Mois

BIMAX-OP in Bad Homburg am 08.12.2008

33 Beiträge in diesem Thema

Meine BIMAX-OP mit Kinnplastik in Bad Homburg am 08.12.2008:

1 Tag vor der OP:

Meine OP stand also an. Heute bis 14 Uhr in Bad Homburg auf Station melden.

Also bin ich am Sonntag rechtzeitig los aus meiner derzeit Rheinische Heimat. Aber offensichtlich nicht ganz pünktlich, da ich ca. 14:30 im KH ankam. War aber egal.

Meine Aufregung bezüglich der OP hielt sich am Rahmen. Erst als ich mein Zimmer bezogen, zum Glück Einzelzimmer, und dann noch mal ins KH-Cafe für einen Kuchen runter bin, wurde mir noch mal richtig klar: „Könnte mein letzter Kuchen für lange Zeit sein“. Da wurde mir schon etwas mulmig. Die OP stand bevor, es gab kein zurück. Ich hatte zwar keine Angst vor der OP, aber gehörigen Respekt. Vor allem die Beeinträchtigungen nach der OP was das Essen, die Schwellung etc. angeht. Und natürlich war da die Besorgnis, dass auch alles gut verläuft. Also dass über dem Funktionellen hinaus, auch die äußeren, sichtbaren Eindrücke im Gesicht ein entsprechendes Resultat erbringen.

Sei es drum. Weiter gings. Später kam noch der ein Arzt von Dr. K... und sagte, dass ich noch den OP-Vorschlag für die Kimmplastik unterschreiben muss mit den Worten: „Wenn Sie nicht unterschreiben, dann wird Das Kinn nicht gemacht.“ Fand das doch blöd, da eine Kinnplastik vorher nicht angesprochen wurde und ein Kostenplan über knapp 2.000,-€ nicht gerade wenig sind. Zumal ich die Kosten ja selber tragen müsste. Naja, so ein Tag vor der OP mit solchen Kosten konfrontiert zu werden, finde ich doch ziemlich heftig. Mein Operateur, Dr. K…, hat mir dann später noch erklärt, dass Das Kinn gemacht wird, falls bei den Kieferumstellungen es erforderlich wird. Na gut, ich vertraute und vertraue meinem KC, also habe den Voranschlag noch unterschrieben und in die Akte gegeben.

Dann stand noch das Gespräch bei der Anästhesie an. Das verlief unproblematisch und so war der Tag auch schon durch. Es war bereits Abend.

OP-Tag:

Morgens kam die Visite und teilte mir mit, dass ich gegen 12 Uhr zur OP anstehe. Also sollte ich mich ca. 11 Uhr in das hübsche Höschen, OP-Hemd und OP-Strümpfe begeben.

Der Vormittag verlief recht ereignislos. Ich hatte mir noch meinen MP3-PLayer und mein geschenkt bekommenes Stofftier als Unterstützung für die Intensivstation zurecht gelegt. Auch wenn ich beide Sachen dann doch nicht gebrauchen sollte. Aber ich wusste ja vorher noch nicht, wie es mir nach der OP auf der Intensiv geht.

Um 5 vor 11 Uhr sprang die Tür auf und die 2 Schwestern meinten, ich müsste jetzt zur OP. Warum ich noch nicht fertig sei.? Naja, weil mir die gleiche Schwester gesagt hatte, dass ich erst um 11 Uhr beginnen könnte, mich fertig zu machen.? Naja, also schnell in die OP-Klamotten und dann noch die Beruhigungspille eingeschmissen und schon ging es Richtung OP-Raum.

Erst war die Narkose dran. Habe mich noch nett mit der Narkoseschwester unterhalten, dann kam wohl ein Arzt, der am anderen Ende des Raumes stand und irgendwas murmelte von “Alles OK?“, aber nicht in meine Richtung, mehr in den Raum hinein gesprochen. Nah einer ca. 12 sekundigen Pause fiel mir auf, dass keine antwortete, also fragte ich „Meinen Sie mich“. „Ja“, war die Antwort. Also bestätigte ich, dass alles ok war. Dann bekam ich wohl schon Betäubungsmittel und dann kam auch die Stimme des Prof. zum Vorschein, der sich vor der OP noch bei mir als mein Anästhesist vorgestellt hatte.

Er fragte „Wo würden Sie denn gleich gerne sein“. Ich antwortete „Im September war ich auf Sardinien, Südküste.“ „Ah, sehr schöne Gegend, da war ich auch schon“, antwortete der Prof. Ich fuhr fort „die Strände dort sind sehr schön. Sehr viele Buchten mit feinem weißen Sandstrand und sauberem Meer, ohne Fels im Wasser“ Ich wollte dann noch erzählen, wo genau ich war, merkte aber, dass ich nicht mehr so richtig sprechen konnte. Also dachte ich „Oh, Scheiße“. Ob ich das nur gedacht oder auch gesagt habe, weiß ich net mehr.

