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Daniela1980

Kosten selber tragen?

Hallo,

der Weg meiner kiefernorthopädischen Behandlung endet scheinbar schon, bevor er überhaupt angefangen hat.

Kurze Vorinfo:

In meine Jugend hatte ich sowohl eine lose als auch später eine feste Zahnspange. Ich habe diese auch *erfolgreich* abgeschlossen.

Damals hatte ich schon einen leichten Fehlbiss - welcher aber mittlerweile noch viel ausgeprägter ist (fliehendes Kinn).

Dann habe ich mit 23/24 Jahren extrem unter Migräne gelitten.

Bei der Ursachensuche wurde damals neurologisch, körperlich und geistig soweit alles ausgeschlossen. Damals wurde erwähnt das es am Fehlbiss liegen kann und das ich dies bitte auch abklären lassen soll.

*Leider* wurde ich dann schwanger und habe das erst mal nicht weiter verfolgt.

Nun hatte ich vor, meine Zähne nächstes Jahr sanieren zu lassen - was auch das Überkronen der Schneidezähne beinhaltet hätte.

Ich habe leider sehr anfällige Zähne und daher auch schon viele Kronen/Brücken. Während der Behandlung beim KFO damals wurden mir auch gesunde Zähne gezogen, weil der Kiefer zu klein war.

Zudem habe ich oft Verspannung - weiterhin Migräne - Kieferknacken.

Ich gebe zu, ich habe das bis jetzt mehr oder weniger hingenommen. Ich dachte nach der kieferorthopädischen Behandlung sei nichts mehr machbar.

Nun habe ich aber von anderen und auch durch Foren erfahren, dass es die Möglichkeit der Kiefervorverlegung gibt.

Naiv wie ich in dem Fall war, habe ich mir einen Termin in einer große Zahnpraxis geben lassen, welche auch damit werben, dass sie für Angstpatienten DIE Adresse seien.

Am Telefon teilte mir leider niemand mit, dass diese Leistungen alle privat gezahlt werden müssten! Für eine Firma die damit wirbt das auch Hartz 4 Mitbürger eine gute Versorgung bekommen - enttäuschend.

Als ich heute ankam, wurde mein 10 EuroZahlungsschein mit dem Hinweis: Ist alles privat - abgelehnt.

Ich war etwas buff .. habe dann erklärt welche *Leiden* ich habe und das ich komme, weil ich das auch für die anderen Sachen abklären lassen wollte. Auch das mit niemand daraufhin gewiesen hat, dass dies keine Kassenleistung sei.

Als Antwort: Frau Dr. muss ja erstmal schauen, ob das ein Fall für die Kasse ist (ok- verständlich). Ansonsten fallen 35 Euro an.

Auch hier war ich wieder so naiv und dachte mir: naja mein Fall ist ja Krankheitsbedingt begründet und müsste somit eine Kassenleistung sein.

Frau Dr. hat sich meine Geschichte angehört ... hat meine Zähne begutachtet und mir dann gesagt das sie ohne weitere Untersuchungen nix sagen kann. Einerseits verständlich ... sie braucht ja Röntgenbilder etc. für eine Diagnose.

Aber die Anfertigung würde ca. 1000 Euro kosten! Und erst danach entscheidet die Krankenkasse ob ich ein *Kik*?-Fall bin oder nicht.

Ich kann diese 1000 Euro nicht einfach so zahlen ..

Zudem: wenn man mir danach sagt das ich kein KikFall bin .. dann könnte ich die Behandlung alleine gar nicht finanzieren.

Bin nun ziehmlich ratlos ...

Wie war das bei Euch bzw. gibt es vielleicht noch eine andere Möglichkeit?

LG

Dani

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Aber die Anfertigung würde ca. 1000 Euro kosten! Und erst danach entscheidet die Krankenkasse ob ich ein *Kik*?-Fall bin oder nicht.

ich bin mir nicht sicher ob ich dich richtig verstehe. weil du einerseits von kieferorthopädie und andererseits von zähne überkronen sprichst.

wenn es dir um kieferorthopädie geht:

die feststellung, ob du KIG-fall bist oder nicht, ist relativ einfach. und diese feststellung ist kassenleistung!

das heisst auch wenn sich herausstellt, dass du kein KIG fall bist, wird die diagnose, ob du einer bist, von der krankenkasse getragen.

dafür werden auch keine röntgenbilder benötigt.

