Gast Babsi

Sind wir wirklich *hässlich*?

43 Beiträge in diesem Thema

Hey Leute!!!

Was mich in dieser ganzen *Korrektur-Zeit* am meisten beschäftigt, ist irgendwie immer wieder dieselbe Frage: Ist es überhaupt richtig, was ich hier mache? War das wirklich die richtige Entscheidung?

Mir geht's hier weniger um den medizinischen Aspekt, denn ich bin nach einer solchen OP sicherlich *gesünder* als vorher... Ich bin mir nur immer noch nicht ganz sicher, warum ich das eigentlich mache. Steh ich das alles wirklich für mich persönlich durch? Oder mach ich das nicht vielmehr für *die anderen*. Für meine Familie, meine Klasse, für die Jungs... Eigentlich weiß ich die Antworten schon: Ich befinde mich ganz sicher unter einem extremen gesellschaftlichen Druck. Überall in den Medien werden mir scheinbar perfekte Körper demonstriert. Scheinbar, wie gesagt... Nicht nur, weil die ganz sicher am PC überarbeitet werden ohne Ende, sondern auch, weil sowas wie *Schönheit* definitiv subjektiv und nicht absolut ist. Was wir darunter verstehen, hängt sehr von den gegebenen Umständen ab. Das Schönheitsideal hat sich im Laufe der Menschheitsgeschichte immer wieder extrem geändert, nahezu sich zum Gegenteil entwickelt:

Während sich im Mittelalter, junge Frauen Steine auf ihre wachsenden Brüste gelegt haben, rennen wir heute zum Arzt um sie aufpumpen zu lassen. Früher liefen die Adligen nur mit Schirm rum, damit sie ja nicht braun wurden, heute holen wir uns freiwillig Hautkrebs im Solarium. Während früher dicke Frauen verehrt und übergewichtige als sexuell am attraktivsten angesehen wurden, quälen wir uns heute mit Diäten und sterben an Magersucht...

Das alles bringt mich immer wieder zum Nachdenken. Ich komm dabei auf die idiotischten Gedanken: Mag sein, dass wir in der jetzigen Epoche als hässlich gelten, würden wir aber 100 Jahre später leben, wären wir die hübschesten und alle würden sich um uns reißen... Und alle, die jetzt Models und sonst was sind, würden gemobbt und verachtet werden...

Frage also: Lassen wir uns nur operieren, weil der Zeitgeist uns das einimpft? Werden die Leute in 100 Jahren den Kopf darüber schütteln, sich wundern und sagen *Mein Gott, die können doch froh sein, ich würde alles geben um so auszusehen...*???? Machen wir den ganzen Scheiß wirklich freiwillig oder zwingt uns die Gesellschaft in die Knie?

Für mich persönlich steht eigentlich schon fest: Das, was ich tue ist falsch. Ich mache es nicht freiwillig, sondern werde dazu gezwungen. Ich *beuge mich* *ergebe mich* dadurch regelrecht. Die Entscheidung war falsch, aber ich hatte im Grunde genommen keine andere Wahl, wenn ich etwas erreichen möchte. Besser sich kampflos ergeben, als eine Schlacht verlieren, findet ihr nicht auch?

Ich hoffe trotzdem, dass dies die einzige bewusst falsch getroffene Entscheidung meines Lebens bleibt.

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Mhh... ich kann deine Gedankengänge nicht wirklich nachvollziehen -

du machst so eine Op (ich weiß jetzt nicht genau welche Kieferfehlstellung bei dir vorliegt) nicht nur aus dem Grund, dass du dann als schöner empfungen wirst, sondern doch wohl auch zu einem Großteil deshalb, weil du danach beispielsweise keine Kiefergelenksprobleme mehr hast, du endlich richtig beißen kannst , keine Migräne mehr oder etwaiges...

Also klar spielt auch der optische Aspekt eine große Rolle, weil man in den meisten Fällen eben besser aussieht...

Mit dem Schönheitsideal der jeweiligen Zeit muss ich dir aber zustimmen... Ich bin gerade in einem Geschichte Seminar über Rudolf 2. und bei ihm galt seine Kieferfehlstellung (die auch viele andere Habsburger hatten) ja als besonders markantes merkmal und gar nicht hässlich ;-)!!

