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tomtom

Bimax in Augsburg am 19.11.08

Eigentlich steht mein OP-Bericht ja in meiner Zahnspangengeschichte drin, da ich dort den Faden nicht abreißen lassen will. Aber andererseits möchte ich diesen Teil meiner Behandlung auch für diejenigen auffindbar machen, die sich nicht erst durch viele Seiten der Geschichte durchhangeln wollen. Deshalb stelle ich hier noch einmal eine Kopie davon ein.

Liebe Admins. Wenn das nicht OK ist, dann löschen wir den Threat wieder, OK?

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18.11.2008 - letzter Tag mit den alten Kauleisten

11:00 Uhr

Noch 1 Tag. Heute hieß es: Ab ins Krankenhaus. Um 09:00 Uhr sollte ich dort sein. Bis zu dem Zeitpunkt, wo ich ins Auto eingestiegen bin war ich noch ziemlich ruhig, aber schon etwas angespannt. Aber dann auf der Fahrt nach Augsburg ist mir so richtig kalt geworden. OK, es waren draußen auch gerade mal 1-2 °C, aber gegen meine Kälte ist weder die Autoheizung noch die Sitzheizung angekommen. Anscheinend ist da mein Blutdruck so richtig in den Keller gesackt. Auch beim Frühstücken bei McDonalds konnte ich nur mit der dicken Jacke am Tisch sitzen und dennoch hat es mich gefroren wie einen nackigen Schneider.

15:00 Uhr

Im Krankenhaus angekommen habe ich erst einmal eingecheckt – natürlich nicht ohne einen blöden Spruch auf den Lippen („Ich bekomme ein Einzelzimmer mit Balkon und Meerblick“). Naja, das mit dem Balkon und Meerblick war nichts. Ich habe erst einmal einen nahezu leeren Raum bekommen, da war nur ein kleiner Tisch und ein paar zusammengestapelte Stühle. Mehr war da nicht. Nach dem Auspacken wurde dann auch mal mein Bett reingeschoben, aber dennoch, so richtig gemütlich ist das hier nicht. Hier wird man also wieder schnell gesund. Und dann – passierte erst einmal nichts. Nach 2 Stunden – ich war gerade am online-chatten – wurde das Mittagessen geliefert und dann hieß es wieder: Warten. Um 14:30 kam der Narkosearzt um mit mir den morgigen Tag und meine allgemeinen Wehwehchen zu besprechen. Operiert werde ich so gegen 10:00-11:00 Uhr und die OP ist veranschlagt bis ca. 16:00 Uhr. Die reine OP-Dauer soll um die 3 Stunden betragen. Wegen meiner Schlafapnoe werde ich länger als gewöhnlich auf der Wachstation bleiben. Entweder am späten Abend oder vielleicht sogar erst am nächsten Morgen werde ich auf mein Zimmer zurückverlegt. Man will auf Nummer sicher gehen, dass ich auch wirklich genug Luft zum Atmen bekomme. Ich habe damit kein Problem, das ist auch in meinem Interesse. Die Kiefer werden beim Aufwachen miteinander verdrahtet sein. Auf einen Blasenkatheter kann wahrscheinlich verzichtet werden. Ich lass mich aber da mal überraschen. Meine morgendlichen Medis soll ich erst einmal weglassen. Und heute darf ich mir noch mein Weihnachtsplätzchen, die ich mir mitgenommen habe schmecken lassen. Insgesamt haben wir uns 10 Minuten unterhalten. Und das war mein Programm für heute, mehr passiert nicht mehr. Nur das Klinikgelände darf ich nicht mehr verlassen. Und dabei hatte ich doch vor, heute Abend noch einmal bei Griechen mit viel Knoblauch Essen zu gehen. Wird wohl nichts daraus, außerdem ist es wohl eh besser, den Kieferchirurgen nicht zu ärgern. Schließlich bin ich ihm morgen ja auf Gedeih und Verderben ausgeliefert. Blöd ist halt nur, dass ich jetzt verdammt viel Zeit zum Nachdenken habe. Aber ich versuche mich mit Internetsurfen, Mails schreiben, Video schauen usw. so gut wie möglich abzulenken. Da ist so ein Laptop schon eine gute Multimedia-Maschine. Nur das ich hier den ganzen Tag rumsitzen soll finde ich nicht so prickelnd.

Ich ertappe mich immer wieder mal, wie ich mit der Zunge im Mund meine falsche Kieferstellung ertaste, wie ich immer wieder damit spiele, indem ich meine Zunge bei geschlossenen Kiefern zwischen die Zahnreihen hindurchschiebe und an den Brackets vom Oberkiefer entlangfahre. Diese Stufe, die da meine Kiefer machen ist schon wirklich gewaltig. Aber das wird mir bestimmt nicht abgehen. Ich bin nur gespannt, wie sich das alles ab morgen anfühlen wird.