Aufgewacht bin ich dann wieder auf der Intensivstation. Irgendjemand sagte, dass die OP vorbei sei und ich nun auf Intensivstation bin.

Also gut, dachte ich, es ist vorbei, Hurra. Aber ich merkte auch sofort, dass es mir mies ging. Schluckbeschwerden, Übel, Schmerzen. Die Schwestern hielten mich erst davon ab, dass ich mir ins Gesicht greife, um mir die Kühlmaske wegzureißen. Just in dem Moment wurde mir klar, die OP ist vorbei, aber die harte Zeit danach hatte gerade erst begonnen.

Die OP hat wohl ca. 3-4 Stunden gedauert. Zur OP gefahren wurde ich gegen 11 Uhr und aufgewacht auf der Inteniv ca. 17 Uhr.

Die nächsten Stunden waren alles andere als angenehm und ich fragte mich auch ganz schnell, warum ich mir das angetan habe. Zumal etliche auch gesagt haben, man sieht das gar net so bei mir. Aber mich störte meine Kieferstellung schon eine halbe Ewigkeit. Deshalb hatte ich mich für eine OP entschieden.

Da ich nicht reden konnte, geschweige denn meinen Mund öffnen, habe ich um etwas zu Schreiben gebeten. Da sagte die Schwester „Sie können auch reden“. Hm, dachte ich, versuch ichs mal, aber da ging gar nix. Also Weiterschreiben. Ich schrieb ständig, dass ich Schmerzmittel haben will und was gegen Übelkeit, was ich auch prompt bekam. Ach ja, später stellte sich heraus, dass meine Kiefer verdrahtet waren. Soviel zu dem Punkt „Sie können auch reden“.

Ab und zu auf der Intensivstation konnte ich auch schlafen, wenn da nicht noch eine 2. Person im Raum war, die ständig „Oh ja, oh ja“ vor sich hinstöhnte. Oder Schnarchte. Beides regte mich auf, wies die Schwester darauf hin, die darauf antwortete, sie habe die andere Patientin im Griff.

Das Pinkeln war noch ein Besonderes Problem. Als mir die Schwester die Pinkelflasche zeigte, dachte ich „Na sicher, da warte ich lieber bis ich um 10 Uhr des nächsten Tages auf Station komme“. Wenn da nicht dieser ungeheure Druck auf der Blase gewesen wäre. Ich legte dann doch 1-2 mal an, aber es ging nicht. Zumal begeleitet von der Zimmergenossin mit „Oh ja, Oh ja“- Gestöhne. Irgendwann richtete ich mich auf und es ging dann doch. Ein bisschen mehr und ich hätte die Flasche überfüllt, wenn ihr versteht.:-) Aber ging gerade noch gut. Seltsamerweise musste ich am nächsten Morgen wieder Pipi. Es ging wieder nichts. Weder im Liegen, ich versuchte es im Stehen, aber wieder nichts. Irgendwann schrieb ich meiner Schwester, dass ich auf Toilette will. Und so kam es auch und es floss wieder.

Um knapp 10 Uhr wurde ich dann von meiner Station abgeholt und auf mein Zimmer geschoben, Ich weiß net warum, aber auf dem Stationsflur war die Hölle los, als ob alle auf mich gewartet hätten. Alle gafften mich an und sagten irgendein Zeug. Das war doch unangenehm, da ich mir in etwa vorstellen konnte, wie ich aussehe. Ziemlich mies.

1 Tag nach der OP:

Ich sah mich zum ersten Mal selbst im Spiegel. Sah wirklich nicht gut aus. Schwellung und Blutungen,Hämathome im Gesicht. Die Schwester sagte, es sei wichtig zu kühlen, da die Schwellung noch stärker werden würde.

Ich war noch unsicher, da ich noch kein richtiges Feedback davon hatte, wie die OP denn eigentlich gelaufen ist. Auch an diesem Tag ging es mir sehr bescheiden und war froh Schmerzmittel und etliche andere Medizin zu bekommen. Das Schlimmste war auch an diesem Tag, dass meine Nase komplett zu war. Ich hatte zwar ein Nasenspray, aber was bringt das, wenn alles wieder direkt aus den Nase tropft, weil alles zu ist. Da ich nicht durch die Nase atmen konnte, atmete ich zwangsweise durch den Mund, was auch nur schwer ging, da ich ja komplett verdrahtet war.

Gegen Abend kam dann auch Dr. K… zu mir und fragte, wie es mir ginge. Ich war froh, ihn zu sehen, und hatte bereits meine Fragen an ihn notiert. Ist die OP gut gelaufen? Das Kinn mitgemacht ? Er bejahte zu meiner Freude.

