten aufrteten: Vorsicht. Stahlbögen sollten daher erst nach einer initalen Gewöhnungsphase mit mindestens drei vorbereitenden NiTi-Bögen eingesetzt werden, von denen der erste einen runden Querschnitt haben sollte. Wenn die Überstellung in einer kritischen Phase ist (etwa:Kopfbiß), sodaß Funktionsstörungen auftreten, kann für eine Weile eine herausnehmbare Aufbißplatte in den Gegenkiefer eingesetzt werden, die dem "Problemzahn" eine freiere Bewegung gestattet.

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Hallo Erklärer,

was ist mit Kopfbiss gemeint? Die Sache mit der Aufbißplatte habe ich auch nicht so ganz kapiert. Wo kommt die dann hin?

Gruß, Lilly

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