18:00 Uhr:

Kurz vor dem Abendessen ist noch einer der Assistenzärzte von meinem KC vorbeigekommen um sich nach mir zu erkundigen und nachzufragen, ob ich noch weitere Fragen habe. Leider hat er mich damit etwas überrascht, denn so auf Anhieb ist mir nichts eingefallen. Er hat mir dann noch die genauen Parameter genannt, um welche die Kiefer verschoben werden. UK 5 mm nach vorne, OK um 14 mm nach vorne und etwas nach oben geschwenkt. Er hat mir auch bestätigt, dass sich damit auch das Aussehen spürbar verändern wird. Auch soll ich mir schon mal was zum Schreiben zurechtlegen, denn Reden wird am Anfang nur sehr schwer gehen. Denn der Mundraum wird ja umgestaltet und da muss sich die Zunge erst einmal daran gewöhnen. Also muss ich erst einmal wieder lernen zu reden. Auf einmal wird das alles so realistisch. Es ist wie ein Alptraum, aus dem ich gerne erwachen würde. Ich fühle mich auch so richtig müde, am liebsten würde ich mich ins Bett legen und nur noch schlafen, nur dass das alles endlich vorbei ist. Aber dazu ist es noch zu früh, ich wäre dann wahrscheinlich um 02:00 Uhr wieder wach und würde dann nur weiter vor mich hingrübeln. OK, der rationelle Teil von meinem Gehirn sagt mir natürlich, warum ich das alles jetzt machen lasse, aber der emotionale Teil fragt sich permanent nach dem Warum. Mir geht permanent eine Szene aus dem Film „Notting Hill“ durch den Kopf, in dem Julia Roberts meint, dass sie für Ihre Schönheit einen hohen Preis zahlen und auch 2 schmerzhafte Operationen über sich ergehen lassen musste, während sie sich dabei auf das Kinn und auf die Nase deutete. Irgendwie geht es mir genau so, nur ich mache es nicht wegen der Schönheit. Scheiß-Gedanken. Auf einmal fühle ich mich so richtig einsam, aber Gesellschaft würde auch nichts ändern. Denn was sollte den jemand anderes sagen? „Du kennst die Gründe genau“, „Es wird schon klappen“, „Kopf hoch, das packst Du schon „… All das kenn ich doch zur Genüge und ändern würde das auch nichts. So laufe ich etwas unruhig im Zimmer auf und ab und kann meine letzte Mahlzeit (Wurstsalat mir Semmel, eine Scheibe Brot mit Frischkäse, Pfefferminztee) gar nicht mehr genießen. Mir ist nur klar geworden, dass ich mit dieser Entscheidung mein Leben lang leben muss.

23:00 Uhr

Eigentlich wollte ich vor 30 Minuten ins Bett gehen. Aber das Bett war komplett flach gestellt und wie ich dieses High-Tech-Teil mit der Fernbedienung verstellen wollte, hat das Bett keinen Mucks von sich gegeben. Nach ein paar Minuten habe ich dann den Nachtpfleger gebeten, ob er da einen Blick darauf werfen kann. Nach einigen Minuten erfolglosem Herumdrücken auf den Steuerungstasten meinte er, dass ich doch bitte 15 Minuten warten soll. Manchmal setzen sich die Betten von selber wieder zurück. Leider war das hier nicht der Fall. Der Pfleger meinte dann, dass er mir ein neues Bett bringen wird. Und darauf warte ich jetzt noch. Wenn das nicht ein Omen ist? Aber es hat auch was Gutes. Inzwischen bin ich so müde, dass ich sofort einschlafen könnte. Und es wird auch wieder mal eine kurze Nacht werden, denn mehr als 6 Stunden Schlaf werde ich wohl nicht zusammen bekommen.

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19.11.2008

OP-Termin! Das mit einem neuen Bett wurde nichts mehr. Am nächsten Morgen war zwar mein neues Bett vor meinem Zimmer gestanden, aber schlafen musste ich in diesem komplett flachgestellten Bett. Toll. Normalerweise bekomme ich da schlecht Luft und dafür dann Kreuzschmerzen. Und so wurde es eine verdammt kurze Nacht. Der Pfleger von der Nachtschicht ist da wohl etwas vergesslich, wie sich letzte Nacht noch einmal herausgestellt hat. Deshalb nenne ich ihn jetzt einfach mal Goldi, denn Goldfische haben ja ein Kurzzeitgedächtnis von 15 Sekunden.

