Milo

Mit Depressionen ins Neue Jahr

Hallo liebe Forumsmitglieder und Leidensgenossen!

Erst ein Kompliment an dieses Forum, das mir sehr geholfen hat, mich auf meine Bimax vergangenen Oktober bestens vorzubereiten. Durch die zahlreichen Berichte hatte ich so gut wie keine Angst, trotz dem die Schmerzen mich dann doch auf den Boden der Tatsachen zurückholten. (Aber es ist auszuhalten, hatte schon schlimmere Gebrechen!) :???:

Wie schon erwähnt, hatte ich eine Bimax, OK nach vorn, UK nach hinten - plus Kinnreduktion. Die Operation lief bestens, war auch ordentlich geschwollen. Doch nun, wo die Schwellung größtenteils verschwunden ist (die Haut ist zwar noch schwammig, Falten und Doppelkinn, wenn ich im Sitzen den Kopf neige beispielsweise) fiel mir zu meinem großen Entsetzen auf, dass mein Kinn am unteren Ende schief ist, einen Querschnitt hat. Das hat auch weder mit den Platten zu tun, die ich noch drin habe, noch mit der schwammigen Haut. Von der Seite merkt man es nicht, bloß von vorn. Dazu kommt, dass mein Kinn immer noch so bombastisch wirkt, als hätte man kaum etwas reduziert. Harmonisch ist es auf jeden Fall nicht, nicht mal durchschnittlich normal, sondern noch richtig übermarkant und breit. :( Und das nach diesem großen Eingriff! Mit der enormen Schwellung nach der OP konnte man das nicht richtig sagen, habe gebangt und gehofft - und nun dieses böse Erwachen. Ich kann an nichts anderes mehr denken. Psychisch geht's mir jetzt noch schlechter als vor der OP, da noch eine gewisse Hoffnung bestand, ein wenigstens einigermaßen normales Kinn zu bekommen. Und dabei war das Kinn neben dem Kieferknacken der Hauptgrund, warum ich das ganze langwierige Programm samt Bracketts auf mich genommen habe. :cry:

Habe am 22 dieses Monats einen Termin bei meinem Orthopäden, vielleicht kann mich der beraten, was man tun kann. Ich kann's bis dahin kaum noch aushalten, deswegen mein Beitrag hier. Vielleicht hat von euch auch schon jemand diese elende Erfahrung machen müssen und kann mir eventuell einen Tipp geben ...

Ich bedanke mich fürs Zuhören! :-D

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Ist ja ziemlich hart was du da erzählst Milo. Ich habe schon bei einigen gelesen dass sie ihr Kinn auch nach einer Operation immer noch zu markant

fanden, aber das es am unteren Ende schief ist...!!! Ich bin mal gespannt

was dein Kieferorthopäde dazu sagt, hoffe du berichtest hier, ich werde wieterlesen...

Lg,

meri

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Ich sitze hier auch mit einem geschwollenen Kinn nach einer Kinnreduktion letzte Woche.

Habe das Gefühl, dass es noch ewig dauert, bis es ganz abgeschwollen ist. Vor allem ist es so steif, dass man nicht richtig sprechen kann- wann ist das bei dir weggegangen?

Und zum Doppelkinn: ich hatte eigentlich gehofft, dass sich die überflüssige Haut wenigstens teilweise wieder zurückbildet- was hast du da für Erfahrungen gemacht?

Wieviel mm wurden bei dir vom Kinn weggenommen?

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Hallo Mandybula!

Ja, die Rundung des Kinns hört auf der rechten Seite plötzlich früher auf. Der Knochen ist also auf beiden Seiten nicht gleichmäßig geformt, so hat es den Anschein, als verliefe eine leichte Schräge. Nach dem Aufstehen morgens sieht man es noch deutlicher, wegen der zugenommenen Schwellung über Nacht. Vielleicht wird da eventuell bei der Plattenentfernung noch etwas korrigiert bzw. geradegeschliffen. (Ich war ein ziemlich harter Fall!) Dann wäre es vielleicht auch möglich, von der Höhe des Kinns noch ein paar Millimeter wegzuschleifen, damit es wenigstens in einen einigermaßen normalen Rahmen fällt. (Aber wenn man noch nicht weiß, wie es weitergeht, bekommt man es zuerst mit der Angst!) Ein markantes Kinn ist doch klasse, andere geben viel Geld dafür aus, um eins zu bekommen, aber zu viel wirkt eben dann doch etwas anders ...

4-5 Millimeter weniger sollten ausreichen - ist ja nicht unbedingt die Welt. Aktuelle Kinnlänge von Unterlippe bis Kinnspitze: 4,5 Zentimeter. Fotos möchte ich aus persönlichen Gründen, die ich hier nicht nennen kann, nicht einstellen. Es geht mir auch psychisch wieder etwas besser, da ich in zwei Tagen zum Orthopäden gehe und mich arrangieren kann. Doch ich berichte auf jeden Fall weiter ... :-D

Hallo woodstock!

