ichlachenurungern

Habt ihr auch von jedem KFO eine andere Meinung gehabt?

Mich würde mal interessieren, ob ihr hier fast alle auf die erste eingeholte Meinung gehört habt und den Rat befolgt habt oder auch verschiedene Meinungen hören musstet, die sich teilweise dann völlig widersprachen. Offenbar hat jeder KFO eigene Lösungsansätze und wenn man dann eigene Wünsche äußert (bzw. die Sachen vorschlägt, die man von einem anderen KFO gehört hat), scheint das unmöglich zu sein. Mein erster KFO will 4 Zähne ziehen, oben und unten behandeln. Meine zweite KFO will nichts ziehen, nur oben behandeln, mein 3. KFO hat mir heute verkündet, das ginge gar nicht, man dürfe aber auch in dem Alter nicht ziehen, aber trotzdem oben und unten behandeln. Nun bin ich komplett durcheinander und muss erst mal darüber schlafen. Eigentlich wollte ich ja auch irgendwann einmal anfangen. Ich tendiere nun zur dritten Lösung, da mir die am logischsten erscheint, aber ich bin eben kein Experte und kann nur vertrauen und hoffen, dass es funktioniert.

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Als mir mein "erster" KFO sagte, bei mir ist eine OP nötig, war ich ziemlich überrumpelt und habe eine Zweitmeinung eingeholt.

Der "zweite" KFO fand, dass OPs generell viel zu risikoreich wären. Er hat vorgeschlagen gegen den Engstand der Zähne im UK einen Zahn zu ziehen und die anderen mit einer Spange auszurichten.

Allerdings war für mich der Hauptgrund der Behandlung, dass ich ein starkes Kieferknacken hatte. Das hätte eine Ausrichtung der Zahnreihe nicht behoben, deshalb habe ich mich für KFO 1 entschieden.

Ich denke, wenn ich einen dritten gefragt hätte, hätte der wieder etwas anderes vorgeschlagen. Da hat wohl jeder so seine Methode.

Leider kann dir keiner bei deiner Entscheidung helfen. Vielleicht hilft dir dein Bauchgefühl weiter? Bestimmt hat einer deiner KFOs einen besonders guten oder kompetenten Eindruck bei dir hinterlassen. Wenn es im Voraus schon so ein Hin und Her gibt, ist Vertrauen unbedingt nötig!

Alles Gute!!!

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yep, auch die verschiedensten meinungen gehört! Ich war vor allem dagegen, gesunde zähne zu ziehen - das hat meine meinung schon sehr beeinflusst da ich so diejenigen KFOs ausgeschlossen habe, die das vorgeschlagen haben. Aber zu den verschiedenen Ärzten zu gehen und von jedem was anderes zu hören ist so frustrierend weil es einen so verunsichert!

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ich war bei vorher nur bei einem anderen. hier in der gegend gibt es auch nicht sehr viele, da ich nicht in einer großstadt wohne. die meinung war zwar etwas anders aber im großen und ganzen wars in meinem fall kein sehr großer unterschied.

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Bei KFO ist es wesentlich schlimmer als bei anderen Fachrichtungen. 10 Ärzte -> 10 Meinungen. Diese Erfahrung macht jeder, der mehrere Meinungen bei KFOs anhört. Das liegt wohl daran, dass es in dieser schwammigen Fachrichung kaum Standards bei Diagnose und Therapie gibt. KFOs würden sich jetzt damit rechtfertigen, dass es mehrere Wege zu unterschiedlichen Zielen gibt. Stimmt auch, allerdings MÜSSTE jeder einzelne Arzt jedem Patienten alle Möglichkeiten inklusive Konsequenzen bzw. angestrebten Behandlungszielen vorlegen und das tun leider nur sehr wenige.