Wegen meiner Schlafapnoe wollte der Anästhesist auch auf Nummer sicher gehen und deshalb bekam ich weder eine Schlaftablette noch die LMAA-Tablette am Morgen, da diese auch die Atmung dämpft. Gestern habe ich erfahren, dass meine OP für zwischen 10:00 und 11:00 Uhr angesetzt war. Also hab ich mir in der Früh noch einmal so richtig Zeitgelassen, noch etwas Video geschaut und gedacht, es reicht ja komplett aus, dass ich um 9:45 das neckische OP-Hemdchen, die sexy Netzunterhose und die Trombosestrümpfe anziehe. Denkste. Um 8:45 kam die Schwester rein und meinte, dass ich jetzt dran wäre. Jetzt kakm also Action in die Bude. PC runterfahren wegräumen, umziehen und schon gings los. Dabei musste ich feststellen, dass Krankenschwestern manchmal schon eine ganz leicht sadistische Neigung haben, denn auf dem Weg zum OP hat die eine Schwester zur Anderen gemeint, dass die jetzt dann erst einmal in aller Ruhe frühstücken wird. Gemein! Und ich hab derweilen Kohldampf geschoben…

Auf der Anästhesiestation angekommen musste ich erst einmal auf das OP-Bett kraxeln, denn bei meinem Bett ging ja nichts mehr. Deshalb ließ sich das Bett auch nicht mehr in der Höhe verändern. Eine sehr nette Anysthesieassistentin hat dann die ganzen Vorbereitungen getroffen und mich dabei gefragt, ob ich recht nervös wäre. Dann erzählte sie mir, dass die selber in 2 Wochen am Knie operiert wird und dass sie jetzt schon nervös ist und Albträume bis hin zur Knieamputation hat. Das ist doch richtig vertrauenserweckend. Zuletzt kam mein KC noch schnell vorbei,hat meine Hand gedrückt und gemeint, das wird schon werden. Dann schickte mich der Anästhesist in die Welt der Träume, wobei, geträumt habe ich eigentlich nichts. Ich habe nur gemerkt, wie das Schlafgas schön langsam wirkt und wie dann das erste Narkosemittel gespritzt wurde war ich auf einmal eingeschlafen. Schließlich hat er mir ja gestern noch genau erklärt, wie die Narkose eingeleitet wird. Erst wird ein Schlafmittel eingesetzt und wenn man schläft kommt dann das Narkosemittel dazu. Und so war das ein sanftes Einschlafen.

