mmm

Erwachsenen-Kfo: mit 32 festsitzende Spange, Selbstzahler

Hallo allerseits,

weil ich das Forum genutzt habe, bevor ich mich für eine kfo-Behandlung entschieden habe, will ich jetzt auch mal was reinschreiben, weil ich damals gemerkt habe, dass man einfach mal ein paar Meinungen und Infos braucht, bevor man sich entscheidet.

Bin jetzt seit nem halben Jahr in Behandlung, und will gleich am Anfang sagen, dass ich einfach saufroh bin, dass ich es angefangen habe.

Festsitzende Spange, und das mit 32, mitten im Job, Kundenkontakte, Meetings etc. Im Nachhinein betrachtet, ist es natürlich in den ersten Wochen ziemlich komisch, aber man lernt doch recht schnell, es einfach zu ignorieren und ganz normal zu sprechen etc. Den meisten Leuten fällt es erst nach einiger Zeit überhaupt auf, blöde Kommentare kamen bisher gar nicht, im Gegenteil, eher interessierte Nachfragen und durchweg positives Feedback!

Was echt ein bisschen blöd war, waren die Zähne, die gezogen werden mussten (3 Weisheitszähne, 2 Zähne extra um Platz zu schaffen für die Behandlung). Das war doof, tat weh und hat ziemlich genervt, reden wir nicht drumherum. Aber das ist halt ein Punkt, wo man einfach durch muss, und alles in allem war das nach ein paar Tagen auch wieder vergessen, und gestorben ist da auch noch keiner von.

Die Verschiebungen der Zähne tun eher selten wirklich weh. Wenn ein neuer Bogen rein kommt, drückt es halt ein bisschen an manchen Tagen. Am Anfang hatte ich auch mal leichte Schmerzen, aber nix, was mich zum Krankschreiben lassen gezwungen hätte.

Die Kosten muss ich selbst tragen, das nehme ich aber gern in Kauf, weil ich langfristig sicher besser da stehe. Wenn ich nix gemacht hätte, wären die Schäden durch Schiefstellung immer schlimmer geworden, und ganz davon abgesehen, dass ich keine Lust habe, mit 40 nur noch Zahnersatz zu haben, lohnt es sich damit auch finanziell - die Strukturschäden zu fixen wäre sicher auch nicht ganz billig.

Auf der anderen Seite kann ich mich jetzt damit motivieren, dass ich schon nach einigen Wochen klare Unterschiede sehen kann, die Zähne passen viel besser, und es sieht 1000mal besser aus. Wenn ich jetzt so auf alte Fotos gucke, kann ich nicht wirklich glauben, dass ich gezögert habe (okay, war nicht superschlimm, aber verglichen mit jetzt sehe sogar ich als Laie, dass das alles gegeneinander drückt und schiebt und sich kaputt macht).

Ich hatte vor der Behandlung mit mehreren Kfo geredet, mir verschiedene (ungefähre) Kostenvoranschläge geben und Behandlungswege erklären lassen. Habe sogar nach dem Anfertigen der ersten Abdrücke und Fotos noch den Kfo gewechselt, weil ich mich einfach nicht so wohl gefühlt habe. Mit dem jetzigen Kfo bin ich sehr zufrieden. Ich würde jedem raten, lieber noch ein paarmal 25EUR extra für ein Gespräch auszugeben, und sich einen Kfo zu suchen, bei dem man sich wohl fühlt, und zu dem man Vertrauen fassen kann. vielleicht gibt es ja auch eine Empfehlung vom Zahnarzt, Krankenkasse etc. Ist aus meiner Sicht wichtig, einen für sich passenden Arzt zu finden - und die Bandbreite der Behandlungsvorschläge (und auch Kosten) war bei mir doch sehr breit. Wenn man sich unwohl fühlt - einen anderen suchen.

Das waren meine Ratschläge und Erfahrungsberichte bis hierher. Insgesamt: ich bin froh, dass ich mich dafür entschieden habe, die Kosten sind nicht niedrig, aber überschaubar; ja, es lässt sich mit dem Job vereinbaren, und die Schmerzen gehen vorbei und sind nicht so schlimm, wie man sich das vorher vorstellt. Für mich ganz persönlich die richtige Entscheidung.