Dann fragte er mich, ob schon jemand die Verdrahtung entfernt hätte. Ich verneinte dies. Und prompt war er erneut an meinen Kiefern und kappte mit einer Zange die Verdrahtung. Schon konnte ich meinen Mund etwas öffnen, aber nur max. einen halben fingerbreit, da die Schwellung und Blutungen zu stark waren.

Die Nacht war keine richtige Nacht, da ich kein Auge zubekam. Es fehlte einfach die Luft. Durch die Nase ging nichts. Durch den Mund zu atmen empfand ich auch als unangenehm. Kurzum, eine Nacht, die ich so keinem wünsche.

2. Tag nach der OP:

Auch dieser Tag war geprägt durch die verstopfte Nase und Schmerzen, Übelkeit etc, die allerdings durch Medikamente behandelt wurden. Auch ein Tag zum Vergessen. Ich fragte mich doch ziemlich häufig, warum ich diese Tortur mitmache.

Später gegen Abend kam Dr. K…wieder vorbei und entfernte die Kanülen in meinem Mund. Er riss sie quasi ausem Mund, was wohl sein muss, aber auch unangenehm ist.

Auch mit dieser Nacht konnte ich mich nicht anfreunden. Das Gleiche wie letzte Nacht. Keine Luft durch die Nase, Schwellung war sogar noch stärker, aber das sei wohl normal am 2.Tag. Dr. K…sagte, dass die Schwellung am dritten Tag Post OP am schlimmsten ist, danach wird es besser.

Mir reichte die Schwellung schon heute, aber der Höhepunkt der Schwellung sollte ja erst morgen kommen. Die ganze Zeit auf der Station ist es natürlich wichtig soviel wie möglich zu kühlen. Zur Verfügung steht dafür ein Kühlgerät, das in einer Kühlmaske endet, die aufs Gesicht gezogen wird. Vorm Schlafen habe ich das Gerät immer ausgeschaltet, da es doch ziemlich laut war und das Einschlafen noch zusätzlich erschwerte. Weiter verursachte das Gerät bei mir ständige und wiederholte Blut-Rotz-Anfälle. Das Blutspucken ist wohl auch normal, zumal Dr. K… sagte „Solange es nicht mehr als ein Bierglas ist“. Die Bemerkung fand ich recht amüsant, also spuckte ich „fröhlich“ weiter Blut.

3. Tag nach der OP:

An diesem Tag kam die Schwellung zu Ihrem Höhepunkt. Mein Kopfumfang erhöhte sich und ich sah aus wie eine große Wassermelone am Kopf. Auch heute spuckte ich wiederholt Blut, aber so sollte es ja wohl sein.

Jedoch habe ich mich heute vom Allgemeinbefinden doch schon besser gefühlt. Auch die Körperreinigung mit einem Lappen fiel mir leichter. Duschen wollte ich aber noch nicht mit der Schwellung.

Heute begann auch meine Lymphdrainage. Diese Massage kann ich jedem empfehlen, sie hilft sicher, dass die Schwellung schneller abschwillt und die bei mir sehr starken Blutungen im Gesicht, Hals abzulaufen.

Dr. K,…kam gegen Abend zu mir und sagte, ich sehe ja schon besser aus und meinte, dass ich doch recht früh schon nach Hause entlassen werden könnte. Er konkretisierte dies auf Samstag Morgen, sprich 5 Tage Post OP. Eine Entlassung in meinem Zustand empfand ich als etwas zu frühe Maßnahme, aber es waren ja noch 2 Tage Zeit.

4. Tag nach der OP:

Das Blutspucken wurde etwas weniger, allerdings war mir furchtbar übel den ganzen Tag lang. Die Medikamente gegen Übelkeit wirkten wenig.

Erneut bekam ich Lymphdrainage. Habe mir direkt für den Nachmittag noch nen Termin geben lassen. Das tat richtig gut.

Noch am Vormittag bin ich dann rüber in die Praxis von Dr.K.. und einer der Ärzte machte eine CT-Tomographie von mir. Er zeigte mir die digitalen Bilder von meinem Schädel mit den neuen Kieferstellungen und den ganzen Schrauben und Titanplatten. Er sagte, dass alles gut aussehe. Meine Kinnplastik auch. Der OP-Eingriff sei geradezu mustergültig gelaufen. Die Schrauben verlaufen links deutlich an der wichtigen Sehne am Unterkiefer vorbei, rechts sah es sehr, sehr knapp aus. Immer wieder habe ich hier im Forum von Taubheitsgefühlen an den Kiefern und im Gesicht gelesen, insbesondere wenn diese Sehne verletzt wurde. Ich habe allerdings recht schnell nach der OP ein Kribbeln im Gesicht. An den Unterlippen, zwischen Kinn und Unterlippen, an der Wange und auch der Gesichtsbereich darunter. Hoffe mal, dass nichts beschädigt wurde. Da muss mal wohl einfach abwarten.