Nach dem Aufwachen war mein erster Eindruck: Ich kann den Mund öffnen. Nichts verdrahtet. Da war der Anästhesist wieder etwas vorsichtig. Dann habe ich mit der Zunge weiter den Mund erforscht. Aha, der Splint hängt am Oberkiefer, und der Gaumen ist total taub. Und auch die Weisheitszähne im Unterkiefer sind noch drin. Zweiter Eindruck: Ich bekomme total gut Luft durch die Nase. Alles frei. Wie ich die Augen öffnete war der Blick etwas verschleiert. Es dauerte etwas bis ich merkte, dass ich halb durch die Nasemaske vom Sauerstoffgerät schielte und deshalb der Blick teilweise verschleiert war. Und ich hatte Schmerzen. Zwar nicht so stark, dass man es nicht aushalten könnte, aber dennoch tat mir mein ganzes Gebiss weh. Aber ich habe sofort Schmerzmittel bekommen, die auch sehr schnell wirkten und dann fühlte ich mich erst einmal so richtig wohl. Ich bekam gut Luft, war schmerzfrei und konnte erst einmal weiterschlafen. Ich habe dann mal versucht mich verständlich zu machen, sprich zu reden, aber das was ich da zusammenbrachte war nur ein undeutliches Genuschel. Durch die Umstellung der Kiefer hat sich auch der gesamte Mund- und Rachenraum verändert und reden wie ich es gewohnt war ging da nicht mehr. Ich brachte erst einmal keine R-Laute und auch keine S- und Z-Laute mehr zusammen. Und auch der Rest war ungeheuer anstrengend, da ja die Zungenlage im Mund jetzt anders und dann auch noch der Splint etwas im Weg war. Und wenn einen schon die Schwestern auf der Wachstation nicht mehr verstehen, dann kann man sich gut vorstellen, wie sich das angehört hat. Überhaupt war es auf der Wachstation sehr unruhig. Dort sind 16 Betten und dauernd hat einer der Überwachungsmonitore gepiepst. Nach einiger Zeit ging mir das gehörig auf die Nerven. Denn insgesamt war ich ca, 7 Stunden auf der Station, bis der Narkosearzt sicher war, dass ich stabil genug für mein Zimmer war. Und dann war da noch Herr Maier. Herr Maier war auch einer der Patienten, aber er war sehr unruhig und hat sich immer wieder die Sauerstoffmaske vom Gesicht gerissen und absolut nicht auf die Schwestern gehört. Und die sind dann immer lauter geworden und haben ihn immer wieder ermahnt, die Sauerstoffmaske auf dem Gesicht zu lassen. Ich war innerlich schon kurz davor zu rufen „Maier, lass Deine Finger endlich von der Maske weg, ich will meine Ruhe haben“. Nur da war ja mein Problem mit dem Reden. Das was da dann herausgekommen wäre, will ich mir lieber nicht vorstellen. Nach einiger Zeit hat dann Hr. Maier auch etwas Ruhe gegeben, dafür hat er dann gestöhnt wie ein brünftiges Walross. Zum Glück haben sie ihn irgendwann auf sein Zimmer verfrachtet und dann war da wieder etwas mehr Ruhe. Mal abgesehen von den piepsenden Monitoren. Und da war dann wieder auch ein Beispiel für den leichten Sadismus der Krankenschwestern. Eine der Schwestern war am Fußende von meinem Bett gestanden und sagt zu ihrem Kollegen, dass es im Aufenthaltsraum frische Semmeln und Brezen gibt. Nett! Da ich, wie ich später erfahren habe 4 Liter Kochsalzlösung eingetrichtert bekommen habe musste ich irgendwann einfach mal auf die Toilette. Blasenkatheter hatte ich zum Glück keinen. Also musste die Bettflasche herhalten. Ein Pfleger brachte mir diese und kam dann auch gleich mit einer großen Schere daher. Er meinte, ich brauche keine Angst haben, er schneidet nur die sexy Netzunterhose auf und mehr nicht. Puh, Glück gehabt, denn eine Kastration wollte ich nicht auch noch haben. Später kam eine weitere Schwester zu mir und meinte, dass sie mir jetzt noch den Schlauch aus der Nase ziehen wird. Da ist mir das erste Mal bewusst geworden, dass ich noch den Schlauch von der Intubation noch in der Nase stecken hatte. Deshalb habe ich auch so gut Luft bekommen. Die Schwester war eh etwas erstaunt, dass mich der Schlauch nicht gestört hat. Dies wäre bei den meisten Patienten der Fall. Wie der Schlauch dann rausgezogen wurde – was überhaupt nicht weh getan hat – habe ich dann auch gesehen, was das für ein großes Teil war. Gute 15 cm lang. Tja, und da waren dann noch die Drainagen. Wie die Drainagenbehälter gewechselt wurden konnte der eine Behälter nicht mehr richtig aufgesetzt werden. Und der andere Behälter hat auf einmal Luft gezogen. Kurz danach war er dann auf meiner Bettdecke gelegen. Ist doch dieser Drainageschlauch einfach aus der Wunde rausgerutscht. Also flog diese Drainage erst einmal im hohen Bogen in den Mülleimer. Stündlich gab’s Nasentropfen, weshalb meine Nase auch richtig schön frei gewesen ist. Um 21:00 Uhr wurde ich nach 7 Stunden auf der Wachstation wieder auf mein Zimmer verlegt. Bei der Übergabe habe ich dann erfahren, dass die OP bzw. die Narkose 5 Stunden gedauert hat. Ich werde bei der nächsten Gelegenheit mal nachfragen, ob es da Probleme gab oder warum die OP doch länger dauerte als geplant.

War diese Ruhe am Zimmer angenehm. Ich war andererseits aber schon so fit, dass ich mir vor dem Einschlafen noch einmal ein paar Lieder von „Gregorian“ reingezogen habe und so noch einmal richtig schön entspannen konnte.

Um Mitternacht machten sich dann wieder einige Schmerzen bemerkbar, weshalb ich nach der Schwester läutete. Was hier verdammt lästig ist, wenn man die Schwesternklingel betätigt wird erst einmal über die Gegensprechanlage nachgefragt, was man benötigt. Ist natürlich sehr sinnvoll, wenn man nicht richtig reden kann. Also habe ich „Schmeatschmittl“ da reingenuschelt und nach zweimaligem Nachfragen „Ischab Schmeatschn“ haben die es auch verstanden. Goldi kam herein, holte meinen Kühlpack ab und kam nicht wieder. Hat er inzwischen vergessen, dass ich was gegen meine Schmerzen haben wollte? Also nach einer Stunden warten das gleiche Spiel noch einmal mit der Gegensprechanlage. Goldi kam dann auch gleich mit einem Mittel und dann konnte ich recht gut schlafen.

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20.11.2008 - 1. Tag Post-OP

Vor einem Jahr genau habe ich mit der Behandlung angefangen und jetzt hab ich die OP hinter mir. Wo ist dieses Jahr geblieben.

