Lyra

Habe Angst vor UKVv, brauche dringend Rat und Hilfe!!!

Habe mich vor über einem Jahr zu einer Unterkieferosteotomie mit Kieferorthopäisch-Kieferchirugischer Behandlung entschlossen.

Jetzt habe ich aber auf einmal große Angst vor der Operation und habe einen OP-Termin vor 2 Wochen abgesagt.

Meine KFO meinte aber das könne ich nicht machen, da der Biss für die OP vorbereitet ist und das nicht mehr rückgängig gemacht werden kann und so wie es jetzt ist kann es nicht bleiben, da der Biss nicht mehr passt. Das sehe ich auch so weit alles ein, aber ich habe inzwischen so große Angst vor der OP, das ich im Moment nicht mehr weiter weiß und jetzt habe ich auch noch gelesen, dass ich in Folge der Operation später nach einigen Jahren (ca. 10 Jahre) trotzdem Probleme mit den Kiefergelenken (Knacken, Geräusche oder ähnliches) bekommen kann. Stimmt das? Gibt es da Belege/Untersuchungen dazu? Oder auch Gegenbeweise, die mich beruhigen und ich die OP doch wieder in Betracht ziehen kann?

Im Moment fühle ich mich einfach total verunsichert. Bitte helft mir!!!

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hast du dich denn jetzt etwas spät dagegen entschlossen, oder hast du "nur" eine irrationale angst davor, ähnlich wie angst vor'm zahnarzt?

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Das weiß ich selbst nicht so genau. Im grunde denke ich habe ich "nur" Panik aber ich habe auch Angst davor, dass ich es später einmal bereuen werde, dass die Kieferprobleme wiederkommen oder schlimmer werden. Ich weiß das es sowas gibt und weiß jetzt nicht wie ich mit der Situation umgehen soll. Hilfe!

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Rede mit deinem Hausarzt darüber, und auch mit deinem KFC.

a) wie schnell ein Termin verfüg bar ist ,und ob er für die Zeit was zur Beruhigung schreiben kann.

Ein Risiko bei einer OP ist immer, und auch ohne OP kannst Du in 10 Jahren Kieferprobleme haben...

Und wie gut ein OP Ergebnis werden kann siehe hier.

Das lohnt sich doch. Da solltest DU keine Angst haben.

Was hat der KFC dazu gesagt, das die OP abgesagt wurde?

nur mut, das ist nicht so schlimm..

gruss

michael

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die OP wegen einem aussergewöhnlichen ergebnis zu machen find ich genauso irrational wie zahnarzt-angst.

du hattest doch sicher gründe, warum du dich dafür entschieden hast. sind die jetzt weg? gibt's neue?

Gibt es da Belege/Untersuchungen dazu? Oder auch Gegenbeweise, die mich beruhigen und ich die OP doch wieder in Betracht ziehen kann?

ich könnte dir schon ein paar studien verlinken, aber hilft dir das was?

außerdem: die langzeitfolgen von einer KFO-Behandlung zur OP vorbereitung und dann eine KFO-Behandlung zum rückgängigmachen obwohl eine OP notwendig wäre hat wahrscheinlich niemand untersucht.

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@ michael_32

Konnte deine Fotos leider nicht ansehen, da brauche ich wohl ein extra Passwort oder so. Werde ich mich auch noch drum kümmern.

Ich bin mir eigentlich schon bewusst, dass meine Angst etwas irrational ist, aber ich gerate zwischendurch in so eine Art Angsttunnel und zwar seit ich die OP abgesagt habe.

Ich denke inzwischen, dass ich jetzt schnellstens einen Termin mit dem KFC zu einem nochmaligen Klärungsgespräch machen werde und dann werde ich weitersehen, ob er mir meine Ängste nehmen kann und ich endlich wieder für die OP bereit bin oder ich mich im schlimmsten Fall in meinen Ängsten bestätigt fühle. Natürlich bin ich mir dessen bewusst, dass ich auch ohne OP später richtige Probleme bekommen kann, aber wie gesagt in diesem "Tunnel" kann man nicht wirklich klar denken, und dadurch das ich die KFO-Behandlung ja auch nur schwer wieder rückgängig machen kann und noch dazu auf den Kosten für alles sitzen bleiben würde setzt mich das noch mehr unter Druck!