Der Dr. sagte, die Schwellung und Blutungen bei mir seien noch zu stark, deswegen werde er die Gummis nicht einhängen. Er war aber bereit am morgigen Tage, also am Samstag in der Praxis zu erscheinen, um noch mal zu prüfen und mich evtl. nach Hause zu entlassen.

Nachhausegehen konnte ich mir heute gar net vorstellen, da mir doch sehr übel war und auch mein Kreislauf nicht voll da war.

Die Nacht verlief dann allerdings besser als erwartet, vor allem viel besser als die Nächte davor.

5. Tag nach der OP:

Als ich aufwachte und mich selbst so sammelte, war mir klar, ich will nach Hause. Das KH kam mir etwas wie ein Gefängnis vor und fühlte mich eingeengt. Entwickelte beinahe eine vor-depressive Haltung. Also, wenn möglich, ab nach Hause.

Also ging ich noch am Vormittag zur Praxis Dr. K… und der besagte andere Dr. war auch da. Und dann noch ein weiterer Mitarbeiter. Ansonsten nur ich. So leer hatte ich die Praxis noch nicht gesehen. Das Gute war, die Wartezeit war dementsprechende kurz.

Der Dr… hing mir dann die Gummis ein, verwies auf mich auf meinen KFO für die nächsten Tage und machte einen Termin in 5 Tagen mit mir aus.

Ich war froh, dass alles geklappt hat und ging erstmals nach der OP mit einem guten Gefühl wieder zurück auf Station. Schnell die Sachen gepackt, einige Medikamente gleich mit im Gepäck verstaut und ab nach Hause.

Heute ist mein 9. Tag nach der OP und mir geht es etwas besser als gestern und gestern ging es mir etwas besser als vorgestern usw. Vor allem vom Allgemeinbefinden her. Hatte mich vorher doch sehr schlapp gefühlt. Die Hämathome im Gesicht sind immer noch sehr stark, aber auch diese Blutflecken werden von Tag zu Tag heller. Oder sie verschieben sich von rechts nach links. Ist ganz lustig, diese zu beobachten. Essen zuhause ist dann auch gleich viel leckerer als das Zeug im KH. Suppen nach Maß und Joghurts halt. Dazu habe ich mir jetzt auch Fresubin-Drinks besorgt. Sind zwar recht teuer, aber verhindern wohl, dass ich noch mehr abnehme. Knapp 6-7 kg sind bereits runter.

Abschließend möchte ich sagen, dass ich mich in den Tagen nach der OP nicht nur einmal gefragt habe, ob es die ganze Sache Wert ist. Es sind harte Tage. Das sollte jedem klar sein, der sich zur OP einschreibt. Als größtes Problem habe ich das Atmungsproblem empfunden. Da man am Mund operiert wird, kann man nur schwer durch den Mund atmen. Man muss aber durch den Mund atmen, da die Nase ,zumindest bei mir, auch komplett zu war die ersten Tage. Das ist sehr unangenehm und sehr nervig. Man sollte auf jeden Fall darauf achten, dass die Nase vor der OP frei ist, um die Nasenatmung nicht noch zu erschweren. Nichtsdestotrotz kann ich jetzt schon konstatieren, dass ich froh bin die OP gemacht zu haben. Die OP scheint gut gelaufen zu sein, also sollte auch das Endergebnis gut sein. Das stimmt mich positiv.

Soweit Mein OP-Bericht.

Würde mich über Feedback freuen.

Viele Liebe Grüße

Mois

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hey,

finde es sehr interessant, deinen bericht zu lesen.

ich selbst wurde vor 4 jahren bei dr. k. operiert und bin total zufrieden und total glücklich mit dem ergebnis....

und ehrlichgesagt würde ich es immer wieder machen lassen.. dafür habe ich all die schmerzen und "qualen" in kauf genommen...

allerdings muss ich auch sagen, dass ich heute immer mal wieder "nachwirkungen" der op spüre.. aber auch dies ist mir alles egal...

naja...

wenn du mal irgendwelche fragen oder so hast zb wies bei mir so war oder wie auch immer, kannst du mich gerne mal fragen...

lg und gute besserung... ;)

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Hi,

ich hatte meine Bimax-Op vor drei Wochen. Auch ich trinke noch die Fresubin-Drinks. Ich habe mir diese aber von meinem Hausarzt verschreiben lassen. Das müßte bei dir doch eigentlich auch gehen.

