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Keith Kiefy

Winkel, Profil, Mundschluss, Behandlungsende, Abschleifen, Lingualtechnik etc.

Hallo liebe Experten!

1. Welchen Winkel haben bei einem gesunden Gebiss die oberen und unteren Schneidezähne zueinander (von der Seite betrachtet)?

2. Wenn jemand von der Seite betrachtet ein gerades Profil haben will und keine "Vorwölbung" der Lippen, also praktisch eine senkrechte Linie von Nase zu Kinn, welche Maßnahmen wären nötig und sinnvoll?

3. Muss bei einer erfolgreichen kieferorthopädischen Behandlung ein entspannter Mundschluss erzielt werden oder ist dafür zusätzliches Training der Lippen oder eine andere Behandlung nötig?

4. Hilft ein Knopf an einer Schnur, der am Herausgezogenwerden gehindert werden soll, bei Erwachsenen, einen besseren Mundschluss zu erreichen?

5. Wie weiß man, dass das bestmögliche Resultat bei einer kieferorthopädischen Behandlung erreicht wurde bzw. dass die Behandlung abgeschlossen ist?

6. Dürfen oder können nach Ende der Behandlung noch einzelne Zähne "aus der Reihe tanzen" oder muss sich nach Möglichkeit ein schöner Zahnbogen ergeben haben?

7. Ist es sinnvoll, Zähne abzuschleifen, die nach Herausnehmen der Brackets noch "überstehen"?

8. Ist Lingualtechnik für den Kieferorthopäden schwieriger anzuwenden als andere Techniken?

9. Müssen vor Ende der gesamten Behandlung mit Lingualtechnik die Brackets oben herausgenommen werden, damit unten noch korrigiert werden kann, ohne dass die Brackets oben "im Weg sind"?

10. Werden im Falle von "Hasenzähnchen" (obere Schneidezähne als Kind mit Zunge nach vorne gedrückt) diese nah hinten gedrückt oder die anderen nach vorne oder eine Mischung? Wie wird bei Erwachsenen mit "Hasenzähnen" mit Lingualtechnik vorgegangen?

Im Voraus vielen Dank.

Keith Kiefy (Erwachsener mit schiefen Zähnen)

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4. Hilft ein Knopf an einer Schnur, der am Herausgezogenwerden gehindert werden soll, bei Erwachsenen, einen besseren Mundschluss zu erreichen?

Wie meinst du denn das?

Wie soll das funktionieren?

LG!

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Hi liebe Yola,

der Kieferorthi meinte:

Du machst ne Schnur an nen Knopf. Die Schnur ist dann ja etwa an der Mitte des Knopfes befestigt. Die Schnur ist ca. 30 cm lang. Du nimmst den Knopf in den Mund hinter die Lippen. Vorsicht: Nicht runterschlucken! Und zwar hast Du ihn flach zwischen den Lippen und den Schneidezähnen. Die Zähne sind zusammen. Die Lippen machst Du möglichst zu. Die Schnur lässt Du aus dem Mund gucken. Dann ziehst Du (vorsichtig) an der Schnur, von den Zähnen weg. Du versuchst, den Knopf mit den Lippen festzuhalten. Das soll die Lippenmuskeln trainieren. Das soll man dreimal pro Tag jeweils fünf Minuten lang machen. Dann können angeblich auch Leute irgendwann den Mund zu machen, die das wegen ihrer schiefen Zähne vorher nicht konnten.

Gecheckt?

Ich weiß nicht, ob das wirkt.

Man kann auch einen Stift zwischen Oberlippe und Nase halten.

Ich freue mich auch über Antworten auf einzelne Fragen, müssen ja nicht gleich alle 10 sein, hehe.

LG!

Keith "teethfreak" Kiefy

PS: Scherzfrage: Was ist der Lieblingsbaum von nem Kieferorthopäden?

Eine Kiefer. Hihihihi.

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ch weiß nicht, ob das wirkt.
Das weiß ich auch nicht. Nein, ernsthaft: Natürlich kann man die Lippenmuskulatur bis zu einem gewissen Grad trainieren und in vielen Fällen mag dies auch sehr sinnvoll sein. Wenn jedoch das eigentliche Problem die Zähen oder Kieferfehlstellung sind, würde ich persönlich eher hier ansetzen.