Letzte Nacht konnte ich gut schlafen, habe gut Luft bekommen und hatte dank der Medis keine Schmerzen. Es ist auch gut, dass die Kiefer nicht miteinander verdrahtet sind., aber das ist ja nur vorübergehend. Das Frühstück bestand aus Tee, Wasser und 2 Flaschen Fresubin, so einer Art Astronautennahrung, nährstoffreich und flüssig. Schmeckt eigentlich nicht schlecht, das Zeug. Nach dem Aufstehen ging es mir eigentlich ganz gut, nur aufstehen soll ich noch nicht alleine. Da ich aber nach dem Frühstück auf die Toilette musste und ich außerdem gerne meine Schlafanzughose anziehen wollte bin ich dann doch kurzerhand alleine aufgestanden und vorsichtig zu meinem Schrank getappt. Dabei habe ich dann auch gleich meinen Notebook rausgeholt, damit ich etwas Unterhaltung habe. Es folgte dann auch ein erster Blick in den Spiegel. Das soll ich sein? Gut ich bin ziemlich geschwollen, aber auch sonst sehe ich total anders aus. Und das wird noch durch den fehlenden Bart und die Kurzhaarfrisur verstärkt. Ich sehe aus wie Mr. Moon. Zum Glück bin ich keinem Astrologen begegnet, der hätte sofort der NASA gemeldet, dass er einen neuen Himmelskörper gefunden hat und die NASA würde sofort ein Mission dahin schicken und dann würde so ein kleiner Roboter auf meinem Gesicht spazieren fahren…..

Ansonsten sind meine Lippen innen total aufgescheuert. Durch die Vorverlagerung der beiden Kiefer werden zurzeit die Brackets so richtig schön in die Lippen gedrückt. Wird wohl einige Zeit dauern, bis die Lippen abgeschwollen sind und sich außerdem an die neue Kieferstellung angepasst haben. Bis dahin muss ich halt versuchen, so wenig wie möglich die Lippen zu bewegen. Entgegen der Prognose von meinem KC sind meine Lippen aber nicht taub, sondern es ist das komplette Gefühl vorhanden. Dafür habe ich taube Stellen seitlich links und rechts neben der Nase in der Höhe des Jochbeins bis knapp vor die Ohren und bis runter zur Mitte der Backen. Außerdem sind mein Gaumen und nahezu alle Zähne des Oberkiefers komplett taub. Es ist ein Gefühl wie nach einer Spritze vom Zahnarzt. Das Schlucken ist wegen des tauben Gaumens und der ungewohnte Zungenlage und Mundgeometrie ziemlich schwierig.

Am Vormittag ist der Arzt gekommen und hat gemeint, dass die OP gut verlaufen ist und dass sich die Veränderungen im Gesicht in Grenzen halten. Morgen werden dann die beiden Kiefer mit Gummis verbunden. Eigentlich bin ich schon ganz froh darüber, denn es ist zwar angenehm einigermaßen gut mit dem Löffel essen zu können, aber andererseits habe ich immer Angst, durch eine blöde Bewegung oder falsche Kieferhaltung das OP-Ergebnis zu verschlechtern oder dass die Knochen falsch zusammenwachsen. Außerdem komme ich mit dem Splint einfach nicht zurecht. Ich finde mit meinen Zähnen einfach nicht die Position, wo diese hinsollen. Deshalb habe ich die Zähne fast immer offen.

Nach dem Mittagessen (3 Teller Suppe, 2 Flaschen Frisuben) habe ich mich wieder etwas hingelegt, da ich doch recht schnell wieder müde werde. Blödsinniger weise bekomme ich recht schnell Nasenbluten, wenn ich den Kopf zu weit nach vorne beuge. Das ist mir das erste mal beim Essen passiert, einfach etwas zu weit über die Suppenschüssel gebeugt und schon lief das Blut aus der Nase. Die Schwester meinte, solche Nachblutungen sind normal. Das kann ich mir auch vorstellen, denn dort wurde schließlich rumgeschnippelt. Leider ist mir da dann immer meine Nase zugegangen und ich war froh über die fehlende Verdrahtung der Kiefer. So konnte ich noch gut durch den Mund atmen.

Ab 16:30 war ich ziemlich schnell fix und fertig. Eigentlich wollten meine Frau und unsere Freundin noch zu Besuch kommen, aber ich habe ihr eine SMS geschickt, dass sie nicht mehr kommen soll. Ich haben sie gerade auf dem Weg zu mir erreicht und sie haben dann auch kehrt gemacht. Um 17:00 Uhr habe ich mich dann schlafen gelegt, Licht aus, Musik aus und habe vor mich hingedöst. Das Abendessen habe ich dann komplett ausfallen lassen (3 Teller Suppe, 2 Frisuben), denn zum einen hatte ich keinen Hunger und zum anderen wollte ich nicht schon wieder Nasenbluten bekommen. Die Schwester hat mir dann auch noch Nasentropfen gebracht, damit ich wieder besser Luft bekomme. Gegen 20:0 Uhr haben sich wieder Schmerzen (vor allen Dingen Kopfschmerzen) eingestellt und ich habe nach einem Scherzmittel verlangt. Leider war gerade Schichtübergabe und das sollte dann durch die Nachtschicht erfolgen, nur da war dann wieder Goldi mit seinem Kurzzeitgedächtnis und um 21:00 Uhr musste ich dann noch einmal nachfragen.