Ob sich deshalb aber jemand in ein paar 100 Jahren wg. einem neuen Schönheitsideal extra ne Kieferfehlstellung operieren lässt, bleibt jedoch fraglich ;D!!

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Hallo,

ich kann Dich verstehen.

Was ich aber nicht verstehen kann ist die Aussage: "Ich ergebe mich kampflos."

Du kämpfst doch und kämpfst immer noch!!! Ich persönlich finde nicht falsch was wir tun.

Ich zB. habe mich gegen die OP entschieden weil die für mich keinen wirklichen Mehrwert, außer Schmerzen, gebracht hätte. Ich seh auch ohne OP gut aus (Hab ne Unterkieferrücklage, die man aber äußerlich nicht sehen kann). WAS mich aber gestört hat, war meine schiefe Front. Und ja, ich stehe dazu, dass ich mir die Front nur wegen der Schönheit machen lasse. Denn rein funktionell hätte ich damit steinalt werden können.

Wäre eine OP der einzige Ausweg, dann hätte ich sie schweren Herzens auch gemacht.

Kurz und gut: Es stört MICH. Klar ist das Schönheitsideal heute ein anderes und Deine Argumente sind schlagkräftig. Aber wir haben heute eben eine ganz andere Zeit. Jedenfalls tu ich es für MICH, um mich endlich wieder zu ertragen wenn ich den Mund aufmache.

Und ich gebs zu: Ich unterliege dem heutigen Schönheitsideal ein wenig. :oops:

Wie gesagt, ich kann Dich verstehen, aber siehs nicht so eng. Du fühlst Dich doch auch besser wenn Du heute in den Spiegel schaust oder?

Ich trage seit Montag meine Spange und freue mich wie blöd wenn ich in wenigen Monaten ohne Hemmungen lachen kann.

Liebe Grüße!

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Das alles bringt mich immer wieder zum Nachdenken. Ich komm dabei auf die idiotischten Gedanken: Mag sein, dass wir in der jetzigen Epoche als hässlich gelten, würden wir aber 100 Jahre später leben, wären wir die hübschesten und alle würden sich um uns reißen... Und alle, die jetzt Models und sonst was sind, würden gemobbt und verachtet werden...
Das wird mit Sicherheit nicht passieren. Merkmale die bei Geischtern als schön gilt, sind in Wirklichkeit viel zeitloser und von Modeströmungen unabhängig, als viele glauben. (etwas anders ist dies bei körperlichen Merkmalen)

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Hey Leute!!!

Was mich in dieser ganzen *Korrektur-Zeit* am meisten beschäftigt, ist irgendwie immer wieder dieselbe Frage: Ist es überhaupt richtig, was ich hier mache? War das wirklich die richtige Entscheidung?

Mir geht's hier weniger um den medizinischen Aspekt, denn ich bin nach einer solchen OP sicherlich *gesünder* als vorher... Ich bin mir nur immer noch nicht ganz sicher, warum ich das eigentlich mache. Steh ich das alles wirklich für mich persönlich durch? Oder mach ich das nicht vielmehr für *die anderen*. Für meine Familie, meine Klasse, für die Jungs... Eigentlich weiß ich die Antworten schon: Ich befinde mich ganz sicher unter einem extremen gesellschaftlichen Druck. Überall in den Medien werden mir scheinbar perfekte Körper demonstriert. Scheinbar, wie gesagt... Nicht nur, weil die ganz sicher am PC überarbeitet werden ohne Ende, sondern auch, weil sowas wie *Schönheit* definitiv subjektiv und nicht absolut ist. Was wir darunter verstehen, hängt sehr von den gegebenen Umständen ab. Das Schönheitsideal hat sich im Laufe der Menschheitsgeschichte immer wieder extrem geändert, nahezu sich zum Gegenteil entwickelt:

Während sich im Mittelalter, junge Frauen Steine auf ihre wachsenden Brüste gelegt haben, rennen wir heute zum Arzt um sie aufpumpen zu lassen. Früher liefen die Adligen nur mit Schirm rum, damit sie ja nicht braun wurden, heute holen wir uns freiwillig Hautkrebs im Solarium. Während früher dicke Frauen verehrt und übergewichtige als sexuell am attraktivsten angesehen wurden, quälen wir uns heute mit Diäten und sterben an Magersucht...