Ich habe leider immer noch keinen Wisch erhalten, wo genauere Angaben stehen, was und wie alles genau gemacht wurde. Werde meinen Orthopäden, bei dem ich auch schon sechs Wochen nicht mehr war, aber ganz bestimmt darauf ansprechen. Die Kinnlänge ist einen guten Zentimeter kürzer, aber wegen der Bimax kann ich das jetzt nicht so gut einschätzen. Sieht auf Fotos auch schon viel, viel besser aus - trotzdem noch zu übermarkant ... so zumindest mein persönliches Empfinden. Das Seltsame daran ist auch, dass das Kinn bei einem Foto mal zu riesig erscheint, auf einem nächsten wirkt es mittelmäßig und in der Nahaufnahme zum Beispiel völlig normal. Doch 4,5 Zentimeter ... na ja, ich weiß nicht recht! :oops: Frontal und von etwas weiter weg wirkt es am längsten.

Mein Gesicht war auch völlig steif, da brauchst Du Dir keine Sorgen zu machen. Bei mir liegt die Operation knappe drei Monate zurück und habe immer noch Schwellungen, die andere zwar nicht sehen, ich aber spüre. Mein Gesicht wird sich in den nächsten drei Monaten also noch verändern - sich konturieren. Auch wegen dem Doppelkinn würde ich mir keine Sorgen machen, das dauert und dauert und dauert eben, bis sich die Weichteile wieder angepasst haben. Als Übung schneide ich viel Grimassen, nur wischen soll man nicht, da Falten entstehen können! Und das Wunderschöne daran:

Sobald das Gesicht wieder 1A ist, wird man erneut aufgeschnitten, um die Platten zu entfernen! :mrgreen:

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Hallo Milo,

es freut mich, dass es dir besser geht!

4,5 cm Kinnlänge sind aber doch gar nicht so viel, darf ich fragen, ob du ein "Junge oder ein Mädchen" bist? :-D

Ich meine, bei den Jungs kann das Kinn doch ruhig ein wenig größer sein- natürlich nicht zu viel!

Bei mir sind es jetzt gut 3,5 cm (bin ein Mädchen), evtl. dann noch ein bisschen weniger, wenn es abgeschwollen ist (?)

Beruhigend zu wissen, dass das steife Gesicht wieder weggeht...

Ab wann kann man denn wieder einigermaßen normal sprechen und lachen? Muss ja übernächste Woche wieder arbeiten :oops:

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Bin ein Junge! Trotzdem bin ich noch sehr skeptisch der Kinnlänge wegen. An einem Tag finde ich es zu groß, an einem anderen normal. Und solange diese Zweifel immer wieder aufkeimen, spreche ich lieber noch einmal mit meinem Orthopäden bzw. später noch einmal mit dem Chirurgen darüber. Wie gesagt, es wären, falls es zur Reduzierung kommen sollte, nur ein paar Millimeter. Mit vier Zentimetern Länge könnte ich bedenkenlos leben. Eine richtige Operation mit "Versetzen" möchte ich nicht mehr, dann würde das Kinn für mich mit Sicherheit zu klein (stelle ich mir jednfalls vor). Und weil ich mich kein drittes Mal wegen einer Plattenentfernung unters Messer legen möchte. Irgendwann muss auch mal Schluss sein mit Schwellung auf, Schwellung ab! :? Ich möchte auch kein Model werden oder einen Schönheitspreis gewinnen, jedoch habe ich viel Zeit, Schmerzen und Geld inverstiert. Da möchte man halt auch, dass das Ergebnis so gut wie möglich ausfällt.

Zum Sprechen: Umso mehr Du sprichst, desto leichter wird es Dir fallen. Ich hatte da gar keine so großen Schwierigkeiten damit. Aber ich kann Dich verstehen, dass man bei auswertigen Leuten schön artikulieren möchte. Was das Lachen angeht, fühl es sich bei mir heute noch an, als wäre ich eine Gummipuppe! :mrgreen: Und Dein Kinn wird mit dem Abschwellen ganz sicher auch noch kleiner sowie schmäler werden! :-D

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Ich kann dich gut verstehen, da nimmt man das alles auf sich, rennt nach der OP wie ein Zombie umher und ist auch sonst ziemlich eingeschränkt, gibt eine Menge Geld aus- (wieviel waren es eigentlich bei dir? ich habe bisher einen Kostenvoranschlag über 2.200 Euro- ich hoffe doch mal dass das nicht noch mehr wird, weniger ist ja ziemlich unwahrscheinlich :-D ; und die Narkose hat nochmal 100 gekostet, was ich ziemlich nett von dem Narkosearzt fand)

und dann stört einen immer noch das gleiche wie vorher.