Kalorienzufuhr:1100

Gewichtsabnahme seit OP: Unbekannt

Frühstück: Tee, 2 Frisuben

Mittagessen:3 Teller Suppe, 1 Frisuben

Abendessen: Ausgefallen

Schwellungen: Ausgeprägt, aber schon etwas rückläufig

Schmerzen: Kaum, sind vertretbar

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21.11.08 - 2. Tag Post-OP

Heute Nacht habe ich fast 12 Stunden durchgeschlafen. Gegen Mittag sind dann meine Frau und eine Freundin gekommen. Die erste Reaktion von unserer Freundin war: „Wie siehst Du denn aus“. Sie ist der Meinung, dass sich mein Gesicht schon total verändert hat. Gut, die Schwellungen tragen ihren Teil dazu bei, aber beide Mädels sind der Meinung, dass wenn die Schwellungen abgeklungen sind sich mein Gesicht schon zum Vorteil verändert hat. Meine Frau hat mir dann auch noch geholfen, dass ich mich in der Dusche waschen kann. Denn durch das Nasenbluten kann ich mich einfach nicht bücken und wie soll ich mich dann waschen? Also hat meine Frau das übernommen. Das hat gut getan, danach in einen frischen Schlafanzug und ich war gleich wieder ein neuer Mensch. Ich habe heute auch einmal versucht, wie weit ich meine Zunge noch rausstrecken kann. Viel ist das nicht mehr. An den Vorderzähnen im Oberkiefer kann ich gerade noch den unteren Bracketrand erreichen und wenn ich die Zunge ausstrecke, dann schaut gerade noch etwas die Zungenspitze aus dem Mund heraus.

Gegen Mittag hat dann der Kleber von meiner einen Drainage einfach nicht mehr halten wollen und der Auffangbehälter ist immer wieder runtergehupft, Das hat natürlich dann jedesmal einen kleinen Zug am Drainageschlauch bewirkt, was etwas unangenehm war. Ich habe dann diesen Auffangbehälter einfach über den Brillenbügel gehängt. Das ging ganz gut, bis ich einer Schwester über den Weg gelaufen bin. Dann war das Teil gleich wieder mit einem Streifen Klebeband fixiert. Ich finde, das sieht schon passend zur Jahreszeit aus. Ich komme mir vor wie ein Weihnachtsbaum mit einer Christbaumkugel dran. Ansonsten verbringe ich den heutigen Tag mit Surfen im Internet, Videoschauen und etwas lesen. Und ich genieße die Ruhe.

Gegen Abend ist dann noch der Doktor vorbeigekommen und es wurde die verbleibende Drainage entfernt. Die Wundheilung sieht gut aus und er hat gemeint, dass ich für diesen Eingriff schon wieder sehr gut auf den Beinen bin. Das wäre normalerweise nicht üblich. Anschließend wurden die beiden Kiefer mit 5 Gummis miteinander verbunden. Jetzt habe ich endlich ein etwas sichereres Gefühl, was die Kieferstellung betrifft. Dafür war das Abendessen (es ist noch Suppe da ) um einiges anstrengender, denn die Suppe ging zwar gut zwischen den Zähnen durch - besser als ich dachte – aber etwas rumkleckern ließ sich leider nicht vermeiden. Aber auch das Einnehmen meiner Tabletten ging besser als gedacht, da ich mit den Gummis die Kiefer einen kleinen Spalt weit auseinander bekomme. Gerade weit genug, um schnell eine Tablette dazwischen zu schieben. Also in meiner Phantasie in den letzten Wochen und Monaten habe ich es mir viel schlimmer vorgestellt. Morgen bei der Visite wird dann festlegen, ob und wann ich dieses Wochenende schon nach Hause gehen kann. Das wären dann ja nur 3-4 Tage Post-OP gewesen.