Das alles bringt mich immer wieder zum Nachdenken. Ich komm dabei auf die idiotischten Gedanken: Mag sein, dass wir in der jetzigen Epoche als hässlich gelten, würden wir aber 100 Jahre später leben, wären wir die hübschesten und alle würden sich um uns reißen... Und alle, die jetzt Models und sonst was sind, würden gemobbt und verachtet werden...

Frage also: Lassen wir uns nur operieren, weil der Zeitgeist uns das einimpft? Werden die Leute in 100 Jahren den Kopf darüber schütteln, sich wundern und sagen *Mein Gott, die können doch froh sein, ich würde alles geben um so auszusehen...*???? Machen wir den ganzen Scheiß wirklich freiwillig oder zwingt uns die Gesellschaft in die Knie?

Für mich persönlich steht eigentlich schon fest: Das, was ich tue ist falsch. Ich mache es nicht freiwillig, sondern werde dazu gezwungen. Ich *beuge mich* *ergebe mich* dadurch regelrecht. Die Entscheidung war falsch, aber ich hatte im Grunde genommen keine andere Wahl, wenn ich etwas erreichen möchte. Besser sich kampflos ergeben, als eine Schlacht verlieren, findet ihr nicht auch?

Ich hoffe trotzdem, dass dies die einzige bewusst falsch getroffene Entscheidung meines Lebens bleibt.

Und das zeigt doch, dass die westliche Gesellschaft genauso totalitär ist, wie

jede andere Gesellschaft auch.

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Und das zeigt doch, dass die westliche Gesellschaft genauso totalitär ist, wie jede andere Gesellschaft auch.
Naja, Faktum ist immer noch, dass jeder sich relativ frei entscheiden kann -und erfahrungsgemäß würden die meisten hier eine Bimax, die nur ästhetisch indiziert ist, ablehnen.

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Also ich muss von mir sagen wenn ich gewusst hätte das es mir jetzt schlechter geht als vorher hätte ich diese op nie machen lassen denn ich war vorher mit meinen aussehen zufrieden was jetzt leider nicht so ist.Ich hab es eigendlich nur gemacht weil mir gesagt wurde das meiner Kiefergelenke kaputt gehen und ich in ein paar jahren vielleicht keine eigenen Zähne mehr hab weil sie durch die Fehlstellung kaputt gehen.Jetzt ist noch schlimmer als vorher.Ich kann mich mit meinem jetztigen aussehen nicht auseinander setzten und die ständigen schmerzen nerven auch langsam.Ich hätte die op nicht gemacht wenn sie aus gesundheitlich gründen notwendig gewesen wäre.Ich finde das man leute die Schönheits op`s machen lassen nicht alle verurteilen sollte.Man sollte unterscheiden zwischen Leuten die nicht wissen was sie mit ihrem geld machen sollen und leute die wirklich grosse komplexe haben.Darüber sollte man auch mal nachdenken.

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So ein Thema ist schwer verallgemeinbar. Bei jedem sehen die Gründe warum man sich für eine OP entscheidet anders aus. Natürlich spielt da die Ästhetik eine wichtige Rolle, neben den gesundheitlichen und psychologischen. Schönheitsidele gab es schon immer. Doch glaube ich nicht, dass man sich diesen durch solch eine OP gegelrecht beugt. Schließlich fühlte ICH mich ja nicht wohl. Natürlich reagiert man auf die Außenwelt. Auch ich hatte schlecht Erfahrungen gemacht. Doch letztendlich belibt alles meine Entscheidung.

Ich hatte mich einer Bimax unterzogen, hatte eine wirklich starke Fehlstellung der Kiefer und glaube nicht, dass ich ein lebenlang damit hätte leben können.