Liebe Grüße und gute Besserung

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Hi mmartina,

das mit dem Verschreiben Lassen der Fresubin Drinks. Darauf bin ich noch gar net gekommen. Danke für den Tip. Werde ich gleich mal ausprobieren.

Hast Du denn auch abgenommen? Wieviel kg sind es bei Dir?

VG

Mois

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Hi,

gratuliere dir zu deiner überstandenen OP. Habe mir eben deinen Bericht durchgelesen. Fand ihn sehr gut. Danke. Hast du schon mit dem Fresubin Zeug zugenommen?

Nebenbei bemerkt, wieso hat es bei dir mit dem Bogenwechseln so lange gedauert. 6Wochen find ich schon lang. Normal sind doch 4Wochen, behaupte ich jetzt mal.

Alles Gute

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Hey,

habe mittlerweile die Fresubin-Drinks ausprobiert. Mein Gewicht scheint sich allmählich wieder zu stabilisieren. Zumindest nehme ich nicht mehr ab. War ursprünglich von knapp 86 kg auf 78 kg runter. Bin jetztwieder bei 80/ 81 kg und seit zwei drei Tagen stabil.

Ach ja, ich habe mir die Fresubin-Drinks auch von meinem Hausarzt verschreiben lassen. Sind doch recht teuer.

Zu dem Bogenwechsel. Meine Bogenwechsel waren in der Regel alle 4 bis 6 Wochen. Je nachdem, was der KFO für erfoderlich hielt bzw. die Termine hergaben.

Heute sind es knapp zwei Wochen nach der OP und es geht mir von Tag zu Tag besser. Auch wenn der Heilungsprozess recht langsam voran schreitet. Schmerzmittel werf ich mir immer noch ein. Hoffe aber, dass es nun zügig besser wird. Schwellungen sind dann doch zurückgegangen, jedoch seit zwei drei Tagen gleich.

Bei mir sind sehr starke Ödeme, Blutungen im Gesicht sichtbar, die nur schleppend ablaufen. Was allerdings ganz gut tut sind die Lymphdrainagen. Die kann ich nur jedem empfehlen.

Ab morgen beginn ich auch mit der manuellen Therapie, um den Muskelaufbau in den Kiefern zu fördern.

LG

Mois

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Ich habe mir diese Fresubin Drinks selbst holen müssen. Mir hatte man gesagt, dass die bei einer Kiefer-OP nicht verschrieben werden können. Auch wenn die Nahrungsaufnahme erschwert ist, aber bei sowas könnte es nicht verschrieben werden.

Ab morgen beginn ich auch mit der manuellen Therapie, um den Muskelaufbau in den Kiefern zu fördern.

Wie meinst Du das?? Einige Chirurgen neigen mittlerweile dazu die Muskeln abzuschwächen nach der OP, damit die Einheilphase unproblematischer abläuft. Ich habe extra intraoperativ Botox gespritzt bekommen und letzte Woche hab ich nochmal Nachschub in den Masseter bekommen.

Außerdem soll man während der Einheilphase, insbesondere der ersten 4 Wochen keine Physiotherapie o. ä. machen. Lymphdrainage ja, aber ganz vorsichtig, Rest nein. Mein Operateur hat mir ausdrücklich davon abgeraten, da alles noch frisch operiert ist und er es schon erlebt hat, dass einer seiner Patienten eine Re-OP machen musste, weil durch das Kneten, drücken und so weiter eine Platte verbogen und eine gebrochen wurde. Mein KFO hat seine Aussage bestätigt, weil ich auch schon zur Therapie wollte.

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Hey,

also ich habe Fresubin-Drinks von meinem Hausarzt verschrieben bekommen.

Aber er war da auch etwas zögerlich, aber er hat es dann doch gemacht.

Naja, wenn man abnimmt ohne Ende, dann sollte es doch wohl ausreichen diese Drinks auf Rezeot zu bekommen. Sonst hat man nach 6 Wochen ganz andere Probleme.

Also wenn das mit der Manuellen Therapie nicht gut ist in den ersten 4 Wochen, dann lasse ich das besser.

Mache aber jetzt stattdessen Osteopathie. Die ist ganz sanft, ohne groß an den Kiefern rumzuziehen.

Das sollte passen, oder @Lippi?

Ach ja, mein KFO allerdings, hat mir als Hausaufgabe aufgegeben, dass ich meine Kiefer nach vorne, hinten und zu den Seiten schiebe. So soll ich allmählich wieder die Muskeln trainieren. Also quasi 5 Sekunden Spannung , 10 Sekunden Entspannen.