Kalorienzufuhr: 1200

Gewichtsabnahme seit OP: Unbekannt

Frühstück: Tee, 1 Frisuben

Mittagessen: 3 Teller Suppe, 1 Frisuben

Abendessen: 3 Teller Suppe, 1 Frisuben

Schwellungen: Weiter rückläufig

Schmerzen: Kaum noch

Sonstiges: Immer wieder mal Nasenbluten

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22.11.2008 - 3. Tag Post-OP

Letzte Nacht bin ich erst gegen 03:00 Uhr so richtig eingeschlafen. Vorher war ich einfach noch nicht müde genug und mir sind alle möglichen Gedanken durch den Kopf gegangen. Dafür bin ich heute aber erst um 09:00 Uhr wieder aufgewacht, fit und ausgeschlafen. Zurzeit geht es mir ziemlich gut, nur meine Nase ist etwas verstopft und mir tun die Zähne von den Gummizügen etwas weh. Eigentlich wäre mir da eine Verdrahtung lieber gewesen, aber davon konnte ich den Doc gestern nicht überzeugen. Er meinte, die Gummis machen das genau so gut. Leider lassen die Nachblutungen in der Nase nicht nach. Sobald ich mich nur etwas vornüber beuge läuft wieder das Blut aus der Nase.

Mir ist wieder eine Bemerkung gestern vom Doktor durch den Kopf gegangen. Bei mir haben sich 3 der OP-Häkchen gelockert und er hat gemeint, dass bei einer OP dieser Art, bei der der Oberkiefer so weit verlagert wird schon mit ziemlicher Kraft gearbeitet werden muss und dass dabei schon so wass kaputt gehe kann. Da ist mir eigentlich erst einmal klar geworden, dass ja nicht nur der Knochen verlagert wird, sondern das Gewebe, das daran hängt muss ja mitgezogen werden. Haut, Sehnen, Muskeln, Fettgewebe und noch mehr, das auch weit in den Rachen reinragt. Wenn ich mir das so vorstelle wundere ich mich immer mehr, dass mir hier nicht mehr weh tut. Dafür ist es echt erstaunlich, wie gut es mir statt dessen geht.

Am Mittag war Visite durch den KC. So wie es aussieht, werde ich morgen schon das Krankenhaus verlassen können. Er ist mit der Wundheilung auch sehr zufrieden. Die Gummis tun schon genauso ihren Dienst, dass man etwas Spiel hat ist normal. Ich soll den Mund nur nicht zu weit aufmachen, da sonst der Zug auf dem Oberkiefer und dessen Verschraubung zu groß werden kann. Toll! Wie soll ich das denn wieder dosieren. Ich habe jetzt auch meine letzte Cortison- und Antibiotika-Infusion bekommen.

Der restliche Tag verlief etwas langweilig mit Internet-Surfen (ich habe mir inzwischen schon mein nächstes Handy und auch meinen nächsten Lattenrost für mein Bett zu Hause rausgesucht, wenn das so weitergeht wird mich dieser Krankenstand wieder viel Geld kosten), Video schauen, Lesen, Hörbuch hören und etwas Musik hören.

Am späten Nachmittag ist dann meine Frau (eigentlich zukünftige Ex-Frau) wieder gekommen. Sie hat dann auch gleich wieder die Sachen mitgenommen, die ich hier wahrscheinlich nicht mehr brauchen werde. Sie war nicht so begeistert, dass ich evtl. schon morgen heim darf. Ihrer Meinung nach ist das noch zu früh. Ich werde ja sehen, was der Doc morgen bei der Visite meint. Sie hat mir dann auch wieder beim Duschen und Haare waschen geholfen und mir wieder einen frischen Schlafanzug mitgebracht.

Schmerzen habe ich eigentlich so gut wie keine. Ich darf nur nicht an die operierten Stellen von außen rankommen, die sind schon etwas empfindlich. Ist auch verständlich. Ansonsten habe ich immer wieder ein leichtes Druckgefühl im Kopf, manchmal leichte Ohrenschmerzen, leichte Kopfschmerzen (kann aber auch durch die Verspannungen im Nacken und von der Kiefermuskulatur her kommen) und alles spannt irgendwie in meinem Gesicht.

Am Abend habe ich dann gemerkt, wie mir meine Kiefermuskulatur weh getan hat. Anscheinend habe ich unbewusst immer wieder die Zähne zusammengebissen. Aber komischerweise hatte ich dann kurz vor dem schlafen gehen anscheinend den Dreh raus, denn auf einmal war mein Unterkiefer ganz entspannt in dem Splint gelegen. Nicht fest reingebissen, sondern einfach nur aufgelegen.