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Also ich muss von mir sagen wenn ich gewusst hätte das es mir jetzt schlechter geht als vorher hätte ich diese op nie machen lassen denn ich war vorher mit meinen aussehen zufrieden was jetzt leider nicht so ist.Ich hab es eigendlich nur gemacht weil mir gesagt wurde das meiner Kiefergelenke kaputt gehen und ich in ein paar jahren vielleicht keine eigenen Zähne mehr hab weil sie durch die Fehlstellung kaputt gehen.Jetzt ist noch schlimmer als vorher.Ich kann mich mit meinem jetztigen aussehen nicht auseinander setzten und die ständigen schmerzen nerven auch langsam.Ich hätte die op nicht gemacht wenn sie aus gesundheitlich gründen notwendig gewesen wäre.Ich finde das man leute die Schönheits op`s machen lassen nicht alle verurteilen sollte.Man sollte unterscheiden zwischen Leuten die nicht wissen was sie mit ihrem geld machen sollen und leute die wirklich grosse komplexe haben.Darüber sollte man auch mal nachdenken.

Du hast ständig Schmerzen? Musst Du permanent Schmerzmittel (z.B. Paracetamol) nehmen?

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Ich hab jeden Tag schmerzen besonders beim essen oder reden.Ich versuch es aber so gut es geht aus zu halten deshalb bin ich halt manchmal gereitzt.Und wenn es gar nicht mehr geht muss ich dann ne Tablette nehmen.Manchmal reicht ne normale schmerztablette manchmal brauch ich auch ne starke und mussmich mitunter auch hinlegen.Ich geh jetzt zur Physiotherapie bis zur nächsten Op mit der Hoffnung das es mir hilft.

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Also erstmal... ich bin echt beeindruckt, dass so viele geantwortet haben und drauf eingegangen sind... in so kurzer Zeit! Hätte ich ehrlich gesagt nicht gedacht.

Ich kann alles was so geschrieben wurde gut nachvollziehen und gebe jedem irgendwo Recht. Die Sache ist natürlich sehr subjektiv und sollte nicht verallgemeinert werden. Ich persönlich sehe das einfach so wie ich es geschrieben habe. Mag sein, dass ich einfach irgendwie zu *stolz* bin oder so, keine ahnung. Bei mir persönlich ist es halt so, dass ich tatsächlich so gut wie gar keine körperlichen Beschwerden habe, eigentlich überhaupt keine. Ich hab weder Kopfschmerzen, noch Schmerzen beim Kauen noch sonst was, nix. Ich seh mich selber als gesund an, von daher fühl ich mich bei der Sache nen bissle schizophren... Ich empfinde diese Entscheidung einfach als eine Kapitulation. Vor der Gesellschaft, vor den Medien, vor den anderen. Ich bin eigentlich immer diejenige die sagt Aussehen ist überhaupt nicht wichtig, Schönheitsops sind Quatsch. Und ich bin mir immer noch nicht so klar darüber ob das jetzt eine ist oder nicht. Ich glaub ich bin einfach zu feministisch :razz: Mich überzeugen so Sätze wie *Die Zeit und Kraft, die eine Frau für ihr Aussehen investiert, fehlt ihr um beruflich Karriere zu machen*... Und alles nur für die Männerwelt. Andererseits MÜSSEN wir uns operieren lassen um Karriere machen zu können.

Wie frei ich bei der Entscheidung bin, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass ich bei vollem Bewusstsein eine falsche Entscheidung getroffen habe. Das tut weh, aber man muss sich faulende Gliedmaßen abtrennen um zu überleben.

Achja... an *relative* noch was: Dass ein Psychologe hier einiges zu tun hätte, ist mir auch klar wenn ich so manche Foren durchlese.

Was ist denn genau bei dir schiefgegangen, ashanti? (du machst mir Angst...)

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Ich mach die OP. Warum? Weil ich verdammt nochmal endlich einen normalen Biss haben will!

Selbst wenn der Doc sagen würde, dass das Aussehen sich NULL verändern würde, ich aber einen voll funktionsfähigen, normalen Biss haben werde, würde ich ohne mit der Wimper zu zucken unters Messer.