LG

Mois

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Wie meinst Du das?? Einige Chirurgen neigen mittlerweile dazu die Muskeln abzuschwächen nach der OP, damit die Einheilphase unproblematischer abläuft. Ich habe extra intraoperativ Botox gespritzt bekommen und letzte Woche hab ich nochmal Nachschub in den Masseter bekommen.

hast du botox auch in mundbodenmuskulatur bekommen und weisst mehr darüber, oder "nur" masseter?

intraoperativ wundert mich, weil botox eigentlich erst nach einigen tagen anfängt zu wirken

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Also wenn das mit der Manuellen Therapie nicht gut ist in den ersten 4 Wochen, dann lasse ich das besser.

Mache aber jetzt stattdessen Osteopathie. Die ist ganz sanft, ohne groß an den Kiefern rumzuziehen.

Das sollte passen, oder @Lippi?

Puh, bzgl. der Osteopathie weiß ich nicht. Weiß nur, dass man Lymphdrainage machen kann aber sonst nichts. So wurd es mir gesagt.

hast du botox auch in mundbodenmuskulatur bekommen und weisst mehr darüber, oder "nur" masseter?

intraoperativ habe ich in mehrere Muskeln Botox bekommen, weiß aber jetzt nicht genau in welche. Warte gerade auf meinen OP-Bericht und hoffe, dass es darin steht. Ansonsten muss ich meinen Doc fragen. In den Masseter habe ich dann noch nachträglich was bekommen.

intraoperativ wundert mich, weil botox eigentlich erst nach einigen tagen anfängt zu wirken

Das wissen wir, aber darum ging es ja nicht. Weil ich eh auf dem OP Tisch lag und geschlafen habe, wurde es halt dann mitgemacht, um mir weiteres Leid zu ersparen. Die Spritze in den Masseter tat schon recht weh...

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auf die vermutung hin gegoogelt hat tatsächlich ein MKG eine studie durchgeführt in der er mit botox in die mundbodenmuskulatur rezidive verringert hat. ich weiß aber nicht ob das dann wirklich in die praxis überführt wurde.

bearbeitet von relative

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Hab am 6.01. wieder Termin bei meinem KFC. Frag ihn dann mal deswegen. Will sowieso mal wissen, in welche Muskeln gespritzt wurde.

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Hey Leute,

heute sind es etwas mehr als 2 Wochen her seit meiner OP. Hier ein kleiner Nachbericht:

Es geht mir doch schon erheblich besser als vorher. Schwellung ist wohl noch vorhanden, aber ich denke, dass dauert bis die Schwellung komplett wech ist. Die Blutungen im Gesicht sind immer noch da, aber nehmen von Tag zu Tag ab. Die Lymphdrainagen helfen sehr, denke ich. Schmerzmittel habe ich reduziert.

Das sich abzeichnende Gesichtsprofil fotografiere ich jeden Tag, um dann den Verlauf nach der OP zu vergleichen; aber insbesondere natürlich um die Bilder von jetzt mit denen vor der OP zu vergleichen.

Was das Aussehen angeht, bin ich soweit sehr zufrieden. Die Problempunkte bei mir wie "zu große Nase", das hervorstechende Kinn etc., hatte auch einen starken Tiefbiss, sehen deutlich besser aus als vor der OP.

Etwas Abschwellen muss aber noch. Und die Roten Flecken verdecke ich derzeit mit meinem Bart:razz:

Auch die funktionelle Seite der OP, die ja letzlich ausschlaggebend ist, scheint soweit Alles im Grünen Bereich. Da muss man halt auch abwarten, wie es weitergeht bzw. die Heilung weiter verläuft.

Noch ein Punkt:

Falls mein OP-Bericht an manchen Passagen etwas zu negativ erscheint, will ich betonen, dass ich mit der Arbeit und Betreuung meines Operateurs und auch begleitendem Arzt bei und nach der OP sehr zufrieden bin. Mein Fall war wohl ein ungewöhnlich ausgeprägter Fall. Dennoch brauchte ich während und nach der OP weder Blutkonserven, Magensonde oder Blasenkatheter. Das ist, denke ich, sehr positiv. Auch ist mir die Praxis Dr. K... bei der Terminvergabe doch sehr entgegengekommen. Andernfalls hätte ich die OP aus beruflichen Gründen nicht machen können.

Entscheidend ist m.E., dass das Ergebnis gut wird. Insbesondere die funktionelle Seite, aber auch der ästhetische Effekt. Davon bin ich nach wie vor überzeugt.

Dennoch halte ich es auch wichtig, in meinem OP-Bericht zu schildern, dass die OP kein Zuckerschlecken ist und auch harte Tage nach sich zieht.

Aber auf keinen Fall will ich jemanden vor der OP abschrecken.

Falls ihr mich 2 Wochen nach der OP fragt, ob ich die OP nochmal machen würde. Dann kann ich jetzt sagen, Ja. Aber Gott Sei Dank muss die OP nur einmal sein.