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die OP wegen einem aussergewöhnlichen ergebnis zu machen find ich genauso irrational wie zahnarzt-angst.

du hattest doch sicher gründe, warum du dich dafür entschieden hast. sind die jetzt weg? gibt's neue?

ich könnte dir schon ein paar studien verlinken, aber hilft dir das was?

außerdem: die langzeitfolgen von einer KFO-Behandlung zur OP vorbereitung und dann eine KFO-Behandlung zum rückgängigmachen obwohl eine OP notwendig wäre hat wahrscheinlich niemand untersucht.

@relative

Ich hoffe du meintest "die OP wegen einem aussergewöhnlichen Ergebnis NICHT zu machen." ???

Als ich mich zur OP entschieden habe zählten für mich sicherlich erst einmal die funktionellen Gründe, aber sicherlich auch die Ästetischen und die Aussicht mit einer bezahlten KFO-Behandlung die Zähne nochmal richten lassen zu können hat mich vielleicht vor den Gründen gegen eine OP abgelenkt. Sorry das klingt dumm und blöd! Aber das sind "die Stimmen in meinem Kopf", die mich in dieser doofen Angstspirale halten.

Habe heute früh auch gleich mal versuch meinen KFC anzurufen, damit er mich da hoffentlich wieder raushilft und mich auf den Boden holt, aber wie's dann so ist, ist heute OP-Tag bei denen... :-?

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zur not wird es schon auch ohne op irgendwie gehen

die vorstellung mir meine kiefer brechen zu lassen gefällt mir auch nicht besonders

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Hallo Lyra,

ich weiß nicht, wie alt du bist, aber du hattest bisher den Mut, diese Behandlung durchzuziehen, das ist doch schon toll. Diese Angst kann ich verstehen und deswegen schließe ich für mich eine OP aus, obwohl mir da auch noch heute das beste Ergebnis vorhergesagt wurde. Doch du, ja du bist doch jetzt schon so weit in der Behandlung fortgeschritten und warst mutig und fest entschlossen, ein "perfektes" Ergebnis zu erreichen. Wenn du jetzt einen Rückzieher machst, bist du nicht weiter als vor der Behandlung. Als Außenstehender ist es zwar immer sehr leicht gesagt, doch ich wünsche dir alle Kraft der Welt, diesen letzten Schritt j e t z t doch zu gehen, du wirst dich sonst immer darüber ärgern!

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die zähne sind doch aber für die op vorbereitet! also ich würds tun und auch ich hätte schiss! aber wenn ich die ganze vorbereitende prozedur schon hinter mir hätte gäbe es in meinen augen KEIN zurück mehr.

nicht auszudenken was passieren könnte (:?: ich weiß es ja leider nicht genau, nur vorstellbar) wenn du die op nun echt nicht machst!? was wird denn dann mit den zähnen????? hat dir das mal einer erklärt?

augen zu und durch, mehr möglichkeiten ginbts m.m. nach nicht mehr.

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zur not wird es schon auch ohne op irgendwie gehen

die vorstellung mir meine kiefer brechen zu lassen gefällt mir auch nicht besonders

Da hast Du eigentlich etwas falsch verstanden...

Es wird ohne gehen, aber die Folgen sind wohl so wie vor Spange, nur schneller erreicht.

Die Zähne werden durch die Spange so bewegt, das Sie nach der OP richtig stehen und dann kommt die Feineinstellung nach der OP.

Wenn jetzt die OP nicht stattfindet, dann stehen die Zähne zwar, aber nicht so, das der richtige Kontakt hergestellt ist.

@Lyra:

Ich kann nicht nachvollziehen, warum Deine behandelnde Ärzte das so hinnehmen und Dich nicht betreuen..... Wenn DU jetzt Angst und Panik bekommst wird es nicht besser (hast Du ihnen nicht vorher davon erzaehlt?)

Dich jetzt so hängen zu lassen hilft auch nicht.. Und je länger Du es aufschiebst und so schwieriger wird es. Hier brauchst Du Hilfe.