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Naja ich sag immer das ich eine der wenigen bin bei der was schief gegangen ist und nicht jeder sollte denken das es ihm genauso gehen könnte.Ich will hier niemandem Angst machen oder sonst was.Ich hoff das nach der nächsten op endlich alles gut ist und das das ergebniss so wird wie ich es mir schon seit februar gewünscht hab.Ich hoffe das der Arzt es schafft mich wieder lächeln zu lassen.Und wenn dann alles fertig ist feier ich ne riesen party :P

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Naja ich sag immer das ich eine der wenigen bin bei der was schief gegangen ist und nicht jeder sollte denken das es ihm genauso gehen könnte.Ich will hier niemandem Angst machen oder sonst was.Ich hoff das nach der nächsten op endlich alles gut ist und das das ergebniss so wird wie ich es mir schon seit februar gewünscht hab.Ich hoffe das der Arzt es schafft mich wieder lächeln zu lassen.Und wenn dann alles fertig ist feier ich ne riesen party :P

Was genau wird bei der nächsten OP bei Dir gemacht.

Wird wieder der Originalzustand hergestellt?

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Leute die wie wir, unter eine Fehlstellung leiden und sich dafür entscheiden sich operieren zu lassen, gelten für mich absolut als keine Schönheitsop!

Ok ich gibs zu, man sieht auch meistens nach der OP viel besser aus "wenns gut läuft" aber es es ist doch auch unser Recht ein schönes Gebiss zu haben und mal ohne Komplexe zu lachen.

Weil wir sind ja auch nicht mit der Fehlstellung geboren, bei manchen zeigte sich die Fehlstellung als Kindheit, bei andere in der Jugend oder durch einen Unfall.

Aber Fakt ist, das Menschen mit der Fehlstellung, haben echt Probleme mit dem Aussehen in der Gesellschaft und sind weniger Sozial!

Es ist direkt im wichtigsten Bereich des Gesichts, am Mund und Kiefer! Nähmlich die Nase und das Kinn sind die wichtigsten Teile des Gesichts, es sorgt für die Harmonie bei einem.

Und bei solchen Minderwertigkeitsgefühlen sollte man die OP machen, nicht für die Männerwelt, nicht für die Karriere, sondern nur für uns selber!

Nur wenn du dich wohl fühlst und dich selber liebst kannst du auch glücklich werden und andere glücklich machen...

Aber jeder hat so seine eigene Meinung.. Also ich seh das nicht als eine Schönheitsop vlt. als eine möchtegern Schönheitsop hehe..

Ausserdem hab ich auch nichts gegen Schönheitsop´s wenn jemand z.B an der Nase oder Brust oder so leidet ist es doch ok wenn man sich operieren lässt natürlich wenn man nur den Mut hat, sich unters Messer zu legen..Aber das ist ja ne andere Geschichte wieder...

Wenn ich mich opreieren würde am Kiefer bin ich ja auch schon lang nicht die schönste, sondern ich werde so aussehen wie ein normaler Mensch ohne eine Fehlstellung und das ist was zählt...Und zufrieden mit mir sein...

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In der nächsten op das wäre dann die 3 soll mein offener biss koregiert werden den ich durch die ersten op`s bekommen hab und das long face syndrom und der lippenschluss das ich auch erst dadurch bekommen hab und vielleicht auch noch die gelenke das weiss ich aber nicht in wie weit die jetzt durch die neue fehlstellung kaputt gegangen sind.

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Hallo Babsi..

du sagst, du haettest dich dem schoenheitsideal gebaeugt, quasi kapituliert, vor der gesellschaftlichen meinung.

doch woher kommt die ueberzeugung, dass schoenheitsOPs etwas boeses, schlimmes sind, und man sich schaemen sollte?

doch auch nur von der gesellschaft! haette dir nie jemand gesagt, dass sie etwas schlechtes sind, und hochgepriesen waeren, kaemen wir doch selber nicht auf die idee, es als verwerflich zu sehen.

veraenderungen am koerper wurden schon seit tausenden von jahren durchgefuehrt, und koerper werden alltaeglich veraendert, durch bleichen, kontaktlinsen, hohe schuhe, extreme diaeten, piercings, tattoos, nagellack, schminke..

der einzige unterschied zu einer OP ist, dass diese gefaehrlicher ist. aber das risiko traegst du, es ist deine entscheidung, also hat auch niemand anderes was verwerfliches dran zu finden, es ist nicht deren risiko, nicht deren koerper, und nicht deren seele, die durch etwas leidet ohne OP!