Liebe Grüße

Mois

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Hey,

Habe anfangs doch knapp 7 kg verloren. Dann kamen wieder 2 kg drauf. Auch dank der Fresubin Drinks. Seit ein paar Tagen habe ich die Drinks wieder weggelassen. Und schon sind wieder 1-2 kg runter. Aber noch weniger wirds wohl net bei mir,; viel mehr kann ich auch nicht abbausen, bin ehe ein schlanker Typ.

Bei mir sind es fast 3 Wochen seit der OP; Evtl. fange ich nächste Woche oder übernächste mit leichtem Sport an. Muskelaufbau.:mrgreen: Da ist ja auch was verloren gegangen.

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Weia, Dein Bericht war zwar immer noch amüsant geschrieben - bzw zynisch, das mag ich ja gern - aber insgeheim dachte ich oft "Oh je, da musst Du auch bald durch".. Am 21. Januar geht bei mir die KFO-los...

Ich freue mich für Dich, dass Du es hinter Dir hast, habe gleichzeitig mächtig Schiss, und das Abnehmen find ich ziemlich doof, da ich eh ein ziemlicher Hungerhaken bin. Versuchte auch vergeblich mir über die Weihnachtstage was anzufuttern, ohne Erfolg. Das kann ja dann heiter werden.

Ich bin ausserdem eine notorische Quasselstrippe, soviel Papier hab ich gar nicht zum Schreiben ;)

Dein Bericht war klar und herrlich unverblümt, so hart wie es eben sein wird. Autsch!

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Hallo Mois,

herzlichen Glückwunsch zur überstandenen OP! Ich fand den Bericht auch gut geschrieben - Mann, Mann, da haste ja ganz schön was mitgemacht! Ist aber schön zu lesen, dass es dir besser geht. Und lustig, dass es einen Fresubin-Fan gibt! Nach vier Tagen damit hatte ich die Schnauze gestrichen voll, und ich musste es nur durch die Sonde zu mir nehmen! :-D

Ich hab bislang 5 kg verloren, 12 Tage Post-Op. Aber ich rühr jetzt Sahne und Olivenöl in die Suppen, mal sehen ob das auch reicht, um mein Hüftgold zu erhalten.

Ich wünsch dir weiterhin gute Genesung und alles Liebe fürs neue Jahr!

LG S

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Hey Leute,

erstmal Danke für die Glückwünsche.

Ich habe meinen Bericht so geschrieben, wie ich es empfunden habe.

Die Tage nach der OP waren eben hart, das wollte ich auch so rüber bringen.

Jetzt -3 Wochen nach der OP- geht es schon viel besser als in den Tagen nach der OP. Wird von Tag zu Tag immer besser.

Ach ja, Die Fresubin-Drinks mit Cappuccino-Geschmack sind recht lecker. Das kann ich mir antun. Wenn es hilft. :-)

Viele Liebe Grüße

Mois

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Kleiner Nachbericht nach 5 Wochen und 1 Tag post OP:

Die Schwellung im Gesicht ist natürlich deutlich weniger als direkt nach der OP. Dennoch erkenne ich noch eine Grundschwellung, die noch abschwellen muss, insbesondere an den Wangen. Auch ist es am Kinn auf Höhe der Wangen noch leicht gelb, auch an der Brust ist die natürliche Farbe noch nicht 100% wieder normal.

Das Profil ist aber schon deutlich erkennbar. Und es ist viel besser als vorher. Gerade das Seitenprofil war das Problem bei mir. Die Nase wirkte sehr groß; Das Kinn war sehr stark ausgeprägt und der Tiefbiss tat sein Übriges.

Nunmehr ist das Profil deutlich harmonischer. Die Nase wirkt kleiner, das Kinn ist dank der Kinnplastik auch richtig ins Gesicht eingeordnet. Und die typische Treppe beim Tiefbiss ist erheblich reduziert.

Auch wenn es nicht ganz so gut aussieht wie auf den Vorher-Nacher-Fotos, die wir gemacht hatten, sieht es doch erheblich besser aus als vor der OP.

Dennoch gibt es 2 Dinge, die evtl. net optimal sind und eine Sache, die mich stört.

Erstens ist meine Mittelprofil um knapp 1 mm nach rechts verschoben. Die Verschiebung ist jedoch recht minimal, so dass es im Grunde nicht auffällt für einen Dritten. Mein KFO meinte, dass man durch die Zahnverschiebung noch die Mittellinie treffen könnte.

Das Zweite ist, dass mein Kinnknochen auf Höhe der Wangen rechts etwas mehr nach innen gewölbt ist als auf der linken Seite. Da sieht man m.E. schon einen Unterschied. Evtl. gibt sich das durch das weitere Abschwellen auf der linken Seite. Mal Abwarten, ist auch net sehr störend oder auffallend.