Wie soll das bei dir denn weiterhin reduziert werden, durch Abschleifen? Dabei könnte man ja auch evtl. Asymmetrien ausgleichen, oder?

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Wie soll das bei dir denn weiterhin reduziert werden, durch Abschleifen? Dabei könnte man ja auch evtl. Asymmetrien ausgleichen, oder?

Nun, das muss ich morgen mal den Orthopäden fragen, sofern er mir eine Antwort darauf geben kann. Ich kann mir aber wegen einiger Millimeter auch keine andere Methode vorstellen ... Dasselbe gilt für meine seltsame Asymmetrie am Kinnende. Ich war ja auch kein leichter Fall, wie mir gesagt wurde, dazu kommt noch die Bimax. Ich bin mir fast sicher, dass da noch etwas nachkorrigiert wird.

Meine OP wurde von der Krankenkasse übernommen, da ich große Probleme mit den Kieferhgelenken, der Nasenatmung sowie der Wirbelsäule hatte, die alle von der Fehlstellung herrührten. Bis jetzt - also post OP - sind diese unfeinen Beinsteller wie weggeblasen! Aber dafür musste ich vorher erstmal zwei Jahre Brackets tragen - diese Behandlung musste ich natürlich bezahlen. Das kostete in etwa 2500 Euro. Bekam von der Krankenkasse zwar auch ein paar Euro zurück, aber das Geld ging ja sowieso für Fahrtkosten drauf. Und es wird mich noch etwas mehr kosten, denn nach den Brackets werden mir mittels dünnem Draht an der Innenseite die Zähne fixiert, sodass sie sich nicht mehr verschieben können - oder dies zumindest nicht sollen. Dafür bezahlte die Kasse aber die OP, und dafür bin ich wirklich unendlich dankbar!!! :-D

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Hi Milo, mir geht es ähnlich wie dir. Nach 2 Operationen habe ich eindeutig immer noch ein zu langes Kinn. Ich habe deswegen mit einem anderen Kieferchirurgen gesprochen und werde wahrscheinlich noch eine dritte OP auf mich nehmen (wenn, dann will ich auch ein normal langes Kinn haben! bin etwas verärgert, das nicht mehr gekürzt wurde damals...)

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hi,

ich habe jetzt nach meiner bimax auch ein noch viel zu langes kinn und nicht nur das, es ist sogar immer noch schief. die eine seite ist schön rund, aber die andere spitz! sieht schlimmer aus als prä op.

und außerdem sind meine nasenflügel unterschedlich breit geworden durch die bimax. ich bin sooo enttäucht, aber es besteht noch hoffnung. bei der metallentfernung soll noch alles korrigiert werden.

Das lange kinn und die assymetrie sollen mittels kinnplastik etc. verbessert werde. das problem ist, dass ich das alles selbst bezahlen muss, kann das sein??

ziel der bimax war es ja die assymetrie zu beseitigen und das ist denen anscheinend net gelungen und jetzt bei der zweiten runde, wo der fehler koriigiert werden soll muss ich es zahlen.

ich weiss nicht was ich da machen soll?

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Hallo ihr alle :) 

Das ist zwar alles schon etwas her, aber ich hab auch noch dringende Fragen zu dem Thema :)

Seit ihr mittlerweile überhaupt erstmal zufrieden mit dem Ergebnis und meint, dass sich die Investion sich gelohnt hat? 

 

Ansonsten würde ich gerne wissen, ob ihr nach der OP auch eine Nacht in der Klinik bleiben sollte? Diese Kliniknacht wird auf meinem Kostenvoranschlag mit 2000€ verrechnet, was für mich ganz schön viel Geld ist und mir auch als unverhältnismäßig viel für eine Kliniknacht vorkommt.

Die gesamte Kinnreduktion sol nach diesem Kostenvoranschlag dann sogar 5000€ kosten.... Das sprengt eigentlich echt das Budget, welches ich mir gesetzt hatte, vor allem, wenn ich hier so lese, wie unzufrieden viele mit dem Ergebnis sind....

 

Über Antworten würde ich mich sehr freuen.

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Hallo butterfly,

 

welches Land und eventuell welche Klinik? Ich hatte im März in Deutschland in einem kirchlichen KH eine komplett selbst bezahlte Nasen-Korrektur und da hat mich eine Nacht in der Klinik €275 (im Zweibettzimmer, wenn ein Einzelzimmer frei gewesen wäre, auch ein Einzelzimmer) gekostet. Es waren bei mir insgesamt 2 Nächste, aber 200ß € für eine Nacht kommt mir schon ziemlich heftig vor.

 

Liebe Grüße!

 

Irene

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Hey Irene, 

 

danke für die Antwort. 

Das war die Klinik in Osnabrück, also hier in Deutschland.

Ob Einzel oder Doppelzimmer wurde nicht gesagt. 

Dann werde ich da vielleicht nochmal anrufen und genauer nachfragen. 

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