Annarina

Bimax am 14.02.06

Hallo zusammen!

Ich bin neu in diesem Forum und will jetzt mal meinen ersten Beitrag verfassen. Ich lese eure Beiträge schon seit längerer Zeit und sie helfen mir sehr bei allen Fragen und Ängsten, die mir vor der OP kommen. Am 14.02.06 wird bei mir in der Uniklinik Düsseldorf der Oberkiefer vorverlagert und der Unterkiefer geschwenkt. Habe schon ein bisschen Angst vor der OP (das wird wohl normal sein) aber meistens schiebe ich das Thema ganz weit von mir weg und versuche möglichst wenig drüber nachzudenken. Andrerseits freue ich mich echt auf mein neues Gesicht. Bin mit meinem jetzigen zwar auch zufrieden, aber im Profil sieht man das mit dem Oberkiefer schon (auch wenns nur 5mm sind).

Mich würde interessieren, ob von euch jemand Erfahrungen mit der Uniklinik in Düsseldorf gemacht hat. Habe da auch im Oktober meine Weißheitszähne entfernen lassen und war ganz zufrieden. Die Leute waren ganz nett und die Wunden sind super verheilt. Nur in der Klinik ist glaub ich nicht so viel los. Was macht man denn da den ganzen Tag? Womit habt ihr euch nach der OP im Krankenhaus beschäftigt? Ich meine, man kann doch nicht eine ganze Woche lang den ganzen Tag über nur lesen und schlafen, oder???

Ich freue mich schon auf eure Antworten und grüße alle hier im Forum, die mir bis jetzt (und hoffentlich auch weiterhin) so gut geholfen haben!

Anna

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hallo und willkommen im forum!

tja was macht man so im spital? :???:

den tag vor der op hab ich ständig nur gewartet, dass der anästhesist kommt wegen der narkose aufklärung, oder die krankenschwester dass ich vom tropf abgehängt werde, war also ziemlich langweilig

den tag der op hab ich grossteils verschlafen oder mit experimenten verbracht, wie ich was trinken kann ohne mich anzusabbern :wink: (der trick is übrigens: mit löffel)

die restlichen tage hab ich viel gelesen (also dickes buch mitnehmen, dass du immer schon mal lesen wolltest), fernsehen wär noch eine möglichkeit gewesen, aber der fernsehraum war mir zu ungemütlich und im zimmer hätte es extra was gekostet. (ich war allerdings nicht in düsseldorf, also keine ahnung wie das dort so ist)

sonst hatte ich relativ viel besuch (ich konnte allerdings die ersten tage kaum reden, und mit notizblock machts nur halb soviel spass) und am vormittag immer untersuchungen und lymphdrainage, da vergeht die zeit auch irgendwie

also sehr spannend is es nicht, leider :(

hoffe das war jetzt nicht zu lang

lg

ants

p.s.: keine angst vor der op, es is wirklich nicht schlimm! und viel glück! :D

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Hi Anna,

die Zeit vergeht schneller als man denkt. Morgens früh (und ich meine früh!!!) wird man geweckt. Dann hat man etwas Zeit sich fertig zu machen (duschen, umziehen und so) während die Schwestern einem das Bett machen.

Dann kommt das Frühstück (auch wenn das, was man da bekommt diese Bezeichnung eigentlich nicht verdient...). Kurz drauf kommen die Schwestern zum Blutdruckmessen, Infusionen anhängen usw. Danach ist meistens Visite durch Deinen Arzt und dann ist auch schon wieder Zeit zum Mittag essen. (naja, Suppe trinken halt)

Ich war dann immer bereit für einen kleinen Mittagsschlaf, danach bin ich vor die Tür zum SMSn schreiben, hab etwas gelesen, Musik gehört (MP3 Player mitnehmen!!!) oder gerätselt und schwupps stand auch schon das Abendessen auf dem Tisch.

Dann wieder ab ins Bad zum Bettfertig machen, etwas fernsehen und Licht aus. Ich hab meistens schon um 21.30h geschlafen, weil ich eh fertig war und man ja am nächsten Morgen wieder früh geweckt wird.

Richtig langweilig war mir eigentlich nie. Da man ja auch kaum reden kann, hat man mal Zeit, seinen Gedanken nachzuhängen und ein paar Dinge mit sich selbst zu klären.

Und bevor Du Dich langweilst, kannst Du natürlich auch schonmal einen OP Bericht für uns schreiben...:idea: :idea: :idea:

Viele Grüße,

sub :smile: :smile: :smile:

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Hallo!

Vielen Dank für eure Antworten! Werde mir also auf jeden Fall eine Menge Bücher besorgen und ganz ganz viele Filme auf den Laptop spielen.

Mir sind noch ein paar Fragen eingefallen, die mir hoffentlich irgendwer beantworten kann:

1. Wenn der OK nach vorne gesetzt wird, was passiert dann mit der "Haut" am Gaumen? Wird die auch hinten im Rachenraum irgenwo durchtrennt, oder wir die einfach "langgezogen"? Aber dann würde sich doch durch den Zug irgendwie das Zahnfleisch innen an den Schneidezähnen zurückziehen, oder? Kann man die Haut denn so weit dehnen?

2. Ist es normal, dass man nach der Platten-Entnahme nochmal 5 Tage im Krankenhaus bleiben muss? Wie war das bei euch? Trennen die Ärzte das ganze zusammengewachsene Gewebe wieder auf um die Platten rauszuholen?

3. Muss man die Eigenblutspende selber bezahlen?

Tja, das waren die zwei Fragen, die mir noch eingefallen sind, könnte natürlich auch meinen Chirurgen fragen, aber da hab ich erst in 3 Wochen wieder 'nen Termin.

Freue mich auf eure Antworten!!

Gruß! Anna

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