Es sagt sich so leicht für uns, das die Angst unbegründet ist...

Nur für Dich im Moment nicht. Ich hatte auch leichten Bammel 14 Tage vor der OP, aber soschlimm war es halt nicht. Und ich bin froh es gemacht zu haben....

Zugang zu den Bildern erhält man erst nach 5 Postings auf Anfrage.

Siehe auch Forumsregeln...

gruss

michael

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Hallo Lyra

Ich hatte im April diesen jahres auch eine UKVV und hatte Todesangst davor.Habe noch im OP Rotz und Wasser geheult vor Angst.Jetzt bin ich aber jeden Tag froh das ich das gemacht habe .Ich kann deine Angst wirklich verstehen.Habe am 12.1.09 die nächste OP Materialentfernung und wenn ich daran denke wirds mir auch schon wieder komisch .Aber ich beruhige mich selbst das ich das auch noch schaff und dann ist alles geschafft .Zieh deine sache durch du schaffst das .Wirklich wenn du aus der Nakose aufwachst bist du so froh das du es überstanden hast alles garnicht so schlimm war und du dich richtig entschieden hast.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft dafür.

Kleiner Tip habe eine Woche vor OP täglich Bachblüten Rescue Remedy Tropfen genommen.Ich bilde mir ein die haben mich etwas entspannt.

lg Peggy

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Hallo zusammen,

vielen Dank für die Aufmunterung und die ehrlichen Meinungen!!!

Da ich zu Hause keinen Computer habe, kann ich nur während der Arbeitszeit antworten. :oops:

leider muss ich doch durch die OP durch, ich war gestern bei einem 2ten KFO und habe direkt gesagt wie die Lage bei mir ist und das ich einen Rückzieher machen möchte. Da hat der mir aber genau erklärt das das nicht möglich ist und auch die UKVV mit Herbstscharnier/Jasper Jumper nicht funktionieren würde, da der Abstand zwischen UK und OK zu groß ist.

Allerdings war er mit der Arbeit seiner Kollegin nicht ganz zufrieden und hatte noch ein paar Dinge zu beanstanden. Insgesamt habe ich festgestellt, das ich zu ihm viel größeres Vertrauen habe, als zu meiner bisherigen und werde nun versuchen zu wechseln, was wohl auch nicht ganz ohne ist... Tja warum einfach wenns auch kompliziert geht.

Hat da vielleicht jemand mit Erfahrung und kann mir einen Tipp geben!?

Außerdem hat er mich noch zu einem Knatologen (oder so ähnlich) geschickt, das ist einer der sich nur mit Kiefergelenken beschäftigt und der mir vielleicht meine Angst nehmen kann, das ich nach der OP erst recht Probleme mit den Gelenken bekomme. War leider nicht hilfreich als ich gestern auf ein Thema gestoßen bin in dem es um das Kieferknacken einiger nach der OP ging! :sad:

Den Termin zum Gespräch beim KC habe ich erst in 2 Wochen und bis dahin werde ich versuchen müssen durch zu halten, denn im Moment dreh ich vor Angst teilweise ganz schön durch. Ich kann kaum was essen, und selbst wenn ist mir total übel, ich kann kaum schlafen, letzte Nacht bin ich echt jede Stunde wach gewesen und habe ewig gebraucht um wieder einzuschlafen. Wenn das nach dem Termin KC so weitergeht bis zur OP bin ich nur noch ein Häuflein Elend, denn bei der Terminvereinbarung zum Gespräch sagte man mir das der nächstmögliche Termin für eine OP dann Ende Februar wäre! Sind die des Wahnsinns?