Was mich allerdings stört ist meine Unterlippe. Die ist seit der OP nach rechts verschoben, sprich der Mittelpunkt der UL passt nicht zur Oberlippe. Das habe ich bereits unmittelbar nach der OP gehabt und ist leider immer noch zu sehen.

Da werde ich meinen Doc mal drauf ansprechen, ob da vielleicht bei der Kinnplastik die Unterlippe etwas versetzt angenäht wurde. Vielleicht kann man das ja bei der Plattenentnahme wieder richten. Da muss der Doc, glaube ich, ja ehe wieder ans Kinn.:confused:

Habe Donnerstag einen Termin beim Doc, mal sehen, was er dazu sagt.

Mein Gewicht hat sich mittlerweile bei knapp 8 kg weniger seit der OP stabilisiert. Allerdings wurde mir 6 Wochen Nicht Kauen verordnet. Da werden bei Zeit sicher wieder einige Kilos drauf kommen.8)

Mit Sport habe ich auch noch net begonnen, fühle mich noch net sicher. Da warte ich noch 2 wochen oder so.

Viele Liebe Grüße

Mois

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Hallo,

wieso Flecken auf der Brust, haben sich bei dir die blauen Flecken nicht nur auf das Gesicht beschränkt?

Danke für deine Antwort, denn auch ich habe am gleichen Ort im März solch einen Eingriff vor mir.

Gruß

LILI

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Hallo LILI,

bei mir waren die Roten Flecken doch sehr stark ausgeprägt, insbesondere am Kinn und am Hals.

Die Blutungen sind dann in den Wochen abgeschwollen bzw. "heruntergeschwollen" in Richtung Brust.

Deswegen bekomme ich auch Lymphdranaige im Gesicht und auch auf der Brust.

Ich muss noch einen Punkt zu meinem Nachbericht ergänzen:

Seit der OP ist meine Nasenatmung scheinbar besser geworden. Umso länger die OP her ist, -und ich hatte auch noch mit ner Erkältung um die OP herum zu kämpfen- desto deutlicher wird es.

Bekomme durch die Nase durchaus mehr Luft. Das ist ein sehr angenehmes Gefühl. Ich hatte vor der OP meine eingeschränkte Nasenatmung moniert und mein Operateur hat bei der OP meine Nasenscheidenwand begradigt und auch die Nasenmuscheln gekürzt. Das hat wohl geholfen.

Mal sehen, wie sich das weiterentwickelt.

Liebe Grüße

Mois

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Erstens ist meine Mittelprofil um knapp 1 mm nach rechts verschoben. Die Verschiebung ist jedoch recht minimal, so dass es im Grunde nicht auffällt für einen Dritten. Mein KFO meinte, dass man durch die Zahnverschiebung noch die Mittellinie treffen könnte.

Hallo Mois,

bei mir hat die Mittellinie nach der OP auch nicht ganz gestimmt (1 mm nach links). Nach etwa 10 Wochen hatte sie sich durch die weitere Behandlung, aber ganz ohne spezielle Mittellinie-Maßnahmen, ziemlich perfekt ausgerichtet.

Kopf hoch und weiterhin gute Besserung!

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Hey Leute,

sitze gerade in Bad Homburg im Internet-Cafe. Morgen habe ich meine

Metallplattenentfernung im Gesicht. Der OK, UK und der Kinn sollten dann wieder fremdkörperfrei sein.

Noch 5 Wochen nach der OP hatte ich zum einen moniert, dass meine Mittellinie nicht exakt passt (ca. 1 mm verschoben) und dass meine Kinnknochen unterschiedlich seien.

Jetzt ist ziemlich genau ein Jahr vergangen seit meiner BIMAX. Meine Mitellinie hat sich durch die kieferorthopädische Behandlung nach der OP so ziemlich exakt eingestellt. Nichts zu sehen.

Die Kinnknochen sind auch ok. Nach dem endgültigen Abschwellen war auch da nichts mehr zu sehen.

Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis der BIMAX. Habe gerade noch Fotos von meinem Gesicht gemacht und sie verglichen mit den Fotos vor der BIMAX-OP. Das Profil ist deutlich besser geworden. Fühle mich viel besser.

Das einzige, was mich störte, und sich nicht von selbst erledigte, ist meine Unterlippe. Die ist leicht nach rechts verschoben im Vergleich zur Operlippe. Es ist nicht dramatisch, aber man sieht es schon, denke ich. Weiß aber auch net genau, ob meine Unterlippe nicht vor der OP schon leicht rechts versetzt war.

Aber im Rahmen der Plattenentfernung morgen soll auch meine Unterlippe geprüft werden. Ggf. kann durch ein einfaches versetztes Annähen der Unterlippe dieses kleine ästhetische Problem gelöst. Bin mal gespannt.

Viele Grüße

Mois

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