Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
Chris80

Das Arrangement mit dem Arbeitgeber

Ich muss sagen, dass Thema Arbeit und Ausfall während der OP und der Zeit danach beschäftigen mich am stärksten, wo es bald losgeht. Daher würde mich interessieren, wie die Damen und Herren hier, die fest im Job stehen und auch Angestellte sind das Gespräch mit Arbeitgeber gesucht haben und die OP-Zeit angekündigt.

Ich bin mir klar darüber, dass niemand wegen einer Krankschreibung gefeuert werden darf, sehr sicher bin ich mir aber, dass das nicht gerade ein Bonuspunkt ist, wenn ein Einsteiger "mal eben" 4 Wochen plus X außer Gefecht ist. Gerade wenn man 28 ist und erst wenige Jahre im Berufsleben. Danke für Eure Erfahrungsberichte dazu.

So blöd es auch klingt, diese Frage und das Thema Job und Klammer macht mir mehr zu schaffen, als die OP ansich.

Ironie des Schicksals: ich habe eine nette, attraktive Dame kennengelernt, die in einem Krankenhaus arbeitet und lustigerweise auch in der Abteilung, wo die Bimax-Patienten gepflegt werden. Ich lasse mir jetzt brav berichten und hoffe, das Thema nicht zu überstrapazieren. Aber es tut sehr gut, so offen über solche Dinge reden zu können und dass sie mich dann ab demnächst mit Fahrgestell im Mund mögen muss, weiß sie und stärkt mir den Rücken. Tut gut, dafür bin ich sehr dankbar.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

-Werbung-

-Werbung-

Ich habe meinem Chef gleich zu Beginn der Behandlung darüber informiert, dass hier eine OP mit einer entsprechend langen Ausfallzeit ansteht. Wir haben dann auch beide uns darauf vorbereiten können und z.B. rechtzeitig Stellvertreter in meinen Projekten einarbeiten können. Ich habe auch mit meinem Kollegen und Projektmitarbeitern offen darüber gesprochen und so konnte das alles gut koordiniert werden. Wobei ich diese Ausfallzeit schon etwas "übertrieben" habe, denn ich war erst 2 Wochen vor der OP im Urlaub, wodurch ich die Arzttermine besser terminieren konnte und auch noch ein paar Tage mich in einem Kurort bei Fango und Massage entspannen konnte (war für die Fitness nach der OP sehr förderlich), dann war ich 5 Wochen bis Heiligen Abend krank geschrieben und jetzt habe ich noch 2 Wochen frei bis zum 7.1. Macht zusammen eine Ausfallzeit von 9 Wochen. Ich habe auch offen gesagt, was für eine OP gemacht wird, was da gemacht wird, wie die Zeit danach abläuft (Reden, Essen, usw.) und auch warum die OP nötig ist. Da hat mich auch keiner darum beneidet und es war somit auch für niemanden ein Problem, dass ich so lange ausgefallen bin. Und das Gute an der offenen Kommunikation war, dass mich in dieser Zeit niemand aus der Firma wegen dienstlicher Probleme am Handy angerufen hat.

Mein Tipp: Spiel mit offenen Karten und sag was Sache ist. Dann können sich beide Parteien darauf einstellen und Du hast weniger Stress in der Zeit nach der OP.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ja mit offenen Karten sowieso, alles andere wäre nur negativ in der Konsequenz. Bei mir kommt hinzu, dass ich derzeit eine andere Stelle suche und ich wollte den Start der KFO-Behandlung parallel zum beruflichen Neustart machen, dass sie mich quasi mit Klammer kennen lernen.

Vielleicht nehme ich mir da auch ein wenig zuviel gleichzeitig vor. Fand die Variante nur gut, anstatt sich nach einigen Wochen dann eine Spange einbauen zu lassen, als wenn man gleich zu Beginn so an den Start geht. VG

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich habe meinem Chef recht zeitnah (also kurz nach der Diagnosestellung) von den bevorstehenden OPs informiert.

Da wir allerdings ein recht großes Team sind, stellen die Ausfallzeiten kein großes Problem da.

Bei meiner GNE war ich 6 Tage stationär und dann noch 2 Wochen krank geschrieben.

Ich würde es wie tomtom halten, ehrlich wärt am längsten !!! :mrgreen:

Das Thema hatten wir übrigens schonmal gehabt, hier der Link dazu.

Viele Grüße

Thomas

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich werde Anfang April09 operiert und habe meinen Chef auf vorherigen Rat des Personalrats informiert, sobald ich einen konkreten Termin für die OP bekam.

Da ich ausserdem mit Kindern arbeite, die eine körperliche und seelische Entwicklungsverzögerung haben und ich daher auch schwere körperliche Tätigkeit ausführe, werde ich sicher keinen Tag zu früh wieder nach der OP arbeiten. Ausserdem werde ich den Personlrat sicher weiterhin immer wieder um Rat fragen, wie ich mich am Besten zu verhalten habe.

Rein rechtlich muß der Arbeitgeber zum Beispiel über längerfristige Erkrankungen erst informiert werden, wenn der Arbeitsnehmer ein konkretes Datum einer OP oder Kur erfährt.

Von dem Umfang der OP wollte mein Chef nichts erfahren. Den Personalrat werde ich allerdings bei Bedarf näher informieren. lg, janine67

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich hab meine Chefs sofort (noch vor Behandlungsbeginn) regelrecht gefragt, ob die Behandlung, viele Ausfälle wegen Spange nachstellen und der Ausfallzeit nach der OP für sie in Ordnung ist. Die positive Antwort hat mich sehr gefreut. Alle Kollegen sind mit mir durch dick und dünn gegangen im vergangenen Jahr. Auch wenn die Zahnspange gezwickt hat, meine Laune nicht so toll war.

Trotz aller Planung stand ich jetzt kurz vor der OP vor dem Problem, dass eine Kollegin für längere Zeit ausfallen wird. Mein Angebot, die OP zu verschieben, haben meine Chefs nicht angenommen, obwohl die Firma nur ein kleines Familienungernehmen ist. Ich war sehr dankbar, da mir die Zahnspange im Moment große Probleme macht. Die Gummis sind durch "pflegeleichtere" Drahtschlaufen ersetzt worden. Echt quälend.

Das Angebot, Urlaub zu opfern, wurde nicht angenommen. Wofür gäbe es denn die Krankenversicherungen und die Erstattung von den Krankenkassen??? Die Ausfallzeiten werden meiner Firma zu 70% erstattet. Diese Versicherung musste vor ein oder zwei Jahren jede Firma mit den Krankenkassen der Versicherungspflichtigen abgeschlossen werden.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Mein Chef wusste auch vorher Bescheid, das ich für die GNE ca. 1 Woche ausfallen werde. Jetzt geht es mir aber noch nicht wieder so gut, das ich wieder arbeiten kann und ich werde wohl noch für eine weitere Woche krank geschrieben. Mal schauen wie er dann reagiert :???:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0