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Es fehlen die Leitlinien in der KFO. Standardisierte Abläufe gibt es leider nicht wie umfangreiche Diagnostik und Kiefergelenkuntersuchungen, Schädelvermessungen, Wachstumsanalysen, gründliche Ursachenerforschung der Fehlstellung und das entsprechende Umgehen mit Fehlstellungen in Zusammenarbeit mir anderen Disziplinen, was so wichtig wäre, um dem Patienten zu seinem optimalen und zur Gesundheit verhelfenden Ergebnis zu führen.

Das Behandlungsziel sollte immer das gleiche, nämlich gesundeste sein. Der Weg dahin kann evtl. etwas abweichen, aber niemals so sehr, dass das Ergebnis später ganz anders aussieht.

Gezogene Zähne kann man doch nicht mit einer OP gleichstellen. Im Ergebnis hat man ein ganz anderes Ziel erreicht, sowohl optisch als auch funktionell, wenns schlecht ausfällt, hat man Funktionsstörungen erzeugt, anstelle sie zu beheben oder vorzubeugen. Die Ärzte müssen viel gründlicher werden und besser geschult werden auf das komplexe Sytem Mensch hin.

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Also ich hatte mir so etwa 5 Meinungen eingeholt, Diagnose war bei allen sehr eindeutig und gleich, mir aber auch bekannt. Mir wurde von allen KFO´s die Möglichkeiten feste Zahnspange oder Invasiligin vorgeschlagen, die genaue Ausführung oder aber welche Probleme alle behoben werden waren sehr unterschiedlich. Ein KFO wollte zum Beispiel nur den Kreuzbiss beseitigen mit Hilfe von einer festen Zahnspange im UK und einigen Criss Cross Gummis, der andere wollte auch gleich den minimalen Engstand noch beseitigen indem er beide Kiefer mit einer festen Klammer versieht, u.s.w.

Mein Hauptproblem (einseitiger Kreuzbiss ) war immer klar, aber wieviel nebenbei noch korrigiert werden soll ( alles kosmetische "Kleinigkeiten" ), da hatte jeder eine andere Meinung und ganz ehrlich gesagt war ich an manchen Tagen echt verzweifelt, da mich das manchmal echt überfordert hatte. Zu meinem Glück bin ich auch privat sehr eng mit meinem Zahnarzt befreundet, der mir da sehr mit Rat und Tat zur Seite stand, im nachhinein bereue ich es nicht mir soviele Meinungen eingeholt zu haben, auch wenn ich es damals vielleicht etwas anderes gesehen habe.

Die Wahl meines KFO`s ist dann eigentlich fast auf den ersten Blick gefallen, ich war dort und hatte mich unabhängig was mir gesagt wurde oder vom Preis mich so wohl gefühlt das im Inneren die Entscheidung fiel und mein Zahnarzt hat mir diese Entscheidung auch bestätigt ( und ein weiterer Nebeneffekt: auch meine Baknk hat sich bestimmt über die Wahl gefreut, da es auch einer der preiswerteren KFO´s war ).

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Bei mir haben KFO und KC beide ziemlich genau das Gleiche gesagt. Ich wollte mir zwar noch eine weiere Meinung von einem anderen KFO einholen, aber bei der bin ich nicht über das Wartezimmer hinausgekommen (lange Wartezeit trotz Termin und der Bereitschaft, das Beratungsgespräch selber zu bezahlen). Da ich bei meiner ersten KFO ein sehr gutes Gefühl hatte habe ich mich dann letztendlich auf mein Bauchgefühl verlassen, vor allen Dingen, da sich ihre Argumentation sehr logisch angehört hat. Und im Nachhinein hat sich das alles als richtig herausgestellt.

Was denkst Du, welche Behandlung hört sich Deiner Meinung nach am Sinnvollsten an? Und bei welchem KFO hast Du bis jetzt das beste Gefühl? Ich bin bis jetzt echt froh, hier auf meinen Bauch gehört zu haben (auch wenn sich das in Anbetracht der großen Tragweite der Entscheidung total irrational anhört).

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ich hatte

- "sie werden um eine operation nicht herumkommen"

- "eine behandlung mit operation kann ich medizinisch nicht verantworten, das müssen sie woanders machen"

- und alles dazwischen

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Ich habe mittlerweile auch schon ca. 15 Meinungen von KFO & KFc hinter mir!