Viele Grüße, und viel Erfolg allen anderen.:-o

M

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Hallo mmm,

ich wünsche dir ganz viel Kraft und Freude an den "neuen" Zähnen. Danke für deinen Bericht, ich lese das Forum im Moment rauf und runter. Ich bin auch noch nicht so weit, dass ich mich endgültig entschieden habe, da ich den KFO, der mir die umfassende und viel aufwendigere (wesentlich teurere) Behandlung angeboten hat, sehr viel kompetenter finde, als die Kieferorthopädin (Frau in meinem Alter, die eher "schonend" behandelt), die mir gestern angeboten hat, nur das zu behandeln, was mich auch stört. Ich habe nun wieder einen Termin bei ihm gemacht unter dem Aspekt, wirklich nur das zu behandeln, was mich stört. Da er 30 Jahre Erfahrung hat, die andere KFO nur wenige Jahre, denke ich, dass er zumindest beurteilen kann, ob eine Teilbehandlung überhaupt funktioniert und nicht darin endet, dass ich hinterher oben fertig bin, mich dann unten aber so stört, dass ich dann da auch anfange und somit das doppelte an Zeit benötige.

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Ich hatte vor der Behandlung mit mehreren Kfo geredet, mir verschiedene (ungefähre) Kostenvoranschläge geben und Behandlungswege erklären lassen. Habe sogar nach dem Anfertigen der ersten Abdrücke und Fotos noch den Kfo gewechselt, weil ich mich einfach nicht so wohl gefühlt habe. Mit dem jetzigen Kfo bin ich sehr zufrieden. Ich würde jedem raten, lieber noch ein paarmal 25EUR extra für ein Gespräch auszugeben, und sich einen Kfo zu suchen, bei dem man sich wohl fühlt, und zu dem man Vertrauen fassen kann. vielleicht gibt es ja auch eine Empfehlung vom Zahnarzt, Krankenkasse etc. Ist aus meiner Sicht wichtig, einen für sich passenden Arzt zu finden - und die Bandbreite der Behandlungsvorschläge (und auch Kosten) war bei mir doch sehr breit. Wenn man sich unwohl fühlt - einen anderen suchen.

Genau meine Meinung!!!!!!!

Ich hatte auch bei einem KFO die Unterlagen und alles erstellen lassen und bin dann letztendlich doch bei einer anderen gelandet, da ich mich in der Praxis weder wohl noch ernstgenommen gefühlt hatte, ich hatte eher so den Eindruck als ginge es dort nur um meinen Geldbeutel. Dort wo ich jetzt bin hatte ich mich sofort richtig wohl gefühlt und kann schon behaupten das ich mit meiner KFO ein super Klima habe, wir dutzen uns und sind etwa ein Alter, am Anfang war ich schon sehr hin und hergerissen, einerseits fühlte ich mich sofort wohl, andererseits bin ich ja in einer Uni und meine Behandlerin "lernt" ja noch, aber ich habe es bis zum heutigen Tage nie bereut.

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ich bin sogar 4 Jahre älter als du und kann das was du geschrieben hast zum Thema das es sich lohnt und die veränderungen bestätigen, ich habe auch nach mehreren Versuchen einen Doc gefunden der mir Sympatisch ist und zu dem inzwischen fast freundschaftliches Verhältnis / Umgehen besteht.

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Was echt ein bisschen blöd war, waren die Zähne, die gezogen werden mussten (3 Weisheitszähne, 2 Zähne extra um Platz zu schaffen für die Behandlung). Das war doof,

5 Zähne.

Hoffentlich bekommst du keine Profilprobleme?

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5 Zähne.

Hoffentlich bekommst du keine Profilprobleme?

hast du schon mal von profilproblemen nach extraktion von weißheitszähnen gehört?

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noch ist mein ergebniss ja in der schwebe, ich bin weder schon operiert, noch ist die behandlung abgeschlossen, aber denoch habe ich bisher keine profilprobleme, und denke auch nicht das ich welche bekommen werde, und mir wurden auch 3 Weisheiten gezogen...

gruß

Chris

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Lest mal alle ein bisschen genauer! :)

Es wurden außer den 3 Weisheitszähnen noch zwei weitere Zähne gezogen. Es handelt sich demnach um eine Extraktionsbehandlung. Sofern kein sehr starker Engstand besteht und das Gesichtsprofil nicht deutlich konvex ist, muss sehr wohl mit Profilproblemen gerechnet werden.

(3 Weisheitszähne, 2 Zähne extra um Platz zu schaffen für die Behandlung)
!

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moin iris,

Es wurden außer den 3 Weisheitszähnen noch zwei weitere Zähne gezogen.

das habe ich natürlich schon auch gelesen. mir gings im wesentlichen nur darum, eine von kermis immer wiederkehrenden provokationen zu entschärfen. denn die drei weißheitszähne, die er zu den fünf gezogenen zähnen zählt, haben mit einer profilveränderung nun wirklich nichts zu tun - die machen sich nur als polemische stilmittel ganz gut ;)

soviel dazu - damit wieder back to topic!

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