(so stand das auf einem informationsblatt eines kieferorthopäden erklärt. dass eine beratung bei ihm nur insoweit kassenleistung ist, so weit sie der klärung dient, ob KIG-fall oder nicht)

vielleicht haben die 1000 euro ja auch mit dem überkronen zu tun von dem du oben geschrieben hast, ich hab aber nicht verstanden was das mit kieferorthopädie zu tun hat.

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OK .. sorry wenn es etwas wirr war.

Das ich beim Überkronen nur die Regelleistung von der Kasse bekomme, dass ist klar! Ich hatte das nur erwähnt, weil ich so schlechtes Zahnmaterial habe und dort auch noch Handlungsbedarf ist.

Die ca. 1000 Euro müßte ich selber tragen, da es so nicht möglich wäre zu erkennen ob ich ein KIG (DANKE *g*)-Fall bin oder nicht.

Obwohl ich persönlich finde das mein Fehlbiss keine *Kleinigkeit* ist.

Wie kann ich das denn nun heraus finden?

LG

Dani

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also diese anfangsunterlagen kosten doch normalerweise nie mehr als 200€?! bei mir persönlich 125€ ...

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Wie kann ich das denn nun heraus finden?

wenn du und dein KFO euch nicht irgendwie missverstanden habt (das klingt schon sehr seltsam alles...), indem du zu einem anderen KFO gehst.

die ganze prozedur bis zum erstellen eines behandlungsplans den man bei der kasse einreichen kann kostet eher so 200, in meinem fall 180.

eine unverbindliche aussage, ob du KIG fall bist (was bei mehr als 18 jahre übrigens immer OP bedeutet!), sollte ein KFO in den meisten fällen aber auch schon vorher treffen können

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Hmmm ich bin mir SICHER das ich das nicht falsch verstanden habe - denn ich habe 3 mal nachgefragt! Ich habe gesagt das ich nicht verstehe, wie andere diese hohe Summe tragen können .. da hieß es: Wir machen Ratenzahlung!

Ich habe auch erklärt, dass ich die Untersuchungen ja nicht nur für mich möchte, sondern auch zum Abklären wegen Migräne (also indirekt für mich ... aber auch etwas, was meine Ärztin ja abklären wollte).

Da wurde mir nochmal aufgezählt das Abdruck, Röntgenbilder und Co. Geld kosten.

Ich soll ja für die Beratung auch 35 Euro zahlen .. auch wenn ich nix unterschrieben habe oder so ... aber jetzt hört sich das echt nach Abzocke an!

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Hallo Dani

Für die Erstellung der Abdrücke, Röntgen, Fotos (Profil vL & vR, Zahnstatus (über Spiegel und mit den "Lippenhaltern")) und Erstellung des Heilkostenplans hat mein KFO 310€ veranschlagt.

Der Wert ist allerdings dann in der Gesamtrechnung mit drin, wenn ich die Behandlung bei ihm nicht begonnen hätte, hätte ich das bezahlen müssen.

Allerdings konnte nur so der genaue KIG-Status festgestellt werden (aufgrund der Auswertung von Abständen und Winkeln anhand der Fotos und Röntgenbilder.

Ich halte 1000€ auch für ein wenig übertrieben.

Vielleicht besorgst du dir einen Termin bei einem andern KFO und holst dir eine 2te Meinung. Ich hab auch 2 KFOs und 2 KFCs besucht, bis meine Doc's gefunden habe.

Also nicht den Kopf hängen lassen ...

VG

Thomas

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Wie relative bereits geschrieben hat ist die Feststellung welche KIG Einstufung zutrifft Kassenleistung.

Alle wesentlichen Diagnosen kann man am Patienten stellen ohne Kosten zu verursachen. Ausnahmen sind Nichtanlagen bleibender Zähne, aber dafür reicht ein Röntgenbild.

Gruß Steve

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also ich persönlich halte die 1000€ nur für das erstellen der Anfangsunterlagen masslos übertrieben, in meinem Fall ( wobei bei mir von vornerein klar war das ich die komplette Behandlung selbst zahlen muss ) hatte mich der Spaß etwa 200 - 300€ gekostet, darin enthalten war der Heil und Kostenplan, Röntgenbilder ( Panorama und Fern ), Abdrücke und Fotos.

Kann dir nur auch raten dir mehrere Meinungen einzuholen, ich war bei etwa 5 KFO`s und die Preisspanne lag zwischen 1800 und 12000€, alle Behandlungen geplant mit einer festen Zahnspange und den normalen "Kassen"brackets.

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