Es waren viele dabei, die mit meiner Situation überfordert waren, und mir sofort ins Gesicht gesagt haben, dass sie mir nicht weiterhelfen können (einige machten auch einen sehr hilflosen Eindruck auf mich).

Ja und dann hab ich alles mögliche von "Ohne OP gehts nicht" bis zu "Nein, eine OP ist bei Ihnen nun wirklich nicht nötig" gehört.

Dann viele, die die Lücken bei 12 und 22 öffnen wollten,

und viele, die das für unmöglich halten "der Zug ist bei Ihnen schon abgefahren!"

Sehr viele, die extrudieren wollten,

nur einer, der auch intrudieren will.

Viele Ärzte, die sich leider nicht reinreden lassen wollen und keine Vorschläge von Patienten annehmen (und somit eine wirkliche Zusammenarbeit sehr erschwert wird "im Sinne des Patienten" zu handeln),

aber erfreulicherweise auch einige, die sich alles mit sehr viel Zeit haben erklären lassen und neugierig waren, die sich nicht zu fein dafür waren, von dem Patienten etwas zu lernen........

Einer, der eine zusätzliche logopädische Behandlung anstrebt,

alle anderen, die nicht mal auf die Idee gekommen wären, dass es auch ein Zungenproblem ist.

Sehr viele, die mein Gebiss leider schon aufgegeben hatten,

und nur einer, der nochmal ganz von neu anfangen möchte :grin:

Komischerweise - bei den KFOs, bei denen ich in Behandlung war, haben mich keinerlei über die Therapie aufgeklärt! Als ich meine Spange eingesetzt bekommen hab, war ich sehr erstaunt, dass ich im UK auch eine Spange bekomme, was ich dann eben erst an diesem Tag erfahren habe!!!!!!!! Auch sonstige Veränderungen wurden überhaupt nicht kommentiert, da wird in einer Autowerkstatt mehr erklärt, was am Fahrzeug gemacht wird! ;-) Ich finde es im Nachhinein eine absolute Dreistigkeit, schließlich war ich keine 12 mehr, sondern 17 bei Behandlungsbeginn!!!!

Ich bin dann immer richtig neidisch auf eure Behandler, die euch alles erklären!

Ich habe sehr sehr lange dafür gebraucht, um rauszufiltern, welches Behandlungskonzept für mich das beste Nutzen-Risiko-Verhältnis hat und welches Ergebnis ich anstrebe (ein Prozeß, der mittlerweile 4 Jahre gedauert hat), natürlich wäre ich froh gewesen, wenn ich schon vor 4 Jahren den richtigen Arzt erwischt hätte, der mich an der Hand genommen hätte und dem ich mein Vertrauen hätte schenken können.

Aber so wie es jetzt ist, ist es auch okay.

Ich bin mir sicher, was ich möchte, und mit dieser "kleinen" Professionalität kann ich aussortieren und mitreden..... das war mir wichtig!

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Also bei mir waren sich alle Ärzte einig. Schon der 1. Kfo, den ich vor20 Jahren aufgesucht hatte, war der Meinung, dass sich meine damals geraden Zähne wieder verschieben werden bzw auch operativ behandelt werden müßten, sowie auch Funktionsstörungen im Alter eintreten können, aber nicht müssen.Damals fing ich gerade mit meiner Ausbildung an, so dass ich das Kieferthema erst einmal ruhen lies, aber nie ganz vergessen habe.

Vor circa 10 Jahren dann suchte ich den 2. Kfo auf und schließlich noch weitere drei Kfo`s in den weiteren Jahren. Stück für Stück und auch über die Grenzen Niedersachsens hinaus. Seit Mai 2007 bin ich nun in Kfo- und kfchirurgischer Behandlung und fühle mich gut mit meiner vorherigen Vorsicht bei der Wahl meiner mich jetzt behandelten Zahnärztin, meines Kfo und meines Kieferchirurgens. lg, Janine67

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