2. Wenn jemand von der Seite betrachtet ein gerades Profil haben will und keine "Vorwölbung" der Lippen, also praktisch eine senkrechte Linie von Nase zu Kinn, welche Maßnahmen wären nötig und sinnvoll?
Willst du das etwa?? Eine Möglichkeit wäre, die Frontzähne im Oberkiefer- sowie im Unterkiefer zurückzukippen.

1. Welchen Winkel haben bei einem gesunden Gebiss die oberen und unteren Schneidezähne zueinander (von der Seite betrachtet)?
Genau dieser Winkel wird dann jedoch nicht mehr im Normbereich liegen.

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Hi liebe caesiaflava,

vielen Dank für Deine Hilfe!

Es geht um eine Person, die "Hasenzähne" hat, wenn man das politisch bzw. anatomisch semikorrekt - "Hasenzähne" ist hier nicht böse gemeint - mal so formulieren darf, dann ist aber klar, worum es geht.

Als Zahnmedizinlaie würde ich vorschlagen, dass man in einem solchen Fall die beiden oberen mittleren Schneidezähne zusammen mit ihrer Wurzel nach hinten bewegt, falls das geht.

Dafür muss man vielleicht den Oberkiefer nach hinten bewegen, vielleicht den Alveolarfortsatz, vielleicht nur das Zahnfleisch, das wisst Ihr hoffentlich besser.

Falls das alles zu extrem wäre, falls man also nicht den Ort, in dem die Zähne stecken, nach hinten versetzen kann, würde ich die "Hasenzähnchen", die durch Drücken mit der Zunge in der Kindheit entstanden sind, aber bis ins Erwachsenenalter bei o.g. Person nicht korrigiert wurden, kieferorthopädisch nach hinten drücken, also wenigstens die Art wie sie in o.g. "Ort" stecken ändern.

Mir kommt es aber so vor, als habe der behandelnde Kieferorthopäde viel mehr Zähne einbezogen und seltsamerweise alle anderen Zähne in Richtung der "Hasenzähne" gedrückt, was mir als Zahnmedizinlaie mit Verlaub gesagt sehr dumm vorkommt.

Wenn jemand einen Arm gebrochen hat, bricht ihm ja auch nicht der Chirurg auch den anderen Arm, damit eine Symmetrie besteht. Der Vergleich mag hinken, aber die beobachtete kieferorthopädische Behandlung bei o.g. Person hat das seltsame (Teil-)Ergebnis, dass wie bereits geschrieben die Schneidezähne unten alle nach vorne gedrückt wurden in Richtung der oberen "Hasenzähne". Daraus resultiert auch meine Frage nach dem Winkel. Der Kieferorthopäde meinte, der Winkel sei in Ordnung und normal, es müssten zwischen den Schneidezähnen oben und unten 135° sein. In einem Buch sah ich, dass dieser Winkel vielleicht für die Zahnwurzeln gilt, aber die unteren Schneidezähne normalerweise senkrecht nach oben aus dem Zahnfleisch zeigen und die oberen dazu einen Winkel von 7° haben.

Bei o.g. Person sieht das aber ganz anders aus, wie ein Vogelschnabel oder wie bei einem alten Pferd.

Der Kieferorthopäde sagte dogmatisch, alles sei in Ordnung.

Außerdem ist oben noch kein schöner Zahnbogen, es sind nach Zähne schief. Doch er will oben die Brackets schon herausnehmen, weil er meint, sie wären sonst im Weg, wenn er die unteren noch weiter nach vorne zu den "Hasenzähnen" drückt, so dass der Winkel noch alberner würde.

Meine Vermutung ist, dass dieser Zahnarzt mit Mühe und Not und einer 4 durch sein (Langzeit-)Studium gekommen ist, mit Lingualtechnik erst recht nicht umgehen kann, "Mist gebaut hat", aber o.g. Person "veräppeln" will oder es selbst nicht besser weiß.

Was kann man tun?

Viele Grüße

Keith Kiefy

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