Kalorienzufuhr: 1200

Gewichtsabnahme seit OP: Unbekannt

Frühstück: Tee, 1 Frisuben

Mittagessen: 3 Teller Suppe, 1 Frisuben

Abendessen: 3 Teller Suppe, 1 Frisuben

Schwellungen: Weiter rückläufig

Schmerzen: Schmerzen im OP-Bereich bei Berührungen, Kieferschmerzen wegen zu starkem Zusammenbeißen, Abends leichte Kopfschmerzen

Sonstiges: Immer wieder mal Nasenbluten

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23.11.2008 - 4. Tag Post-OP

Ich habe fast die ganze Nacht gut durchgeschlafen. Nur einmal bin ich gegen 04:30 aufgewacht, da mir einige Punkte durch den Kopf gegangen sind. Ich habe mir diese Fragen an den Doc notiert und bin danach fast gleich wieder eingeschlafen und erst gegen 08:30 wieder aufgewacht. Im Gegensatz zu tagsüber bekomme ich in der Nacht ziemlich gut Luft durch die Nase. Tagsüber ist sie aber leider immer wieder wegen der Nachblutungen verstopft. Heute früh hatte ich dann meinen ersten Nieser. Davor hatte ich immer Angst, wie das denn wird, wenn man auf einmal niesen muss. Ich habe die Lippen so weit wie möglich aufgemacht und dann dem Nieser seinen Lauf gelassen. War zwar eine ziemliche Sauerei im Taschentuch, aber dafür war die Belastung für die Kiefer und auch für die Nase recht gering. Inzwischen ist mir aufgefallen, dass auch mein Kinn, ein Teil der Unterlippe und auch Bereiche unter der Nase partiell taub sind.

Inzwischen komme ich mit der Kieferfixierung schon etwas besser klar. Nur manchmal scheint sich da was zu verkanten, ich kann nicht sage, ob es ein Gummi ist oder ob sich ein Zahn im Splint verkantet, jedenfalls macht es manchmal einen kleinen Ruck und manchmal entspannt sich ein Gummi in der linken Seite wieder. Es fühlt sich jedenfalls jedesmal saublöd an. Hier wäre mir eine feste Verdrahtung echt lieber gewesen.

Um 11:00 Uhr kam der KC wieder zur Visite. Prompt hat er mich gerade beim Waschen erwischt. Nach einem kurzen Gespräch meinte er, dass ich eigentlich jetzt nach Hause gehen kann. Ich soll meine Sachen packen und dann noch einmal bei ihm im Büro vorbeikommen, er sucht inzwischen meine Krankmeldung raus. Morgen soll ich mir dann einen Termin für Mittwoch bei in der Praxis ausmachen, da kommen dann die Fäden raus und es wird eine Kontroll-Röntgenaufnahme gemacht. Evtl. wird da auch dann schon die Gummifixierung etwas gelockert. Das mit den Nachblutungen ist normal und kann noch für einige Tage andauern. Das kommt von den Nebenhöhlen, die bei der OP mit geöffnet worden sind. Das Wundsekret sammelt sich dort und fließt dann entweder den Rachen hinunter oder über die Nase raus. Ich soll das nur abtupfen, nicht schneutzen. Ich habe auch nachgefragt, ob sich auch noch später Taubheitsgefühle einstellen können. Er meinte nein, sondern durch die Schwellungen sind diese Taubheitsgefühle bisher nur noch nicht so aufgefallen. Und durch den Rückgang der Schwellungen machen sich diese jetzt stärker bemerkbar.

Später bei ihm ihm Büro stellte sich heraus, dass noch gar keine Krankmeldung ausgestellt worden ist. Das soll dann auch am Mittwoch nachgeholt werden. Danach soll ich weiterhin jede Woche zur Kontrolle kommen.

Ich habe meine Frau angerufen, dass sie mich abholen kann und dann meine Sachen gepackt. Zwischenzeitlich habe ich mir noch einmal 2 Teller Suppe und eine Flasche Fresubin gegönnt und gegen 13:00 Uhr bin ich dann von ihr abgeholt worden. Nachdem nur noch die Nadel für den Tropf gezogen werden musste (das machen wir doch schnell mal im Stehen im Schwesternzimmer) konnte ich dann das Krankenhaus wieder verlassen und meine Frau hat mich dann ganz sanft nach Hause gefahren. Dabei hat sie versucht, jede starke Beschleunigung, Bremsung oder Kurve zu vermeiden. Ich fand das total lieb. Zu Hause angekommen war ich dennoch erst einmal ziemlich fertig. Und so habe ich dann den restlichen Tag im Wohnzimmer vor dem Fernseher zusammen mit einigen Coolpacks verbracht. Zum Abendessen gab es dann Tomatensuppe (lecker, auf die habe ich mich schon gefreut) und wieder Frisuben. Leider wurde mein Nasenbluten immer noch nicht besser.

Kalorienzufuhr: 1350

Gewichtsabnahme seit OP: Unbekannt

Frühstück: Tee, 1 Frisuben

Mittagessen: 2 Teller Suppe, 1 Frisuben

Abendessen: 1,5 Teller Suppe, 2 Frisuben

Schwellungen: Weiter rückläufig

Schmerzen: Schmerzen im OP-Bereich bei Berührungen, Abends leichte Kopfschmerzen

Sonstiges: Immer wieder mal Nasenbluten

.... und weiter geht's hier in meiner Zahnspangengeschichte

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