daher denke ich, wenn man der meinung ist, etwas macht einen gluecklicher und zufriedener, sollte man es einfach tun. es koennte das falsche sein, fehler passieren eben, aber man sollte nicht zoegern es zu versuchen, denn wozu sind wir auf der welt, wenn nicht, um herauszufinden, was uns gluecklich machen koennte, es tun, und danach entscheiden, ob es wirklich das war oder nicht? bevor man es nicht hat, wird man sowieso nie wissen, ob es das richtige ist fuer unser glueck.

und zu den leuten, die immer weiter und weiter operieren, obwohl sie schon total kuenstlich aussehen.

entweder, sie haben einfach nicht gemerkt, dass es nicht DAS ist, was sie brauchen zum glueck, und statt ihre ziele neu auszurichten, operieren sie einfach weiter, in der hoffnung, vielleicht doch gluecklich zu werden dadurch. was ehrlich gesagt an dummheit grenzt.

oder aber, es macht sie wirklich gluecklich, und sind somit gar nicht so dumm..:P

naja wuensche dir viel glueck bei deiner OP, wuerde mich freuen, wenn du berichten wuerdest, wenn es dann soweit ist, und wie du dich damit fuehlst danach.

gruesse, stephany

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HI Babsi!

Irgendwie finde ich es schockierend zu hören, dass du weißt, dass du eine falsche Entscheidung getroffen hast.

Das vor der OP zu wissen, ermöglicht es einem ja auch eventuell, es dann sein zu lassen?

Ich entscheide mich im Moment auch immer bewusster gegen eine OP. Mir geht es irgendwie so, dass ich von mir momentan sagen könnte, dass ich genau wie du nach der Entscheidung denken würde, es war falsch.

Und ich glaube schon, dass die Gesellschaft sich einfach so verändert hat, dass jeder perfekt aussehen muss und nichts mehr schief sein darf.

Obwohl ich weiß, dass ich evtl. in meinem Leben Schwierigkeiten bekommen würde ohne OP, so glaube ich trotz allem, dass es mir ohne OP (zumindest psychisch) im Endeffekt besser gehen würde.

Lg Nelke

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Ich glaub ich bin einfach zu feministisch :razz: Mich überzeugen so Sätze wie *Die Zeit und Kraft, die eine Frau für ihr Aussehen investiert, fehlt ihr um beruflich Karriere zu machen*... Und alles nur für die Männerwelt. Andererseits MÜSSEN wir uns operieren lassen um Karriere machen zu können.

Ohne dir zu nahe treten zu wollen, aber so ne Kacke hab ich hier noch nicht gelesen.. Natürlich spielt Aussehen für den sozialen Erfolg eine überaus große Rolle, aber wie caesiaflava ja schon zutreffend anmerkte, bestimmen keine Medien, wen wir attraktiv finden und wen nicht, sondern es ist überwiegend fest in uns angelegt, nach welchen Maßstäben wir Gesichter beurteilen. Gerade im Beruf ist Aussehen aber auch nicht alles. Oder musste sich Angela Merkel erstmal einer Schönheits-OP unterziehen, um Kanzlerin zu werden?

Und jetzt komm bitte auch nicht damit, dass sich nur Frauen dem Zwang ausgesetzt sehen, für's andere Geschlecht attraktiv erscheinen zu müssen. Frauen sind da aus eigener Erfahrung mindestens (!) so oberflächlich wie Männer. Gerade in dem Punkt machen Frauen am allermeisten sich selbst was vor. Ich habe es einfach schon zu oft erleben dürfen, wie sehr Frauen auch bei rein freundschaftlichen Bekanntschaften zunächst nach dem Aussehen der Person gingen ("iih, wie der schon aussieht"), während sie offenbar geblendet von einem makellosen Adoniskörper auch den allerletzten Typen hinterher rannten ("der ist ja sooo süüüß").

