elias

Meine Situation

Hallo miteinander,

da ich hier im Forum bisher eher stilles Mitglied war, möchte ich hiermit aktiv werden, und somit meine aktuell wichtigsten Fragen stellen, und euch um eure Meinung bitten.

Ich ( 28 ) habe eine OK- und UK-Fehlstellung (Rücklage), wobei diese bisher nicht von meinem Zahnarzt diagnostiziert, bzw. mir niemals mitgeteilt wurde.

Ausserdem ist mein OK und UK leicht verengt, was sich beim OK mit einem nach innen gewachsem seitlichen Schneidezahn, und am UK, mit leicht verdrehten vorderen Schneidezähnen bemerkbar macht.

Wie gesagt - das ist meine "Diagnose", und wurde bisher von keinem Arzt mir gegenüber geäussert.

Das alles hat mich bisher nicht sonderlich gestört, nur habe ich aufgrund einer HNO-Untersuchung - allerdings auf meinen Vorschlag bzw. Anfrage hin - eine Überweisung zum Kieferchirurgen bekommen, der mich auf eine eventuelle Kieferfehlstellung untersuchen und beraten soll.

Die Gründe, aus denen ich um eine Überweisung gebeten hatte waren:

- Ohrgeräusche (leichter Tinitus) - allerdings schon seit 12 Jahren, wobei keinerlei nerologische oder HNO-ärztliche Anomalien festgestellt wurden

- schlechte Nasenatmung - wobei ich allerdings zusätzlich eine verkrümmte Nasenscheidewand habe

- Kiefergelenkknacken beim Kauen auf der linken Seite

Soweit ich gelesen habe, können wohl unter anderem diese "Symptome" aufgrund einer Kieferfehlstellung auftreten.

Sollte eine Fehlstellung festgestellt werden, und eine Korrektur durch kieferchirugischen/orthophädischen Eingriff empfohlen werden, würde ich es sehr wahrscheinlich machen lassen. Zugegeben ist die daraus sicherlich resultierende ästhetische Verbesserung auch nicht gänzlich unattraktiv für mich.

Die Frage ist nun für mich:

- sollte ich, bevor ich zum Kieferchirurgen gehe, eine private Zahn-Zusatzversicherung wie z.B. CSS abschliessen, oder besser gleich eine mit umfassenderem Schutz, die eventuell notwendige Krankenhausaufenthalte abdeckt - oder besteht keine Chance, dass die Versicherung überhaupt eintreten würde? Aktuell bin ich gesetzlich krankenversichert.

- sollte ich der Angelegenheit aktuell nicht nachgehen, und eine erneute Überweisung zum Kieferchirurgen erst nach der in Krafttretung des Versicherungsschutzes (8 Monate?!) in Anspruch nehmen?

- zahlt eine Zusatzversicherung, wenn der Eingriff aus medizinischer Sicht nur bedingt oder nicht notwendig ist?

- wie sollte ich im beschriebem Fall vorgehen? Eventuell den Zahnarzt wechseln, da dieser bisher keinerlei Probleme in diesem Bezug festgestellt hat?

Ich denke es werden sich sicherlich noch weitere Fragen ergeben, allerdings möchte ich keinen Fehler begehen, den ich später bereuen würde - darum frage ich in vollstem Vertrauen euch. :)

Vielen Dank für eure Meinung.

LG

Elias

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Hey Elias!

Eine Zusatzversicherung ist immer sinnvoll. Auch wenn es später nicht zu einer OP kommt. Sie zahlt ja auch normale Zahnarztbehandlungen soweit ich weis. Ich hatte damals keine als ich beim Kieferchirurgen war und konnte dann auch keine mehr abschließen die bei diesm Problem gezahlt hätte, da es ja dann schon bekannt war. Und alles was bekannt ist wird ausgeschlossen (war bei mir und ist bei meiner Schwester auch so) es gab nämlich auch ein schreiben an die Behandelnden Ärzte. ICh würde mich dann auch erkundigen, ab wann die Versicherung zahlt viele Zahlen ja erst nach einer gewissenZeit. Was alles gezahlt wird weis ich nicht, ich vermute allerdings das nur das Gezahlt wird was notwendig ist. Musst halt mal bei den Versicherungen nachfragen was alles inbegriffen ist.

Du kannst ja mal eine 2. meinung von einem anderen ZA einholen oder dich an einen KFO wenden. Allerdings würde ich vorher die Versicherung abschließen.

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es gibt schon viele threads zu dem thema, schau einfach mal bei den älteren.

Eine Zusatzversicherung ist immer sinnvoll. Auch wenn es später nicht zu einer OP kommt. Sie zahlt ja auch normale Zahnarztbehandlungen soweit ich weis.

sind 2 unterschiedliche sachen. zahnzusatz bringt bei OP nichts und krankenhauszusatz bringt bei zahnarzt nichts.

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Hallo Elias,

ich will dich ja nicht entmutigen, aber es könnte sein, dass dich jetzt - nachdem du deine Probleme beim HNO angesprochen hast - schon keine Zusatzversicherung mehr nimmt. Du wirst es allerdings nur rausfinden, wenn du es versuchst.

Ich war auch "nur" gesetzlich versichert und mir hat das vollkommen gereicht.

Liebe Grüße und alles Gute,

Johanna

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