Ich versuche echt mutig zu sein und mich dem ganzen trotz der teils berechtigten (Komplikationen und vor allem nach der OP erst recht Probleme mit den Kiefergelenken), teils unberechtigten Angst zu stellen, aber es ist verdammt schwer! :!:

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Hi Lyra,

deine Angst kann ich durchaus nachvollziehen, war vor 3 Wochen (kurz vor meiner OP) auch kurz davor, alles abzusagen, weil ich viel zu viel Angst hatte. habe mich allerdings doch dafür entscheiden

was die keifergelenkprobleme angeht, so hat mir der KC schon am Anfang (wo der Behandlunsgplan erstellt wurde), gesagt dass es durchaus möglich ist, dass man trotz der OP Kiefergelenkprobleme bekommt. es kommt wohl (zumindest bei mir) darauf an, wie stark Kiefergelenk bereits beschädigt ist

ich habe daraufhin lange hin und her überlegt und habe mich trotzdem für die komplette Behandlung entschieden, weil ich der Meinung bin, dass meine Fehlstellung eine Krankheit ist und wie jede andere Krankheit behandelt werden muss und soviel ich weiß kann man bei keiner Behandlung 100%-en Erfolg garantieren.

also ich drücke die die Daumen, dass du die für dich richtige Entscheidung triffst :-P

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Hallo,

Deine Angst läßt sich gut verstehen. Vielleicht kann Dir das Forum hier Hilfe bieten, um Deinen Mut zu stärken. Natürlich ist die Entscheidung für eine UK-Verlagerung nicht einfach. Denn das Leben ist ja nicht wirklich bedroht. Es nützt aber auch nichts, wenn Dich irgendjemand zu der OP drängt ...

Deshalb stöbere ein bißchen hier im Forum, Du wirst sicherlich die verschiedensten Berichte finden können. So weit ich es überblicke, hat es bisher rückblickend keiner bereut.

Die Diskussion mit dem Kiefergelenk ist immer wieder Gegenstand sehr unterschiedlicher Bewertungen. M.E. nach gibt es keinen so direkten Zusammenhang zwischen Operation/NIcht-OP und späteren Gelenkerkrankungen.

Viele Patienten berichten selbst nach Jahren, dass sie gar keine Probleme mit dem Kiefergelenk hatten, also ein deutliche Verbesserung erreicht werden konnte. Einige wenige zeigen aber auch, dass die Gelenkprobleme erst nach einer OP entstanden sind. Es gibt daher keine Vorhersage für jeden Patienten.

Trotzdem viel MUT!

Habe mich vor über einem Jahr zu einer Unterkieferosteotomie mit Kieferorthopäisch-Kieferchirugischer Behandlung entschlossen.

Jetzt habe ich aber auf einmal große Angst vor der Operation und habe einen OP-Termin vor 2 Wochen abgesagt.

Meine KFO meinte aber das könne ich nicht machen, da der Biss für die OP vorbereitet ist und das nicht mehr rückgängig gemacht werden kann und so wie es jetzt ist kann es nicht bleiben, da der Biss nicht mehr passt. Das sehe ich auch so weit alles ein, aber ich habe inzwischen so große Angst vor der OP, das ich im Moment nicht mehr weiter weiß und jetzt habe ich auch noch gelesen, dass ich in Folge der Operation später nach einigen Jahren (ca. 10 Jahre) trotzdem Probleme mit den Kiefergelenken (Knacken, Geräusche oder ähnliches) bekommen kann. Stimmt das? Gibt es da Belege/Untersuchungen dazu? Oder auch Gegenbeweise, die mich beruhigen und ich die OP doch wieder in Betracht ziehen kann?

Im Moment fühle ich mich einfach total verunsichert. Bitte helft mir!!!

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Ich verstehe dich voll und ganz. Mir geht es genauso. Habe gestern nach einer total unruhigen Nacht beschlossen meine OP zur UKVV am 18. 02. abzusagen.

Hatte von Anfang an ein total ungutes Gefühl und hätte es aus meiner Sicht nur wegen der Ästhetik gemacht.

Aber wenn du dann in den Foren die ungewollten Nebeneffekte hörst.....

Ich habe momentan null Probleme und kann ehrlich gesagt mit ev. Folgeschäden (Knacken, Taubheitsgefühl..) nicht leben.

Aber mir steht am Montag noch der Anruf bei meiner KFO bevor!

Aber ich kann dir nur sagen: Lass dir nichts einreden und dich vor allem zu nichts überreden, wenn du ein so ungutes Gefühl dabei hast!!!

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