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Ohne dir zu nahe treten zu wollen, aber so ne Kacke hab ich hier noch nicht gelesen.. Natürlich spielt Aussehen für den sozialen Erfolg eine überaus große Rolle, aber wie caesiaflava ja schon zutreffend anmerkte, bestimmen keine Medien, wen wir attraktiv finden und wen nicht, sondern es ist überwiegend fest in uns angelegt, nach welchen Maßstäben wir Gesichter beurteilen. Gerade im Beruf ist Aussehen aber auch nicht alles. Oder musste sich Angela Merkel erstmal einer Schönheits-OP unterziehen, um Kanzlerin zu werden?

Und jetzt komm bitte auch nicht damit, dass sich nur Frauen dem Zwang ausgesetzt sehen, für's andere Geschlecht attraktiv erscheinen zu müssen. Frauen sind da aus eigener Erfahrung mindestens (!) so oberflächlich wie Männer. Gerade in dem Punkt machen Frauen am allermeisten sich selbst was vor. Ich habe es einfach schon zu oft erleben dürfen, wie sehr Frauen auch bei rein freundschaftlichen Bekanntschaften zunächst nach dem Aussehen der Person gingen ("iih, wie der schon aussieht"), während sie offenbar geblendet von einem makellosen Adoniskörper auch den allerletzten Typen hinterher rannten ("der ist ja sooo süüüß").

Ja das stimmt leider. Nur die Frau die das öffentlich zugibt gilt als ...

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Und jetzt komm bitte auch nicht damit, dass sich nur Frauen dem Zwang ausgesetzt sehen, für's andere Geschlecht attraktiv erscheinen zu müssen. Frauen sind da aus eigener Erfahrung mindestens (!) so oberflächlich wie Männer. Gerade in dem Punkt machen Frauen am allermeisten sich selbst was vor. Ich habe es einfach schon zu oft erleben dürfen, wie sehr Frauen auch bei rein freundschaftlichen Bekanntschaften zunächst nach dem Aussehen der Person gingen ("iih, wie der schon aussieht"), während sie offenbar geblendet von einem makellosen Adoniskörper auch den allerletzten Typen hinterher rannten ("der ist ja sooo süüüß").

Auch ich muss mich dem anschließen.Die Zeiten in denen ein Mann noch mit

Charakter punkten konnte sind mittlerweile vorbei.Als Mann kann man ruhig

ein charakterliches Ekelpaket sein, man muss nur gut genug aussehen, dann

stören sich die Frauen auch nicht mehr am Charakter.Hat man aber einen interessanten Charakter und ein nicht so perfektes Aussehen ist man immer der unbedeutende Kumpeltyp.

Auch Männer unterliegen nach meinen Erfahrungen heute dem Gesellschaftlichen Zwang hübsch aussehen zu müssen.Und wenn man da ein

nicht perfektes Gesicht hat, ist man bei den Frauen schnell draußen.

Wenn ein unattraktiver Typ ne Frau anspricht empfinden sie das als Belästigung.

Wenn ein hübscher Typ ne Frau anspricht empfinden sie das als flirten.

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Es dreht sich schlussendlich alles wieder um S.E.X.!8)

Ich sage euch eins, würde es dieses Zusammenspiel der zwei Geschlechter nicht geben, würde die Welt sicher mindestens um 80% anders aussehen!

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irgendwie leerer oder...

zur thread erstellerin:

an deiner stelle würde ich mich zur psychologin begeben da du nicht nur das ziel der behandlung nicht mehr siehst, weswegen wir uns eigentlich alle durch diese harte zeit kämpfen, nein du bist schon einen schritt weiter, selbst wenn die behandlung irgendwann beendet wird verabscheust du das geschaffte "produkt" am ende. zudem ist eine positive einstellung in der behandlung zwingend notwendig damit sie erfolgreich abgeschlossen wird.

ok vielleicht ist der text ein wenig extrem beschrieben aber im grunde denke ich du musst kämpfen, versuchen deine einstellung und das vertrauen wiederzufinden um weiterzumachen denn vorher hat dich etwas gestört sonst hättest du garnicht erst mit der behandlung begonnen, genau daran musst du dich wieder erinnern, warum du das alles schon auf dich genommen hast. es ist ein harter weg bis zum gipfel aber umso schöner ist die aussicht von da oben.

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